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Dienstag, 28 Juli 2015 06:52

Hörerpostsendung am 26. Juli 2015

Hörerpostsendung am 26. Juli 2015
Bismillaher rahmaner rahim   -    "Es gibt inzwischen so viele globale Probleme, die nur gemeinsam brauchbaren Lösungswegen zugeführt werden können." Dieser bedeutende und wahre Satz stammt von einem mitten unter Ihnen liebe Hörerfreunde und er trifft den wahren Kern der Tatsachen, die uns Menschen auf internationaler Ebene heutzutage zu schaffen machen. Wenn Sie wissen möchten, wer ihn geschrieben hat, dann müssen Sie heute weiter bei uns bleiben, denn wir haben zuerst noch andere Hörerpost vorzulesen. Zunächst aber erst einmal 'Herzlich willkommen' zu unserem heutigen Hörertreff!

 

Wir möchten heute zuerst die Post erwähnen, die sich mit dem aktuell zu Ende gegangenen Fastenmonat und der historischen Atomeinigung in Wien beschäftigt. Hier ist deshalb nun die Mail von Iris Cox und Michael Dulisch:

"Hallo zu Ihnen ..

Zum Zuckerfest wollen wir nachträglich alles Liebe, Glück und vor allem Gesundheit für das gesamte Team von Radio IRIB, sowie allen Ihren Freunden, Bekannten und natürlich Ihren gesamten Familien, zusenden.  Wir hoffen sie hatten einige schöne Tage und Stunden mit ihren Liebsten zusammen.

Mittlerweile wird auch bei uns viel über das Zuckerfest berichtet und wie es in den einzelnen Familien gefeiert wird.

Für den Iran hoffen wir, dass sich das Land nach der langen Zeit der Sanktionen endlich erholt und wieder ein fliessender Handel möglich ist und sich somit positiv auf das Land und die Menschen bemerkbar macht.

Wir würden es uns sehr (!) wünschen...

Mit herzlichen Grüßen aus dem Niederrhein, hier von

Michael Dulisch und Iris Cox aus Dinslaken !"

 

Vielen Dank liebe Iris und lieber Michael, dass Ihr an uns gedacht habt, und besonders für die guten Wünsche, die wir gut gebrauchen können.

 

Auch OM Bernd Seiser ist bei denen dabei, die sich immer wieder zu besonderen Angelegenheiten besonders mit uns verbunden fühlen:

"Liebe Monika, liebe Ursula, liebes Team der Deutschen Redaktion,

zum Ramadanfest sende ich meine besten Glückwünsche aus dem derzeit hochsommerlich heißen und sonnigen Ottenau, Bernd Seiser"

Ihnen Herr Seiser sagen wir ebenfalls im Namen vom gesamten Team besten Dank!

Nach ihrem Sommerurlaub hat unsere Hörerfreundin Martina Pohl den neuesten Empfangsberichten ebenso einige Zeilen zu dem aktuellen Thema beigefügt, für die wir danken:

"Liebe Redaktion von IRIB,

vielen Dank für die tolle QSL-Karte mit den Musikanten als Motiv. Über die Ansichtskarten mit den Grüßen aus Teheran habe ich mich sehr gefreut. Alles steht nun im Regal immer in Sichtweite.

Der Durchbruch zur Beilegung des Konflikts bei den Atomverhandlungen zwischen Iran und der Gruppe 5+1 ist endlich geschafft. Beide Seiten können nun einen langen und steinigen Weg verlassen, um in Zukunft gemeinsam eine weitere Strecke zurückzulegen.

Präsident Rohani hat ein Wahlversprechen schon mal eingelöst. Besonders die iranische Bevölkerung wird erleichtert darüber sein, wieder mit Perspektiven der Zukunft entgegenzusehen. Ebenfalls erhofft sich die deutsche Wirtschaft wieder eine Anknüpfung an Iran als starken Exportpartner. Schon im letzten Jahr lieferte die Bundesrepublik bereits Güter im Wert von 2,5 Mrd. Euro in den Iran.

Ministerpräsident Netanjahu sieht dieses Abkommen als einen Fehler für die gesamte Welt. Das sehe ich auf jeden Fall anders. Auch in den Medien hier teilt man seine drastischen Äußerungen nicht. Ein Korrespondent meinte dazu: Die Äußerungen vom israelischen Ministerpräsidenten sind gleichzeitig ein Misstrauensantrag gegen alle

Länder, die seit 13 Jahren hart verhandelt haben. Diesen zu unterstellen, dass sie nicht in der Lage sind, Kontrollen einzuführen, die wirklich auch greifen, das grenzt schon an Arroganz.

Herzliche Grüße Martina"

Herr Michael von der Heyde ist für Iran in Italien aktiv, das bezeugt seine letzte Mail mit folgendem Inhalt erneut:

"Hallo nach Teheran.
Ich muss mich wieder einmal melden, da ich an einem Poster arbeite, auf dem die Arbeit der iranischen Kommission in Wien gewürdigt werden soll. Ich benötige in Farsi, als auch in finglish, folgenden Satz :
Slogan für das Jahr 2015    IRAN - Gleichberechtigter Partner

Wenn es fertig ist, werde ich es fotografieren und eine Kopie an Euch senden. Die iranische Kommission hat eine optimale Arbeit geleistet, ihre Linie erfolgreich vertreten und der Welt die Hand gereicht zu einer effizienten Zusammenarbeit für eine Zukunft ohne Vorurteile sondern in Respekt und Toleranz.
Ich würde mich freuen, wenn Ihr mir recht bald antworten könnt.
Mit freundlichem Gruss
Michael von der Heyde"

Herrn von der Heyde haben wir seine Bitte erfüllt, jetzt warten wir gespannt auf das Ergebnis seiner Bemühungen und werden dieses dann auch ganz sicher auf unserer Internetseite veröffentlichen. Wir danken ihm auf jeden Fall herzlich für sein Engagement, über das wir ja schon öfter in dieser Sendung berichtet haben.

In Mannheim hat man die Atomeinigung auch freudig zur Kenntnis genommen, aber unser Hörerfreund Andreas Pawelczyk machte in seiner Mail am 16.7. auch seinen kritischen Standpunkt diesbezüglich deutlich:

"Werte Redaktion von  "Wir und unsere Hörer",                      

mit größter Freude konnte ich am 15.07.15 im deutschen Viedeotext lesen, dass das Atomabkommen mit dem Iran unter Dach und Fach ist.

Herzlichen Glückwunsch!

Sieht man sich das Abkommen allerdings genauer an, muß man es tatsächlich bei aller Freude hinterfragen:

1. Die Uranbestände werden drastisch reduziert von jetzt 10.000 kg auf 300 kg.

2. Die nötigen Zentrifugen werden von 19.000 auf 6.000 reduziert. Es dürfen nur ältere Geräte eingesetzt werden.

3. Nur in Nantans wird es Anreicherung geben. Nur in  Arak und Fordor darf geforscht werden. Der Schwerwasserreaktor in Arak muß umgebaut werden.

4. Die Internationale Energiebehörde bekommt Zugang zu allen zivilen Atomanlagen. Bei Vedacht erfolgt Öffnung der Militäranlagen.

5. Ballistische Raketen bleiben für 8 Jahre verboten. Der Vertrag über das Einfuhr- und Ausfuhrverbot von Waffen wird für 5 Jahre verlängert.

6. Bei Verstoß setzen die Sanktionen wieder ein.

7. Die Wirtschaftssanktionen werden Schritt für Schritt wieder aufgehoben, wenn der Iran die in Wien vereinbarten Vereinbarungen einhält.

 

Aus meiner Sicht wurde gut verhandelt, aber man mußte sich doch aus iranischer Sicht etliche unangenehme Dinge aufzwingen lassen.

Der deutsche Außenminister Steinmeier kommentierte den Vertrag so: "Ein wichtiger Beitrag zum Weltfrieden."

Auch Ajatollah Khamenei würdigte das Abkommen und bedankte sich für die Mühen des Verhandlungsteams.

Mir stellt sich die Frage, wird der "Westen" die Vereinbarungen einhalten, also die Aufhebung der Sanktionen?

Trotz allem alles Beste zur Atomvereinbarung in der Hoffnung, dass Europa, insbesondere Deutschland, wieder mit dem Iran gute Geschäfte machen kann. Selbstverständlich zum gegenseitigen Vorteil. Das versteht sich von selbst.

Mit freundschaftlichen Grüssen aus Mannheim nach Teheran von

Andreas Pawelczyk"

Herrn Pawelczyk ebenfalls vielen Dank für die guten Wünsche und den kritischen Blick. Jetzt scheint es erst einmal Zeit für unser Musikstück zu sein. Herr Mahbod wartet schon auf seinen Einsatz.

Nun möchten wir uns zunächst für weitere Empfangsberichte bedanken. Von Michael Lindner kamen aus Gera wieder mal schön gestaltete Fotokarten, auf denen alte und neue Empfangsgeräte zu sehen sind, und auf deren Rückseite seine Hörberichte einer Sendung im März sowie von 3 Sendungen im April verzeichnet sind, bei uns in Iran an. Besten Dank! Unsrer Morgenfrequenz 17570 kHz wurden dabei SINPO-Werte von 4 und 5 bescheinigt.

Auch Ralf Urbanczyk aus Eisleben hörte uns über die 17570 kHz machte dabei aber am 8. Juli eine besondere Beobachtung:

"Heute gab es am Beginn der Frühsendung auf 17570 kHz ein kleines technisches Problem: Die Ansage und der Hinweis auf die tägliche Koranrezitation war in einer anderen Sprache (wahrscheinlich Arabisch).

Mitten in der Koranrezitation wechselte die Sprache dann auf Deutsch und blieb bis zum Ende der Sendung auch dabei. Ich habe das zufällig sogar aufgenommen. Der Podcast auf Ihrer Internetseite weist diesen Fehler nicht auf, da wird die Begrüßung und Koranrezitation in der richtigen Sprache angesagt. Am Mitschnitt hören Sie aber auch, wie gut Ihre Sendungen am Morgen gegenwärtig hier ankommen. Da macht es Spass, Ihren Programmen zuzuhören.
Mit besten Grüßen,
Ihr Hörer Ralf Urbanczyk"

 

Die Beobachtung die Herr Urbanczyk gemacht hat, wird sicher eine kurzzeitige Überlagerung der Ausstrahlung auf naheliegenden Frequenzen gewesen sein. Hauptsache sie war nur kurzfristig, vielleicht erfahren wir ja noch den wahren Grund von unseren Technikern.

In unserem Berliner Büro konnten die Kollegen mal wieder einen Empfangsberich von Arnold Heiles aus Heinerscheid in Luxemburg in Empfang nehmen. Er hörte uns am 17. Juli auf der 9900 kHz mit SINPO-Werten von 4 und 5.

Anbei bemerkte er: "Bitte bestätigen Sie mir diesen Empfangs-bericht mit einer QSL-Karte. IRC für das Rückporto liegt bei. Als kleines Dankeschön auch einige Briefmarken aus Luxembourg. Im Voraus herzlichen Dank. Mit freundlichen Grüßen Arnold Heiles"

Schön, dass Sie uns wieder einmal den guten Empfang unserer Sendung bestätigt haben. Und vielen Dank für die Beilagen Herr Heiles.

Wie oft Pfarrer Klaus Huber aus Bad Griesbach unsere Sendungen hört wissen wir nicht, aber seit wann er sie hört wissen wir, nämlich seit 1975. Das wären somit schon 40 Jahre. Hin und wieder schickt er uns auch einen Empfangsbericht, diesmal vom 6. Juni 2015, und der ist gut in Berlin angekommen. Über die SINPO-Werte von 45554 für die Morgenfrequenz 15500 kann auch niemand klagen. Vielen Dank Herr Huber.

Klagen über diese Morgenfrequenz kamen allerdings aus Singen:

"Im Sommerhalbjahr ist der Empfang Ihrer Sendungen hier oft zu schwach, unstabil und stark schwankend. Ich werde versuchen, im Winterhalbjahr vermehrt mitzuhören bei IRIB.

Der Empfangsversuch für den 01.07.2015 ergab: "15500 kHz Empfang hier leider unbrauchbar. Viel zu schwaches und schwankendes Signal. Inhalte nur bruchsilbenhaft wahrnehmbar, z.B. Interview zur Griechenland-Krise. Empfangsgerät Mars RR400 u. Denver TWR 817 mit eingebauten Teleskopantennen. Man müßte über hochspezielle Geräte und Antennen verfügen in ruhiger Landlage, um bessere Werte erzielen zu können im Sommerhalbjahr."

Absender dieses Empfangsberichtes sowie weiterer Empfangsbeobachtungen ist Helmut Schafheitle in Singen. Womit wir nun auch bei der Auflösung des Rätsels wären, nämlich wer den wahren Satz:

"Es gibt inzwischen so viele globale Probleme, die nur gemeinsam brauchbaren Lösungswegen zugeführt werden können"

zu Beginn der Sendung geschrieben hat.

Hören Sie liebe Hörerfreunde, was Herr Schafheitle noch an Lesenswertem am 20. Juli in Singen zu Papier brachte:

"Sehr geehrte Damen und Herren,

zunächst danke ich Ihnen herzlich für die Zusendung der schönen Briefpostkarte mit den guten Wünschen an mich zur Gesundheit, die ich dringend brauchen kann. Ebenso sehr danke ich Ihnen für die andere Ansichtskarte mit einer Gedenkmünze. Darüber habe ich mich gefreut.

Die internationalen Wirren nehmen leider zu, wozu auch der militante IS wesentlich beiträgt. Diese überaus schrecklichen Vorgangsweisen passen nicht mehr in die heutige Zeit. Es ist wirklich furchtbar, was da so ablaufen kann an massenhaften Grausamkeiten.

Bei einem Blick in die jüngste Geschicht bleibt einem nicht verborgen, dass die USA und deren Verbündete in manchen Ländern des Nahen Ostens ein verheerendes Feuer verursacht haben, das Tod und Verderben gebracht hat. Dabei werden auch Andersdenkende und Christen entweder gleich getötet oder aus den urchristlichen Stätten vertrieben. Diese Flüchtlingsströme erreichen dann Europa, wo diese geplagten Menschen mit Frauen und Kindern Zuflucht suchen.

Putin annektiert die Krim und Gebiete der Ostukraine, was so kaum mit dem Völkerrecht vereinbar sein dürfte. Zuvor dehnte die NATO ihre Einfluss-Sphäre bis an die Grenzen Russlands aus. Man konnte auch nicht erwarten, dass Russland nun seine Schwarzmeerflotte an der Krim verschrotten würde. Die Krim gehörte über Jahrhunderte zu Russland. Nur Nikita Chruschtschow verschenkte sie in einer Schnapslaune an die Ukraine.

Es müsste doch längst möglich sein, in der Ukraine ein föderatives Staatsgebilde zu schaffen mit weitgehenden Autonomien für die russischstämmigen Bevölkerungsanteile (Beispiel Katalonien). Auch könnte man sich die Ukraine als unabhängiges Land vorstellen zwischen Russland und Westeuropa mit beiderseitigen guten Beziehungen.

So wie es derzeit läuft, ist es nicht normal. Mit den Sanktionen trifft man vor allem Europa und Russland, und vielleicht ist das in Washington sogar beabsichtigt. Was lernt man endlich daraus?

Ich wünsche mir gute Beziehungen zu sämtlichen Ländern, natürlich auch zu Ihrem Land.

Es gibt inzwischen so viele globale Probleme, die nur gemeinsam brauchbaren Lösungswegen zugeführt werden können, z.B. auch globaler und sehr gefährlicher Klimawandel, mitverursacht durch eine weit überzogene und wahnsinnige Evolution im Machbarkeitswahn.

Die zeitgenössische Welt braucht nun eine modellhafte Kooperation, wenn auch den künftigen Generationen gute Lebensmöglichkeiten angeboten werden sollen.

Ich danke Ihnen für das Interesse an diesen Zeilen und wünsche Ihnen auch weiterhin viele interessante Sendungen.

Mit freundschaftlichen und herzlichen Grüssen Helmut Schafheitle Singen"

Wir danken Ihnen Herr Schafheitle für Ihren Beitrag, mögen Ihre wertvollen Gedanken nicht nur hier im Hörerkreis gehört werden, sondern auch den Verantwortlichen irgendwie zu Gehör kommen und zu Lösungsansätzen für die globalen Probleme beitragen.

Tragen wir die guten Gedanken von diesem Hörertreff gemeinsam in die kommende Woche und hoffen wir, dass das Beispiel der Atomverhandlungen in Wien Vorbild sein möge für die Lösung anderer Konflikte. Mögen immer mehr Schlachtfelder gegen Verhandlungstische ausgetauscht werden.

Choda hafez – Gott schütze Sie!

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