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Dienstag, 21 Juli 2015 05:46

Hörerpostsendung am 19. Juli 2015

Hörerpostsendung am 19. Juli 2015
Bismillaher rahmaner rahim   -   Es ist geschafft liebe Hörerfreunde, die Muslime haben weltweit den gesegneten Fastenmonat Ramadan begangen und konnten abschließend das Fitr-Fest feiern und sich gegenseitig wünschen, dass sie den nächsten Fastenmonat wieder erleben dürfen. 'Allah sei Dank'.

 

Und für die Iraner gab es einige Tage vor Ende des Fastenmonats noch ein besonderes Ereignis, nämlich das sehnlichst erwartete vorläufige Ende des langjährigen Atomstreits mit dem Westen. Auch an dieser Stelle ein 'Allah sei Dank'.

Hoffen wir, dass die weiteren Schritte die sich aus dieser Übereinkunft in Wien ergeben, nicht nur für Iran, sondern für alle Völker mit positiven Auswirkungen verbunden sind. Allen Verhandlungsteams, die unermüdlich an einem guten Ausgang dieser Marathon-Verhandlungen mitgewirkt haben, rufen wir ein aufrichtiges  Khaste nabaschid ! zu. Möge ihnen der Erfolg die geistigen und körperlichen Strapazen begleichen.

Unsere Iran- und Hörerfreunde, die Grüters aus Nordfriesland, haben uns aus diesem Anlass gleich erfreut eine Mail zugeschickt, die lautet:

"Liebes Irib -Team in Teheran,

heute fing der Tag einfach gut an – endlich kamen die guten Nachrichten aus Wien. Wir freuen uns mit Euch und wünschen Ihnen und Euch, Euren Familien und Freunden, all unseren Dialogpartnern in Iran – kurzum, dem gesamten iranischen Volk, alles erdenklich Gute, eine Zukunft in Frieden und Wohlstand sowie weitere und neue Wege im Sinne des weltweiten Gedankenaustausches und der Völkerverständigung.

Wir würden uns freuen Euch Ende September während unseres Aufenthaltes in Teheran wieder einmal in der Redaktion zu treffen.

Herzlich grüßen

Gisela und Manfred Grüter aus Nordfriesland

14. Juli 2015"

Vielen Dank liebe Grüters, es ist sehr nett, dass Sie an uns gedacht haben.

Aber kommen wir noch einmal zum Fastenmonat Ramadan zurück, denn auch aus diesem Anlass erreichte uns Hörerpost, und zwar von unserem Glaubensbruder Frank-Luqman Bresonik in Gladbeck.

Sein handgeschriebener 3-seitiger Brief und ein Empfangsbericht wurden am 3. Juni verfaßt, wofür wir herzlich danken. Auf dem Schneckenpostweg erreichte uns der Brief leider erst kurz vor Ende des Fastenmonats. Aber trotzdem werden wir ihn hier vorlesen, denn wir haben uns natürlich wieder riesig gefreut, Post aus Gladbeck erhalten zu haben. Aufgrund der Länge des Briefes werden Frau Tschupankareh und ich den Brief abwechselnd und mit musikalischer Unterbrechung vorlesen:

"Bismillahir-rahmanir-rahim!!!

Sehr geehrte Brüder und Schwestern in der Islamischen Republik Iran!

Nur noch wenige Tage trennen die Islamische Welt vom Heiligen Fastenmonat Ramadan und ich möchte es nicht versäumen, Euch und allen anderen Muslimen die weltweit unserem großen, liebevollen und gerechten Gott Allah dienen und seinem Gesandten, dem  Propheten Muhammad folgen - der Friede und der Segen sei auf ihm - eine gesegnete Fastenzeit zu wünschen. Ich freue mich sehr auf die Tage des Fastens, was den anderen Deutschmuslimen von denen es in unserem Land laut Statistik inzwischen 1 Million ohne Migrationshintergrund gibt, sicherlich genau so ergeht wie mir, Inshaallah.

Mich hat es sehr gefreut, dass Ihr in Eurer Hörerbriefkastensendung vom 31. Mai des Jahres aus meinem Schreiben zitiert habt, dass ich Euch vor einiger Zeit per sogenannter Schneckenpost zukommen ließ.

Heute wurde mir dann von unserer Briefträgerin ein kleiner recht gut gefüllter Briefumschlag in den Briefkasten gesteckt, den ich mit Freude in meine Wohnung trug und neugierig öffnete. Aus dem Umschlag zog ich vorsichtig den Inhalt, nämlich eine kleine Wanddekoration in Form eines Teppichs heraus, eine wieder einmal sehr sehenswerte QSL-Karte und eine kleine Doppelkarte mit der Abbildung des großen und geehrten Imam Khomeini.

An dieser Stelle schicke ich Euch ein ganz großes Dankeschön für all diese wunderbaren Überraschungen. Möge Allah Euch für diese Bemühungen reichlich belohnen.

Seit gut vier Wochen leide ich unter einem chronischen Husten, den ich während einer Grippe bekam. Mit zahlreichen Medikamenten versuchte ich, leider bisher vergebens, die ständigen Hustenanfälle auszukurieren.

Etwas Sonnenschein würde sicherlich Einiges zu der von mir gewünschten Genesung beitragen. Stattdessen ist das regionale Wetter hierzulande sehr sehr wechselhaft, halt jeden Tag anders.

Seit gut zwei Wochen weht täglich ein sehr rauher Wind und für diese Jahreszeit ist es einfach zu kühl. Man könnte klimatisch betrachtet meinen, dass man Gladbeck an die Nordsee verlagert hat, denn dort ist es ja auch ständig windig.

Sehr gespannt bin ich auf das Wetter in Marokko, ein Land, das ich Inshaallah im kommenden September erstmals besuchen werde. Schon jetzt dürft Ihr Euch auf eine Ansichtskarte von dort und einen Reisebericht freuen.

Hat Euch eigentlich im vergangenen Jahr die Urlaubspostkarte aus dem albanischen Shkodra erreicht, die ich an Euren Rundfunksender schickte?

Die angekündigte Zeitung ist leider auch noch nicht bei mir eingetroffen.

Derzeit folge ich den Bitten einiger Bekannte und Freunde und schreibe mein erstes Buch, und zwar ein Kinderbuch der anspruchsvollen Art, also kein Kitschroman.

Ich gehe davon aus, dass es Inshallah im kommenden Herbst fertig ist und ich einen entsprechenden Verleger finde und das Buch letztendlich im Jahr 2016 in den Handel kommt.

Inzwischen sind 8 Kapitel, das heißt 31 Seiten in DIN-A-4 Format, von mir zu Papier gebracht worden und gut 30 weitere Seiten habe ich mir Inshaallah zum Ziel gesetzt.

Mit den besten Grüßen und Wünschen für eine angenehme und besinnliche Zeit die vor uns liegt verbleibe ich

Euer Bruder im Islam Frank-Luqman"

Zuallererst möchten wir Frank-Luqman gute Besserung wünschen, damit er bald von seinem quälenden Husten befreit sein wird, und der Marokkoreise frohen Mutes entgegen sehen kann. Wir freuen uns jetzt schon auf den Reisebericht eines Muslims in einem muslimischen Land.

Leider haben wir die Postkarte aus Albanien dieses Mal wohl nicht bekommen lieber Frank-Luqman.

Ihr Brief hat ja auch weitere interessante Informationen ans Tageslicht gebracht und wir können nun einen zweiten Schriftsteller unter unseren Hörerfreunden begrüßen – alle Achtung. Wir wünschen Herrn Bresonik viel Erfolg, so wie wir es auch schon mehrfach für Herrn Matt getan haben. Und wir freuen uns, wenn wir hier in der Sendung den Hörerfreunden die Ergebnisse ihres schriftstellerischen Schaffens vorstellen dürfen.

In Duisburg hat sich unser Hörerfreund Peter Möller eine ganz andere Aufgabe vorgenommen. Als DX-er verwendet er ja die vorgedruckten Empfangsberichtsformulare, auf denen die einzelnen Angaben, die gemacht werden sollen, in deutscher und englischer Sprache stehen. In seinem Brief, der jetzt in Teheran eingegangen ist, heißt es:

".... Ich habe vor, meinen Empfangsberichtsvordruck ein wenig zu verbessern. Bei den ganzen Stichpunkten steht bei meinem Empfangsbericht immer das deutsche Wort und die englische Übersetzung.

Ich habe jetzt vor, meinen Empfangsbericht so zu modifizieren, dass ich auswählen kann, welches die andere Sprache sein soll.

Das ich keinen eigenen privaten Internetanschluß habe, ist ja bekannt. Seit einigen Wochen besuche ich gelegentlich ein Internetcafe, um mir bei Bedarf etwas aus dem Internet auf meinen USB-Stick herunter zu laden.

So habe ich dann versucht aus dem Internet mit dem Programm "Google-Übersetzer", die einzelenen Textbausteine des Empfangsberichtes in die verschiedensten Sprachen zu übersetzen. Ich bin einfach mal davon ausgegangen, dass meine englischen Übersetzungen gestimmt haben. Habe ja auch einige im Buch 'DX-Vokabular' gefunden.

Aber die Übersetzung der Fachbegriffe eines Empfangsberichtes aus dem Internet in die persische Sprache ...

Ich habe da schon einige Unterschiede bei der englischen Übersetzung aus dem Internet und den Begriffen aus dem DX-Buch festgestellt.

Können Sie mir die wichtigsten Wörter, Begriffe und Textbausteine, die ich in der Datei 'Persisch' aufgeführt habe, in die persische Sprache übersetzen? Diese Übersetzung könnte ich dann für den Empfangsbericht verwenden, den ich immer benutze. Bitte auch die Datei 'Logbuch – IRIB' ansehen!

Im Voraus vielen Dank für Ihre Mühe!

Peter Möller"

Wir werden Herrn Möller gerne helfen, die persischen Worte für seine Datei zu vervollständigen, denn wie die Liste der Sprachen zeigt, in denen er die Empfangsberichtsformulare schon vervollständigt hat, ist sein Ehrgeiz ungebrochen und selbst die schwierigen Zeichen für Chinesisch und Koreanisch hat er nicht "unter den Tisch fallen" lassen und neben diesen noch die Sprachen Albanisch, Italienisch, Rumänisch, Slowakisch, Tschechisch und Türkisch in seiner Datei verewigt.

Dann noch weiterhin viel Erfolg Herr Möller bei der "Internationalisierung" der Empfangsberichtsformulare!

Hier in Teheran ist auch wieder mal ein Brief von Dieter Buchholz eingegangen, der uns sonst ja immer recht regelmäßig Empfangsberichte schickt. Auch Herr Buchholz hat sich in der letzten Zeit einer großen Aufgabe gestellt, und zwar einem Wohnungswechsel. Über das Wie und Warum  seines Umzuges hat er uns in seinem Brief berichtet:

"Oschersleben, 03.05.2015

Hallo liebes Team der Deutschen Redaktion.

Heute komme ich nun endlich dazu Ihnen ein paar Zeilen zu schreiben, und über Veränderungen in der Familie zu berichten.

Leider war es uns nicht mehr möglich, das Haus mit Grundstück - ca. 1900 Quadratmeter - in Klein-Oschersleben zu halten. Wir werden ja auch immer älter. Vor 3 Wochen sind wir nun in das circa 10 km entfernte Oschersleben gezogen, wo auch meine zwei ältesten Söhne mit den Enkelkindern wohnen. Unser Sohn Martin wohnt ja nun seit circa 10 Monaten in Dessau, rund 100 km entfernt, und kommt nur am Wochenende nach Hause. In Oschersleben haben wir eine kleine Wochnung, circa 59 Quadratmeter. Über den Kurzwellenempfang kann ich nur Positives berichten. Der Empfang der Abendsendungen auf unserem Balkon ist auf beiden Frequenzen sehr gut.

73 D. Buchholz"

Wir wünschen den Buchholzens eine gute Eingewöhnung in der neuen Umgebung. Sicher wird es ihnen durch die Nähe zu den Söhnen und Enkelkindern leichter fallen nun in Oschersleben Fuß zu fassen. Und die Weiterführung des Kurzwellenhobbys ist ja Gott-sei-Dank sowieso ortsungebunden weiterhin möglich.

Unsere Postmappe mit der Beschriftung "Posteingang Teheran" hat aber noch weitere neue Zugänge aufzuweisen, und zwar einen Empfangsbericht von Reinahrd Priese aus Süptitz in Sachsen. Herr Priese schreibt alle Jahre mal einen Brief und Empfangsbericht an IRIB in Teheran, so auch am 25. Mai diesen Jahres:

"Ich habe Ihrer Sendung sehr aufmerksam zugehört. Die Signale Ihrer Sendung auf 15500 kHz waren gut. Der Anfang der Sendung wurde kurz unterbrochen, danach war der Empfang gut.

Vielen Dank für die vielen Informationen. Interessant für mich sind die Nachrichten und die Geschichten des Islams.

Ich würde mich freuen, wenn Sie mir meinen Empfangsbericht mit einer QSL-Karte bestätigen würden. Danke.

Ihr Hörerfreund Reinhard Priese"

Und wir danken für den Empfangsbericht Herr Priese, weiterhin alles Gute nach Süptitz!

Während für Herrn Priese bei unseren Sendungen die Nachrichten und die Geschichten des Islams interessant sind, hat Ulrich Wicke aus Felsberg in seinem neuesten Brief vom 15. Juni etwas anderes hervorgehoben. Hören Sie selbst:

"Liebe Freunde,

vielen Dank für die QSL-Karte vom 30.03.. Anbei ein weiterer Empfangsbericht diesmal wieder über die Morgensendung, auf die ich immer wieder gerne zurückgreife. Der Empfang heute morgen auf 17570 kHz war gut. Neben Euren Nachrichten und Kommentaren zum aktuellen Geschehen im Iran und anderswo höre ich mit besonderem Interesse die Briefkastensendung. Man erfährt so einiges darüber, was andere IRIB-Hörer bewegt und was sie von Euren Sendungen halten. Besonders gut fand ich heute den ausführlichen Bericht vom KBS-Hörertreffen in Mainz. Der interessierte Zuhörer, der aus welchem Grund auch immer, nicht daran teilnehmen konnte, bekam so einen guten Eindruck vom Geschehen.

Bis zum nächsten Mal – Euer Ulrich Wicke

Für eine QSL-Karte wäre ich wieder dankbar."

Wir freuen uns Herr Wicke, dass wir Ihnen mit dem Beitrag einen Eindruck von dieser Zusammenkunft der Hobbygemeinde geben konnten.

Wir haben diesen Beitrag seinerzeit auch mit Bild auf unsere Internetseite gestellt, und dort wurde er bisher schon über 1600 mal angeklickt.

Ein bis zweimal im Jahr meldet sich auch Hans Peter Themann aus Helsa mit einem Empfangsbericht bei uns und dieses Mal fügte er am 19. Mai folgende Zeilen hinzu:

"Sehr geehrte Damen und Herren,

Post habe ich von Ihnen am 10.03.2015 erhalten und zwar die QSL-Karte für meinen Empfangsbericht vom 16.10.2014 mit der angehefteten Münze, sowie ein Frequenzplan. Für alles recht herzlichen Dank.

Der Empfang der Sendung auf der Frequenz 15500 khz war um 7.50 Uhr UTC durch einige Aussetzer beeinträchtigt, deshalb habe ich für ca. 5 Minuten auf die Frequenz 17570 kHz umgeschaltet. Bis auf geringe Schwankungen war aber alles gut aufnehmbar. Die Beiträge im Nachrichtenbericht und im Tagesthema waren wieder sehr interessant und hörenswert. Daraus ist zu entnehmen, dass auch im Iran die Ereignisse in Europa Beachtung finden.

Einen freundlichen Gruß aus Helsa Hans-Peter Themann

Über eine Empfangsbestätigung freue ich mich sehr.

Vielen Dank."

Auch wir danken Ihnen Herr Themann für den Empfangsbericht und Ihre Zeilen dazu. Ohne Sie und die anderen Hörerfreunde, die keine Mühen scheuen mit uns Kontakt aufzunehmen und uns ein Feedback unserer Arbeit zu geben, ständen wir hier allein auf verlorenem Posten.

Mit unserem Musikstück verabschieden wir uns heute von Ihnen und wünschen einen guten Start in eine hoffentlich gute neue Woche.

Choda hafez – Gott schütze Sie!

 

 

 

 

 

 

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