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Dienstag, 30 Juni 2015 10:54

Hörerpostsendung am 28. Juni 2015

Hörerpostsendung am 28. Juni 2015
Bismillaher rahmaner rahim   -     Liebe Hörerfreunde, ein herzliches Willkommen heute aus dem Funkhaus von IRIB in Teheran an Sie alle in der Hörerrunde. Heute wollen wir die Sendung mit einer Feststellung beginnen, die Sie alle ganz sicher unterstützen werden: Die Vorteile der Kurzwelle bleiben – trotz Internet

 

Diese Feststellung stammt aus einem "Papier in eigener Sache" von der Media-Brodcast GmbH, Europas größtem Full-Service-Anbieter der Rundfunk- und Medienbranche in Berlin, und diese Leute definieren die Kurzwelle folgendermaßen:

Einfach, weltweit, unabhängig – Einfacher, unbeschränker Radio-empfang mit portablen Geräten, unabhängig von Netzprovidern und technischer Infrastruktur – das sind die Alleinstellungsmerkmale, welche die Kurzwelle nach wie vor zu einem unverzichtbaren Massenmedium machen.

In Ihren Zuschriften liebe Hörerfreunde, kommt auch immer wieder zum Ausdruck, dass die Kurzwelle etwas Besonderes ist und nicht durch modernere Medien ersetzt werden kann.

Einer, der dies auch so sieht, hat uns schon vor längerer Zeit geschrieben, leider kam seine Post aber auf dem üblichen Schneckenpostweg nicht an. Letztendlich schickte er uns seine Empfangsberichte dann per Mail und schrieb:

"Viele Grüße aus dem Erzgebirge in Deutschland, in der Hoffnung, diesmal eine QSL-Karte von Euch zu bekommen. Leider habe ich auf den Empfangsbericht von meinem Sommerstandort an der Ostsee keine Antwort bekommen.

Hier ist leider der Empfang etwas bescheidener, da sich in unmittelbarer Nähe ein Umspannwerk befindet. Sicherlich wäre der Empfang über Sat oder Netz die einfachere Lösung, aber ich stehe noch zur Kurzwelle wie zu guten alten Zeiten. Und so experimentiere ich zur Zeit mit diversen "Wunderantennen".

In diesem Sinne ein friedliches und erfolgreiches

Neues Jahr 2015 Holger Zausch, Schneeberg, 29.12. 2014"

Herr Zausch kommt also aus Schneeberg,  von da, wo unser lieber langjähriger Hörerfreund Christoph Schmidt, der Waldmeister, lebt. Eine Bekanntschaft der beiden IRIB-Hörer konnte aber von uns nicht festgestellt werden. Was noch nicht ist, kann ja noch werden, denn der Waldmeister hätte sicher gute Tipps zu vergeben was den Kurzwellenempfang anbelangt. Sicher könnte er Herrn Zausch auch sagen ob dessen Alinco DX-R8E Kurzwellenempfänger und die Magnetic loop-Antenne das richtige Werkzeug sind zum Einfangen der kurzen Wellen von IRIB-Funk in Deutsch. Und die Liebe für die Kurzwelle ist ihnen ja sowieso gemeinsam.

Wenns ums Kurzwellenhobby geht, da weiß unser lieber langjähriger Hörerfreund Michael Lindner in Gera auch immer wieder einen interessanten Beitrag zu leisten. Und auch er gehört zu denjenigen, die die gute alte Kurzwelle nicht gegen modernere Medien eintauschen möchten. Aus seiner persönlichen Pionierzeit des Kurzwellenempfangs schickte er uns jetzt mal ein Bild, das wir Ihnen heute in der Hörerrunde aber leider nicht zeigen können. Da müssen Sie dann schon die modernen Medien bedienen um auf unserer Internetseite das Bild vom jungen Michael am Kurzwellenempfänger bewundern zu können. Den Text dazu können wir Ihnen heute aber problemlos "liefern". Michael Linder schrieb:

"Dieses Foto entstand 1974, da war ich 19 Jahre alt. Mit diesem Weltempfänger aus wahrscheinlich russischer Produktion, hörte ich Kurzwellensender aus allen Kontinenten.

Unter anderem gelang mir damit der Empfang von Radio Nacional del Chile, Radio Nacional del Paraguay, Radio Surinam oder Radio Free Grenada aus der Karibik. Australien u. Neuseeland waren da auch dabei, und viele russische Sender mit deutschen Sendungen, wie z.B. Radio Alma Ata aus Kasachstan.
Das waren sehr bewegte Zeiten und man darf nicht vergessen, dass die Ausübung dieses Hobbys in der ehemaligen DDR verboten war.
Aber die Sicht über den Tellerrand war stärker als der brave sozialistische Gehorsam!

Damals war ich auch schon Mitglied in einigen DX-Klubs, wie zum Beispiel dem Anden DX-Klub von Radio HCJB in Quito / Ecuador, Radio Japan Klub, Radio Canada Shortwave Club oder dem Radio Tallinn DX-Klub aus Estland. Das Angebot aktiv in DX-Klubs mitzuwirken war überwältigend und man mußte sich wirklich ernsthaft entscheiden, wieviel Verpflichtungen man tatsächlich

verkraftet. Ja, das waren echte Pionierzeiten in der aufregenden Radiogeschichte."

Vielen Dank für diesen interessanten Beitrag Herr Lindner, der sicher das Herz so manchen DX-ers höher schlagen lässt, weil er sich dadurch an seine eigenen Erlebnisse mit der Kurzwelle erinnert.

Einer der ähnlich aktiv ist wie Michael Linder, ist Alfred Albrecht aus Emmendingen, er ist auch Mitglied in zahlreichen DX-Klubs und hört auch unsere Sendungen, was er uns durch seine regelmäßigen Empfangsberichte dokumentiert. Per Mail schickte er uns nun seinen Empfangsbericht vom 21. Juni, wo er das Programm über die 9900 kHz mit prima SINPO-Werten von 4 empfangen konnte.

Daneben fand er auch noch Zeit für ein paar Zeilen über seine sonstigen Aktivitäten, denn es ist ja Sommer wenn auch das Wetter nicht unbedingt stimmt:


"Liebe Redaktion,
bei uns in der Rheinebene war es in den vergangen Tagen wenig sommerlich. Zwar gingen die Temperaturen kurze Zeit auch ziemlich nach oben, die Folge waren jedoch schwere Unwetter. Danach kamen wieder Kühle und Regenschauer.

Am letzten Samstag haben meine Frau und ich mit Freunden einen wunderschönen Garten in Marckolsheim im Elsass/Frankreich angeschaut. Dieser hatte im Rahmen der Aktion "Tag der offen Gartentür" des Landkreises Emmendingen geöffnet. Zum ersten Mal beteiligen sich an dieser Aktion auch Gärten in Frankreich. Der Garten im englischen Stil in Marckolsheim ist vorwiegend mit Taglilien, Funkien und Hortensien bestückt.
Gibt es solche Aktionen auch im Iran?
Viele Grüße Alfred Albrecht "

Herzlichen Dank Herr Albrecht für den interessanten Bericht. Hier in Iran gibt es ähnliche Aktionen wie die, von der Sie uns berichteten, aber nicht.

Dass das Wetter nicht unbedingt sommerlich war in der letzten Zeit in Deutschland, davon wußten auch andere Hörerfreunde zu berichten, wie z.B. Bernd Seiser in Gaggenau. Von ihm hieß es:

"In unserem Kalender stand gestern Sommeranfang, aber auf dem Thermometer waren es nur 16 Grad, was eher an den Herbstanfang erinnert."  

Oder von Dieter Leupold in Leipzig:

"Das Wetter ist bei uns derzeit gar nicht sommerlich, gestern am Samstag 20.06. nur 13°C am Mittag und viele Regenschauer aus Nordwesten (Nordsee)."

OM Bernd Seiser hat uns aber nicht nur vom Wetter berichtet, sondern auch seine weiteren Empfangsberichte geschickt und er ist jetzt schon bei Bericht 3620 angelangt. Eine stolze Zahl.

Einen weiteren wichtigen Termin hat Herr Seiser auch in diesem Jahr nicht vergessen und hat uns gratuliert, und zwar zum Tag des Sendestarts von 'IRIB-Funk in Deutsch' am 22. Juni 1967.

In zwei Jahren können wir dann hoffentlich unser 50-jähriges Jubiläum feiern!

An uns gedacht hat auch Heinz-Günter Hessenbruch in Remscheid anläßlich dieses Tages:

"Alles Gute zum Jahrestag!
Viel Spaß bei der wichtigen Arbeit.
Schönen Feiertag wünscht
Heinz Günter Hessenbruch
"

Vielen Dank von uns an Sie beide für die Glückwünsche!

Auch unsere nächste Mail zeugt davon, dass die Kurzwelle immer noch aktuell ist und ihre Anhänger ihr, wenn auch nicht durchgängig, aber letztendlich doch treu bleiben. Mit seinem Empfangsbericht vom 11. Juni löst Herr Timm Andres aus Bremervörde auch ein Versprechen ein, dass er vor einigen Monaten gegeben hat, als er im August 2014 schrieb: "Wenn ich es schaffe, werde ich meinen Kurzwellen-Empfänger wieder einmal aktivieren und Ihnen gerne einen Empfangsbericht zukommen lassen."

Herr Andres ist nämlich in der Reisebranche tätig, und da hat er viel zu tun. Nun aber hat es geklappt und am 11. Juni hieß es in der Mail aus Bremervörde:

"Liebe Deutsche Redaktion von IRIB, nach einigen Jahren Pause höre ich nun wieder Ihr deutschsprachiges  Programm auf Kurzwelle. Ich würde mich freuen, wieder einmal eine  QSL-Karte und Informationsmaterial von Ihnen zu erhalten. Ihre kleinen Souvenirs waren immer sehr schön. Ich wünsche Ihnen allen Alles Gute und freue mich auch in Zukunft wieder öfter IRIB auf Deutsch über Kurzwelle zu hören.

Herzliche Grüße aus Deutschland Timm Andres"

Der Empfangsbericht von ihm ist auch vom 11. Juni, er hörte uns über die 9.900 kHz mit den Sinpo-Werten 5-5-4-4-5.

Die QSL-Karte von uns für Herrn Andres ging am 21. Juni auf den Weg in den Norden Deutschlands.

Das Hobby mit dem Hören der Kurzwellensender ist ja ein Geben und Nehmen und eine gegenseitige Bereicherung für Hörer und Sender. Beide Seiten bemühen sich darum, eine Freundschaft aufzubauen, bei der sie sich durch kleine Geschenke und Aufmerksamkeiten erfreuen. Über die von der Senderseite hat Herr Andres ja schon geschrieben.

Aber auch von der Hörerseite kommen nicht selten Geschenke für die fernen Radiostationen. Vor Kurzem haben wir wieder einen 10 Euro-Schein bekommen, und zwar von Olaf Röpe in Wietze. Dafür danken wir ihm vielmals! Die "Kaffeekasse" kann solche Einlagen hin und wieder gut vertragen.

Wie schon gesagt ist es gegenseitiges Geben und Nehmen.

Am 6. Juni erreichte uns diese Mail:

"Hallo liebes Team von I.R.I.B.

Vielen lieben Dank für die schöne QSL-Karte vom Fernsehturm sowie die schöne Münze, die neulich bei uns eintraf. Wir haben uns beide sehr darüber gefreut und haben die schöne Münze bereits unserer Vitrine hinzugefügt. Ist das eine Art Gedenkmünze oder eher ein Zahlungmittel? Übrigens wollten wir demnächst noch einmal Eure Rezepte ausprobieren, welche auf Eurer Internetseite abgebildet sind.  Ein  Bild davon werden wir dann zu Euch schicken.

Mit herzlichen Dank und liebe Grüße von den Hörern Iris Cox und Michael Dulisch ..."

Dann also viel Spaß beim Nachkochen, wir freuen uns schon auf die Bilder von den Ergebnissen.

Und wir freuen uns immer auch, wenn unsere Post bei den lieben Hörerfreunden ankommt. Eine weitere Bestätigung dafür bekamen wir vor Kurzem von Andreas Pawelczyk in Mannheim. Er schrieb am 8.06.:

"Liebe Freunde in Teheran,
möchte mich auf diesem Wege bei Euch für die erhaltene QLS- Karte und das dazugehörige Geschenk bedanken. Das nette Geschenk war für mich eine große Überraschung und bereitete mir eine große Freude. Ich gehe davon aus, dass es sich um einen Brustbeutel handelt. So ein Geschenk aus dem Iran und noch speziell aus Teheran. Das ist schon enorm! Kommt man doch in Deutschland an so einen schönen Brustbeutel nur schwierig heran. Und was für ein Kostenaufwand erst, wenn man ihn im Iran erwerben wollte.
Kurz und gut, ich habe mich riesig gefreut und bedanke mich nochmals dafür bei Euch.
Ansonsten beste Grüsse an die ganze Redaktion und auch an Herrn Scharokny, denn seine Interviews gefallen mir besonders gut.
Beste Wünsche und Gesundheit für Euch nach Teheran aus
Mannheim Euer Andreas Pawelczyk"

Ja, und jetzt sind wir wieder an der Reihe uns zu bedanken, und zwar für weitere Empfangsberichte, die bei uns in Teheran eingegangen sind. Die Schneckenpost braucht ja immer etwas länger, und somit bedanken wir uns erst jetzt für einen Bericht vom 17. März und vom 22. April, und zwar bei Klaus Konopka in Staucha/Sachsen.

Die von ihm gewünsche QSL-Karte ist aber schon auf dem Weg und wir hoffen sie kommt gut an.

Bei Thomas Marschner in Wittingen bedanken wir uns für einen weiteren Empfangsbericht vom 2. April, an dem er uns sehr gut über die 9900 kHz empfangen konnte. Wie es aber scheint, ist zwischendurch ein Bericht nicht bei uns angekommen, denn er schrieb auch:

"Leider ist meine Post vom 16.08. 2014 noch nicht beantwortet

Viele Grüße mit bestem Dank

Thomas Marschner Wittingen"

Das tut uns leid Herr Marschner, hoffen wir, dass in Kürze wenigstens unsere 3.QSL-Karte bei Ihnen ankommt.

Auch für Jürgen Krüger in Potsdam ist schon die 8. QSL-Karte von uns unterwegs, er hatte uns seinen Empfangsbericht vom 16. Mai an die Adresse nach Berlin geschickt. Auf seinem Bericht prangte im Briefkopf ein schönes Bild von Schloß Sans Souci.

Vom Juni hat uns Peter Thränert aus Dresden wieder mehrere Empfangsberichte geschickt, und schrieb am 8. Juni:

"Sehr geehrte Damen und Herren,

heute schicke ich Ihnen weitere aktuelle Berichte über Ihre Sendungen in deutscher Sprache vom 4.6., 5.6., 6.6. und 7.6.. Die Empfangsqualität war stets sehr zufriedenstellend, meist in Ortsqualität. Bitte bestätigen Sie meine Empfangsberichte mittels QSL-Karte. Vielen Dank. Ich freue mich immer sehr darauf.

Mit freundlichen Grüßen aus Deutschland Peter Thränert"

Damit hat Herr Thränert nun schon den 122. Empfangsbericht geschickt. Vielen Dank.

Viel Zeit bleibt uns nun nicht mehr für heute und wir wollen deshalb nur noch die Gratulation ausführen, die uns Bernd Seiser in Auftrag gegeben hat, denn er hat die meisten Geburtstagsdaten der Hörerfreunde gesammelt und vergißt keinem zu gratulieren. Da viele der Geburtstagskinder gemeinsame "Bekannte" sind, helfen wir ihm dann auch gerne bei der Übermittlung der Wünsche. Dieses Mal gehen sie an Gottfried Voellger in Kuppenheim, Dieter Leupold in Leipzig, Claus Bothe in Obersdorf und Helmut Dieterle in Isny. 

Und unser Musikstück spielen wir heute deshalb auch erst am Ende der Sendung, sozusagen als Geburtstagsständchen.

Damit wünschen wir Ihnen einen guten Start in die neue Woche und Khoda hafez – Gott schütze Sie.

 

 

 

 

 

 

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