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Mittwoch, 17 Juni 2015 12:24

Hörerpostsendung am 14. Juni 2015

Hörerpostsendung am 14. Juni 2015
Bismillaher rahmaner rahim   -   Die weltpolitischen Themen bestimmen zu einem großen Teil die Sendungen von IRIB in Teheran, und dass diese für viele von Ihnen im Hörerkreis von Bedeutung sind, das zeigen Ihre Zuschriften.

 

Unser Hörerfreund Andreas Pawelczyk in Mannheim ist beim Kurzwellenhobby sehr aktiv und ihn lassen die politischen Ereignisse nicht ungerührt. Einen besonders kritischen Blick hat er auch immer für die USA, was Sie gleich aus seinen aktuellsten Mails heraushören können. Am 1. Juni schrieb er:

"Liebes Team von "Wir und unsere Hörer",
seit über einem Jahrzehnt führen die USA einen Kreuzzug gegen den Osten. Erfolgeich waren sie nur, indem sie sich unzählige neue Feinde in aller Welt schufen.
Die US-Regierungen haben unentwegt Diktatoren in der arabischen Welt unterstützt, die mit Repression und Folter und dem gottgegebenen Recht der Könige über ihre Länder herrschten. Dabei laberten die USA immer etwas von "Demokratie" und "Gerechtigkeit", die ihre Verbündeten selbst jedoch mit Füssen traten.
Zugleich gaben die USA über eine Billion Dollar dafür aus, die Schar ihrer Verbündeten in den jeweiligen Ländern auf ihre Politik einzuschwören. Währenddessen brodelte es an der sozialen Basis dieser Länder. Tausende Soldaten mußten dafür sterben. Für was eigentlich?
Die Hoffnung ist jedenfalls in den überfallenen und besetzen Ländern zugleich gesunken, dass sich etwas wirklich zum Besseren ändern könnte. Die USA müssen aufpassen, dass Ihre kriegerische Politik nicht zum Bumerang für sie selbst wird. Es wäre geschichtlich jedenfalls nicht Neues.
Nur gut, dass schon ein amerikanischer Radiohetzsender gegen den Iran aufgegeben und ausgehaucht hat.
Im diesem Sinne wünsche ich nach Teheran alles Beste aus
Mannheim ihr Andreas Pawelczyk"

Um seine politischen Kenntnisse darüber hinaus zu erweitern, und seine Kritik an den USA zu untermauern, liest Herr Pawelczyk auch noch entsprechende Bücher, wie er am 11. Juni berichtet:
"Liebe Freunde von 'Wir und unsere Hörer'

habe meine letzte freie Zeit benutzt, um ein Buch von Armin Wertz mit dem Titel 'Die Weltbeherrscher. Militärische und geheimdienstliche  Operationen der USA' gelesen. Es gibt ein vernichtendes Urteil über die USA ab, die ein Feind des Iran sind.

Warum geht es in diesem Buch? Man fragt sich was den USA das Mandat gibt Weltpolizist zu spielen. Dies soll auf die Monroe und Roosevelt-Doktrin zurückgehen. Da heißt es, wenn ein Land sich nicht selbst regieren kann, müssen die USA eingreifen. Hinter dem Konzept der US-Politik stehen in den meisen Fällen wirtschaftliche und gelegentlich auch politische Interessen. Im Nahen Osten ist es das Öl und in Afrika ist es das Coltan.

(Anmerkung der Redaktion: Coltan ist ein Erz, dessen Hauptlagerstätte in Zentralafrika liegt und aus dem vorrangig das Metall Tantal gewonnen wird, ein wichtiges Metall in der Chirugie und wichtiger Baustein in der Computer- und Handytechnologie).

Nun weiter in der Mail:

Nach dem Zusammenbruch des Kommunismus habe man den Terrorismus als Staatsfeind Nr. 1 gefunden. Unterstützt wird dies alles durch sogenannte Thinktanks, die beratend zu Seite stehen und viel gelesen werden. Da die USA eigentlich nie Krieg im eigenen Land hatten, führen sie sehr viel leichter anderswo Krieg, weil sie sich gar nicht vorstellen können, wie das ist, wenn einem ständig Bomben auf den Kopf fallen und das Land zerstört wird. in Kriegssituationen nehmen sich die USA gar das Recht heraus, ihre Vorstellung von Gesetz wichtiger zu nehmen, als das Gesetz eines anderen Landes.

Die WTO und UNO werden von den USA dominiert. Auch in Lateinamerika kann kaum eine Regierung was machen ohne Genehmigung der USA. Dort will man mit bilateralen Verträgen die Dominanz-versuche unterlaufen.

Die USA müssen auch nicht gleich in ein Land einmarschieren. Es gibt da auch andere Methoden: Man kann da eine Oppositionspartei finanzieren und beraten und man kann gelegentlich Unruhen anzetteln und finanzieren, oder junge Leute aus dem Ausland trainieren. Und im Falle der Ukraine wurden in dieses Land Milliarden reingesteckt. Der ganze Ukrainekonflikt findet mit amerikanischer Einflußnahme statt.

Und in Russland wirkt der US-Geheimdienst auch mit. Dort läuft die Einflußnahme über diverse Stiftungen und Organisationen der Parteien aber auchHilfsorganisationen der Demokraten und Republikaner spielen eine Rolle. z. B finanziert 'National Endowment' klar russische Oppositionsparteien.

Soweit die wichtigsten Highlights aus meiner Sicht in diesem Buch.

Mit lieben Grüssen nach Teheran von Mannheim

Andreas Pawelczyk"

 

Vielen Dank Herr Pawelczyk für diesen interessanten Buchtipp, den wir auch auf unserer Internetseite veröffentlicht haben, wo er schon regen Zuspruch gefunden hat.

Auch der Bericht vom 17.KBS Hörertreffen, also vom Jahrestreffen der Hörerfreunde von Radio Korea International, wie es früher mal hieß, den wir von OM Lutz Winkler zugeschickt bekamen, und den wir auch auf unserer Internet-Kulturseite veröffentlicht haben, hat dort schon viele Interessenten gefunden. Zu diesem Jahresereigniss in der Mainzer Reduit, einer historischen Kaserne, hat auch Andreas Pawelczyk beigetragen.

Da viele der Hörerfreunde keinen Computer oder Zugang zum Internet haben, wollen wir den Bericht deshalb heute auch hier in der Sendung vorlesen, denn KBS und IRIB haben ja schließlich viele gemeinsame Hörerfreunde.

"Das 17. KBS Hörertreffen  fand am 30. Mai 2015 wieder in Mainz statt. Der Deutsch-Koreanische Freundeskreis Mainz e.V und das Organisationsteam der KBS Hörer Siegbert Gerhard, Michael Bethge und Lutz Winkler luden alle KBS Hörerfreunde zu diesem Treffen ein. Um 11:00 Uhr sollte es los gehen. Die KBS Hörerinnen und Hörer strömten in die Reduit und neben vielen bekannten Gesichtern gab es auch einige KBS Hörer, die das erste Mal am Hörertreffen teilnahmen. Insgesamt konnten wir 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer begrüßen. Einige hatten eine sehr lange Anreise von mehreren hundert Kilometern auf sich genommen. Und so wurde sich im Vorfeld erst einmal begrüßt und erste Gespräche kamen zu Stande. Gegen 11:30 Uhr eröffnete dann Michael Tassler das Treffen und begrüßte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Namen des DeutschKoreanischen Freundeskreises. Michael wies auf den kommenden Höhepunkte im Vereinsleben hin: im Juli feiert der Verein sein 30 jähriges Bestehen. Siegbert Gerhard und Lutz Winkler stellte danach kurz das Programm vor: einige Punkte sollten es sein und viel Zeit zum Reden und zum Austausch sollten bleiben.

In der Vorstellungsrunde klingelte dann bereits das Telefon: Der Anruf aus Seoul kam pünktlich. Viele Hörerinnen und Hörer wollten mit Anne-Stern Ko sprechen - und gegen 12:30 Uhr schallte das Signal aus der Küche: das Essen ist fertig! Leckere koreanische Küche: Mit Bulgogi, Glasnudeln und Kimchi verwöhnte uns der Koch Robert mit den fleißigen Helferinnen, denen an dieser Stelle noch einmal Dank gesagt werden soll. Nach dem Mittagessen wurden die Geschenke von KBS - eine liebevolle Wandschirm-Miniatur mit traditioneller koreanischer Malerei - verteilt. Ein Dankeschön an KBS für dieses schöne Präsent und die Unterstützung des KBS Hörertreffens. Danach trug Andreas Pawelczyck in lockerer Form interessante Fakten und Daten aus Korea vor und bezog damit auch lebhaft die Teilnehmer mit ein. So kamen viele Geschichten und interessante Neuigkeiten aus und über Korea zusammen. Michael Bethge berichtete über die Aktivitäten des WWDXC (World Wide DX Club). In der anschließenden Diskussion über die Entwicklung und das Programm von KBS wurde die "Hörerpostsendung" und die Sendung "Kreuz und Quer durch Korea" als lobenswert bezeichnet. Die Teilnehmer berichteten von ihren Erfahrungen mit dem Kurzwellenempfang aus Kostinbrod in Bulgarien und Großbritannien. Eingehend betrachtet wurde die Monitortätigkeit bei KBS - die anwesenden KBS Monitore berichteten über ihre Erfahrungen und die Erwartung von KBS. Michael Tassler übermittelte im Anschluss herzliche Grüße vom Vater aller KBS Hörertreffen: Ludwig Straus-Kim. Weiterhin zeigte Siegbert Gerhard seine Schätze an QSL Karten und Wimpeln. Abgerundet wurde der Vortrag mit Bildern aus dem koreanischen Garten in Frankfurt und von früheren KBS Hörertreffen. Nach Kaffee und Kuchen machten sich einige Hörerinnen und Hörer bereits auf den Heimweg. Gegen 18:00 Uhr endete das Treffen - mit der Zusicherung, dass es auch im Jahr 2016 ein Hörertreffen geben soll. Ein Termin dazu wird derzeit noch abgestimmt und rechtzeitig bekannt gegeben. Insgesamt war es wieder ein Treffen, welches die "alte Mainzer Atmosphäre" aufleben ließ. Unser Dank gilt den Gastgebern: dem Deutsch-Koreanischen Freundeskreis e.V. und den Hörerinnen und Hören, die dieses Treffen bereicherten. Allen ein Komapsumnida ! Das KBS -Höherer Organisationsteam Micheal Betghe, Siegbert Gerhard und Lutz Winkler"

Vielen Dank sagen wir Herrn Winkler, dass er uns den Bericht zugeschickt hat. Zu seinem Juni-Brief kommen wir dann hoffentlich beim nächsten Mal.

Obwohl nicht namentlich erwähnt, ist auf dem Gruppenbild vom 17.KBS-Hörertreffen gut zu erkennen, das auch unser Hörerfreund Jörg-Clemens Hoffmann  aus Alsbach bei diesem Treffen dabei war,  genau so, wie auch schon beim 34. Ottenauer Hörertreffen am 9. Mai.

Zwischen diesen Terminen hat Herr Hoffmann dann mal wieder Zeit gefunden unser Programm zu hören, und zwar unsere Morgensendung am 13. Mai. Dazu schrieb er:

"Liebes deutschsprachige Redaktionsteam von IRIB!

Heute morgen hatte ich erneut die Gelegenheit, Ihre Sendung zu empfangen. Das Signal auf 15500 kHz konnte ich problemlos hören, allerdings hätte die Modulation etwas stärker sein können. Dennoch war es wieder schön, die Beiträge aus Teheran zu hören. Von besonderem Interesse war für mich das Interview mit Professor Udo Steinbach, der sehr kenntnisreich die Situation im Nahen Osten erläutert hat. Ich freue mich, dass es solche Programme auf Kurzwelle gibt, die eine sehr umfangreiche Informationsvielfalt bieten und somit eine Alternative zu den westlichen Medien darstellen.

Hier nun mein Empfangsbericht, der hoffentlich für Sie wieder von Interesse ist. Über eine Empfangsbestätigung würde ich mich natürlich sehr freuen.

Ich danke Ihnen herzlich, dass Sie sich die Zeit genommen haben, um diesen Brief zu lesen.

Mit den besten Grüßen aus dem sommerlich-warmen Alsbach,

Ihr Hörer Jörg-Clemens Hoffmann Alsbach-Hähnlein"

Bevor wir nun zu weiteren Empfangsberichten kommen, hier erst einmal unser heutiges Musikstück.

Heute wollen wir noch einiges aus der Post erwähnen, die inzwischen in Teheran eingegangen ist. Darunter war auch die schon angekündigte Postkarte von Dieter Leupold, die er uns aus seiner Kur in Kalbe an der Milde geschrieben hatte. Auf der Rückseite dieser am 20. April aufgegebenen Postkarte von Kalbe mit Burgansicht und Schloß Goßler war zu lesen:

"Hallo liebe deutschsprachige Hörerpostredaktion.

Verbringe für 3 Wochen hier meine Kur. Euer Geschenk – die rote Stofftasche – erfüllt mir voll den Dienst für die Kurunterlagen zu den Anwendungen. Der Morgenempfang 15500/17570 kHz ist gut. Der Abendempfang ist gut auf 9900 kHz mit SIO 555. Werde heute den Hörerbriefkasten hören.

Freundliche Grüße sendet Dieter Leupold."

Vielen Dank Herr Leupold, dass Sie an uns gedacht haben und uns auf diese Weise an Ihrem Kuraufenthalt teilhaben ließen.

 

Seit nahezu 5 Jahren war nun Sandro Blatter aus der Schweiz schon nicht mehr in unserer Hörerpostsendung. Aber jetzt kamen seine Empfangsberichte vom März gut in Teheran an. Die beigefügten Zeilen lauteten:

"Sehr geehrte Damen und Herren.

Bereits melde ich mich wieder mit einem Brief mit diversen Empfangs-berichten bei Ihnen. In der Zwischenzeit habe ich eine QSL-Karte bekommen. Herzlichen Dank dafür!

Ich habe mich sehr darüber gefreut.

Schwerzenbach ist ein Ort mit 4900 Einwohnern und liegt 15 km östlich von Zürich, der größten Schweizer Stadt. Unser Gebiet ist ländlich, mit Häusern und viel Grünland.

Ich bin 60 Jahre alt und absolvierte eine Lehre als Radio-TV Techniker. Diesen Beruf übe ich allerdings seit längerem nicht mehr aus, sondern arbeite in einer Telekommunikations-Firma. Radio hören ist mein Lieblingshobby seit mehr als 40 Jahren.

Wenn Sie diesen Empfangsbericht für in Ordnung befinden, würde ich mich freuen, wenn Sie ihn mit einer QSL-Karte bestätigen würden.

Für Ihre Bemühungen danke ich Ihnen im Voraus bestens und freue mich auf die Antwort.

Mit freundlichen Grüßen

Sandro Blatter Schwerzenbach"

Und wir danken für die Empfangsberichte und die Beilage eines IRC -Scheins fürs Rückporto.

Auch nach längerer Zeit kam mal wieder ein Empfangsbericht von Stefan Druschke in Kerpen, südwestlich von Köln. Am 11. Mai hörte er unser Morgenprogramm und schrieb:

 

"Liebe Freunde vom Deutschen Programm!

Da ich momentan wieder etwas mehr Zeit für das Kurzwellenhobby habe, möchte ich mich auch wieder einmal schriftlich bei Ihnen melden.

Die Sendungen der Stimme der Islamischen Republik in deutscher Sprache höre ich weiterhin gern, und regelmäßig. Normalerweise höre ich die Morgensendung. Diese Sendung ist mein Favorit, weil die Sendezeit für mich persönlich recht günstig ist, auch wenn der Empfang nicht immer so gut ist. Abends ist der Empfang von IRIB wesentlich besser.

Mir gefallen Ihre Programme sehr gut. Hier erfahre ich, was im Iran so passiert, und auch die iranische Sicht der Dinge, was Ereignisse im Ausland betrifft.

Natürlich höre ich auch gern modernere iranische Musik. Es ist also immer wieder schön, in Ihre Sendungen hineinzuhören.

Beigefügt habe ich heute einen Empfangsbericht über Ihre Sendung in deutscher Sprache, die ich vor einigen Minuten hören konnte. Ich hoffe, daß er für Ihre technische Abteilung von Interesse ist, und würde mich über eine Bestätigung mit ihrer neuesten QSL-Karte wieder sehr freuen.

Für heute möchte ich mich nun wieder verabschieden. Vielen Dank für Ihre fleißige Arbeit, und die schönen Sendungen, die daraus entstehen!

Mit freundlichen Grüßen

Stefan Druschke"

Vielen Dank für Ihr Lob und Ihre Mühe Herr Druschke, Sie haben uns damit eine große Freude gemacht.

Ja, liebe Hörerfreunde wir freuen uns, dass wir diese Verbindung mit Ihnen haben und immer wieder eine zumeist positive Resonanz auf unsere Arbeit bekommen.

Dank allen an dieser Stelle noch einmal dafür, dass Sie sich die Mühe machen und Mails, Briefe, Postkarten und andere Beiträge ins Funkhaus am Fuße des Elbursgebirges schicken.

Bis zum nächsten Mal dann also ein herzliches Auf Wiederhören und Choda hafez – Gott schütze Sie!

 

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