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Donnerstag, 28 Mai 2015 08:54

Hörerpostsendung am 24. Mai 2015

Hörerpostsendung am 24. Mai 2015
Bismillaher rahmaner rahim   -    Der Knoten scheint geplatzt zu sein liebe Hörerfreunde, denn jetzt kommt wieder mehr Post bei uns in Teheran direkt an. Irgendwo scheint die sowieso schon langsame Schneckenpost dann noch gänzlich ins Stocken geraten zu sein. Woran es wohl gelegen hat, und ob es vielleicht noch weitergeht nach einer Pause des Stockens, dass müssen wir abwarten. Auf jeden Fall freuen wir uns heute am Pfingstsonntag zum einen mal wieder in altgewohnter Länge beisammen zu sein und zum anderen auch ganz besondere Post dabei vorlesen zu können.

 

Diese Post stammt von einem langjährigen Hörerfreund, der mal eine größere Pause gemacht hat. Umso mehr freuen wir uns, dass es nun wieder soweit ist, dass wir heute endlich mal wieder Zeilen aus der Feder von Helmut Lesser aus Gebesee vorlesen dürfen.

Um die lange Pause im Kontakt mit IRIB nach dem Tod seines Vaters Siegfried Lesser ein bischen zu kompensieren, hat uns Helmut ein dickes Briefpaket mit von seiner Hand beschriebenen Blättern und einigen weiteren Beilagen zugeschickt, wobei auch ein Gedicht natürlich nicht fehlen darf.

Helmut Lesser wohnt inmitten Deutschlands und mitten im Thüringer Becken. Das ist seine Heimat und die möchte er nicht missen. Deshalb lesen wir zuerst seine Zeilen mit dem Titel

Heimat ist .... !   vor:

Heimat ist, wo ich geboren – dort vor Ort ich groß geworden.

Da wo meine familiären Wurzeln sind. Bei Großeltern, Eltern ich war Jahr für Jahr als Kind.
Wo Freunde und Bekannte sind – eben die Familienbande!

Heimat ist ein Teil meines Leben's. Hier beginnt der Weg, egal wohin es geht.

Dörfer und Städte im nahen Umfeld – Flüsse, Seen, Täler und Höhn bis zum Horizont, daß ist die Welt wo ich herkomm!

Heimat ist das höchste Gut, es ist Geborgenheit, gibt Kraft und Mut für alle Zeit.

Die Vögel singen, die Rehlein springen, Obstbäume blühn, Streuobstwiesen, die Blumen sprießen vieler Arten in frisch-bunten Farben und die Bäume sind grün!

Heimat ist das weite Feld, Rüben, Kartoffeln, Raps, Getreide – alles grün, goldgelb.

Es sind die Wälder, Hügel, Berg und Fels – Quellen in Tälern, Bächlein an bestimmten Stell`n, man ist nicht allein.

Auch dies alles ein Stück vom Glück daheim!

Heimat ist eben da, wo es geschah, wo beginnt und endet das Leben – manchmal so fern wie ein Stern, manchmal so nah.

Doch im Herzen schon immer verankert war!

Der Wind in den Bäumen rauscht, er erzählt von vergangenen Tagen – als Kind gelauscht und gebannt von Märchen, Geschichten und Sagen.

Von Geistern ringsum in Wald und Flur, mitten unter Menschen und in der Natur.

Die alten Weisen, sie sind so schön, wenn sie mit unsrer Fantasie auf Reisen geh'n – vergessen kann man sie nie!

Das Alles, wer's im Blut hat, ist, bleibt und nennt man Heimat für alle Zeit – da schlägt das Herz bis heut!

Helmut Lesser"

Dass sich Helmut Lesser nicht nur der Heimat verbunden fühlt, sondern auch alten Traditionen, das können wir seinem dreieinhalbseitigen Brief entnehmen, den er sorgsam mit der Hand geschrieben hat.

"Gebesee, der 22.3.2015

Hallo liebe Freunde bei IRIB Worldservice – deutschsprachige Redaktion und einen schönen guten Morgen!

Zuerst ein recht herzliches Dankeschön an Sie alle für Ihre nette Post, die Weihnachts- und Neujahrsgrüße, sowie "den gefühlvollsten, nettesten und schönsten Brief aller Zeiten! an Mutter und mich; dafür Danke von uns Beiden mit den besten Wünschen und Grüßen an Sie für das Kommende im Jahr 2015 und fürs ganze Leben.

Wer schreibt denn heute noch und wann bekommt man heutzutage noch Post außer von Behörden oder Werbungsschwindel? Heil Dir schönes digital-globales Zeitalter!

Es wird ja nur noch gesurft, getwittert, gemailt und gefaxt, was weiß ich noch ....! Da freut man sich schon über einen netten Brief oder eine Karte, die noch persönliche Gefühle ausdrücken im digital-gefühllos kalten Winter der Klimaerwärmung weltweit!

Mutter und ich leben auch ohne PC, App's und Internet ganz gut – geht auch!

Schön, daß es den deutschen Wald noch gibt mit Funklöchern, kein Empfang am Handy und Smartphone, und man sich noch selbst orientieren muß nach dem Hämmern vom Specht am Baumstamm, nach Sonne und Mond und dem Gesang der Amsel und vielem anderen mehr. Wo sind die Zeiten hin, als der Weltempfänger noch abends rauschte auf KW und MW und man lauschte auf eine Erkennungsmelodie von Radiosendern wo auch immer !? Natürlich war der Empfang nicht immer einfach, aber gerade da lag ja der Reiz der Sache drin. Das sehen viele Ex-Hobbyfreunde genau so, nun ja viele haben umgerüstet auf Internet und brauchen es auch beruflich. Mutter, ich und einige andere eben nicht.

Hatte man damals volle Briefkästen mit Post aus aller Welt, die so bunt und vielfältig war wie die Kulturen der Völker dieser Erde – so herrscht heute gähnende Leere und nur der Wind pfeift im Briefkasten sein trauriges Lied vom Werden und Vergehen auf Erden im Wechsel der Jahreszeiten.

Ja, es ist schon wieder 2 Jahre her, seit Vaters Tod – es war eine schwere Zeit für uns beide, aber die Erinnerungen bleiben für alle Zeiten, solange diese Welt sich dreht!!

Das Selbe trifft auch auf meine Großeltern zu, bei denen ich einige Zeit meiner Kindheit verbrachte – damals noch in der DDR!

Mutter und ich haben das Leben aber gut im Griff und meistern gemeinsam den Alltag bei uns zu Hause, gemeinsam mit befreundeter Nachbarschaft klappst ganz gut. Einer für Alle, Alle für Einen! ist das Motto, man hilft sich noch gegenseitig (wie die 4 Musketiere! Nach Alexander Dumas Roman).

Jünger werden wir auch nicht mehr, und die Gesundheit fordert schon mal ihren Preis (Mutter ist 83 Jahre jung und ich bin 56 Jahre alt).

Deshalb habe ich den Garten umgestaltet und habe mir seit einigen Jahren ein Radl zugelegt, damit komme ich schneller von A nach B, egal wos hingeht!

Trotzdem, meine Interessen und Hobbys, auch nachts mal Gedichte schreiben, mach ich immer noch. sowie Einiges mehr!

Die Briefe und Karten von Euch und den vielen anderen Rundfunkstationen, sowie QSL-Karten, habe ich alles aufgehoben und archiviert, ebenso einige Tonträger auf Bandcasetten. Also Eure Stimmen, auch die von Frau Ursula Zangeneh, gibts noch bei mir zu Hause. Es sind schöne Erinnerungen an viele nette Menschen in der Welt, mit denen man mal Briefverbindung und Kontakt hatte!

Das soll auch so bleiben – egal was da noch alles kommen mag!

Schön, daß Ihr nach so langer Zeit noch an uns denkt, wir tun das Gleiche. So auch an Monika Sheikholeslami und Seyed H. Schahrokny und an alle anderen bei IRIB auch besten Dank und herzlichste Grüße von uns beiden!

Bleiben Sie gesund haben Sie ein offenes Ohr für andere Mitmenschen!

In diesem Sinne Ihnen alles erdenklich Gute und die herzlichsten Grüße aus Gebesee im Thüringer Becken um Erfurt und an den Flüssen Gera, Unstruht und Jordan (ein kleiner Bach bei Gebesee) wünschen Ihnen von ganzem Herzen,

Mutter und Helmut Lesser"

Nun sind wir froh in der Hörerrunde wieder einmal den Helmut Lesser dabei zu haben und geben ihm gleich noch mal das Wort, denn seinem Brief vom 22. März hat er eine Woche später noch Zeilen zu Ostern hinzugefügt:

"Hallo deutschsprachige Redaktion und liebe Freunde bei IRIB-Worldservice!

Nun kommt der Frühling – alles blüht und wird wieder grün, die Sonne steigt und die Tage werden wieder wärmer und länger!

Der Winter weicht gen Norden und die Natur erwacht zum neuen Leben, daß kann nur heißen Ostern steht vor der Tür ! Da gibts wieder was zu tun im Garten. Sträucher schneiden, Bäumchen pflanzen, Nistkästen für die Vögel anbringen und Frühjahrsputz machen! Mutter und ich haben schon mal draußen Tee getrunken und die wärmenden ersten Sonnenstrahlen genossen. Auch mit dem Fahrrad bin ich viel auf Achse, Einkaufen, Wege erledigen und mit den Einheimischen tratschen und klatschen  - der Buschfunk geht immer!"

Ja der Buschfunk der ist dem Helmut Lesser lieber als alle moderne Technik, das kam ja in seinem Brief deutlich zum Ausdruck. Und zu diesem Thema hat er gleich noch aus der Zeitung eine Kolumne herausgeschnitten:

Ein wahrer Freund liest mit

Dietmar Grosser über das Ausspähen von Handys -


Wie telefonieren Sie?

Man kommt sich richtig altmodisch vor, wenn man "mit dem Telefon" antwortet. Aus angeborenem Sparzwang reicht vielen Älteren ein einfaches Gerät für ein paar Euro aus, das den einfachsten Ansprüchen genügt. Die Jugend hält es lieber mit diesen teuren Dingern, bei denen das Telefonieren das Unwichtigste ist. Da werden täglich SMS zu Hunderten hin und her geschoben, da teilt man seiner Liebsten über soziale Netzwerke die nicht enden wollende Liebe mit oder setzt das Smartphone im Auto als Navi ein.

Alles gut? Von wegen! Immer mehr Konzerne spähen über ausgeklügelte Programme aus, was wir so treiben.

Wozu das Ganze? Na, man will seine Kunden besser kennenlernen, sie mit ganz speziellen Angeboten verwöhnen oder einfach als Geheimdienst wissen, was andere so treiben.
Da wundert es nicht, wenn in dieser Woche auf der weltgrößten Computerschau Cebit in Hannover immer mehr Experten vor diesem Ausspionieren selbst privatester Infos warnen.

Ich erwäge meine eigene Lösung: Ein altes Handy aus den Neunzigern könnte wiedr fit gemacht werden.

Ob es hilft – keine Ahnung. Auf jeden Fall beulte es die Hosentasche aus!"

 

Die gesellschaftlichen Entwicklungen und die starken kulturellen Veränderungen, die die Menschheit derzeit erlebt, waren auch Thema einer Internationalen Konferenz  zur "Zukunft der Kultur" in Teheran. Da hieß es am 21. Mai in einer Nachricht von uns:

"Stärker als je zuvor erlebt die Menschheit gegenwärtig Veränderungen ihrer Lebenswelt, woraus Ängste und Hoffnungen, aber auch Erwartungen an Wissenschaft und Philosophie resultieren. Um die neuen Fragen nach der Zukunft der Kultur auf globaler wie lokaler Ebene zu diskutieren und Impulse für künftige Forschungen zu liefern, sind Wissenschaftler aus verschiedenen geistes- und sozialwissenschaftlichen Disziplinen zu dieser Konferenz eingeladen worden. "

Bevor wir zu unserem heutigen Musikstück kommen gibt es noch ein Gedicht zum Thema , das auch aus der Feder von Helmut Lesser stammen könnte, aber es ist von Marie-Luise Bald und trägt den Titel 'Hektik'    

Im Stress uns'rer Tage,

im hektischen Heute,

voll Frust und voll Plage,

braucht man auch die Freude.

Nur Hast noch im Leben,

nur Rennen und Eilen,

dabei ist das Streben

stets nach mehr Verweilen!

Es drängen die Medien

In allen Bereichen

Und alle bestätigen,

der Stress kann nicht weichen!

Und jetzt unser Musikstück zum Entspannen vom Stress, wenn er denn unausweichlich sein soll.

 

Der geplatzte Knoten hat ja noch weitere Zuschriften in die deutsche Redaktion im Funkhaus am Fuße des Elbursgebirges gebracht, und wir berichten nun wer unter den Einsendern ist, von denen wir schon länger nichts mehr gehört haben.

Tatsächlich ist es schon ein Jahr her, dass wir zuletzt Post von Reiner Peuthert erhalten haben, obwohl er ja ein langjähriger Hörerfreund von uns ist. Nun kamen einige Empfangsberichte von Februar und März, also noch aus der alten Sendeperiode. Dazu schrieb er: "Werte Redaktion! Die besten Grüße und Wünsche aus Stendal sowie einige Empfangsberichte. Bitte schicken Sie mir eine QSL sowie die neuen Sendezeiten und Frequenzen, auch die Ihrer anderen Sprachdienste. Vielen Dank und alles Gute, Reiner Peuthert"

Eine Postkarte mit Ansicht der Priesterstraße mit Blick zur Marienkirche von Stendal legte Herr Peuthert auch noch bei. Vielen Dank für alles!

Das Gleiche mit der langen Pause gilt auch für Erhard Lauber in Bad Berleburg-Girkhausen, auch er fertigte für uns nach einem Jahr mal wieder einen Empfangsbericht an, und zwar am 3. April. Da hörte er unsere Sendung über die 9900 khz mit SINPO-Werten von 4 und schrieb dazu:

"Bitte senden Sie mir die QSL-Karte Nr. 16 sowie den aktuellen Sende- und Programmplan von der Stimme der IR Iran zu. Ich bedanke mich schon jetzt für Ihre Mühe. Viele Grüße Ihr Hörer Erhard Lauber"

Vor einem Jahr gingen zuletzt mehrere Empfangsberichte von Patrick Robic bei unsrem Büro in Berlin ein. Diesmal hat unser Hörerfreund aus Leibnitz in Österreich seine kleine Empfangsberichtsammlung wieder direkt nach Teheran geschickt. Vielen Dank. Dieses Jahr können wir ihm auch zu einem kleinen Jubiläum gratulieren, denn Herr Robic ist jetzt seit 25 Jahren im Hobby des Kurzwellenhörens. Herzlichen Glückwunsch und viel Glück für ein weiteres Viertel-Jahrhundert.

Vom nächsten Hörerfreund, der uns einen Empfangsbericht direkt nach Teheran geschickt hat, haben wir auch zuletzt vor einem Jahr gehört, da hatte er uns einen Bericht vom 13. April 2014 angefertigt. Diesmal ist sein Hörbericht vom 12. April, und er schrieb: "Sehr geehrte Damen und Herren, Ich konnte heute erstmals seit der Zeitumstellung Ihre Sendung abends im 41 m Band laut und deutlich hören. Die Briefkastensendung war wieder sehr interessant. Bald werde ich nochmal schreiben. Viele Grüße sendet Ihnen Ihr Hörer Bernhard de Bache, Geilenkirchen"

Bei Olaf Röpe aus Wietze hat es zum Glück nicht so lange gedauert, vor einem Monat war er – allerdings nach einer 3-jährigen Pause – auch mal wieder bei uns in der Hörerrunde mit einem kurzen Brief dabei. Diesmal kam auch ein Empfangs-bericht mit vom 26. März, aus dem  zwar die Frequenz unsrer Abendsendung nicht hervor geht, aber die SINPO-Werte waren mit 5 und 4 sehr gut.

Am 13.4. schrieb er:

"Sehr geehrte Damen und Herren, ich höre Ihr Programm sehr gerne und freue mich sehr darauf. Gesundheitlich geht es mir momentan schlecht, aber das ist kein Grund aufzugeben. Bis bald z.B. in der Hörerpost, Olaf Röpe"

Bisher waren wir in der heutigen Hörerpostsendung ja mit der "Schneckenpost"  beschäftigt, letztendlich wollen wir aber auch der Aktualität und somit der "Blitzpost" noch unsere Aufmerksamkeit zollen. Bei uns sind nämlich die Berichte vom 34. Ottenauer Hörertreffen am 9. Mai eingegangen und Bernd Seiser und Siegbert Gerhard haben uns die Berichte dazu geschickt, wofür wir beiden herzlich danken. Zunächst wollen wir aber der Reporterin der Badischen Neuesten Nachrichten den Platz überlassen, die in einem Artikel am 11. Mai das mit viel Einsatz von OM Bernd Seiser organisierte DX-er Treffen in Ottenau folgendermaßen zusammenfaßte und dabei auch auf das heute mehrfach angesprochene Thema der modernen Medien eingegangen ist:

„Was soll ich mit Funk? Ich habe ein Handy“ – so denken heute viele. Schade, finden die eingefleischten Kurzwellenhörer, die meist seit ihrer Kindheit oder Jugend ihr Ohr am Puls der Zeit haben und die Entwicklungen in aller Welt mit ihrem Weltempfänger verfolgen. „Als Tor zur Welt“ empfanden sie damals das Hobby, das die Hörer lange vor der Erfindung des Internets am Geschehen in aller Welt teilhaben ließ, das die meisten heute immer noch mit Enthusiasmus betreiben. Denn die Nachrichten der nationalen Radiostationen sind vielen zu eintönig. Gehört werden in der Regel deutschsprachige Programme, die Radiostationen in der ganzen Welt ausstrahlen. Wie zum Beispiel Radio Taiwan International (RTI), dessen Redaktionsleiterin des deutschen Programms, Chiu Bihui, es sich jedes Jahr nicht nehmen lässt, beim Treffen in Ottenau teilzunehmen.

Inzwischen sind Freundschaften über die Kontinente hinweg entstanden, die übers Jahr durch regen Austausch gepflegt werden. Denn Kurzwellenhörer sind keine passiven Radiohörer. Vielmehr sind die Hörer aktiv und in ständigem Kontakt und Austausch mit den Radiostationen, die sie teilweise bereits seit Jahrzehnten verfolgen. Turbulent war diesmal der Auftakt zum 34. überregionalen DXKurzwellen Hörertreffen des Ottenauer Kurzwellenhörerclubs Murgtal, das regelmäßig mit dem Hörertreffen des Radio Taiwan International Hörerclubs kombiniert wird. Doch die DX-ler sind flexibel und mobil. Auch ein kurzfristiger Wechsel des Veranstaltungsortes, kann die gut vernetzten Enthusiasten nicht beirren. Dezimierte der Bahnstreik die Beteiligung zwar ein wenig, so konnte man sich doch in gewohnter Runde versammeln, um sich über die neuesten Entwicklungen im Bereich Kurzwellenhören auszutauschen. Einige neue Gesichter gab es in diesem Jahr ebenfalls zu vermelden und auch die Mitgliederzahl im DX-Hörerclub Ottenau, derzeit 99, steigt an. Aus Kassel, dem Saarland, Süddeutschland, der Schweiz und aus Österreich waren Mitglieder und Gäste nach Ottenau angereist. RTI-Redakteurin Chiu Bihui stand ihnen Rede und Antwort. Intendant Jung-Kung Chang, der Chiu Bihui wiederum begleitet hatte, versprach, auch in Zukunft beim Hörertreffen dabei zu sein, vor allem im nächsten Jahr zum zehnjährigen Hörerklub Ottenau-Treffen.

 

Die Reporterin der Badischen Neuesten Nachrichten hat in ihrem Artikel ja schon angesprochen, dass es anfangs etwas turbulent zuging beim diesjährigen DX-er Treffen und deshalb schauen wir nochmal in den Bericht von Bernd Seiser rein, um genauer zu erfahren was da am Samstag vor 14 Tagen in Ottenau so los war:

"Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde unseres Hörerklubs, 
leider kommen manchmal doch mehrere Unannehmlichkeiten recht zeitnah zusammen, so leider diesmal zu unserem 34. überregionalen DX-Treffen am 9. Mai 2015. 

Obwohl dieses Hörertreffen, wie die anderen zuvor, ebenfalls sehr aufwendig vorbereitet wurde, erschwerten oder beeinträchtigten mein PC- und Internet-Ausfall, der Bahnstreik in Deutschland und der unerwartet kurzfristig vor Beginn des Treffens ausgesproche Platzverweis wegen angeblich zu geringer Teilnehmerzahl des im Februar 2015 eigentlich rechtzeitig gebuchten Tagungslokals, doch die Durchführung unseres diesmaligen Treffens. 

Wegen des Bahnstreiks gab es zahlreiche kurzfristige Absagen, so beispielsweise von Hans Werner Lange, Erik Öffinger, Manfred Lietzmann, Werner Schubert, Anne Faust, Andreas Pawelczyk, Ingrid und Günter Rawe, so dass sich eben vor 12 Uhr 30 nur wenige Teilnehmer im Gasthaus Adler eingefunden hatten, was die Wirtsleute dann veranlasste, uns vor die Tür zu bitten. 
Auch mein Wunsch, doch erst mal abzuwarten, wieviele Teilnehmer sich bis 13:30 Uhr noch einfinden werden, wurde abgewiesen. 

So machte ich mich notgedrungen mit Harald Gabler und Manfred Korn auf den Weg, sämtliche Gaststätten in Ottenau abzuklappern, aber da diese normalerweise am Samstag erst ab 17 Uhr öffnen, hatte ich nicht allzuviel Hoffnung. 
Doch stand uns das Glück zur Seite, denn ausnahmsweise hatte das Schützenhaus (Ristorante - Pizzeria TOSCANA) ausserplanmässig an diesem Samstagnachmittag schon geöffnet.  

Alle unsere Teilnehmer hatten grosses Verständnis für diese Unannehmlichkeiten und so konnte in kurzer Zeit dann das neue Tagungslokal aufgesucht werden, das zwar etwas weit von der Stadtbahnhaltestelle entfernt war, aber die mit PKW angereisten Teilnehmer boten spontan allen anderen eine Mitnahme zum etwas abseits gelegenen Ottenauer Schützenhaus an. 
Wir hatten dort dann die Möglichkeit, im Gastraum bis etwa 17 Uhr den ersten Teil des Treffens mit der Hörerklub-versammlung, dem Rückblick auf die Ereignisse in den letzten 12 Monaten sowie der Vorschau auf weitere hobbybezogene Veranstaltungen in den nächsten Monaten abzuhalten. Nach der Vorstellung der Anwesenden übermittelte ich die Grüsse der internationalen Rundfunkstationen und auch der Hörer-klubfreunde, die leider am Treffen nicht teilnehmen konnten.


Das Wetter war recht angenehm, so dass wir ohne Beeinträchtigungen das Treffen am Nachmittag dann im Biergarten fortsetzen konnten. 
Auch in diesem Jahr konnten wir wieder einige neue Besucher begrüßen, die zum ersten Mal an unserem Treffen teilnahmen. 

 

Liebe Hörerfreunde wir wünschen Ihnen noch einen schönen Pfingstmontag und eine angenehme Woche!

 

Auf Wiederhören                     und Khoda hafez – Gott schütze Sie!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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