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Dienstag, 19 Mai 2015 19:55

Hörerpostsendung am 17. Mai 2015

Hörerpostsendung am 17. Mai 2015
 Bismillaher rahmaner rahim    -   Im schönen Wonnemonat Mai haben wir dieses Jahr fünf Sonntage und heute ist unser dritter Sonntagstreff. Wir begrüßen Sie auch heute wieder ganz herzlich zu einem bunten Mix aus der Hörerpost. Damit Sie erfahren können, um was es im Einzelnen geht, müssen Sie nur bis zum Schluß am Empfänger bleiben. Und wir wünschen Ihnen dabei gute Unterhaltung.

Der Hörerbrief an dieser Stelle wurde auf Wunsch dessen Autors gelöscht (Anm.d.Red.) 

 

Aber ein anderer Hörerfreund von uns hat sich vor Kurzem in einen Kurort begeben und gleich erfahren Sie von uns wer es ist:

"Hallo werte IRIB Redaktion,  
Bin zur Zeit in der Kur für 3 Wochen in Kalbe in der nördlichen Altmark in Sachsen-Anhalt. Höre gerade den Hörerbriefkasten am Sonntag den 26.4.2015. Der Empfang ist auf 7200 Khz sehr gut, etwas schwächer auf 9900 Khz hörbar.
Mein Empfänger ist ein TECSUN PL -310 mit Langdraht am Heizkörper wodurch der Empfang besser wurde.
Ich werde die Sendung später Zuhause nochmals anhören bzw. aufzeichnen. Habe euch eine Ansichtskarte aus Kalbe geschickt.
Freundliche Grüße sendet Dieter Leupold"

Ob sich Herr Leupold als alter DX-er und Wellenfan auch das Fundament eines noch verbliebenen Mastes des ehemaligen Längstwellensenders Goliath in der Nähe seines Kurortes angesehen hat. Mit einer Sendeleistung von einem Megawatt war diese Anlage seinerzeit der stärkste Sender der Welt. 1943-1945 nutzte ihn die deutsche Kriegsmarine um Verbindung zu getauchten U-Booten herzustellen.

Diese riesige Sendeanlage wurde nach dem 2. Weltkrieg abgebaut und nach Russland gebracht, wo sie auch heute noch in Betrieb ist.

Dem Besuch in einem Kurort oder Thermalbad ist auch unser Geraer Hörerfreund Michael Lindner nicht abgeneigt. Dieses Jahr war er schon in Bad Windsheim, wozu er schrieb:

"Bad Windsheim besuchten wir schon oft und fühlen uns dort immer sehr wohl, obwohl wir auch so manches andere Thermalbad besuchen. Zum Glück gibt es davon relativ viele in Deutschland. Diese Heilbäder sind schon ein richtig fester Bestandteil unserer Freizeit, natürlich neben der Gartenarbeit am Haus. Einziger "Wermutstropfen": Thermalbäder haben oft einen gepfefferten Preis! Dazu noch das Benzingeld, Parkplatzgebühren und etwas essen möchte man auch noch, da sind schon mal locker 100.- Euro weg...  Ja, ja - wer gesund leben will muß kräftig in die Taschen greifen! Erstaunlich und natürlich gut ist die Tatsache, dass die Bäder sehr gut frequentiert sind. Überwiegend ältere Leute, aber auch jüngere bzw. kranke Menschen nutzen diese Oasen der Gesundheit. Ist das bei Euch im Iran auch so populär? Könntet Ihr mal über die iranischen Heil-bzw. Thermalbäder berichten?"

 

Lieber Herr Lindner, auch hier bei uns in Iran werden die aus dem Erdreich sprudelnden Heilwasser- oder Thermalquellen, die vor allem auch im Gebiet des 5671 Meter hohen Vulkanes Damavand oder an anderen Orten des Elbursgebirges zum Vorschein kommen, schon seit alters her für die Behandlung von Krankheiten und die Verbesserung des Wohlbefindens genutzt.

Z.B gibt es das Thermalbad Laridschan in der noriranischen Provinz Mazanderan. Das dort austretende schwefelhaltige Wasser erreicht Temperaturen um die 62 Grad und die Besucher kommen hier zur Behandlung von Hautleiden, Gelenkbeschwerden und Rheuma.

Auch in der nordiranischen Stadt Ramsar gibt es zahlreiche solcher Thermalquellen, die in verschiedenen Bädern, sowohl Wannen- und Einzelbädern oder Gemeinschaftsbädern genutzt werden.

In einem Gebiet in Ramsar, in dem etwa 2000 Personen leben, wird eine der weltweit höchsten natürlichen Strahlenbelastungen gemessen. Die hohe Strahlung wird durch heiße Quellen verursacht, die Radium aus dem Gestein im Untergrund an die Oberfläche bringen. 

Weitere bekannte Badeorte sind Rineh am Damawand oder Mahalat in der zentraliranischen Provinz Markazi, hier gibt es 7 verschiedene Quellen mit unterschiedlichen Heilwirkungen. Anwendungen erfolgen z.B. für Leber-, Galle und Nierenleiden, Hautkrankheiten, Gelenkbeschwerden und Rheuma. Das Wasser einiger dieser Quellen kann Temperaturen von bis zu 100 Grad erreichen. Die hier austretenden Radon-haltigen Quellen, die einen beachtlichen Gehalt dieses Elementes mit sich führen, sind bei Lungenkrankheiten hilfreich.

Nach dem Motto – die Welt ist groß und wir haben viele Länder noch nicht gesehen – scheint es bei unseren Hörerfreunden Matt und Willschrey zu gehen, denn ihre letzten Zuschriften zeugen wieder von diesem Hobby.

Am 17. April schrieb Helmut Matt:

"Liebe deutsche IRIB, 

ganz kurz vor dem Urlaub möchte ich mich nochmal kurz bei Ihnen melden und Ihnen fünf Empfangsberichte schicken. An der Empfangssituation hat sich seit meiner letzten E-Mail nicht viel geändert. Um es kurz und knapp auf den Punkt zu bringen: Abends gut, morgens mittelmäßig. Immerhin reicht der Empfang sowohl in den Früh-, als auch in den Abendstunden aus, um den Inhalten zu folgen, auch wenn es morgens kein Genuss ist, IRIB über die Kurzwelle zu hören. Zum Glück gibt es da ja auch noch den Satelliten- und Internetempfang. Ich habe hier in meinem Büro ebenso wie in Küche und Wohnzimmer je ein Internetradio, mit dem ich IRIB störungsfrei und klar hören kann. Am schönsten klingt es aber über die Satellitenübertragung via Eutelsat Hotbird 13°E, der übrigens noch immer nicht angesagt wird.

Ich muss mich kurz fassen. Morgen fliegen wir nach Taschkent und die Koffer sind noch nicht gepackt. Nach dem Urlaub melde ich mich wieder. Bis dahin alles Gute.


Viele liebe Grüße nach Teheran, 
Ihr alter Freund aus dem Breisgau, 
Helmut Matt "

Am 20. April  hieß es dann von Volker Willschrey:

"Liebe Freunde von IRIB,

ganz schnell möchte ich heute meinen Brief noch an Sie absenden, denn morgen früh brechen wir zu unserer nächsten Reise auf, die uns zunächst mit dem Flugzeug nach Bukarest führen wird und danach eine Woche lang mit dem Bus durch Transilvanien, darunter auch zur Burg Bran, berühmt durch „Graf Dracula“.

Vielen Dank für die Sendungen und interessanten Programme, die ich auch dieses Mal hören konnte. Und nochmals vielen Dank für die wunderschöne Tasche, die meine Frau nicht mehr hergeben möchte.

Ich hoffe, dass es nach den Gesprächen in Lausanne positiv auch für den Iran weitergeht.

Auch heute habe ich wieder 10 Empfangsberichte für Sie:

Über eine qsl-Bestätigung würde ich mich wieder freuen. Vielen Dank im Voraus.

Die besten Grüße nach Teheran,

Volker Willschrey Dillingen"

Wir, die Zuhause-Gebliebenen dürfen nun gespannt sein, was wir demnächst von unseren Viel-Reisenden aus der Hörerrunde so berichtet bekommen und wie sie uns dann wieder die Lust aufs Reisen schmackhaft machen werden.

Aber nicht nur die Hörerpostsendungen mit den interessanten Beiträgen aus der Hörerschaft, sondern auch unsere IRIB-Sendungen selbst sind es, die die Gedanken beim ein oder anderen Hörerfreund in Reiselaune bringen.

So unser Hörerfreund Ralf Urbanczyk in Eisleben, der angeregt durch eine Sendung von uns seinen Empfangsbericht vom 1. Mai folgender-maßen kommentierte:

"Eine faszinierende Beschreibung der Festung Alamut hatten Sie heute im Programm "Mit uns durch den Iran".Bei der langen und wechsel-vollen Geschichte der Zitadelle und ihrer Architektur, Militärgeschichte und vor allem Funktion als umfassende Bibliothek, ist dieser Platz würdig für die Aufnahme in die Welterbeliste.

Da würde ich die Region der Festung gern einmal selbst sehen. Ich hoffe ja immer noch, dass ich irgendwann einmal eine Reise in den Iran realisieren kann.
Bitte bestätigen Sie den Bericht mit Ihrer QSL-Karte.
Mit besten Grüßen,
Ihr Hörer Ralf Urbanczyk"

Wir würden uns auf jeden Fall freuen Herr Urbanczyk, wenn es mit Ihrer Reise nach Iran klappen würde. Es gibt ja inzwischen schon viele Reiseveranstalter in Deutschland, die Iranreisen anbieten. Herr Leupold in Leipzig hat das neulich zum Beispiel auch dokumentiert als er schrieb:

"Aber auch in unserer Tageszeitung der Leipziger Volkszeitung vom 14.-15.2.2015 war eine dreiviertel Seite mit dem Land Iran in der Rubrik Reise & Urlaub vertreten.

Mit freundlichen Grüßen aus Leipzig sendet Dieter Leupold"

 

Vielleicht schafft es unser Hörerfreund Frank Luqman Bresonik ja auch einmal mit einer Reise nach Iran, aber derzeit hat er wohl die Koffer für eine Marokkoreise zu seinen Freunden gepackt, das hat uns unser gemeinsamer Freund Herr Hessenbruch verraten.

Sicher wird Frank-Luqman dort auch gleich berichten, dass die Gladbecker Moschee jetzt den Ruf zum Gebet über Lautsprecher aussenden darf, zumindest einmal am Tag.

Jetzt dürfen Sie aber erst einmal unser Musikstück genießen.

Viel Zeit bleibt uns nicht mehr und wir wollen noch über eingegangene bzw. nicht eingegangene Post berichten.

Frau Martina Pohl hatte uns eine Neujahrskarte zum iranischen Neujahr nach Berlin geschickt und Iris Cox und Michael Dulisch hatten uns im Januar einen Empfangsbericht nach Teheran geschickt. Über den Verbleib dieser Hörerpost können wir bisher noch nichts sagen.

Dafür können wir aber mitteilen, dass 5 Empfangsberichte von unserem Hörerfreund Dieter Buchholz in Teheran eingetroffen sind. Seine Berichte stammen vom Januar, Februar und März 2015. Er schrieb:

"Hallo liebes Team der Deutschen Redaktion,

Ihre letzte Post mit der Empfangsbestätigung bis Nr. 399, sowie der Münze habe ich dankend erhalten.

Guter Empfang mit leichten Seitenbandgeräuschen.

73  Dieter Buchholz"

Auch von Christoph Jestel aus Laußig, Ortsteil Gruna, erhielten wir wieder einmal einen Empfangsbericht direkt in die Redaktion, und zwar vom 11. März. Dazu machte er keine Bemerkungen. Seine letzten Empfangsberichte für uns stammen aus dem Jahr 2013.

Die Empfangsbericht-Pause bei Gottfried Völlger aus Kuppenheim war nicht ganz so lange, er hat uns 2014 auch mal einen Hörbericht geschickt. Sein aktueller Bericht ist vom 5. März und er bescheinigte uns einen guten Empfang ohne nennenswerte Störungen.

Mit der Blitzpost sind auch weitere Empfangsberichte von Alfred Albrecht in Emmendingen, Martina Pohl in Überlingen, Paul Gager in Deutschkreutz, und Heinz-Georg Hessenbruch in Remscheid ein-gegangen.

Damit ist die Postmappe noch nicht leer liebe Hörerfreunde, aber leider ist die Zeit, die uns für unser Beisammensein zusteht, um. Bleiben Sie wohlauf und munter bis zum nächsten Mal.

Choda hafez – Gott schütze Sie!

 

 

 

 

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