Diese Webseite wurde abgebrochen. Wir wechseln auf Pars Today German.
Mittwoch, 13 Mai 2015 08:31

Hörerpostsendung am 10. Mai 2015

Hörerpostsendung am 10. Mai 2015
Bismillaher rahmaner rahim  -    Heute ist Muttertag in Deutschland, deshalb wollen wir vom IRIB-Team allen Damen die unsere Programme hören und heute hoffentlich auch in der Hörerrunde anwesend sind, ganz herzlich gratulieren. Wenn wir auch nicht viele aktive Kurzwellenhörerinnen haben, so gibt es sicher doch hier und da eine Ehefrau oder Lebensgefährtin, die das Hobby ihres Mannes oder Partners unterstützt und sich schon ein wenig mit den fremden Sendern aus fernen Ländern angefreundet hat.

 

Heute, wie auch schon manches Mal zuvor, rufen wir die Damen in der Zuhörerschaft auf, sich auch selbst einmal bei uns zu melden wenn sie unsere Programme gehört haben und vielleicht doch das ein oder andere interessante Thema dabei gewesen ist, zu dem sie sich gerne äußern würden.

Wie zum Beispiel Hörerfreundin Iris  Cox, die zusammen mit Michael Dulisch am Niederrhein unsere Sendungen hört, und vor Kurzem geschrieben hat:

"Hallo liebes IRIB-Team ..

 Wir freuen uns immer wieder Neues über andere Kulturen kennenzulernen. Ich glaube man geht mit geöffneteren Augen durch die Welt, wenn man voneinander lernt und auch dadurch die Menschen dahinter sieht. Das baut auch gegenseitig Vorurteile ab und das ist gerade heutzutage sehr wichtig....

Michael Dulisch und Iris Cox"

Die aktivste der Damen in der Hörerfreunde-Runde ist aber Martina Pohl, die auch mit beispielhaft ordentlich und regelmäßig angefertigten Empfangsberichten vorangeht, und sich immer wieder mit interessanten Beiträgen zum aktuellen Geschehen in der Welt äußert. Ihre letzte Mail lautete folgendermaßen:

 

"Liebe Redaktion von IRIB,

angesichts des schweren Erdbebens, dass sich in Nepal ereignet hat, ist das Ausmaß der Katastrophe kaum vorstellbar. Offizielle Meldungen sprechen mittlerweile von mehr als 7000 Toten. 3 Millionen Menschen haben kein Dach mehr über dem Kopf. Mehr als 200.000 Häuser wurden dem Erdboden gleich gemacht oder beschädigt. Die nepalesische Regierung ist nach der Tragödie abgetaucht. Die Menschen fühlen sich im Stich gelassen. Das Land hat noch keine Verfassung und schon mehr als 15 Jahre gab es keine lokalen Wahlen mehr. Die Logistik ist ein großes Problem, berichten die Helfer vor Ort. Medizinische Hilfe, Nahrungsmittel, Trinkwasser sowie 400.000 Zelte werden dringend benötigt. Das Land braucht für den Wiederaufbau viel Geld.

In der stark betroffenen Hauptstadt Kathmandu, die schon einmal 1934 von einem Erdbeben heimgesucht wurde, stürzte auch diesmal wieder der Dharahara-Turm, ein Wahrzeichen der Stadt, in sich zusammen. 1832 war er für die Königin von Nepal erbaut worden, nach dem Erdbeben vor 81 Jahren wurde er originalgetreu wieder errichtet.

Auslöser des Bebens vor einer Woche war ein Felspaket, das die achtfache Größe von Berlin hatte. Gleichzusetzen mit der Wucht eines 150 Meter dicken Meteoriten, verschob es ganze Ortschaften. Das haben Geoforscher von den Daten hunderter Erdbebensensoren analysiert. 500 Jahre lang hatte sich die Spannung im Erdreich aufgebaut. Gefahrenkarten weisen darauf hin, dass in Zukunft noch mit viel stärkeren Erdbeben zu rechnen ist.

Angeblich schlummert auch eine gigantische Lavamasse unter dem

Yellowstone-Nationalpark, die eines Tages zu einer Katastrophe führen wird.

Viele Grüße von Eurer Hörerfreundin Martina"

Gerne würden wir die Sendung heute nur mit der Post der Damen in der Hörerrunde gestalten, aber wir haben schon lange nichts mehr gehört von unseren langjährigen Kurzwellen-Freundinnen, wie zum Beispiel Marzena Opalinska oder Gisela Hermann.

 

Zu alledem scheint dieses Jahr auch die Muse nicht bei unserem guten Helmut Dieterle vorbeigekommen zu sein, sodaß wir heute noch nicht mal ein Muttertagsgedicht für die lieben Hörerfreundinnen haben. Stattdessen hat Herr Dieterle weiterhin Empfangsprobleme, obwohl es zunächst neue Hoffnung gab. Er schrieb am 3. Mai:

 

"Liebe Freunde der IRIB-Teheran,

 seit 2 Tagen habe ich einen neuen Empfänger, einen sogenannten „Digitalempfänger“, der besser zu hören ist als das 20 Jahre alte Radio wie bisher.

Ich hoffe, es klappt. Liebe Grüße von Eurem alten Hörer

Helmut Dieterle"

 

Am nächsten Tag ging es dann so weiter bei Herrn Dieterle:

"Sehr geehrte Damen und Herren der IRIB-Teheran,

nun hat ein junger Mann das Digital-Radio bei mir installiert. Es funktioniert schon, nur gab es keinen deutschsprachigen Kontakt zu Ihnen, obwohl er ein Fachmann ist von einer Fachwerkstatt. Ich kann IRIB in Deutsch hören, aber nicht Ihr Programm. Was mache ich da falsch ??? Vielleicht habe ich die Frequenzen falsch eingestellt ?

Bisher war es im Kurzwellenradio so, daß 17570 Mhz gut ist und 9715 Mhz auch sehr gut ist. Die anderen Frequenzen nicht. Sehr schlecht sind die Frequenzen von 15500 Mhz und 11905 Mhz. Vor allem heute morgen war es um 9.30 MESZ bis 10.30 MESZ (Mitteleuropäische Sommerzeit) nichts zu hören. Das entspricht den UTP-Zeiten 7.30 Uhr bis 8.30 Uhr.

Vielen Dank für Ihre Hilfe, denn sonst falle ich als Hörer ganz aus.

 Mit lieben Grüßen Helmut Dieterle Isny"

 

Wir mussten Herrn Dieterle dann die Mitteilung machen, dass es bei IRIB noch keine digitale Ausstrahlung der Programme gibt, außer über Internet.

Daraufhin schrieb er am 7. Mai:

"Liebe Radio-Freundinnen und Freunde,

was soll ich denn noch machen ? Mein uraltes Kurzwellengerät ist nicht mehr perfekt, manchmal geht es auf dem uralten „Dampf“-Radio noch, doch nicht immer. Also bin ich meist ohne Empfang. Auf dem Internet komme ich nicht durch. Vielleicht hilft mir Herr Eduard Axel in Isny etwas ? Ich versuche dies mal.

Alles Gute für Sie, Ihren Sender und viel Erfolg !!!

Liebe Grüße Helmut Dieterle"

 

Ja, jetzt ist uns klar geworden, warum Herr Dieterle keine Zeit und Muse gefunden hat, um ein Muttertagsgedicht zu verfassen.

Wir senden an dieser Stelle darum nun unser Musikstück, dass wir ganz besonders allen Damen in der Hörerrunde widmen möchten. Namentlich nennen können wir außer den schon erwähnten Damen auch noch Brunhild Fuhs, Felicitas Haring, Helga Hübl, Monika Kuhn, Ute Lindner und Renate Traunfellner.

Ihnen allen einen herzlichen Glückwunsch zu Ihrem Ehrentag und wir würden uns freuen, wenn Sie ihn in guter Gesundheit und mit lieben Menschen verbringen konnten.

Übrigens: Wer von Ihnen gerne unsere Musikstücke hört, der sollte sich vielleicht einmal an den Tipp von Helmut Matt halten, der seine Erfahrungen so beschreibt:

"Besonders gern höre ich Ihre Sendungen übrigens über Eutelsat Hotbird: Besonders die Musikbeiträge klingen bei der hohen Übertragungsrate wunderschön."

Die Wertschätzung der Frau und Mutter steht natürlich auch in engem Zusammenhang mit der Wertschätzung der Ehe. Und entgegen dem weitverbreiteten Trend, vor allem in den westlichen Gesellschaften, der Ehe einen geringfügigen Stellenwert beizumessen, finden unsere Beiträge zur Bedeutung der Ehe im Islam, in unserer Hörerschaft doch noch besonderen Anklang.

Dies bringen unsere Hörerfreunde immer wieder zum Ausdruck, wie zum Beispiel in den folgenden Mails:

"Den Beitrag über den islamischen Lebensstil fand ich sehr interessant und er erinnert mich an meine über 40-jährige Ehe. Die Aufrichtigkeit in der Ehe steht an erster Stelle und das habe ich auch immer befolgt. Auch vertrauten wir uns immer wieder. Natürlich gab es auch Probleme, aber die wurden wieder aus der Welt geschafft.

Ich wünsche Ihnen alles Gute und viele Grüße sendet Ihnen
Dieter Feltes"

Und in einer weiteren Mail heißt es:

"Hoch interessant war mal wieder die Sendung "Islamischer Lebensstil"
Es ging hier um etliche Ratschläge für Verheiratete. So konnten Sie Ratschläge für ein gutes Eheleben geben. Versprechen sollten in der Ehe eingehalten werden. Es sollte gegenseitiges Vertrauen zwischen den Ehepartnern bestehen. Auch sollte man Versprechen gegenüber den Kindern einhalten. Hält man sich in der Ehe nicht an solche Ratschläge, sind Enttäuschungen, Konflikte, Ehebruch und Scheidung vorprogrammiert.
Übrigens, ich sehe da keine Unterschiede zur christlichen Ehe. Auch die christliche Ehe bedarf solcher Ratschläge.
Ja, der Islam hat so einiges an hohen moralischen Wert-vorstellungen zu bieten.
In diesen Sinne alles Beste nach Teheran von
Andreas Pawelczyk, Mannheim"

Herr Pawelczyk hat auch noch eine Mail zum aktuellen Monat Mai hinterher geschickt, in der es heißt:

"Als Stammhörer von IRIB möchte ich mal den Monat Mai mit einigen Aphorismen beginnen lassen.
So schrieb Manfred Hinrich über den Mai:
" Der April weiß schon was er will, den Mai."


Angelius Siliesius schrieb:
"Blüh auf, gefrorener Christ, der Mai steht vor der Tür! Du bleibst ewig tot, blühst du nicht jetzt und hier."


und Martin Luther schrieb:
" Die beste Zeit im Jahr ist Mai'n."
In diesem Sinne wünsche ich der Redaktion "Wir und unsere Hörer"
und unseren deutschsprachigen Höreren einen schönen Mai.
Mit freundschaftlichen Grüssen nach Teheran von
Andreas Pawelczyk, Mannheim"

Haben Sie vielen Dank Herr Pawelczyk, hoffen wir, dass sich auch dieses Sprichwort bewarheitet:

"Ein guter Mai fürwahr – ist der Schlüssel zum ganzen Jahr!"

Eine Verbindung zum Muttertag und zum Mai hat unser letzter Beitrag in der heutigen Hörerpostsendung nicht, dafür berichtet er aber über ein besonderes Ereignis in der Hörerfreunde-Sender-Geschichte von IRIB, das bisher wohl einmalig ist. Unsere Kollegin Ghazal Hosseini hatte nämlich die gute Idee, anläßlich eines Verwandtschaftsbesuches in Deutschland bei einem unserer Hörerfreunde im gleichen Ort vorbeizuschauen, und diese Überraschung ist ihr gelungen. Der von ihr Überraschte ist Jörg-Clemens Hoffmann in Alsbach bei Frankfurt und er schrieb einige Tage nach diesem Besuch an Frau Hosseini:

"Liebe Ghazal!

Hoffentlich sind Sie wieder gesund und wohlbehalten in Teheran angekommen. Es war für uns eine große Freude, Sie kennenzulernen! Nochmals herzlichen Dank für Ihren freundlichen Besuch und das wunderschöne Buch über Mahmoud Farshchian. Seine Bilder sind faszinierend und herzerwärmend!

Wenn Sie wieder Ihre Verwandten in Alsbach besuchen, sind Sie natürlich auch bei uns ganz herzlich willkommen. Vielleicht haben wir dann etwas mehr Zeit, um uns in Ruhe zu unter-halten. Es ist immer schön, Besuch aus der ganzen Welt bei uns im kleinen Alsbach zu haben!

Mit dieser Email schicke ich Ihnen einige Fotos und unser Interview zu. Außerdem  füge ich ein historisches Bild der Kirchstraße bei, auf dem auch unser Haus zu sehen ist. Es soll eine kleine Erinnerung für Sie an unser Treffen sein.

Gestern Abend habe ich wieder IRIB-Teheran auf Kurzwelle hören können. Die Empfangsqualität ist, wie Sie ja selber hören konnten, derzeit ganz ausgezeichnet. Da macht das Zuhören wirklich viel Freude. Besonders der Bericht über die Folkloremusik der Region Luristan war sehr interessant für mich, da mich solche Musik immer begeistert.

Ich grüße Sie, Ihre Familie und die gesamte deutsche IRIB-Redaktion ganz herzlich.  

Alles erdenklich Gute wünscht Ihnen

Jörg Hoffmann  in Alsbach"

Mit dem nun folgenden Interview mit Herrn Hoffmann verabschieden wir uns für heute und freuen uns, bald wieder voneinander zu hören.

Bis bald also und Choda Hafez

– Gott schütze Sie.

 

Interview von Ghazal Hosseini mit Herrn Jörg-Clemens Hoffmann

 

Kommentar schreiben


Sicherheitscode
Aktualisieren