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Montag, 27 April 2015 19:07

Hörerpostsendung am 26. April 2015

Hörerpostsendung am 26. April 2015
   -   Bismillaher rahmaner rahim Was lange währt, wird endlich gut – ist ein altbewährtes Sprichwort, das Sie liebe Hörerfreunde sicher alle kennen. Dass es aber so lange gedauert hat, bis wir Herrn Walter Franz mitteilen konnten, dass seine Euro-Münzen doch noch gut bei uns angekommen sind, dass hätten wir nicht gedacht.

Vor 14 Tagen in der Hörerpostsendung haben wir noch seine Zeilen vorgelesen, in denen unter anderem stand:

"Es ist richtig komisch, über die Berliner Adresse hätten sie doch ankommen müssen."

Aber diese Vermutung von Herrn Franz war bisher nicht zu bekräftigen, denn die Münzen die er im Juli 2014 nach Berlin schickte, sind dort nicht angekommen. Im Dezember 2014 hat er noch einen Versuch mit einer zweiten Reihe von Euromünzen unternommen, und diese mit der Schneckenpost auf den Weg nach Teheran geschickt. In seinem Brief vom 12.12. letzten Jahres schrieb Herr Franz dann unter anderem:

"Liebe Freunde beim Iranischen Rundfunk!

.... Nach einer Nacht Schreibpause habe ich mir überlegt, dass ich noch einmal einen Satz Euromünzen mit in den Brief lege. Ich denke mal, dass es jetzt klappt. Es sind ganz normale Umlaufmünzen. Falls der letzte Brief, von dem ich weiter oben berichtet habe, nicht angekommen sein sollte, möchte ich mich noch für die Post vom 25.07.2014  herzlich bedanken. Ich habe mich über die QSL-Karte und die kleine Freundschaftskachel sehr gefreut."

Und tatsächlich hat sich Herr Franz nicht getäuscht, denn sein Brief mit der Schneckenpost ist angekommen. Uns fiel direkt ein Stein vom Herzen, dass wir die positive Meldung über den Eingang der Post aus Pößneck in Teheran nun doch noch nach dort melden konnten, denn Herr Franz ist ja auch über die sogenannte "Blitzpost" erreichbar. Wie schon gesagt: Was lange währt, wird endlich gut.

In Teheran erreichte uns jetzt auch mal wieder ein Briefumschlag von Olaf Röpe aus Wietze, von dem wir einige Zeit, d.h. schon mehr als 3 Jahre nichts mehr gehört haben. Sein Brief ohne Datum lautet:

"Sehr geehrte Damen und Herren!

Bitte entschuldigen Sie meinen letzten Bettelbrief. Ich höre Ihre Sendungen auf 6205 in guter Qualität. Vielen Dank z.B. für "In Richtung Licht", die ich gut über meinen PC abspielen kann.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Hörer Olaf Röpe"

Schade, aus diesem Brief geht nicht viel hervor von Herrn Röpe. Falls er uns gerade zuhört, möchten wir ihm alles Gute wünschen und vielleicht hat er ja mal wieder mehr Zeit zum Schreiben.

Im Teheraner Briefkasten war auch noch ein Brief von Ulrich Wicke und von Dieter Leupold, die nun an die Reihe kommen.

"Felsberg, 23.02.2015

Liebe Freunde,

vielen Dank für die Feiertagsgrüße, die kürzlich spät, aber immerhin bei mir eingingen.

Anbei ein weiterer Empfangsbericht, diesmal über die Morgensendung auf 15250 kHz. Leider gab es gegen Ende der Sendung kurze technische Aussetzer, auch wurde der Sender ein paar Minuten zu früh ab-geschaltet.

Ich habe auch heute wieder gerne zugehört. Die Beiträge waren sehr informativ, die Briefkastensendung bot wieder interssante Hörer-meinungen.

Ein Blick aus dem Fenster verrät mir, dass der Winter noch nicht ganz zu Ende ist. Der allergrößte Teil ist aber wohl überstanden. In knapp vier Wochen beginnt schon die Sommersendeperiode. Ich hoffe, IRIB ist auch dann noch auf der Kurzwelle vertreten.

Bis zum nächsten Mal Euer Ulrich Wicke."

Der Wunsch von Herrn Wicke hat sich erfüllt – IRIB ist noch auf der Kurzwelle dabei. Wir danken nach Felsberg hinüber und freuen uns auf weitere Post auch in der neuen Sendeperiode.

Der Brief von Dieter Leupold enthält einen Empfangsbericht über die Morgensendung des 16. Februar, die er mit sehr guten SINPO-Werten von 4 und 5 empfangen konnte. Zu seinem Empfangsbericht machte Herr Leupold noch folgende Anmerkungen:

"In Leipzig gibt es 4 iranische Restaurants." Zwei davon nennt er mit Namen, und zwar ist es das 'Shady Elwan' in der Körnerstr. 2 in Leipzig,

und die Gaststätte 'Grüne Aue' in der Auenstr. 33.

Herr Leupold hat uns aber nicht verraten, ob er schon mal persisch gespeist hat bei dem reichhaltigen Angebot in seiner Heimatstadt.

Unser Hörerfreund in Leipzig fügte noch eine Hörerfrage hinzu, und zwar möchte er gerne wissen:

"Gibt es in Teheran (wie auch in Leipzig) Straßenbahnen, wenn ja, was kostet so eine Fahrt?"

Diese Frage können wir verneinen, eine Straßenbahn gibt es nicht in Teheran, aber eine Metro und Busse und natürlich auch viele Taxis.

In einem alten Fachbuch über Siedlungsgeographie wird berichtet, dass seinerzeit z.B. in Kairo, in Damaskus, in Aleppo und Beirut, Straßen-bahnen gebaut wurden. Zu Iran heißt es:

"In Iran waren die Beziehungen zur westlichen Welt weniger stark, so daß wohl in keiner der großen Städte, auch nicht in Teheran, Straßenbahnen angelegt wurden."

Am 17.2. schrieb uns Herr Leupold auch noch folgende Zeilen zu seinem Empfangsbericht:

"Hallo werte IRIB-Redaktion!

Heute wieder mal einige Zeilen an Euch. Über den Empfang gibt es derzeit keine technischen Probleme bei allen IRIB-Frequenzen. Am besten ist die 7425 khz aufzunehmen. Die Morgenfrequenzen 15250 und 17690 kHz sind sehr gut aufzunehmen.

Kann Euch zwar nicht jeden Tag hören wegen der Arbeit, versuche aber am Sonntagabend die Hörerpostsendung zu hören, oder am kommenden Tag über die Hompage.

Bei der letzten Internationalen Tourismusbörse in Berlin war ja auch im Jahr 2014 das Land Iran mit einem großen eigenen Stand vertreten.

Aber auch in unserer Tageszeitung der Leipziger Volkszeitung vom 14.-15.2.2015 war eine dreiviertel Seite mit dem Land Iran in der Rubrik Reise & Urlaub vertreten, siehe Beilage der Post.

Mit freundlichen Grüßen aus Leipzig sendet Dieter Leupold"

Das Thema Reisen und Tourismus, das Herr Leupold angesprochen hat, stellen wir nochmal zurück, denn wir haben noch wichtige Post zu erwähnen und die Zeit ist knapp.

'Was lange währt wird endlich gut', dieses heutige Motto unserer Sendung paßt auch auf die Ereignisse im Leben eines unserer Hörerfreunde. Vor rund einem Jahr war es, dass uns Joachim Thiel in Wuppertal berichtete, dass er schon über 3 Jahre zur Dialyse muß, wegen seiner Nierenprobleme und nun hat sich das Blatt überraschend gewendet. Gut, dass Herr Thiel nicht dachte es sei ein Aprilscherz, denn am 1. April gabs für ihn eine Überraschung wie Sie gleich aus seiner Mail erfahren werden:

"Guten Tag nach Teheran,
leider konnte ich in den letzten 3 Wochen keinen Empfangsbericht senden, da ich am 1. April früh am Morgen, so um 2 Uhr 30 vom
 Transplantationszentrum des Univerisitätsklinikums Knappschafts-krankenhaus Bochum angerufen wurde, daß eine passende Niere
für mich vorhanden ist, die mir dann auch transplantiert wurde.

Gestern wurde ich aus dem Krankenhaus entlassen und muß mich nun erst einmal mit den Mengen an Medikamenten beschäftigen, die ich einnehmen muß.

Ich bitte also noch um ein wenig Geduld, bis ich mich wieder melde
Besten Gruß aus Wuppertal Joachim Thiel "

Diese Geduld wenden wir gerne auf Herr Thiel, und freuen uns Ihnen die besten Genesungswünsche, sicher auch im Namen aller Hörerfreunde,  nach Wuppertal senden zu können. Untermauert werden unsere guten Wünsche vom heutigen Musikstück.

Eine schöne Überraschung war auch ein Besuch aus Berlin, denn ein Kollege aus der IRIB-Vertretung am Schiffbauerdamm suchte unsre Redaktion in Teheran auf und brachte von dort Hörerpost mit. Unter anderem waren mal wieder zwei Empfangsberichte von Arnold Heiles aus Heinerscheid in Luxemburg mit dabei. Zu seinen Empfangsberichten vom 11. und 21. 12. 2014 schrieb er:

"Bitte bestätigen Sie mir die beiden Empfangsberichte mit einer QSL-Karte. IRC für das Rückporto liegt bei, ebenso einige Briefmarken aus Luxemburg als kleines Dankeschön. Im Voraus herzlichen Dank Ihr Hörer Arnold Heiles."

Und wir danken Herrn Heiles für seine weitere Kontaktaufnahme.

Ebenfalls in Berlin gelandet ist ein Brief von unserem lieben Herrn Christoph Schmidt, dem Waldmeister aus Schneeberg. Herr Schmidt ist nicht nur Waldmeister, sondern auch Meister über die Musik, dass bestätigt uns ein Zeitungsausschnitt mit einem Bericht über ihn, und seine Aktivitäten zur Weihnachtszeit. Jetzt aber erst einmal der Brief, der am 19. März geschrieben wurde und der sich unter anderem auf die Hörerpostsendung im November bezieht, in der wir dem 80. Geburtstag von Herrn Schmidt gedachten:

"Sehr geehrter Herr Mahbod!

Ich kenne viele Redaktionsmitglieder nicht mehr und wende mich deswegen an Sie.

Ich wollte mich bei der ganzen Redaktion für die so innigen und freundlichen Geburtstagsgrüße bedanken. Danke in den nur möglichen Formen!! Alles dazu war sehr gut eingefädelt, sodaß ich mit der alten guten Bandmaschine zur Stelle war und die Worte nun fest habe.

Versuchen Sie bitte den Kollegen der Redaktion zu sagen, dass ich alter Hörer zutiefst gerührt war. Und dann kam noch ein unbeschädigter Karton zu mir mit einem Geburtstagsgeschenk. Ganz lieb wart Ihr zu mir!!

Ich habe warten müssen, bis die DVD zusammengestellt war – deswegen jetzt erst mein Dank. Auf dieser Scheibe ist die Kurzwellenübertragung während der Feier mit eingespielt. Viele angenehme Fragen gab es dann bei den Gästen – ich war direkt ein bissel Stolz auf "meine Mannschaft im Funkhaus".

Ich war auf diese Gratulation im Hörerkasten in keiner Weise vorbereitet, denn man sagte mir, daß ein Frequenzwechsel der besonderen Art angesagt ist. Deswegen die zugeschaltete Bandmaschine.

Lieber Herr Mahbod. Mir altem Hörer können Sie es glauben – der Empfang abends und morgens ist immer ausreichend gut und die gegenwärtigen Sprecher sind durch ihren deutlichen langsamen Vortrag auch von den Älteren ohne Minderung zu verstehen. Einen besonderen Dank dafür.

Der Leserbrief von der Hörerin über die Krim kam generell ohne Störung. Sehr schön.

Ich kann in meinem Alter nur artig hintendran bleiben – aber Sie und die Kollegen sollen wissen, daß der alte Waldmeister wieder mit auf der Frequenz ist und je nach Gesundheit auch mal wieder schreibt.

Wir sind dann wieder 3 Hörer in Schneeberg.

Die DVD hat viel erzgebirgischen Dialekt, da fehlt die Ursula!

Hoch anerkennend für Sie alle in der Redaktion einen lieben Gruß vom alten Waldmeister in Schneeberg!

Das meint der Christoph Schmidt"

Herr Schmidt hat mit seinen 80 Jahren den Brief an unseren Produktionsleiter Herrn Mahbod und die Redaktionskollegen und Kolleginnen säuberlich mit der Schreibmaschine getippt, dafür danken wir ihm besonders, und zollen ihm unsere Hochachtung.

Kommen wir auch noch mal auf die Zeitungsausschnitte über sein Engagement in Schneeberg zurück wo es heißt: "Er ist der Herr über die Musik"

Seit mehr als 50 Jahren übernimmt der Waldmeister jedes Jahr zur Advents- und Weihnachtszeit das Zepter im Schneeberger Rathausturm und sorgt für die musikalische Beschallung des Weihnachtsmarktes. Auch wenn die Technik moderner geworden ist und die alten Bandmaschinen in viel kompaktere Tonträger umgewandelt wurden, so ist das für den Christoph Schmidt kein Problem, denn er hat ja den Jürgen Putzger, der jünger und mit der neuen Technik vertrauter ist,  und der ihm bei der Umstellung geholfen hat.

Wir wünschen unserem Waldmeister, dass er in den nächsten Jahren nicht nur weiterhin im Schneeberger Gesellschaftsleben mitmischen kann, sondern auch bei uns in der Hörerrunde noch aktiv mit dabei ist. Denn wie wichtig es ist, dass alt und jung zusammen wirken, dass weiß der Waldmeister doch selbst am besten.

Nun steht noch eine Bekanntmachung und die Übermittlung von Grüßen aus, sie wurden von Bernd Seiser in Auftrag gegeben. OM Seiser schrieb:

"Mit der freundlichen Bitte um Bekanntgabe in den Sendungen und Klubzeitschriften, vielen Dank für die Unterstützung, Bernd"

Um was geht es fragen Sie und wir sagens Ihnen gleich – hier ist seine Mail:
'Diplomkontest des RTI Hörerklubs Ottenau'
Im Zeitraum vom 1. bis 17. Mai veranstaltet der RTI Hörerklub Ottenau aus Anlaß des 34. überregionalen DX-Treffens am 9. Mai im Gasthaus Adler in der Ottenauer Hauptstrasse 255 seinen nächsten Diplomkontest.
Zu hören sind die Kurzwellenprogramme von Radio Taiwan International, Kuno Taufenbachs FM-Kompakt Beitrag bei der Anden-stimme Radio HCJB, sowie die Stimme Indonesiens.
Sollte die Stimme Indonesiens im Kontestzeitraum noch immer nicht auf Kurzwelle 9525 KHz senden, werden auch die Internetsendungen und Internetradioempfänge für das Diplom gewertet.

Die Empfangsberichte werden von unseren Hörerklubmitgliedern Andreas, Franz, Heiko wieder mit einem elektronischen Diplom bestätigt, das ausgedruckte und auf dem Postweg verschickte Diplom gibt es gegen Kostenerstattung bei unserem Hörerklubmitglied Werner Schubert.
Vielen Dank für Eure Bekanntgabe, mit freundlichen Grüßen, 
Bernd."

Wir haben jetzt nicht alle Details aus der Mail vorgelesen, somit bitten wir die am Kontest Interessierten, sich bitte direkt an Bernd Seiser oder Werner Schubert zu wenden.

Herr Seiser bat uns auch noch die folgenden Grüße zu übermitteln und schrieb:
"Zum in der Sendung 'Wir und unsere Hörer' vom 19. April erwähnten 45-jährigen Hörerjubiläum möchte ich gerne meinem Hobbyfreund Siegbert Gerhard freundlich gratulieren.
Gerne möchte ich auch Andreas Pawelczyk zu seinem Geburtstag über die Kurzwellen von IRIB freundlich gratulieren und alles Gute wünschen."

Das wars schon wieder mal für heute liebe Hörerfreunde.

Wir wünschen Ihnen eine schöne Woche

und Choda hafez – Gott schütze Sie.


 

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