Diese Webseite wurde abgebrochen. Wir wechseln auf Pars Today German.
Dienstag, 17 März 2015 12:18

Hörerpostsendung am 15. März 2015

Hörerpostsendung am 15. März 2015
Bismillaher rahmaner rahim  -   Die Frühlingsboten sind auf dem Vormarsch liebe Hörerfreunde und wir hoffen, dass sich nur die netten Boten den Weg unter "Uns und unsere Hörer" bahnen. Frühjahrsmüdigkeit sowie Frühjahrs-Heuschnupfen oder andere Allergien werden uns alle hoffentlich meiden.

Und dann steht auch nichts mehr im Wege, es unserer lieben Hörerfreundin Martina Pohl nachzutun, die uns zu weiteren Empfangsberichten Anfang März schrieb:

"Heute ist der erste frühlingshafte Tag, den wir gleich mit einem Spaziergang genossen haben. Aber bis alles in voller Blüte steht, werden noch ein paar Tage vergehen."
Da hat Frau Pohl sicherlich recht, und auch hier bei uns ist noch nicht alles eitel Sonnenschein beim Frühlingswetter. Aber für uns hier ist es ja die Hauptsache, dass Niederschläge fallen, in Form von Schnee oder Regen, das ist egal, denn wir sind ja mit einer zunehmenden Gefahr der Trockenheit in Iran konfrontiert. Deshalb freut man sich wenns regnet oder schneit, wie zum Beispiel in der für ihre Pistazien bekannten zentraliranischen Stadt Rafsandschan, als es vor ein paar Tagen endlich mal wieder nach zwei Jahren regnete. Oder in Kerman, weiter im Süden, wo es schneite und man dies gleich für fröhliche Schneeballschlachten nutzte.  

Leider gab es aber auch Überschwemmungen im Südiran durch die starken Niederschläge, und  die Schneefälle im Nordiran sorgten am höchsten Berg unseres Landes, dem Damawand, beinahe für ein Unglück, denn 15 deutsche Touristen gerieten beim Aufstieg auf diesen Vulkankegel in einen Schneesturm. Glücklicherweise konnten die von ihren Bergführern informierten Helferteams des Iranischen Roten Halbmondes alle in Sicherheit bringen.

Das zeigt uns, dass wir mit dem Frühling und seinen Boten vorsichtig sein müssen.

Von Frühlingsboten war noch nichts zu spüren, als Herr Lutz Winkler im Taunus Anfang Februar einen Empfangsbericht für uns anfertigte, für den wir uns bedanken. Er schrieb uns dazu folgende Zeilen:

"Liebe Mitglieder der deutschen Redaktion in Teheran,

wieder einmal möchte ich meinem monatlichen Empfangs-bericht ein paar Zeilen hinzufügen. Recht herzlichen Dank für die Reaktion auf meinen letzten Hörerbrief und die darauf folgende Mail. Ja, Sie mögen Recht haben, die Meinung ist ein hohes Gut und jeder darf sie frei äußern. Ich bin mit vielen Meinungen und Berichten von IRIB nicht einverstanden, jedoch respektiere ich diese Meinungen. Ich kann diese aushalten und akzeptiere die Unterschiede. Diesen Respekt fordere ich aber auch von meinem Gegenüber – wobei ich bei IRIB da keinen Zweifel habe.

Der Winter ist immer noch das beherrschende Wetterthema. Der Schnee ist nicht allzu viel, aber die Abende und die Nächte sind teilweise eiskalt und auf den Straßen ist es gefährlich. Nicht nur wegen der Glätte, einige Bäume sind umgefallen und Straßen im Taunus wurden daraufhin gesperrt, sodass ich auch einen Tag nicht zur Arbeit fahren konnte, sondern wieder umkehren musste. Aber dank des Internets kann ich auch von zu Hause aus arbeiten. Die Landschaft und der Wald sind zu dieser Jahreszeit wunderschön – und wenn dann doch mal die Sonne scheint, so liegt wirklich ein Zauber über dem Wald.

Der Empfang der Sendungen auf der Kurzwelle ist stabil und ohne Probleme möglich, die Morgensendung kann ich jedoch nicht beurteilen, da ich diese zu selten einschalten kann.

Mit großer Sorge blicke ich auf die politischen Entwicklungen in der Welt. Es gibt einige Wissenschaftler, die sogar schon von einem 3. Weltkrieg sprechen. Davor möge uns Gott bewahren.

Aber was der Islamische Staat und die Fanatiker in der Welt anrichten, das ist schon beängstigend. Die Diskussion in Deutschland finde ich da eher tendenziös – es kann nicht nur ein gut oder böse geben. Menschen sollten sich und die anderen achten und respektieren, da gibt es gewisse Regeln, die in jedem Land einzuhalten sind.

Bei uns im Ort gibt es viele Flüchtlinge, die nicht in einer Massenunterkunft leben, sondern in den vielen freien Wohnungen eine Unterkunft bekommen haben. Da gehen die Kinder dieser Familien in die Kindergärten und Schulen und leben ein geregeltes Leben. Unterstützt werden diese Familien von einem Verein, der sich um die Kontakte kümmert. Ich finde diese Art der Flüchtlingsunterbringung sehr gelungen, weil die Menschen in den Alltag des Ortes mit eingebunden werden.

Nun möchte ich schließen – ich wünsche Ihnen in der deutschen Redaktion von IRIB einen schönen Monat Februar und verbleibe

Mit freundlichen Grüßen aus Deutschland! Ihr Hörer Lutz Winkler"

Wir danken Herrn Winkler für alle Zeilen und auch für die schöne Aufnahme von seinem verschneiten Wohnort im Taunus vom Februar, die wir auf unserer Internetseite in der Rubrik "Aus der Hörerpost", zusammen mit seinem Brief veröffentlicht haben.

Nun würden wir uns freuen, wenn Sie liebe Hörerfreunde für uns die ersten Frühlingsboten dokumentieren könnten, damit wir diese dann auch in unsrer Rubrik "Aus der Hörerpost" unter Ihrem Namen veröffentlichen können.

Herr Winkler macht sich sicher zu Recht Sorgen um die Situation an verschiedenen Orten in dieser Welt, und er ist nicht allein damit. Einer dieser Konflikte, um den sich die Nachrichten derzeit an jedem Tage drehen, ist der Konflikt im Osten der Ukraine und auch unser Hörerfreund Wolf-Lutz Kabisch äußerte sich dazu in seinem letzten Brief:

"Die Kommentare zur Ukraine-Krise, die ich am 16. und 17. Februar hörte, waren sehr informativ – vielen Dank dafür. Wie wird dieser Konflikt wohl gelöst werden:

"großer" Krieg oder Frieden? Hoffen wir das Beste!"

Die beiden Großmächte USA und Russland wollen beide ihre Position in der Ukraine festigen, keiner will loslassen und die Medien haben bei diesem "bösen Spiel" dessen Leidtragende die Zivilisten sind, eine nicht zu unterschätzende Rolle.

Einer der dies wissen musste, ist der im August letzten Jahres verstorbene Journalist und Publizist Peter Scholl-Latour, er hatte schon Monate vor seinem Tod gesagt:

"Wir leben in einem Zeitalter der Massenverblödung, besonders der medialen Massenverblödung. Wenn Sie sich einmal anschauen, wie einseitig die hiesigen Medien, von TAZ bis Welt, über die Ereignisse in der Ukraine berichten, dann kann man wirklich von einer Desinformation im großen Stil sprechen, flankiert von den technischen Möglichkeiten des digitalen Zeitalters, kann man nur feststellen, die Globalisierung hat in der Medienwelt zu einer betrüblichen Provinzialisierung geführt."

Kommen wir wieder zur Hörerpost zurück und bedanken uns bei Herrn Kabisch für die Empfangsberichte von Januar und Februar, die einen zufriedenstellenden Empfang mit SINPO-Werten von zumeist 3 und 4 bekunden.

Auch Christoph Paustin aus Häusern hat wieder bei IRIB eingeschaltet und neue Empfangsberichte von diesem Jahr geschickt. Vielen Dank.

Wer von Ihnen Nienburg kennt, liebe Hörerfreunde, der weiß wo ein neuer Hörerfreund von uns herkommt. Ende Januar hat Herr Thomas Leonhardt in dieser Stadt zum ersten Mal einen Empfangsbericht über unsere Sendung angefertigt und uns für die 6205 kHz SINPO-Werte von 5 bescheinigt. Dafür stellen wir ihm gerne die erste QSL-Karte aus, um die er gebeten hat.

Auch weiter im Süden von Deutschland hat das Kurzwellenhobby seit geraumer Zeit ein neues Mitglied bekommen. In seiner ersten Mail hieß es folgendermaßen:

"Hallo Radio VO Islamic Republic Iran,

ich bin seit Dezember Kurzwellenhörer und immer wieder begeistert, welche Sender ich empfangen kann. Habe Sie am 08.03.2015 auf 6205 kHz von 17:35 bis 17:55 Uhr UTC mit SINPO 5-4-4-4-4 empfangen. Ihre Nachrichten und Interviews waren sehr interessant und ich werde auch weiterhin Ihre Sendungen verfolgen. Ich bin 65 Jahre alt, Rentner und wohne in einer Ortschaft in der Nähe von Stuttgart, Baden-Württemberg, in Germany. Mein Receiver ist ein Kenwood R-1000 an einer Mini-Whipe Aktivantenne.  Bitte um eine Bestätigung (QSL-Karte )?

Vielen Dank und Grüße aus Germany

Heinz Forcht, Köngen"

Diese Mail ist ein gutes Zeichen Frau Tschupankare, dass das Hobby unserer Hörerfreunde noch nicht vom Aussterben bedroht ist, meinen Sie nicht auch?

Das sehe ich genau so und freue mich, dass wir nun besondere Grüße an einen "alten Hasen" dieses Hobbies ausrichten dürfen, denn OM Bernd Seiser fragte uns:

"Habt ihr noch Platz für einen Geburtstagsgruß am Sonntag? Falls ja, möchte ich gerne Volker Willschrey zu seinem Geburtstag gratulieren."

Natürlich haben wir Platz für Geburtstagsgrüße und schließen uns diesen auch sehr gerne an. Also lieber Herr Willschrey hier unser Musikstück, heute als kleines Geschenk, sozusagen zur Einleitung Ihres Geburtstags. Mögen Gesundheit und Wohl-ergehen und vor allem der Segen Gottes Ihre Begleiter im neuen Lebensjahr sein!

Nicht nur neue Hörerfreunde bescheinigen uns gute Empfangswerte über die 6205, sondern auch Jörg-Clemens Hoffmann aus Alsbach-Hähnlein, der Ende Februar mal wieder Zeit fand unsere Sendung zu hören. Dazu schrieb er:

"Liebes Team der deutschen Redaktion von IRIB!

Der Februar des neuen Jahres ist bereits wieder zu Ende. Leider komme ich erst heute dazu, Ihnen einen aktuellen Empfangsbericht zu schicken. Während der vergangenen Wochen hatte ich so viele andere Verpflichtungen, dass ich das Radiohobby etwas vernachlässigen musste.

Ich freue mich Ihnen mitteilen zu können, dass die deutsche Abendsendung von IRIB problemlos auf 6205 kHz zu empfangen ist. Das Signal kommt hier wie ein Ortssender an. So macht es natürlich umso mehr Freude, den Sendungen zuzuhören.

Mit großem Interesse habe ich am vergangenen Freitag das Programm "Mit uns durch den Iran" empfangen. Die Region Luristan war bisher unbekannt für mich. Aufgrund Ihrer interessanten Berichterstattung habe ich mir nach der Sendung noch weitere Informationen im Internet über diesen schönen Landstrich im Iran beschafft.

Es ist zu begrüßen, dass ich aufgrund der deutschen Sendungen von IRIB mehr Informationen über Ihr Land erhalte und so den Iran besser kennen- und verstehen lerne.

Ich würde mich wieder sehr freuen, wenn Sie mir meinen Hörbericht mit einer Ihrer schönen QSL-Karten bestätigen würden. Dafür danke ich Ihnen im Voraus.

Sie alle in Teheran grüße ich ganz herzlich und freue mich, wenn ich die Stimme des Irans weiterhin in deutscher Sprache auf Kurzwelle empfangen kann.

Ihr Hörer Jörg-Clemens Hoffmann"

Schönen Dank Herr Hoffmann, und wir wünschen Ihnen weiterhin guten Empfang und informative Unterhaltung bei unseren Sendungen!

Aber nicht nur im Süden von Hessen, sondern auch im Norden von Italien sind unsere Informationen willkommen, denn dort ist unser deutscher Hörer Michael von der Heyde aktiv. Über Kurzwelle kann er uns jedoch nicht empfangen, allenfalls übers Internet. Aber er hat sich zum Ziel gemacht den Menschen in seinem Lebensumfeld das "schiefe Iranbild" etwas zurecht zu rücken. Zitieren wir kurz aus einer seiner E-Mails, wie die Leute, vor allem die jungen Leute, dort über Iran denken:

"Hier die Leute , auch die Jugend, haben ein sehr diffuses Bild über den Iran, angefangen von Al-Qaida über Kriegstreiber bis hin zu ISIS. Frauen sind im Iran in Stoffe gekleidet aus denen wir hier Säcke herstellen. Das ist absoluter Quatsch, aber ich muss einfach bei "0" anfangen."

Wie sich Herr von der Heyde für Iran einsetzt, können wir seinen folgenden Zeilen entnehmen:

Wir haben hier in dem Ort, in dem ich wohne, eine alte Schule, die als Sozial-Center umgebaut wurde, dort ist ein großer Saal, in dem ich eine Fotoausstellung über den Iran, seine Kultur, seine Menschen und seine Monumente organisieren möchte, wir haben auch eine große Küche, sodass die Möglichkeit besteht einen "Iranischen Tag" durchzuführen, mit iranischem Essen, Getränke etc.. Ich habe auch schon einige Fotos von jungen Iranern bekommen die traditionelle Kleidung in jungem Design zeigen und bisher sehr sehr positiv aufgenommen wurden.

Ein weiteres positives Echo hatte auch der Brief von seiner Exzellenz Ajatollah Khamenei an die Jugend in Europa und Nordamerika, den ich ausgedruckt habe und bisher einigen Freunden gezeigt habe, auch den werde ich publizieren um ein objektives Bild des Iran zu zeigen.

Ich hoffe wir können gemeinsam recht bald ein reales Bild des Iran und seiner Kultur und seiner Bevölkerung aufzeichnen.

Vielen Dank für die beiden Ausgaben der " Brieftaube", die sind toll und werden mir sehr weiterhelfen.

Mit freundlichem Gruss 

Michael von der Heyde"

Schon zu einer kleinen Tradition geworden ist der Musenkuss bei Hörerfreund Helmut Dieterle zur rechten Zeit, d.h. zum Neujahrsbeginn in Iran. Und trotz aller Probleme mit dem alten Rechner und der Technik ist es ihm wieder rechtzeitig gelungen uns das Ergebnis dieses poetischen Ereignisses zu präsentieren.

"Liebe Freunde beim Sender IRIB in Teheran,

Zum baldigen Neujahresfest entbiete ich Ihnen allen mein Kurzgedicht – die Muse der Poesie hat mich gestreift – und wünsche Euch allen alles Gute. Ihr könnt es auch ausstrahlen. Hier ist der Text:

 Zum Neuen Jahr für alle Mitarbeiter der IRIB Teheran:

 

 Bald ist ein altes Jahr dahin
und s’neue Jahr erhebt den Sinn !
Die Zeit vergeht wie im Fluge
und es begreift nur der Kluge !
 
*
 
Wir steh’n als Menschen mittendrin,
wissen nicht wer uns treibt wohin ?
So warten wir bis Nachricht kommt
ob es einen graut oder frommt !
 
*
 
Euch im stets fernen Teheran
weiß keiner wo ihr herkommt dann,
grüß ich alle zum Neujahresfeste
und wünsche Euch das Allerbeste !
 
 
 

 

 

Medien

Kommentar schreiben


Sicherheitscode
Aktualisieren