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Dienstag, 03 Februar 2015 07:29

Hörerpostsendung am 1. Februar 2015

Hörerpostsendung am 1. Februar 2015
Bismillaher rahmaner rahim  -   Wir begrüßen unsere Hörerfreunde in der sonntäglichen Runde auch heute wieder ganz herzlich und wünschen für alle einen guten Beginn des zweiten Monats im Neuen Jahr.

 

Heute haben wir unter anderem auch eine Geschichte, die uns erzählt wie das DX-Hobby, das Ihnen allen in der Runde ja gemeinsam ist, Schicksal spielte dabei, dass sich zwei Menschen auf sehr wundersame Weise fürs Leben finden.

Aber zunächst einmal widmen wir uns der aktuellen Post Frau Hosseini, denn wie es scheint, ist nun endlich unsere Weihnachts- und Neujahrspost bei einigen unserer Hörerfreunde eingetroffen.

Ja Frau Tschupankare, die erste Meldung kam aus dem "hohen Norden"

"Liebe Redaktion !

Vielen herzlichen Dank für die Neujahrskarte mit freundlichen Grüssen, die ich sehr gern auch für Euch schicke!

Friede + Freude und Gesundheit wünsche ich Euch allen !

Auch dieses Jahr möchte ich gerne, wenn möglich, eine Bestätigung vom Empfang, deshalb schicke ich meinen Bericht von Heute: 24.01.2014, Frequenz 15250 kHz ( bei mir die beste Frequenz) SINPO: 4-3-3-3-3

Gehört bei mir zu Hause.

 Alles Gute wünscht Hans Verner Lollike

Hedehusene Dänemark"

Ebenfalls im Hohen Norden bestätigte uns Reinhard Westphal aus Admanshagen:

"Auch besten Dank für die Weihnachtskarte mit Grüßen zum Fest und zum neuen Jahr. Die ist Montag dieser Woche angekommen.

Aber auch ganz aus dem Süden, nämlich aus Isny im Allgäu, kam dann am 29. Januar die Meldung:

"Lieber Sender IRIB, Deutsche Redaktion,
Vielen Dank für die schöne Weihnachtskarte und Neujahrswünsche 2015. Den gleichen Wunsch gebe ich auch zurück und auch ein friedvolles und gesundes Jahr 2015.
Dieser Brief kam dazwischen deshalb meine Nachfrage: Am 18.11.2014 hörte ich Ihre Sendung von 60 Min. im Internet weil die Frequenz 7425 stark störte. Den Bericht schickte ich nach Berlin mit der Hoffnung auf Antwort. Ich würde mich sehr darüber freuen.
Viele Grüsse Eduard Alex."

Lieber Herr Alex, schon in der Hörerpostsendung vom 7. Dezember haben wir Ihren Empfangsbericht erwähnt. Sicher wird auch die QSL-Karte bald eintreffen.

Zwei Tage vor dem Eintreffen der Weihnachtspost auf dem Schneckenpostweg bei einigen der Hörerfreunde, hat ein anderer Hörerfreund erst die Weihnachtsgrüße, die wir per Mail verschickt hatten, entdeckt. So schrieb er am 25. Januar:

"Danke für die Weihnachtsgrüße!
Leider habe ich eure Mail erst jetzt entdeckt, denn lange Zeit schaute ich nicht mehr in mein Mail-Postfach (mir schreibt sowieso kein Mensch etwas persönliches - auch nicht zu Weihnachten).
übrigens:
Nun, wo Irib abends auf dem 49Meterband empfangen werden kann, ist der Empfang weitaus besser - bitte laßt das jetzt so! o.k.?
...wünsche Euch ein frohes neues Jahr
& sende liebe Grüße nach Teheran!
Martin"

Unsere elektronischen Grüße sind bei Frau Martina Pohl schon lange eingetroffen, wir lesen Ihre Antwort auf unsere Dezemberpost aber erst heute in diesem Zusammenhang vor. Außerdem bedanken wir uns bei Frau Pohl für weitere Januar-Empfangsberichte.

"Liebe Redaktion von IRIB,

herzlichen Dank für die Weihnachts- und Neujahrswünsche per E-Mail, sowie die tolle QSL-Karte mit den Briefmarken und dem Stempel. Das beigelegte Buch „Wunder der Schöpfung“ werde ich demnächst lesen.

Viele Grüße von Martina"

Wir hoffen, dass bei Frau Pohl nun endlich auch unsere Weihnachts-Schneckenpost eintreffen wird.

Von unseren muslimischen Hörerfreunden bekamen wir unterschiedliche Meldungen, während bei Torsten Mustafa Schackert in Köthen/Anhalt unsre Post zum Neuen Jahr und unser Brief noch nicht eingetroffen ist und er außerdem unsere Sendungen nicht mehr hören kann, und dadurch somit nicht mitbekommen hat, dass wir seine netten Grüße zum neuen Jahr bekommen haben, hört sich die Mail vom 27. Januar von Michael Mansur Klemke schon positiver an:

"Liebe Brüder und Schwestern im Islam, liebe Mitarbeiter im Sender, vielen Dank für all die Postsendungen, die die Verbundenheit ausdrücken!

Bedauerlich, ist immer der Status der staatlichen Kontrolle gegeben,  das Postgeheimnis (gesetzlich verankert) ist nicht legitim für Post aus der Islamischen Republik Iran, obwohl - das ist sehr bedauerlich-, es öffentlich -rechtliche  Institutionen eines UNO Staates sind, der diplomatische Beziehungen mit der Bundesrepublik Deutschland hat und pflegt!

Die Post wurde immer geöffnet, mir ist schleierhaft, welcher Dienst in dieser Post irgendwelche nachrichtendienstliche Informationen vermuten könnte!

Jedenfalls möchte ich Euch alle bitten, mir Post zukommen zu lassen, ich freue mich und hoffe in naher Zukunft das Land meines Herzen besuchen zu können!

Vielen Dank, möge Allah die Islamische Republik Iran beschützen!

ein Muslim der Schia Ali aus Deutschland

Michael Mansur Klemke, Glonn"

Vielen Dank Ihnen Herr Klemke für die Benachrichtigung und die guten Wünsche. Mögen Ihre Wünsche in Erfüllung gehen, wir würden uns freuen.

Mal sehen wie es nun weiter geht in dieser Woche, und ob wir noch mehr Bestätigungen über das Eintreffen unserer Weihnachts- und Neujahrspost bekommen.

Wenn noch nicht die Weihnachtspost, so ist doch eine andere Postsendung von uns in Düsseldorf endlich angekommen. Von dort kam nämlich die gute Nachricht von Herrn Luis Llantada:

"Am 09.01.2015 bekam ich von euch die Zeitschrift „Feedback“, wo ein Brief von mir und ein Interview auf Farsi und ein Foto von mir sind. Meine Freude war so groß, daß ich ein Gedicht zu Iran schrieb: 'Ich trage Iran stets in meinem Herzen'.

Ich habe es Euch nicht geschickt, weil ich wollte es noch überprüfen und verbessern."

Diese gute Nachricht gibt uns Hoffnung, dass auch bei Frank-Luqman Bresonik Post von uns eingetroffen ist, denn auch von ihm wurde ein langer Bericht in die Farsi-Sprache übersetzt und im IRIB-internen Magazin "Feedback" veröffentlicht, und wir haben ihm dies zugeschickt.

Wir freuen uns schon auf das Gedicht von Herrn Llantada und eine gute Nachricht von Herrn Bresonik.

Jetzt wünschen wir allen erst einmal gute Unterhaltung mit unserem Musikstück.

In unsrer aktuelleren Post waren zwei Nachfragen nach kleinen Geschenken und Sendeplänen für ihre Hörerclubs. Die eine kam aus Indien von Prasenjil Bahkal, dem Sekretär eines Auslandsradio-Hörerclubs in Medinipur in Westbengalen.

Die andere Anfrage kam aus der Tschechischen Republik:

"Hallo, ich interessiere mich für die Geschichte und Gegenwart des Radios, zu Hause (in der Tschechischen Republik) und in der Welt. Gleichzeitig sammle ich Werbematerialien von verschiedenen Radio-stationen. Zu diesem Zweck habe ich auch eine Website (www.muj-rozhlas.cz).

Daher appelliere ich an Sie mit der Bitte, Werbematerial für meine Sammlung, wie Aufkleber und anderes Werbematerial zu schicken.

Vielen Dank im Voraus, viele Grüße Vladislav Schuller, Kutna Hora"

Wie Herr Schuller weiter schrieb, will er diese Dinge sammeln und aufbewahren, damit man auch in einigen Jahren noch weiß, wie sie ausgesehen haben. Eine gute Idee.

Im Jahr 2007 hatten wir schon einmal eine Anfrage von Herrn Schuller. Leider haben wir heute nicht mehr so viele Dinge  zum Verschenken an die Hobbyfreunde, aber leer sollen sie nicht ausgehen.

Einer, bei dem das Hobby auch ganz oben an steht, ist unser Hörerfreund Michael Lindner. Und wie wichtig es ihm ist, das brachte er in seiner Mail vom 2. Januar so zum Ausdruck:

"Nun schreiben wir bereits den 02.Januar 2015 und der Lebenstrott geht weiter. Vorsätze, außer etwas gesund zu leben, habe ich keine. Ich werde mein Leben so fortsetzen, wie ich es auch im alten Jahr getan habe. Das schließt natürlich primär mein geliebtes DX-Hobby ein, welches mir sinnvoll und spannend meine Freizeit füllt. So werde ich wieder brandaktuell die Geschehnisse in aller Welt Tag für Tag mit meinen Kurzwellengeräten erfahren können. Programme über Land und Leute werden mich wieder faszinieren und dazu anregen, entsprechende Recherchen anzustellen oder, im besten Falle, mich zu einer Reise zu entschließen. Das ist ja in den letzten Jahren schon öfters passiert und das schöne dabei ist, dass man den betreffenden Auslandsdienst gleich noch persönlich besuchen kann. Das ist wohl der Traum eines jeden DXers!

Also, liebe Freunde, gehen wir das neue Jahr 2015 gemeinsam an - denn gemeinsam sind wir ein Team oder besser gesagt, eine riesige Hörergemeinschaft.

Im Sinne des Weltfriedens grüße ich Sie alle aus meiner schönen Heimatstadt Gera im Bundesland Thüringen, dem "Grünen Herz" Deutschlands, Michael Lindner "

Ja, bei Herrn Lindner ist viel Herzblut mit drin bei seinem Hobby, das kann man schon spüren.

 

Ein weiterer Vollblut-DX-er ist unser Hörerfreund Volker Willschrey in Dillingen, der es zum Ende des alten Jahres noch geschafft hat uns weitere 10  Empfangsberichte zuzusenden, wofür wir ihm danken. Er schrieb uns am 30. Dezember 2014:

"Liebe Freunde von IRIB,

vielen Dank für die qsl-Karte, die interessante Lektüre und auch die iranische Münze, die Sie mit der qsl-Karte sandten. Habe mich über alles sehr gefreut. In den letzten Wochen war es bei mir ein wenig hektisch, und so bin ich relativ selten zum Kurzwellenhören gekommen. Aber 10 Empfangsberichte habe ich trotzdem wieder zusammen.

Mein Freund Liju Cherian, der in Muscat im Oman als Reporter für die omanische Zeitung Observer arbeitet, hat wieder einen Artikel über mich veröffentlicht, dieses Mal über meine Hobbies und wie ich dadurch zu Marise, meiner Frau gefunden habe. Dieser Artikel wurde am 11. Dezember in der omanischen Zeitung Weekend veröffentlicht. Ich habe eine Kopie für Sie beigefügt.

Über eine qsl-Bestätigung würde ich mich wieder freuen. Vielen Dank im Voraus. Die besten Grüße nach Teheran, auch von meiner Familie. Ihnen und Ihren Familien wünschen wir von ganzem Herzen alles erdenklich Gute für das neue Jahr, Glück, Gesundheit und Frieden.
Volker Willschrey"

So liebe Hörerfreunde, jetzt kommen wir zum romantischen Teil der Lebensgeschichte von Herrn Willschrey, die wir aus dem Artikel des omanischen Observer übersetzt haben.

Herr Willschrey sagt da unter anderem: "Nie in meinen wildesten Träumen hätte ich gedacht, dass das Schicksal so bestimmend sein kann. Wenn ich 1974 nicht im richtigen Moment Radio Kuwait eingeschaltet hätte, und wenn ich nicht den Bierdeckel verloren hätte, und wenn ich ihn nicht wiedergefunden hätte – Drei "Wenns" – Du lieber Himmel – Ich bin überzeugt, dass mein Leben nicht diesen Weg genommen hätte."

Was war also im Jahr 1974 passiert? Volker Willschrey berichtet: "Meine Geschichte begann im Jahr 1974, als ich noch ein Neuling war beim Kurzwellenempfang. Ich surfte also in den Kurzwellenbändern meines alten Radios, als ich zufällig das Englische Programm "Hörerwünsche" von Radio Kuwait empfing. Und dann war da dieser "Maurice Houareau" aus Machabee auf den Seychellen, der war auf der Suche nach einem Brieffreund über Radio Kuwait. Der Name klang sehr Französisch, und ich hatte keine Ahnung, wie es richtig geschrieben wird. Und den Ortsnamen Machabee konnte ich auf meiner kleinen Karte von den Seychellen nirgends finden.

Und so hatte ich keine Ahnung wie der Ort geschrieben wurde, und die Tatsache, dass es keine Straßenangabe und keine Hausnummer gab, machte die Sache nicht einfacher. Aber es klang interessant, und ich kritzelte mein eigenes "Chinesisches Puzzle" auf einen Bierdeckel und das war es für den Augenblick. Statt an Maurice zu schreiben, verschwand der Bierdeckel irgendwo im Wirrwarr und der Unordnung auf meinem Schreibtisch und ich verlor ihn sozusagen, aus den Augen. Nach dem Motto "Aus den Augen aus dem Sinn."

Nach einem ganzen Jahr stieß Volker beim Sortieren der Papiere wieder auf den Bierdeckel mit der Adresse und er dachte, dass er ihn nach dieser langen Zeit nicht einfach wegwerfen könne und entschied sich an Maurice ein Postkarte zu schreiben, sich dessen bewußt, dass diese mit der unvollständigen Adresse ihr Ziel nicht erreichen werde. Und so vergaß er wieder die ganze Geschichte.

Man kann sich vorstellen, wie überrascht er war, als er etwa ein Jahr später (Mitte 1976) unerwartet einen Luftpostbrief mit einer schönen Postkarte aus Victoria und einer bunten Briefmarke von den Seychellen erhielt.

Der Brief war jedoch nicht von Maurice geschrieben, sondern von seiner Schwester Marise. Sie berichtete ihm, dass als der Brief nach einem Jahr ankam, habe ihr Bruder nicht mehr dort gewohnt. So lag der Brief in einer Schublade in ihrem Elternhaus, wo sie ihn beim Aufräumen wiederum ein Jahr später fand.

Somit begannen Marise und Volker eine Brieffreundschaft, mit Austausch vieler Postkarten, Meinungen und Informationen über ihre Länder.

Im Jahr 1981 kam Marise nach Deutschland um in Stuttgart in einer Familie als Au Pair zu arbeiten und Deutsch zu lernen. Als sie Volker informierte, dass sie in Deutschland ist, zögerte er natürlich nicht lange und lud sie ein. Bei ihrem ersten Treffen war es für beide 'Liebe auf den ersten Blick'. 1982 heiratete Volker Willschrey seine auf so romantische Weise gefundene Lebenspartnerin Marise und zwei Jahre später wurde ihre Tochter Nadine geboren.

Eine märchenhafte Geschichte – finden Sie nicht auch!?

Und damit grüßen wir ganz herzlich die Willschreys in Dillingen und verabschieden uns von Ihnen allen mit den besten Wünschen für eine glückliche Woche!

Choda hafez- Gott schütze Sie!

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