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Dienstag, 27 Januar 2015 17:46

Hörerpostsendung am 25. Januar 2015

Hörerpostsendung am 25. Januar 2015
Bismillaher rahmaner rahim  -   Heute haben wir aus der Hörerpostmappe Post von Absendern herausgesucht, die sich nach längerer Zeit wieder einmal gemeldet haben. Aber auch kontroverse Statements sind darunter wie: „Interessant finde ich immer wieder die Interviews.“ „Etwas irritiert bin ich immer über die Interviews von IRIB.“

 

Aber wir haben natürlich auch noch einiges mehr.

Von wem die Post gekommen ist, erfahren Sie in den nächsten – sage und schreibe - 30 Minuten und damit: Herzlich willkommen in der Runde!

Schön, dass wir heute unser Treffen wieder einmal in einst gewohnter Länge gestalten dürfen. Ich fange gleich an mit einer Mail vom 2. Januar 2015:

"Sehr geehrte Mitarbeiter!

Auch wenn es nicht Ihrem Kalender-Neujahr entspricht, so ist es doch für mich eine gute Gelegenheit Ihnen zum Neujahr nach unserem Kalender einen Gruß zu schicken! Es ist ja schon eine Weile her, dass ich mich gemeldet habe, aber die Zeit vergeht leider oft schneller, als man dies gerne hätte!

Ich höre sehr oft Ihre Programme, der Empfang ist ja gerade derzeit auch sehr gut und fast immer störungsfrei!

Besonders interessieren mich auch immer Ihre ausführlichen Nachrichtensendungen, da man zumeist Neuigkeiten aus Regionen des Nahen und Mittleren Ostens hört, die hier zu Lande meistens "unter den Tisch fallen".   

Ich werde Ihnen sicherlich auch im neuen Jahr als Hörer erhalten bleiben und wünsche dem gesamten Team und Ihren Familien alles Gute und vor allem Gesundheit!

Herzliche Grüße Thomas Brandenburg, München."

 

Wir danken Herrn Brandenburg für das Lebenszeichen nach eineinhalb Jahren und dafür, dass unsere Sendungen bei ihm noch "im Kurs" stehen.

Im Sommer 2012 hatte er berufliche und gesundheitliche Gründe für die Vernachlässigung seines Kurzwellenhobbys angegeben, wir hoffen, dass die Gesundheit diesmal nicht der Grund war für die erneute längere Pause. Zum Empfang am 1. Januar schrieb Herr Brandenburg noch: "Keinerlei Störungen, absolut Lokalsenderqualität!"

Er hörte uns mit seinem Reiseempfänger TECSUN PL-880 über die 6205 kHz.

 

Die Berliner Kollegen scannten uns einen Empfangsbericht  wo auch "nach längerer Pause" drin steht. Hören Sie:

"Sehr geehrtes deutsches Team von IRIB!

Nach längerer Pause möchte ich mich nun zurückmelden. Anbei der 1. Bericht für 2015. Bitte beachten Sie meine neue Straßen-anschrift. Der Wohnort Häusern ist geblieben. Freundliche Grüße Ihr Hörer Christoph Paustian"

Wie es scheint hat sich Herr Paustian jetzt eine Adresse ausgesucht, die zu seinem Beruf als Koch passt. Die Straße heißt "In der Würze".

Denn Empfang unserer Sendung am 11. Januar über die 6205 kHz hat er uns als verständlich bescheinigt, und dazu noch bemerkt:

"Immer hörenswert ihre Hörerpostsendung. Über eine QSL-Karte sowie Kalender für 2015 würde ich mich sehr freuen."

Die meisten von Ihnen liebe Hörerfreunde wissen ja, dass wir nun schon das zweite Jahr keine Kalender mehr für sie haben. Es tut uns leid, dass wir Ihnen, lieber Herr Paustian, daher Ihre Bitte nicht erfüllen können.

Warum es beim Absender der nächsten Post länger gedauert hat, bis er sich meldete, erfahren wir am besten von ihm selbst:

 "Hallo liebe Freunde der deutschen Redaktion von IRIB !

 Als erstes möchte ich Euch ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr wünschen. Mögen in diesem neuen Jahr alle Eure Wünsche in Erfüllung gehen.

Es ist schon eine ganze Weile her, dass ich mich mit einem Bericht bei Euch gemeldet habe. Der Grund ist, ich habe lange abgewartet. Aber ich habe ganz einfach nichts von Euch gehört, und da habe ich schon gedacht, dass ich bei Euch in Misskredit geraten bin. Bin mir aber keiner Schuld bewusst.

Ich habe am 02.07.2014 einen 4er-Bericht an Euch abgeschickt. Dieser Brief beinhaltete einen Satz €uro-Münzen, er sollte ein Tausch gegen einen Satz Münzen Eurer Währung sein. Den Brief habe ich, um sicher zu gehen, über die Adresse des Bundespressehauses in Berlin geschickt.

Weil ich gar nichts gehört habe, habe ich am 11.12.2014 einen Brief mit Weihnachtsgrüßen und nochmals einen kompletten Satz €uro-Münzen mit der Schneckenpost an Euch abgeschickt. Leider habe ich davon auch nichts mehr gehört.

Könnte man da in Ehfahrung bringen, wo die Münzen abgeblieben sein könnten? Aber ich glaube kaum, dass man da noch was machen kann. Es ist nur schade, es wäre ein schöner Tausch gewesen.

Der Empfang auf der Frequenz 6205 KHz ist zufriedenstellend.

Anbei noch einen Empfangsbericht und ich würde mich freuen von Euch zu hören.

Die letzte Post von Euch bekam ich am 28.05.2014 ( Eingangsdatum ) das war ein Bericht vom 13.02.2014. Für die QSL-Karte und die kleine Freundschaftskachel möchte ich mich noch mal bedanken.

Damit möchte ich mich für heute verabschieden und verbleibe mit freundlichen Hörergrüßen

Euer Hörer Walter Franz aus Pößneck."

Was uns Herr Franz schreibt ist wirklich bedauerlich. Für seine Postsendung vom 11. Dezember geben wir aber die Hoffnung noch nicht auf. Herr Franz hat sich viel Mühe gemacht und auch keine Kosten gescheut, daher werden wir ihm auf jeden Fall einige iranische Rial-Münzen zuschicken.

Weiter geht es mit unseren "sporadischen aber treuen  Hörern"

"Hallo nach Teheran,

zu Beginn des neuen Jahres möchte ich mal wieder ein Lebenszeichen senden. Von Zeit zu Zeit höre ich nach wie vor Ihr Programm oder informiere mich über Ihre Internetseite. Interessant finde ich immer wieder die Interviews.

Ich würde mich über eine QSL-Karte für meinen Empfangsbericht freuen.

Mit den besten Wünschen für 2015.

Rudolf Sonntag aus Gilching"

Herr Sonntag hörte uns mit einem TECSUN PL-880, wie schon Herr Brandenburg, ebenfalls auch mit sehr guten SINPO-Werten. Ob das wohl am Empfänger liegt oder an der Münchner Gegend?

Wenn für Herrn Sonntag die Interviews bei uns immer wieder interessant sind, so hat unser langjähriger Hörerfreund Lutz Winkler da aber eine ganz andere Ansicht. Hier seine nette Mail zum Jahresanfang:

"Liebe Mitglieder der deutschen Redaktion in Teheran,

das Jahr 2015 ist einige Tage alt – kaum zu glauben, dass schon alle Feierlichkeiten hinter uns liegen und der Arbeitsalltag wieder Einzug hält.

Weihnachten selbst war mild, aber die Tage danach waren im Taunus schneereich und kalt. Recht ungemütlich, zumal die Schneedecke immer wieder von Regen angegriffen wurde. Aber die 30 cm Schnee liegen immer noch im Garten und erinnern uns, dass es Winter ist. Und es gibt auch die schönen Tage: bei denen wir im Sonnenschein uns durch den Schnee im Wald kämpfen und die unberührte Natur genießen können.

Vielen Dank für die Neujahrsgrüße per Mail und die letzte QSL-Karte, die gut und sicher mit einer kleinen Münze verziert bei mir angekommen ist.

Und so werde ich auch im Jahr 2015 IRIB weiter verfolgen und meine Hörberichte abliefern. Und auch den einen oder anderen Gedanken zum Programm beitragen.

Etwas irritiert bin ich immer über die Interviews von IRIB. Sowohl Herr Hörstel als auch Herr Wisnewski geben da sehr eigenartige Standpunkte ab. Ich bin nicht der Meinung, dass dies zu einem gut recherchierenden Auslandsdienst passt – zumal ich manche Stellungnahmen auch gar nicht nach-vollziehen kann. Wenn davon gesprochen wird, dass die IS gar keine Geiseln geköpft hat, dann mag das ganz gut in die Weltverschwörungstheorie eines Herrn Wisnewski passen, aber mit guten Journalismus hat diese leider nicht viel zu tun. Ich hinterfrage viele Nachrichten kritisch, aber diese Theorien gehen mir dann doch etwas zu weit. Und da bedaure ich, dass IRIB diesen Menschen eine solche Bühne bietet und die wertvolle Sendezeit nicht mit Sendungen über die Kunst und Kultur des Iran ausfüllt.

Ansonsten bin ich aber froh, dass Sie überhaupt noch auf der Kurzwelle senden!

Nun möchte ich schließen - ich wünsche Ihnen in der deutschen Redaktion von IRIB einen guten Start in das Jahr 2015!

Mit freundlichen Grüßen aus Deutschland !

Ihr Hörer Lutz Winkler"

Vielen Dank in den Taunus für die Mail und die Zeit, die Sie sich genommen haben für unsere Hörer-Sender-Freundschaft, sowie für die schöne Aufnahme der Winterlandschaft im Taunus.

Für die Kritik von Herrn Winkler sind wir offen, aber Herr Wisnewski hat in besagtem Interview ganz genau erörtert, warum er Zweifel an der Echtheit des Videos über die Enthauptung eines amerikanischen Journalisten hat. Ob wir nun seine Ansicht vertreten oder nicht, steht nicht zur Debatte. Wir geben ihm und anderen lediglich die Chance ihre Sichtweise von Ereignissen zu äußern.

Jetzt aber erst einmal unser Musikstück

Die Pause, die zwischen der letzten und der aktuellen Post des nächsten Hörers liegt, scheint alle Rekorde zu brechen. Eigentlich hatte er sich ja sozusagen aus Gründen der Nachbarschaftshilfe an uns gewandt, und so hieß es denn zunächst in seiner Mail vom 6. Januar unter anderem:

"Sehr geehrte Damen und Herren,
ich habe eine ungewöhnliche Frage an Sie.
Ein Briefmarkensammler in meiner Nachbarschaft wünscht sich gestempelte Umschläge, die aus Teheran oder anderen Orten versendet worden sind. Als regelmäßiger Hörer der deutschen Programme kam mir eben die Idee, ob Sie da vielleicht eine Information vorliegen haben ?
Würde gerne hier auch helfen, damit der Sammler schön gestempelte
Umschläge erhalten kann.

Mit freundlichen Grüßen aus Düsseldorf
Ihr Hörer Jürgen Blum"

Nachdem wir unsere Unterlagen durchsucht und keinen Jürgen Blum gefunden haben, meldeten wir uns wieder bei ihm – leider vorerst auch noch ohne Ergebnisse für seine Nachbarschaftshilfe. Vielleicht hat jemand von Ihnen liebe Hörerfreunde ein paar Tipps für den Nachbarn von Herrn Blum wegen der Briefmarken.

Nun zur Antwort von Jürgen Blum auf unsere Mail, dass wir keine Unterlagen von ihm gefunden hätten:

"Guten Tag Frau Sheikholeslami, Danke für Ihre Nachricht.

Ohhhh doch, wenn ich so meine QSL-Karten sehe, ich glaube die erste Karte vom IRIB - seinerzeit noch auf 9022 khz - ist 30 Jahre alt.

Ich gestehe aber, es ist der erste Kontakt per E-Mail !

Vor etlichen Jahren wollte ich einmal als Tourist mir einige Sachen ansehen, hing damit zusammen, dass die Mahan Air auch nach Düsseldorf kam und dann bietet sich so etwas ja an (in Ideen im Kopf), da ich mich aber auch für das Eisenbahnwesen interessierte, hörte ich, dass es - abgesehen von sprachlichen Problemen - nicht immer einfach "sei", sich in Teheran und Umgebung mit dem Fotografieren von Lokomotiven und Zügen zu beschäftigen. Ich meine sogar, ich hätte dafür eine Genehmigung haben müssen. Ist aber sehr lange jetzt schon her.

Manchmal höre ich das Morgenprogramm, wenn es zeitlich nicht anders machbar ist, dann abends. Also spezielle Hörzeiten habe ich nicht immer, es wechselt eben, aber der Empfang ist ja meistens ohne Probleme möglich.

Wenn ich mich recht erinnere, damals war neben 9.022 khz auch 15.084 khz gerne im Einsatz, gab's ja oft Meckern weil ausserhalb der offiziellen Bänder, was aber doch gut war !"

Die Mail von Herrn Blum ist noch lang, es geht so weiter:

"Ich sag mal so, in unseren (deutschen) Medien wird ja teilweise der Iran nicht so wirklich dargestellt, wie das Land es verdient hätte, wird doch eher stiefmütterlich behandelt und fast nur auf das Atomprogramm bezogen, von alten Kulturstätten berichtet doch kein Sender, muss schon ewig her sein, da lief im TV einmal ein Bericht über Ski-Tourismus für Einheimische bzw. Strand-Tourismus im Süden in Sichtweite des Oman, an mehr politisch-neutrale Berichte kann ich mich nicht erinnern.

Abgesehen von viel dummen Geschwätz bin ich aber auch der Meinung, dass Deutschland, Österreich und einige Nachbarn sehr wohl gut und partnerschaftlich mit dem Iran zusammenarbeiten, vielleicht mag man es nicht veröffentlichen, weil sonst ein besonderer Geheimdienst eines anderes Landes wieder an die Untaten Deutschlands 1939-1945 erinnert Insofern kann ich es nur bestätigen, dass sicherlich hier einige TV-Anstalten sich einmal etwas intensiver und ehrlicher mit dem Iran beschäftigen mögen, schließlich gab es Jahrzehnte lang auch in der uralt-Vergangenheit eine sehr gute, gemeinsame Zusammenarbeit und Freundschaft und mal ehrlich - so unter uns - ich bin der Meinung, dass man dem selbsternannten Weltpolizisten Nr. 1 nicht alles nachmachen muss und den dortigen nicht immer sehr sozialen Systemen hörig werden muss, wenn ich da an Vater und Sohn denke, die eher für Unstabilität im Nahen Osten sorgten, was aber vielleicht niemand wirklich ehrlich ausgesprochen hatte. (nicht durfte?)

So manche Programme des IRIB sind da schon hilfreich etwas mehr zu verstehen, und meiner Meinung nach ist ein starker und selbstbewusster Iran als zuverlässiger Partner sicherlich einer der besten Stabilitätsfaktoren in der Krisenregion. Ich bin mir sicher, dass viele "Yankees" es auch so sehen aber keinen Mut haben es auszusprechen.

Die Welt ist kompliziert geworden und da ja neuerdings nach Medien oder Propaganda-Hetze "alle Muslime schlecht sind" weiß ich nicht, wohin diese dummen Sprüche noch führen sollen, das darf ich ruhig als getaufter Katholik sagen. Es ist leider heute so, dass man mit gezielten Falschinformationen eine sehr große Anzahl von "dummen Menschen" für sich gewinnen kann.

So, nach diesem Schwenker ins politische Leben ... ich glaube, die erste QSL-Karte muss von 1977 oder 1978 sein, als ich mit "DX" anfing, dazwischen gab es aber auch Ruhephasen und andere Sachgebiete, die man gehört hat, z.B. mit Decoder auch Nachrichten der IRNA mitgelesen, lange her ... heute alles digital und nicht mehr so wirklich auf Kurzwelle aktiv."

Denken Sie nicht, die Mail von Jürgen Blum sei schon zu Ende, es scheint nämlich, dass sich in der jahrzehntelangen Kontaktpause, aber nicht Hörpause, so einiges angesammelt hat. Gut, dass der Nachbar da mal einen Grund zur Wiederaufnahme der Verbindung zu uns geliefert hat. Und wir haben auch gleich die Gelegenheit beim Schopfe gefaßt und von Herrn Blum zwei gute "Stücke" für unsere Historische Empfangsberichte-Sammlung  einheimsen können. Wofür wir natürlich ganz herzlich danken und hoffen, es wird für andere auch ein Anreiz sein sich in dieser Rubrik unserer Internetseite zu "verewigen".

So nach dieser kleinen Pause gehts nochmal weiter mit Herrn Blums Mail, zu einem anderen Thema:

"Kleine WERBUNG ... ab dem 20. Februar 2015 verbindet die deutsche Germania auch Düsseldorf mit Teheran, ab 22.02. Berlin mit Teheran und etwas später wohl Hamburg mit Maschad, somit bekommt hier in Düsseldorf die Mahan Air einen Mitbewerber. Wie ich aber auch hörte, sind die Flüge der Mahan Air auch mehr von Transit-Reisenden gebucht, die in die angrenzenden ex-GUS Republiken weiter reisen bzw., Bedarf an Teheran-Fluggast-Plätzen muss also vorhanden sein, ein gutes Signal für eine bessere touristische Vermarktung ?

Was verblendete Politiker nicht schaffen, das erreichen vermutlich noch Menschen mit normalem Menschenverstand schon eher!?

 So, dann danke ich recht herzlich für die Info vorab.

Ich höre gerne die Programme, hab ja eigentlich mein 35j. Hörerjubiläum schon hinter mir :-))  

Mit freundlichen Grüßen Jürgen Blum, Düsseldorf"

An dieser Stelle nochmal vielen Dank Herr Blum für alle Zeilen. Wir hoffen die Verbindung reißt nicht wieder ab.

Der Hinweis von Herrn Blum bezüglich der ab Februar von der deutschen Fluglinie Germania angebotenen Flugverbindungen zwischen deutschen und iranischen Städten und sein Hinweis auf die Flüge von Mahan Air in seine Heimatstadt  leiten uns nun zur Hörerfrage von Herrn Lutz Winkler, der da schrieb:

"Zum Abschluss habe ich dieses Mal noch eine Frage: Wenn ich am Frankfurter Flughafen vorbeifahre, dann sehe ich immer viele Flugzeuge aus den verschiedenen Nationen. Welche Fluggesellschaften gibt es im Iran und welche sind dabei auf das Inland spezialisiert? Welche

Bedeutung haben die Fluggesellschaften im Iran für den Tourismus und die Wirtschaft?"

Zu Herrn Winklers Fragen nun ein paar Antworten. Also die größte und älteste iranische Fluggesellschaft ist die Iran Air, sie wurde schon lange vor der Islamischen Revolution gegründet. Iran Air betreibt ein dichtes Netz an Verbindungen innerhalb von Iran und fliegt darüber hinaus viele Ziele im Nahen Osten, in Europa und Asien an.

1973 wurde auch eine Tochtergesellschaft, die Iran Airtour gegründet.

Die private Fluggesellschaft Mahan-Air, die Herr Blum schon erwähnte, ist die zweitgrößte iranische Fluggesellschaft und wurde 1991 gegründet. Der Name kommt von der Stadt Mahan in der Provinz Kerman. Mahan Air bietet rund 15 Prozent aller internationalen Verbindungen nach Iran an und hat im Inland einen Marktanteil von knapp 10 Prozent.

Kleinere iranische Airlines wie die Iran Aseman Airline und die  Kish Air fliegen vor allem inländische Flughäfen sowie Flughäfen in iranischen Nachbarländern an.

Die Caspian Airlines mit nur 4 Maschinen und die Zagros-Airlines mit nur 2 Maschinen bieten auch Flüge im Iran und zu einigen Städten in Nachbarländern an.

Problem aller iranischen Fluggesellschaften ist, dass sie aufgrund der Sanktionen keine modernen Flugzeuge von europäischen oder amerikanischen Herstellern  direkt kaufen können. Deshalb haben die iranischen Flugzeigflotten ein hohes Durchschnittsalter von 22-24 Jahren. Seit Februar 2011 haben die iranischen Aufsichtsbehörden wegen Sicherheitsbedenken die Stillegung aller im Land betriebenen Tupolew Tu-154 angeordnet.

Der 2004 erbaute Internationale Imam Khomeini Flughafen, in rund 40 km Entfernung von Teheran hat ein jährliches Passagieraufkommen von über 8 Millionen Passagieren. Der ehemalige Internationale Flughafen Mehrabad in Teheran dient nur noch für Inlandsflüge. Auch die vielen Inlandsflughäfen wie in Maschhad, Tabriz, Rascht, Schiraz, Bandar Abbas u.a. sind Zeuge der zunehmenden Bedeutung vom Einsatz von Flugzeugen im Personen- und Güterverkehr Irans, wobei auch der zunehmende Tourismus eine Rolle spielt.

Herr Blum hatte in seiner langen Mail ja auch das negative Image Irans angesprochen und die fehlenden positiven Filme über Iran.

Wie wir aber unseren Hörerzuschriften entnehmen konnten, hat sich auf diesem Gebiet inzwischen etwas geändert. Nachdem ja schon zum Ende des alten Jahres unsere Hörerfreunde Martina Pohl und Alfred Albrecht über den Dokumentarfilm "Auf den Gipfeln Irans", der bei Arte gezeigt wurde, berichtet hatten, meldeten sich gleich vier unserer Hörerfreunde zu Anfang des neuen Jahres zu einem weiteren Film.

Bei Hörerfreund Alfred Albrecht hieß es da:  "Liebe Redaktion, ich habe vor ein paar Tagen einen wunderschönen und sehr interessanten  Reisebericht über den Iran in unserem TV gesehen mit dem Titel "Von Shiraz nach Teheran". Ich war ganz begeistert von diesem Fernsehbericht.

Und aus Leipzig kam folgende Meldung von Dieter Leupold:

"Hallo werte IRIB – Hörerpostredaktion!

Am heutigen Freitag habe ich mir eine Reisereportage aus dem Land Iran angeschaut. Es war ein interessanter Reisebericht über Landschaft,  Leben und Kultur im Iran."

Auch in Deutschkreutz waren Augen und Ohren schon gleich zum Jahresbeginn wieder auf Informationen über Iran ausgerichtet und so gab es neben vielen Empfangsberichten in der Mail von Paul Gager diese Bemerkung:

"Auf 3SAT habe ich vor ein paar Tagen einen Reisebericht gesehen, der Appetit auf mehr macht."

Zu dem Film hieß es: Geheimnisvolle Ruinen, schillernde Moscheen, prachtvolle Paläste und Gärten - der Iran ist ein spannendes und überraschendes Reiseland. Obwohl er in der Krisenregion Naher und Mittlerer Osten liegt, nimmt die Nachfrage nach Reisen in den Iran seit einiger Zeit stark zu. 

Da stellte Herr Gager gleich die Frage: "Kann das die Redaktion vielleicht bestätigen ob es der Wahrheit entspricht, Sie wissen sicherlich warum diese Frage?"

Lieber Herr Gager es stimmt und wir hoffen es wird bei einem Ausbau des Tourismus bleiben, denn Iran hat viel zu bieten.

Auch in Mannheim ist dieser Film gut angekommen, unser Hörerfreund Andreas Pawelczyk schrieb: 

"Mir jedenfalls hat dieser Film unwahrscheinlich gefallen, gibt er doch einen Einblick in den Iran."

Wir danken Ihnen Herr Pawelczyk auch für die Inhaltsangabe, bitten aber um Verständnis, dass wir diese hier nicht mehr vortragen können.

Die Sendezeit ist um und wir verbleiben mit einem herzlichen

Khoda hafez

Gott schütze Sie

 
 
 

 

 

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