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Dienstag, 06 Januar 2015 11:18

Hörerpostsendung am 4. Januar 2015

Hörerpostsendung am 4. Januar 2015
Bismillaher rahmaner rahim  -     Aller Anfang ist schwer sagt eine deutsche Redewendung – aber wir hoffen es nicht für das Neue Jahr. Da kommt uns der Gruß von Frank-Roland Gabler gerade recht, der uns schrieb: "Mit Kraft, Mut und Zuversicht werden wir die Heraus-forderungen der Zeit meistern!" Das ist doch ein guter Vorsatz für das Neue Jahr – finden Sie nicht auch liebe Hörerfreunde!? Hier bei uns beginnt Ihr neues Jahr gleich gut mit der Woche der Einheit, worüber Sie in unseren Sendungen ja mehr erfahren können und diese Einheit zwischen den Muslimen verschiedener Rechtsschulen ist in einer Zeit, in der die Islamophobie aufgrund der Gräueltaten des sogenannten Islamischen Staates IS in Syrien und im Irak geradezu um sich greift, besonders wichtig. Die schnell bekannt gewordene PEGIDA-Bewegung in Deutschland ist auch eine Reaktion darauf, denn die Flüchtlingsströme sind durch das Auftreten des IS stärker geworden. Aber die Worte der deutschen Kanzlerin in ihrer Neujahrsansprache waren deutlich: "Folgen Sie denen nicht, die dazu aufrufen! Denn zu oft sind Vorurteile, ist Kälte, ja, sogar Hass in deren Herzen." Auch in den Predigten und Ansprachen in Gottesdiensten wurde das aktuelle Thema der Flüchtlinge und der Problematik um sie herum aufgenommen und zur Nächstenliebe im Zeichen von Jesus Christus aufgerufen, nicht ohne sich der Angst vieler Menschen vor dem Fremden und den Fremden bewußt zu sein. Eine große Herausforderung unserer Zeit. Da kommen die Worte von Herrn Gabler ja richtig: "Mit Mut, Kraft und Zuversicht sich den Herausforderungen stellen und sie meistern." Wir hoffen mit unseren Sendungen und Beiträgen über den Islam und die Muslime beitragen zu können für ein besseres Verständnis unter den Menschen und Kulturen und für die Korrektur der Sichtweise über die Muslime und den Islam. Das ist unser Anliegen auch im Jahr 2015 und wir freuen uns, wenn Sie uns auch in diesem Jahr wieder begleiten und mit uns in Kontakt stehen. Alles Gute noch einmal an dieser Stelle und vielen Dank für Ihre Bereitschaft und Aufgeschlossenheit zu Themen, denen sich Viele nicht stellen mögen. Trotz aller Schwierigkeiten, die beim Zusammentreffen von Menschen aus verschiedenen Kulturen ganz sicher auftreten, lohnt sich aber bestimmt das Aufeinanderzugehen, das Voneinanderlernen. Auf der Webseite unseres ehemaligen Hörerfreundes Helmut Matt steht ein weises Wort von Konfuzius, der vor 2500 Jahren in China lebte: "Die Natur der Menschen läßt sie einander nah sein, doch die Gebräuche halten sie voneinander fern." Die erste Mail, die wir im Neuen Jahr erhielten war von unserem werten Hörer Heinz-Günter Hessenbruch, der wie immer – auch im Dezember -  morgens und abends am Empfänger gesessen hat: "Guten Morgen liebe Damen und Herren, das Neue Jahr geht genau dort weiter, wo das Alte Jahr aufgehört hat...mit den guten und schlechten Dingen und Ereignissen.   Es liegt an jedem selbst wie er sein Leben und sein Umfeld gestaltet. Gottes schönstes Geschenk an uns, ist die freie Entscheidung.Alles Gute für Sie, freue mich auf Ihre Sendungen und Beiträge. Heinz-Günter Hessenbruch  Remscheid"  Vielen Dank Herr Hessenbruch, wir hoffen Sie nicht zu enttäuschen.  Als nächstes nun die Mail von unserem lieben Hörerfreund Bernd Seiser für den Jahresabschluss: "Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde, liebe Hörerklubmitglieder, für die freundschaftlichen persönlichen Kontakte und Unterstützung unseres RTI Hörerklubs Ottenau in diesem Jahr möchte ich mich an dieser Stelle gerne bedanken und allen frohe und gesegnete Weihnachten sowie ein gutes neues Jahr wünschen. Gerade im September bei meinem Besuch bei der Stimme Indonesiens wurde mir gezeigt, dass auch ein kleiner Hörerklub wie wir, grosses Interesse erwecken kann. Mit grosser Dankbarkeit denke ich gerne an diese unvergesslichen Tage zurück. Leider gab es auch in diesem Jahr schmerzhafte Verluste und Veränderungen zu ertragen und auch für 2015 stehen schon einige Senderabschaltungen fest. Beste Wünsche und freundliche Grüsse, Bernd Seiser." Sehr optimistisch klingt die Mail von Herrn Seiser nicht, aber das ist auch verständlich, denn wenn jemand sich so wie er für das DX-Hobby und seine Belange einsetzt, dann sind alle Einschränkungen von großer Bedeutung. Auch das Thema der Kürzung der Hörerpostsendung bei IRIB ist für ihn noch nicht vom Tisch, eigentlich ebenso wie für uns vom Team. Aber solange wir "von oben" auf unsere Anfragen noch keine  Antwort bekommen, möchten wir auch niemandem falsche Hoffnungen machen. Wichtig ist, dass unsere Sendungen nicht abgeschaltet werden und wir auch weiterhin dafür ab und an mal ein Lob einheimsen können. Für ein weiteres Lob danken wir unter anderen unserem langjährigen Hörerfreund Stefan Lipsius, der in seiner letzten Mail wie folgt schrieb: "Sehr geehrte Redaktion, liebe Freunde, vielen Dank für Ihre eMail vom 24.12.2014 mit den Grüßen und Wünschen zum Weihnachtsfest, über die ich mich sehr freute. Mit diesen Zeilen wünsche auch ich allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der deutschsprachigen Redaktion des "IRIB World Service" noch rechtzeitig ein friedliches, gutes und erfolgreiches "Neues Jahr 2015"! Gleichzeitig hoffe ich, dass Sie meine Neujahrskarte, die ich Ihnen per Post am 12.12.2014 nach Teheran übersandte, möglichst bald erhalten werden. Darüber hinaus möchte ich die Gelegenheit nutzen, Ihnen für die vielen interessanten und inhaltlich stets aufschlussreichen deutschsprachigen Sendungen und Programme des "IRIB World Service" im vergangenen Jahr, die hinsichtlich ihrer Qualität erneut markante Maßstäbe setzten, herzlich zu danken! Mit freundschaftlichen Grüßen aus Kassel, Ihr Hörer Stephan Lipsius" Bevor es mit der Kritik aus der Postmappe losgeht, spielen wir lieber erstmal an dieser Stelle unser Musikstück, zur Stärkung sozusagen. Nun gehts also los mit der Kritik: "Sehr verehrte Damen und Herren! Ich habe mir Eure Deutschen Nachrichten angehört. Aber ich muß sagen, daß ich von den Nachrichten mehr Objektivität erwartet habe. Leider ist es genau so wie bei den Deutschen Nachrichten. Auch diese sind nicht unabhängig. Mit freundlichen Grüßen: Dipl.Ing. HANS D. GERLACH" Das wir für Kritik offen sind, haben wir ja schon öfter erklärt und dies auch Herrn Gerlach mitgeteilt. Auf die Bitte, seine Kritik etwas mehr zu konkretisieren, hat er uns aber bisher noch nicht geantwortet. Wir haben wie gesagt heute noch mehr kritische Post aus der Mappe herausgenommen, wenn es auch nicht besonders erfreulich ist zum Jahresanfang damit zu beginnen. Da aber die Briefe einiger Hörerfreunde auf dem Schneckenpostweg nach Teheran schon länger zurückliegen, möchten wir Sie auf jeden Fall heute vorlesen. Da ist zunächst mal der Brief unseres lieben muslimischen Freundes Frank-Luqman Bresonik, der "frank und frei" darin seine Kritik an uns äußert. Aber erstmal der Reihe nach das, was er am 4. November 2014 in Gladbeck zu Papier brachte: "Meine lieben Glaubensbrüder und Glaubensschwestern im Islam, hoffentlich hattet Ihr alle ein angenehmes Kurbanfest. In diesem Jahr verbrachte ich es bei einem Bruder in Montenegro. Erstmals schächtete ich mit seiner Hilfe ein Schaf. Als wir fertig waren, teilten wir das Fleisch in mehrere Portionen auf. Eine davon aßen wir selbst, nachdem seine Frau es zubereitete und die anderen verteilten wir an Bedürftige. Vor dem Schächten besuchten wir natürlich gemeinsam in den frühen Morgenstunden die Moschee. Einen Tag später reiste ich dann nach Albanien weiter. Meine Ansichtskarte ist sicherlich längst in Teheran auf Eurem Redaktionstisch gelandet. Diesem Brief füge ich Fotos von meiner Reise bei und Aufnahmen vom Gladbecker Ramadanfest 2014. Desweiteren teile ich mit gleicher Post mit, dass ich sichtlich enttäuscht bin, dass ich seit Monaten keine Post von Euch erhalten habe. In den Zeiten wo Frau Zangeneh noch recht aktiv und frohen Mutes bei Radio Teheran arbeitete, war das anders. Ich fühle mich von Euch wirklich vernachlässigt und  vergessen. Doch wir sind und stehen im gemeinsammen Glauben und da sollte die Liebe doch eher Früchte tragen und nicht zum Fallobst werden. In diesem Sinne verbleibe ich! Frank-Luqman" Lieber Frank-Luqman, es gibt keine Entschuldigung an dieser Stelle von unsrer Seite. Wir bitten Sie nur um Geduld mit uns und um Verständnis für eine andere Situation bei IRIB in Teheran. Vielen Dank! Leider ist Ihre Karte aus Albanien noch nicht bei uns angekommen. Auch in der nächsten Schneckenpost gibt es Kritik, und zwar nicht nur an uns, sondern auch an Iran und seiner Justiz: Ulrich Wicke aus Felsberg schrieb am 10.11.2014 "Liebe Freunde, anbei der erste Empfangsbericht an Euch in der Wintersendeperiode. Gehört habe ich die heutige Morgensendung auf 17 690 kHz mit O=3. Auch ich bedauere die Sendezeitkürzung von "Wir und unsere Hörer" sehr, gehört Eure Briefkastensendung doch zu den interessantesten im internationalen Rundfunk. Wie wäre es, wenn Ihr in jeder Briefkastensendung eine Hörerposteingangsliste vorlesen würdet? Ich würde dies jedenfalls begrüßen und mit mir bestimmt auch die meisten meiner Hobbykollegen. Zum Schluß ein ausgesprochen unerfreuliches Thema. Vor Kurzem wurde in Eurem Land eine junge Frau hingerichtet, die sich gegen einen Vergewaltiger zur Wehr gesetzt hatte. Das Gerichtsverfahren und das anschließende Todesurteil gegen die Frau sorgten hierzulande für Empörung, und das vollkommen zu recht. Der Iran hat sich in diesem Fall als wenig vertrauenswürdiger Staat erwiesen. Euer Ulrich Wicke." Herr Wicke ist nicht der Einzige, der sich zu dem Todesurteil für Reyhane Dschabbari geäußert hat. Einige haben sich bei uns auch damals zu diesem Fall per Mail gemeldet, woraufhin wir ihnen natürlich auch geantwortet haben. Grundsätzlich ist zu sagen, dass dieser Fall in der westlichen Welt wieder einmal zur Verurteilung der Islamischen Republik Iran genutzt wurde und durch unvollständige und falsche Darstellung der Realitäten dieses Falles ausgeschlachtet wurde gegen die, sehr gerne als "Mullahregime" bezeichnete Islamische Republik Iran. In der westlichen Presse wurde der Fall so dargestellt, dass die damals 19-jährige Frau (stellenweise als Innenarchitektin bezeichnet) unter einem Vorwand in eine Wohnung bzw. in ein Büro gelockt wurde und dort von besagtem Mann vergewaltigt worden sei, und weil sie ihren Vergewaltiger getötet hat, zum Tode verurteilt wurde. Der Fall war aber viel komplizierter als diese zum Nachteil Irans dargestellte Fassung. In einem Artikel im Handelsblatt gab es damals aber einen relativ neutralen Bericht, auf den wir alle Kritiker verwiesen haben, ebenso wie auf den 3-teiligen Beitrag "In der Wiedervergeltung ist Leben" auf unserer Radio Islam-Seite unter dem Stichwort "Weltbild Islam". Im Bericht vom Handelsblatt hieß es unter anderem: "Die Ermittlungen der Polizei haben den von der jungen Iranerin geschilderten Ablauf allerdings nicht bestätigt. „Wir konnten keinerlei Spuren einer Vergewaltigung feststellen“, sagt Chefermittler Mohammed Hussein Schamlu. Gegen die Version von einer Vergewaltigung spreche, dass der Mann, Mortesa Sarbandi, – angeblich beim Beten – von hinten erstochen wurde. Die Ermittlungen ergaben weiterhin, dass Dschabbari das Messer zwei Tage vorher gekauft hatte. Dafür soll es auch Zeugen geben. Vor Gericht soll sich die heute 26-Jährige außerdem bei den Details immer wieder in Widersprüche verstrickt haben.  Das Außenministerium in Teheran schrieb zu den ausländischen Protesten: „Das Problem ist, dass der Westen weder etwas von den iranischen Gesetzen noch Genaueres von diesem Fall weiß“, sagt ein iranischer Gerichtsreporter. Die Reaktionen dort beruhten auf unsachlichen Aussagen. Die Entscheidung, jemanden nicht hinzurichten, liege wegen des Qisaas-Gesetzes nicht in der Hand der Justiz. Über eine Begnadigung könne laut Gesetz nur die Opferfamilie entscheiden. In Anbetracht der Kürze der Sendezeit werden wir den Hinweis auf den Handelsblattartikel im Manuskript dieser Sendung veröffentlichen, damit Interessierte darin weitere Informationen finden. http://www.handelsblatt.com/politik/international/angebliche-vergewaltigung-im-iran-fall-dschabbari-opfer-oder-taeterin-seite-all/10867712-all.html Wir danken Herrn Wicke für seine Zuschrift und seine Empfangsberichte. In der 3. Schneckenpost, die auch aus dem Umfeld von Kassel kam, betrifft die Kritik nur die Empfangsqualität. "Sehr geehrte Damen und Herren, am 02.05.2014 traf bei mir ein großer Brief von Ihnen ein, mit der QSL-Karte für meinen Empfangsbericht vom 24.6.2013 und vom 20.01.2014, sowie ein Kalender 2014 und eine Karte mit den Internetadressen Ihrer Sprachdienste. Vielen Dank für alles, habe mich sehr gefreut. Der Empfang der Sendung am 16.10.2014 war durch einen ständigen Pfeifton und geringe Schwankungen beeinträchtigt. Im Interview mit Prof. Steinbach waren interessante Aussagen zu hören. Der 2. Beitrag über das Kinderfilmfestival war ein wissenswerter Beitrag. Einen freundlichen Gruß aus Helsa Hans-Peter Themann. Über eine Empfangsbestätigung freue ich mich sehr. Vielen Dank." Frau Hosseini in der nächsten Post ist die Kritik zum Glück nicht an uns gerichtet. Dann lesen Sie mal vor. Also in Berlin kam Post von unserem Hörerfreund Paul Gager an, d.h. weitere Empfangsberichte vom Dezember mit guten SINPO-Werten. In seiner Anmerkung zu den Empfangs-berichten schrieb Herr Gager: "Werte Redaktion! 2015 dreht die österreichische Post wieder an der Gebührenschraube. Ich denke darum werde ich mich im neuen Jahr mit postalischen Empfangsberichten eher zurückhalten. Trotzdem wünsche ich Ihnen Allen nur sonnige Tage. Alles Gute Gager Paul Deutschkreutz" Zum Glück haben wir ja noch die schnelle elektronische Post Herr Gager, da dürfte einer Übermittlung von Empfangsberichten im neuen Jahr wohl nichts im Wege stehen. Übrigens Frau Tschupankare ich habe gelesen, dass auch bei der deutschen Post die Briefgebühren im neuen Jahr erhöht werden. In einem Artikel hieß es: ab dem 1. Januar müssen alle Briefe bis 20 Gramm (Standardbrief) mit einer Marke von 62 Cent frankiert werden. Hoffentlich wird das nicht noch weitere Hörerfreunde abhalten mit uns in Kontakt zu bleiben. Ja, das hoffe ich auch. Oh Schreck, die Sendezeit ist um und wir haben noch nicht verraten, wer den nun die 15 fleißigsten Hörerfreunde im letzten Jahr waren. Also ganz schnell noch ihre Namen: Martina  POHL,  Andreas PAWELCZYK,   Bernd SEISER , Helmut   DIETERLE,  Dieter BUCHHOLZ,  Heinz-Günter HESSENBRUCH, Wilfried HOFMANN, Michael LINDNER, Lutz WINKLER, Paul GAGER, Joachim THIEL, Monika und Horst KUHN, Dieter LEUPOLD, Werner SCHUBERT, und Volker WILLSCHREY!   Damit Adieu    und Choda hafez – Gott schütze Sie!      

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