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Dienstag, 02 Dezember 2014 22:07

Hörerpostsendung am 30. November 2014

Hörerpostsendung am 30. November 2014
Bismillaher rahmaner rahim -  Herzlich Willkommen - wir freuen uns, dass Sie heute wieder zu unserem Wochentreff gekommen sind. Wir freuen uns, wenn die Runde wieder gut besucht ist und die vertrauten oder auch noch unbekannte Stimmen dabei sind und uns das Gefühl geben, dass die Arbeit die wir machen einen Sinn hat.

Vielen Dank also dafür, dass Sie die Berechtigung unserer Arbeit durch Ihre Worte zum Ausdruck bringen und damit dafür sorgen, dass es weitergeht. Wir freuen uns und wünschen uns weiterhin Ihre Zufriedenheit.  

Steigen wir doch gleich einmal mit den lobenden Worten von Hörerfreunden in unser heutiges Programm ein. Übrigens ist jetzt Ghazal Hosseini an Stelle von Herrn Radschabi beim Vortragen Ihrer Zuschriften dabei.

Also Frau Tschupankareh, dann lese ich zuerst den besonders netten Abschnitt eines Briefes von unserem lieben Hörer Michael Lindner vor, der uns leider nicht über die Briefpost erreichen konnte, aber Herr Lindner hat den Brief dann nochmal per Mail geschickt. Der Brief ist eigentlich noch vom August. Unter anderem heißt es darin:

" Meine absolute Lieblingssendung ist „Wir und unsere Hörer“, da ich mich hier so richtig geborgen und 'zu Hause' fühle, in der wundervollen Hörerfamilie der Stimme der Islamischen Republik Iran. Gefolgt von allen anderen Sendungen, was bedeutet, dass mich alle Programm-punkte mehr oder weniger interessieren. Auch die iranische Musik geht mir ins Blut, obwohl manchmal auch etwas gewöhnungsbedürftig.

Sie sehen also, Ihre aufopferungsvolle und verantwortliche Radioarbeit trifft hier in Gera auf sehr fruchtbaren Boden. Ihr Bemühen, den Iran und seine Menschen international zu präsentieren, wird mit treuen Radiohörern in der ganzen Welt belohnt. Kann es etwas Schöneres geben?

Also, meine lieben Freunde, bitte machen Sie weiter so. Auch wäre es wichtig, die „oberen Etagen“ von IRIB ständig zu kontaktieren, dass es Hörerfreunde gibt, die ihr Herz den Sendungen von IRIB verschrieben haben."

Ganz herzlichen Dank Herr Lindner, wir freuen uns und werden Ihren Brief auch in Farsi übersetzen und weiterleiten.

Ich habe auch noch einen sehr netten, wenn auch kürzeren Brief:

"Hallo Ihr Lieben!

Nach längerer Zeit, wieder zwei Empfangsberichte von mir.

Die Sendungen, ein wahrer Ohrenschmaus!!! Schön, das es Euch gibt!!!!

Herzlichen Dank, für Eure Arbeit und Mühe!!!

Herzliche Grüße nach Teheran,

Hans Zmaritz

aus Moosburg in Österreich"

Auch Ihnen Herr Zmaritz lieben Dank für Empfangsberichte und lobende Worte.

Hier habe ich gleich noch ein paar lobende Zeilen aus einer Mail vom 27. November von Herrn Pawelczyk in Mannheim:

"Möchte mich bei Ihnen recht herzlich für das Zusenden einer QLS-Karte und des Sendeplans bedanken. Radio IRIB gehört zur Zeit bei der Hörerbetreuung zu den besten Sendern, die die Kurzwelle zu bieten hat.

Liebe Grüsse auch an Herrn Scharokny!

Mit freundlichen Grüssen Andreas Pawelczyk"

 

Und hier geht es gleich weiter mit Lob:

"Eure Frequenzen sind zur Zeit stabil und euer tägliches Programm wie immer  superspannend.

Es grüßt aus dem hohen Norden Deutschlands euer Freund  Wilfried Hofmann."

Aus der Post von Fritz Andorf aus Meckenheim zunächst einmal nur diese Sätze:

"Und in der Hörerpostsendung kamen wieder viele alte Bekannte zu Wort. Darüber freue ich mich immer sehr. Nett war auch der Musikeinschub mit dem Lied 'Verborgene Liebe'."

 

Ein Lob liegt auch in den Worten unseres langjährigen Hörers in Wuppertal, die uns mit dem 642. Empfangsbericht erreichten:

"Wie immer freute ich mich über eine weitere Fortsetzung eines traditionellen Märchens. Auch die Idee, Märchenfiguren, die in jenen Märchen oft auftauchen, genauer zu erklären, finde ich gut.

Besten Gruß Joachim Thiel"

Frau Tschupankareh, endlich scheint es auch wieder mit der Zustellung unserer QSL-Karten besser zu klappen. Lesen wir doch aus den Zuschriften vor, die das dokumentieren. Ich fange gleich an:

Volker Willschrey: "Danke für die qsl Karte und auch die iranische Münze. Habe mich sehr darüber gefreut."


Und ich mache weiter mit Lutz Winkler:"Recht herzlichen Dank für das Verlesen meiner Hörerpost in der Hörerpostsendung und für die Zusendung der QSL Karte mit der kleinen Münze, die die Empfangsberichte bis August bestätigten, und das Buch."

 

"Liebe Redaktion in Teheran,

heute habe ich Eure Post erhalten. Vielen Dank für den Sendeplan und die schöne QSL-Karte. Recht herzlichen Dank auch für die beigelegte Münze, über die ich mich sehr freute.

Herzliche Grüße vom nebligen Bodensee, Eure Martina Pohl"

 

Auch in Grevenbroich bei Herrn Mateo ist unsere Post angekommen und er stellt dazu eine Frage:

"Liebe Redaktion von IRIB,
heute sende ich Ihnen wieder einen Empfangsbericht. Übrigens vielen Dank für die Zusendung der zwei QSL - Karten und der tollen Münze!

Was ist das für eine Münze? Wie ist der Nennwert und was ist das für eine schöne Moschee auf der Rückseite?

Interessiert mich sehr... Dankeschön!"

Lieber Herr Mateo, die Münze die Sie erhalten haben ist eine 2000 Rial-Münze und auf der Rückseite ist das Mausoleum von Imam Reza –a.s.- in Maschhad zu sehen.

Herr Mateo hatte auch noch einen Hinweis zum Thema Arier in seiner Mail, darauf gehen wir aber ein andermal ein. Vielen Dank nochmal für die Empfangsberichte, auch an Frau Pohl und Herrn Thiel und die anderen.

Empfangsberichte haben wir auch von einem neuen Hörer bekommen, und zwar aus Weissrußland. Ich glaube, aus diesem Land hat sich bisher noch kein Hörer bei uns gemeldet. Er schrieb uns per Mail:

"Hallo,

in der Beilage zu dieser E-Mail sind einige Empfangsberichte Ihres Senders.
Bitte um, wenn möglich, eine QSL-Karte.
mit besten Grüßen
Wladimir"

Herr Saworoschkin lebt seinen weiteren Angaben zufolge in Minsk und er hörte unser Morgenprogramm an mehreren Tagen im November mit sehr guten SINPO-Werten. Mit seinem Degen DE 1103 konnte er auch das russische Programm von IRIB gut empfangen.
Dass es mit dem Empfang, besonders auch der Morgen-frequenzen nach dem Frequenzwechsel Ende Oktober nun besser klappt, zeigen auch die Hörberichte von Herrn Mateo in Grevenbroich mit SINPO 4 über die 15250 kHz oder von Alfred Albrecht aus Emmendingen mit ebenfalls SINPO 4 über die 17690 kHz.

Die Bestätigungen für einen guten Abendempfang kamen unter anderem von Hans Zmaritz, den wir ja schon anfangs zitierten. Herr Zmaritz ist übrigens in der Zwischenzeit seit seinem letzten Empfangsbericht von vor zwei Jahren umgezogen und zwar vom schönen Villach noch mehr aufs Land nach Moosburg, ebenfalls im österreichischen Bundesland Kärnten und nicht zu verwechseln mit Moosburg in Bayern.

 

Auch Herr Günter Jacob in Passau konnte mit seinem 383. Empfangsbericht vom 25. November 2014  einen Empfang mit SINPO 5 -5- 5- 4 -4 über die 7425 kHz bestätigen.

 

Und auch der Bericht von Fritz Andorf aus Meckenheim ist positiv:

"Liebes IRIB-Team,

nach Inkrafttreten des Wintersendeplans will ich Ihnen über den Empfang auf den geänderten Frequenzen berichten. Wie Sie den technischen Daten entnehmen können, gibt es damit keine Probleme, denn sowohl die Morgen- als auch die Abendsendung kommt hier im Rheinland recht gut herein. Am besten ist der Empfang abends auf 6205 khz."

Auf die verschiedenen Fragen die uns Herr Andorf gestellt hat, gehen wir ein andermal ein, aufgeschoben ist nicht aufgehoben.

In Leipzig war unser treuer Hörer Dieter Leupold am letzten Sonntag auch wieder am Empfänger und hat gut zugehört bei "Wir und unsere Hörer"

 

"Hallo liebe IRIB - Hörerpostredaktion

Am letzten Sonntagabend habe ich Euch mit meinem kleinen Weltempfänger TECSUN  PL- 310 mit 1 Meter Langdrahtantenne gut auf 7425 Khz aufnehmen können.

Im Hörerbriefkasten vom 23.11.2014 habe ich u.a . gehört, dass der Hörer und OM Wolf - Lutz Kabisch ihr Land Iran im Mai 2014 besucht hat , und wollte Euer IRIB - Funkhaus besuchen und gab folgende Telefon Nr. an : ....20428(0) ... die es leider nicht gab. Gibt es da keine Telefonauskunft im Iran, wie in Deutschland?

Was ich nicht weiß ist, ob Herr Kabisch Internet hat, dort habe ich eine IRIB - Studio - Tel. Nr. vorgefunden  +98 21 2216 2942. Meine Anfrage an euch ist diese Telefonnummer richtig ?

Wenn ja könnt ihr mal die Telefonnummer der Deutschen Redaktion in einer ihrer Hörerpostsendungen verlesen?

Danke für die QSL Karte ( 33. Bericht ) und die Briefmarken (EXPO - Japan 2005)

 Mit freundlichen Grüssen aus Leipzig Dieter Leupold"

Ja, ja Herr Leupold hat gut verstanden, dass da etwas mit den Telefonnummern schief gelaufen ist und dadurch ein Besuch von den Kabischs bei uns im Funkhaus verhindert wurde. Auch in Iran gibt es natürlich eine Telefonauskunft und im Hotel hätte man merken müssen, dass die angegebene Nummer falsch ist. Die Telefonnummer, die Sie Herr Leupold im Internet gefunden haben, ist richtig. Leider war auf dem Briefkopf des Briefes an Herrn Kabisch die Änderung von uns nicht vorgenommen worden.

Aber nun erst einmal unser heutiges Musikstück dran, bevor wir mit der Beantwortung einer Hörerfrage unsere heutige Sendung beenden.

Die Empfangsberichte von Johann Ruff aus Mühlheim hatten wir ja in einer früheren Sendung schon erwähnt, sie kamen Mitte Oktober in Berlin an. Aber Herr Ruff hatte auch eine Frage gestellt, die wir noch nicht beantwortet haben.

Er fragte: In Teheran sind doch die gesammelten Kunstschätze (scheinbar meistens Gemälde europäischer Künstler) ausgestellt worden. Wer hatte da Zugang zur Ausstellung? Auch das normale Volk oder nur ausgewählte Personen? Warum mußten 35 Jahre vergehen bis die Kunstschätze zugänglich gemacht wurden?

Gibt es im Iran eine Diskussion, ob die Kunstschätze verkauft werden sollen, die ja einen sehr großen Wert haben?

Lieber Herr Ruff, nun einige Informationen zu den Kunstwerken, die seit der Islamischen Revolution im Tresorkeller des Teheraner Museums für Zeitgenössische Kunst aufbewahrt werden. Sie wurden von einer Kollegin zusammengestellt.

Im Zuge der Verwestlichung seines Landes hat der letzte Schah von Persien bzw.seine Frau mit Hilfe der Einnahmen aus dem Ölsektor viele Werke amerikanischer und europäischer Künstler eingekauft um damit das neue Museum für Zeitgenössische Kunst in Teheran zu bestücken, dass 1977 eröffnet wurde.

In einem aktuellen Bericht der deutschsprachigen Kunstzeitschrift "Art" heißt es dazu:

"Mit dem modernen Kulturtempel wollte das Herrscherpaar ein Zeichen für seine Weltläufigkeit und Verbundenheit mit dem Westen setzen."

Zur Eröffnung 1977 flog der internationale Jetset ein, u.a. Nelson Rockefeller, man feierte fünf Tage und Nächte durch. Aber draußen im Land formierte sich immer lauterer Protest gegen das diktatorische Schah-Regime, gegen Ausbeutung, Unterdrückung, Arbeitslosigkeit. 1979 kam dann der Sieg der Islamischen Revolution und die Islamische Republik Iran.

Das iranische Volk sah in dem "Kulturtempel" also durchaus zu Recht ein Symbol der vom Schah-Regime vorangetriebenen Verwestlichung des Landes und der Entwertung der eigenen, islamisch geprägten Kultur.  Trotzdem wurden die Kunstwerke nicht etwa geplündert und vernichtet, wie es bei revolutionären Umwälzungen in anderen Teilen der Welt oft geschehen ist, sondern sorgsam verwahrt bis zu einem Zeitpunkt, wo eine Auseinandersetzung mit dem weiteren Umgang mit ihnen gekommen sein würde. Der dem Iran vom Irak aufgezwungene Krieg, die Konzentration auf wirtschaftliche Probleme, aussenpolitische Auseinandersetzungen usw. haben für eine solche Auseinandersetzung viele Jahre keinen Raum gelassen. Man hatte ganz einfach andere Sorgen und Zukunftsaufgaben, als sich auf breiter gesellschaftlicher Ebene mit der modernen (westlichen) Kunst zu beschäftigen. Diese Rahmenbedingungen werden meistens ignoriert, wenn man dem Iran aus dem Westen "Kunstbanausentum" vorwirft, d.h. eine ignorante Einstellung gegenüber den Meisterwerken der modernen Kunst sowie die willkürliche Abschottung dieser Werke vor einem kunstinteressierten iranischen und internationalen Publikum.

Ignoriert wird dabei, dass aus dem Islam ein anderes Kunstverständnis resultiert als aus der Weltanschauung der abendländischen Moderne. Während sich hier die Kunst als Medium der Konfrontation, des Brechens von Tabus und der Provokation versteht, spiegelt sie aus einem klassisch-islamischen Verständnis die Schönheit und Vollkommenheit der Schöpfung.

Seit einigen Monaten laufen nun mit verschiedenen europäischen Museen Verhandlungen über eine Wanderausstellung, u.a. ist Berlin im Gespräch.

Zu erwähnen ist auch, dass es im Iran eine sehr lebendige Kunstszene gibt. Museen und eine allein in Teheran kaum noch überschaubare Vielzahl von Galerien stellen Bilder und Skulpturen iranischer Künstler aus. Manche Künstler stellen auch im Ausland aus und wurden dort schon mit hohen Auszeichnungen bedacht oder erzielten bei Auktionen Preise bis zum Hunderttausenderbereich.

Damit verabschieden wir uns heute von Ihnen und wünschen Ihnen eine besinnliche Adventszeit.

Choda hafez – Gott schütze Sie!

 

 

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