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Donnerstag, 06 November 2014 11:02

Hörerpostsendung am 2. November 2014

Hörerpostsendung am 2. November 2014
Bismillaher rahmaner rahim -  Ganz deutlich ist es Herbst geworden und die Zeichen mehren sich, dass das Jahr sich seinem Ende neigt. "Heute möchte ich mich nochmal mit einem Strauß bunter Dahlien bei Ihnen im Studio melden. So langsam ist die wundervolle Blumenpracht verwelkt, das Wetter ist nicht mehr optimal und so verschwindet ein Blumenbeet nach dem anderen. Ja, so ist der Lauf der Jahreszeiten, den man aber zum Glück nicht beeinflussen kann."

 

Mit dieser netten Geste von Michael Lindner aus Gera möchten wir Sie heute recht herzlich zu unserem sonntäglichen Hörerpostprogramm begrüßen.

Die wieder sehr individuell und persönlich gestalteten Empfangsberichte von Michael Lindner aus Gera wurden dieses Mal auf Postkarten mit wunderschönen Dahlienfotos verewigt. Am 20.10. schrieb Herr Lindner:

"Liebe Freunde in der deutschen Redaktion

Meine faszinierenden Dahlien bringen Ihnen meine Empfangsbeobachtungen Nr. 817-823 ins IRIB-Studio, in der Hoffnung, dass ich Ihre Herzen damit erobern kann. Wie sagt mir eine meiner zahlreichen Lebensweisheiten:

'Nur mit Blumen und Liebe kann man die Herzen der Menschen erobern'

Ich glaube, diese Erfahrung hat schon jeder einmal gemacht. Das Problem ist nur, dass in der heutigen hektischen Zeit, die von unzähligen erschütternden Geschehnissen gekennzeichnet ist, diese edlen Werte auf der Strecke bleiben. Man erinnert sich erst dann daran, wenn der "Stein ins Wasser gefallen ist."

Da denke ich sofort an die Gegenden der Erde, wo der Stein schon lange ins Wasser gefallen ist, nämlich (stellvertretend für viele Konflikte weltweit) in Gaza oder der syrischen Stadt Kobane. Da stelle ich mir die Frage, wer dort den "Stein wieder aus dem Wasser holen soll" bzw. wer dort Blumen pflanzen soll, um die Herzen der Menschen zu öffnen, um Liebe und Frieden gedeihen zu lassen? Ehrlich, ich weiß es nicht...

Im Sinne der Freundschaft und des Friedens grüße ich Sie alle ganz herzlich von Gera nach Teheran, Ihr Hörerfreund

Michael Lindner"

Gerne geben wir die wunderschönen Dahlien weiter auch an Sie liebe Hörerfreunde. Wenn sie doch nur auch die vielen Krisenherde in dieser Welt erreichen könnten von denen Herr Lindner sprach. Wenn doch endlich nur Blumen abgeworfen würden anstatt Bomben und Waffen, die Menschen töten.

Die schlimmen Ereignisse in unserer Region beschäftigen auch viele andere unserer Hörerfreunde. Herr Wilfried Hofmann aus Ostfriesland hat diesbezüglich einen sehr interessanten Vergleich gemacht, über den er uns in seiner letzten Mail berichtete:

"Ich möchte aber heute zwei Kriege, welche zeitlich weit voneinander entfernt sind, zur Diskussion stellen. Und zwar will ich den Dreißigjährigen Krieg der Deutschland und auch Teile von Europa stark zerstört hat und den Krieg der Isis, der ja von den drei Kriegstreibern USA, Saudi-Arabien und Israel geschürt worden ist, gegenüberstellen.

Man kann sich wohl fragen, was das eine mit dem anderen zu tun hat, wie mir scheint sehr viel. Der Dreißigjährige Krieg von 1618 – 1648 war ein Konflikt um die Hegemonie im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation und in Teilen Europas zugleich gestartet als sog. Religionskrieg. Am Ende gab es 8 Millionen Tote, das sind ca. 40 % der gesamten damaligen Bevölkerung Deutschlands im Jahre 1648. Das Hochziel der damaligen Kriegstreiber waren eine Neuordnung der Gebietsansprüche und eine neue Verteilung der damaligen Finanzsituation. Die Religion war nur eine vage vordergründige Farce um Krieg führen zu können. Genau derselben Fatalität folgen die sog. Isis Krieger, eine Terrororganisation die im Namen Allahs die schrecklichsten Kriegsverbrechen begehen, um ihre Ziele zu erreichen. Um Gebiete, Ressourcen und strategische Vorteile zu erringen, um in der Zukunft sehr gut leben zu können. Der syrische Präsident Assad muss ganz schnell verschwinden, da er nicht mit dem Westen konform geht, er ist der Isis ein Dorn im Auge und muss endgültig zerschlagen werden, das ist das Endziel dieser Terrororganisation. Dass die USA und ihre Vasallen jetzt halbherzig gegen die Isis vorgehen, ist daraus abzuleiten, dass sie ihnen zu mächtig geworden sind, und die Weltöffentlichkeit Taten sehen will, aber ernsthaft gehen sie gegen ihr Protege noch nicht vor. Möglicherweise sind sie der USA über den Kopf gewachsen und machen sich jetzt selbstständig. Die Gefahr die von einer solchen

Verbrecherorganisation ausgeht, wird hier im Westen total negiert und aus Desinteresse auch ausgeblendet.

So das war’s für heute wieder einmal, Allah möge euch auch weiterhin beschützen und den Weg bereiten, damit ein Schicksal wie Syrien und Irak euch nie erreichen wird.

Euer Hörerfreund Wilfried Hofmann.

P.S. Kein Vormarsch ist so schwer wie der zurück zur Vernunft!"

Religion als vordergründiger Kriegsgrund, darum ging es in den Ausführungen von Wilfried Hofmann, für die wir ihm danken.

Olaf Thomas Opelt, von dem wir immer wieder Mails zu aktuellen Themen bekommen, hat auch seine Gedanken zu Religion und Glauben niedergeschrieben:

 

"Religion  ist ein wichtiges Gut, wenn der Glaube rein ist. Leider aber wird in der heutigen Welt der Glaube von den Finanzmächtigen gezielt zu Aberglauben gewandelt.

Der wahre Glaube ist für den Menschen sehr wichtig, denn nur auf dem Glauben kann Wissen aufgebaut werden.

Wenn aber der Glaube zerstört wird, also in Aberglauben gewandelt, ist es nicht mehr möglich Wissen anzunehmen, somit der Mensch hinter das Licht geführt werden kann. Erst dann kann man Menschen egal welcher Religion gegeneinander hetzen, die vorher friedlich zusammengelebt haben.

Wenn es der IRIB genehm ist kann sie auf meine Ausarbeitungen zurückgreifen. Dafür möchte ich keine Belohnung, sondern ich tue das für die Verständigung der Völker untereinander.

Mit bestem Gruß Olaf Thomas Opelt" 

Mit Religion beschäftigt sich auch ein anderer unserer Hörerfreunde gerne, besonders möchte er sich auch objektiv über den Islam informieren. Weil wir das von ihm wussten, haben wir ihm eine Koran-Übersetzung in Deutsch geschickt. Seine Reaktion darauf lautete folgendermaßen:

"Liebe Redaktion,

sie haben mir eine ganz große Freude mit dem heiligen Koran und der sehr schönen Karte bereitet.  Ich habe ein sehr schönes Wochenende gehabt, denn bei dem herbstlichen Wetter habe ich mir einen Tee gekocht und im Koran gelesen. Dafür möchte ich mich ganz besonders bedanken. Angeregt durch ihren Radiosender interessiere ich mich ja schon seit längerem für Ihre Religion. IRIB mutiert so

langsam zu meinem „Heimatsender“, denn die US-Propaganda die auf den deutschen „Qualitätswellen" so verbreitet wird, ist unerträglich. Dank Ihres Senders erfahre ich politische Dinge wie sie wirklich sind. Dann sind da noch die tollen Berichte und die Musik ihres Landes….. einfach Klasse, ist wie „Urlaub für die Ohren“ (Kultur pur). Ich bin mir sicher, dass ich den Iran besuchen werde.

Ihr Stammhörer

Dietmar Wolf aus Hammelburg"

Wir freuen uns, Ihnen eine Freude bereitet zu haben, und danken für die positive Resonanz.

Zum Dank wiederum für uns, wollte Herr Wolf, der ja Musiklehrer und Komponist ist, uns eine musikalische Freude bereiten, teilte  uns aber mit, dass er derzeit eine musikalische Blockade habe und sehr beschäftigt sei mit dem Musikunterricht für Schüler und Jugendliche. Dann warten wir also bis zu einer nächsten Gelegenheit, denn musikalische Grüße kommen nie ungelegen. Und deshalb heute nun auch unser Musikstück für Sie alle in der Hörerfreunderunde von IRIB. 

So liebe Hörerfreunde nun machen wir weiter sozusagen "in eigener Sache", denn wir wollen einige Stimmen aus der Runde zu der verkürzten Hörerpostsendung und den neuen Frequenzen vorlesen.

Werner Schubert aus Grafing:

"Die Kürzung der Hörerpostsendung ist zwar schade, aber auch aus dieser Zeit kann man etwas Gutes machen. Ich gebe zu, dass ich auch lieber Themen über den Iran höre als die oft langen kritischen Briefe über die USA, Israel oder andere Bösewichte. Liegt wohl daran, dass ich schon lange kein idealistischer Weltverbesserer mehr bin. Am besten gefallen mir Hörerpostprogramme, in denen Hörerbriefe behandelt und kurz und prägnant Fragen beantwortet werden. Dabei sollten auch kritische Äußerungen nicht übergangen werden, wenn sie nicht gerade in Beleidigungen ausarten."

Martina Pohl aus Überlingen:

"Liebe Redaktion von IRIB,
in „Wir und unsere Hörer“ war zu erfahren, dass der Hörerpostsendung künftig nur noch 20 Minuten zur Verfügung stehen. Das ist bedauerlich, da gerade dieser Beitrag bei den Hörern sehr beliebt ist und der „sonntägliche Stammtisch“ sowieso schon immer wie im Flug vergeht. Wenn die Direktion den Standpunkt vertritt, dass Radiosendungen nicht zu lang sein dürfen, dann wären zwei Ausstrahlungen der Hörerpost-sendungen in der Woche eine annehmbare Alternative."


Wilfried Hofmann Rechtsupweg:

"Mein liebes IRIB Team !

Die Tatsache das IRIB sonntags nur noch 20 Minuten die Hörerpost sendet  ist nicht neu. Zurzeit von U. Zangeneh hatte sich dieses Problem schon einmal zur Diskussion gestellt und wurde dann ja auch praktiziert. Im Laufe der Zeit hat sich aber die Vernunft durchgesetzt und es wurden erneut die alten Hörerpostzeiten übernommen, also der

Sturm im Wasserglas hatte sich beruhigt!"

Soweit also die unterschiedlichsten Meinungen aus dem Hörerkreis. Geben wir allen und uns noch ein bisschen Zeit, damit sich die hoffentlich beste Lösung findet.

Nun kommen wir zu einigen Beurteilungen über die neuen Frequenzen. Wenn es doch nur bei allen so gut laufen würde wie bei Paul Gager und Wilfried Hofmann.

Paul Gager:

"Werte Redaktion! 
Ich glaube die Technik hatte bei der Freqenzauswahl wieder ein goldenes Händchen! 
Zumindest aus Ost-Österreich kommen keine Nörgeleien über die Empfangsbedingungen." 

Wilfried Hofmann:

"Euer Spitzenprogramm kommt bei mir hier sehr gut an, und die neuen Frequenzen scheinen stabil zu sein."

Siegbert Gerhard:

"Zum Empfang von IRIB in Deutsch in der neuen Sendeperiode B14:

26.10.2014    6205 kHz mit SINPO 34433  und  7425 kHz mit 55544

27.10.2014   15250 kHz mit SINPO 44444  und 17690 kHz mit 34433

Fazit: Zumindest eine Sendefrequenz liefert in Frankfurt am Main einen guten Empfang, das ist ganz prima!"

Werner Schubert:

"Die Frühsendung hörte ich auf 17690 kHz mit SINPO 35333, die 15250 kHz war noch etwas schlechter, nur Brauchbarkeit 2.

Die Abendsendung verfolgte ich dann auf der 7425 kHz mit SINPO 44333, auf 6205 kHz lag die Brauchbarkeit nur bei 2-3.

Da hätte ich mir auch besseres erhofft, mal sehen, ob das noch kommt..

Werner Schubert Grafing."

Joachim Thiel:

Hallo in den Iran, hier mein Bericht Nr. 640.

Vorab sei angemerkt, daß 6205 und 7425 kHz beide nicht mit dem Sony ICF 7600 D und der eingebauten Teleskopantenne empfangbar sind, wobei 7425 kHz maximal ein paar Wortbrocken hergibt, ansonsten nur Rauschen. Bei 6205 kHz sieht es mit diesem Empfänger so aus, daß noch weniger herauszuholen ist, als auf der zweiten Frequenz.

Mit dem Icom ICR 71 D und 10 m Draht außen + Antennenanpaßgerät von Yaesu ist 7425 kHz recht ordentlich durchgehend hörbar, während 6205 auch recht schlecht und total verrauscht hier ankommt.

Joachim Thiel Wuppertal"

Das sind also die ersten Meldungen zu den neuen Frequenzen, die hier bei uns angekommen sind. Vielen Dank an alle, die so schnell reagiert haben. Wir warten jetzt noch auf weitere Meldungen und würden uns freuen, wenn sie in der Regel positiv sind.

 

Bedanken wollen wir uns auch für weitere Empfangsberichte von Martina Pohl aus Überlingen, Paul Gager in Deutschkreutz, Dieter Buchholz in Klein-Oschersleben, Günter Jacob in Passau, Johann Ruff in Mühlheim, der allerdings noch eine Frage zu den Kunstschätzen in einem Tresor eines Teheraner Museums hatte. Darauf wollen wir dann ein andermal eingehen.

Auch Volker Willschrey hat wieder viele Empfangsberichte geschickt und dazu einen langen Reisebericht über seine Albanienreise. Vielen Dank, wir werden später darüber berichten.

Unser Hörerfreund aus Kassel, Stefan Lipsius, ist übrigens sehr in dem europäischen Land Albanien engagiert, er schrieb uns neulich:

"Sehr geehrte Redaktion, liebe Freunde,
in Ergänzung meiner e-Mail vom 07.10.2014 übersende ich Ihnen als Anhang sowie als PDF-Datei noch die neue Ausgabe Nr. 2/2014 unserer Zeitschrift "Albanische Hefte". Auf den Seiten 8-14 findet sich ein längerer Beitrag von mir über die Parlamentswahlen im Kosovo vom
08.06.2014 und über die daraus resultierende aktuelle politische
Situation in Prishtina. Vielleicht interessiert Sie die Thematik und Sie haben gelegentlich Verwendung für das Material.
Für heute herzliche Grüße und alle guten Wünsche,
Ihr Stephan Lipsius"
Vielen Dank nach Kassel und alles Gute weiterhin für Ihr Engagement.

Unser letztes Dankeschön richten wir heute an Herrn Werner Klemm aus Glinde, denn er hat neben den regelmäßigen Empfangsberichten auch eine Menge netter Geschenke für die IRIB-Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen vom "Funk in Deutsch" geschickt. Zumindest sind die kleine LED-Taschenlampe, der Geheimstift mit UV-Lampe, der Solar-Taschenrechner, der Schlüsselanhänger und einiges andere mehr gut in unserem Büro in Berlin angekommen.

Wann sie die Reise nach Teheran antreten, darüber konnte man uns aber noch keine Versprechungen machen. Sicher werden sie aber bei uns ankommen.

Mit dieser Gewissheit und nochmaligem herzlichen Dank für alle Mühen, die Sie liebe Hörerfreunde auf sich genommen haben um mit uns in Kontakt zu bleiben, verabschieden wir uns für heute von Ihnen.

Choda hafez – Gott schütze Sie!

 

 

 

 

 


                                                                                                       

 

 

 

 

 

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