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Donnerstag, 25 September 2014 13:59

Hörerpostsendung am 21.September 2014

Hörerpostsendung am 21.September 2014
Bismillaher rahmaner rahim Hallo und Willkommen allen, die sich heute an ihrem freien Sonntag, den sie hoffentlich mit Muße und schönen Stunden verbringen konnten, wieder bereit gemacht haben, den Klängen der Kurzen Wellen aus Teheran zu lauschen, um die eine oder andere Neuigkeit aus der Hörerrunde zu erfahren oder dem einen oder anderen Beitrag aus dem Kreise der Hobbykolleginnen und –Kollegen zu lauschen.

 

Wer von Ihnen in der letzten Woche bis zum Schluss dabei war, der weiß, dass wir es nicht mehr geschafft haben zu verraten, von wem die Zeilen

"Ein kleiner Tropfen gegen die Ebbe im Hörerbriefkasten" und

"Man muß froh sein, dass eine Stimme aus der Ferne eintrifft"

stammen.

Diese Post und noch einige andere Zuschriften wollen wir Ihnen also heute in unsrer Sendung vorlesen. Somit wünschen wir Ihnen eine schöne gemeinsame halbe Stunde bei der Hörerpostsendung "Wir und unsere Hörer" aus dem Funkhaus am Fuße des Elburs-Gebirges in Teheran.

 

Im österreichischen Deutschkreutz da haben wir einen treuen Hörerfreund, der uns angesichts des Sommerlochs nicht alleine lassen wollte. Nachdem er im Februar 2013 mit der modernen Computertechnik so seine Probleme hatte, schrieb er damals: "Werde in Zukunft wohl öfter wieder auf die gute alte Feld- eeh Briefpost zurückgreifen."

Das hat er – nämlich Paul Gager - dann auch getan. Aber jetzt schien ihm die Schneckenpost doch wohl zu langsam, sodass er sich wieder auf die Blitzpost – also die elektronische Post -besann. Am 9. September erreichten uns dann gleich mehrere Mails mit herbstlichen Grüßen und Empfangsberichten. Und es hieß von unserem treuen Hörerfreund:

 

"Werte Redaktion!
Ein kleiner Tropfen gegen die Ebbe im Hörerbriefkasten"

Ja, und  dieser Tropfen ist ein Programmtipp, denn Herr Gager hält Augen und Ohren offen und wenn`s  irgendwo um Iran geht, da ist er für uns und unsere Hörerfreunde dabei.

Also in seiner Mail geht es um eine Veranstaltung des Hessischen Rundfunks, genauer von HR 2 Kultur. Und zwar soll es im Sendesaal des Hessischen Rundfunks in Frankfurt am 5. Oktober ein Konzert geben unter dem Titel Abenteuer Isfahan – Eine Persienreise im 17. Jahrhundert.  Beginn ist 11 Uhr.

Ein abenteuerlicher barocker Reisebericht mit Kompositionen aus dieser Zeit, u.a. von Christian Herwich, einem der damaligen Expeditionsteilnehmer. Wie es zu dieser Expedition kam, erfahren Sie gleich nach ein wenig Musik.

 

Herzog Friedrich III. von Holstein-Gottorf schickte 1635  – also vor rund 380 Jahren -  eine 120-köpfige Delegation von Kaufleuten, Politikern und Wissenschaftlern nach Persien. Seinem Repräsentationsbedürfnis entsprechend entsendete er auch fünf Musiker, darunter der Gambist und Lautenist Christian Herwich aus Weimar und der Dichter Paul Fleming.
Die abenteuerliche Reise bis nach Isfahan dauert sechs Jahre, und vielen lebensgefährlichen Situationen entrinnen die Reisenden nur mit knapper Mühe. Dokumentiert ist diese Reise im Tagebuch des Hofdichters Johann Adam Olearius, der vor allem von der Begegnung der verschiedensten Völker auf dem 8000 Kilometer langen Weg fasziniert ist.

Aus diesen Reisebeschreibungen liest Charles Brauer (bekannt als früherer Hamburger Tatort-Kommissar), ergänzt durch Musik, u.a. von Christian Herwich, der wie schon gesagt als Musiker auch zu den damaligen Expeditionsteilnehmern zählte. Es spielt die Hambuger Ratsmusik.

Die akustische Reise nach Persien wird außerdem von einem orientalischen Buffet (ausgesprochen: Büffé) im Kasino des hessischen Rundfunks begleitet, denn diese Veranstaltung ist die erste einer neuen Reihe von Veranstaltungen des Hessischen Rundfunks unter dem Namen "Kulturlunch". Reinhard Gosch ist der Leiter des Vereins zum Dialog der Kulturen, der sich mit dem künstlerischen Austausch zwischen Österreich und vorwiegend außereuropäischer Länder beschäftigt.

 

Ja und unser guter Herr Gager hat uns auch gleich noch verraten können, was es denn am 5. Oktober beim Hessischen Rundfunk so alles zu verkosten gibt.
Der besagte Herr Gosch hat nämlich ein typisches iranisches Gericht ausgewählt:
"Persisches Huhn in Waldnuss-Granatapfel Sauce" und auf Farsi nennt man es "Khoreschte Fesendjan"
In dem Prospekt vom Hessischen Rundfunk heißt es:

Dieses ungewöhnliche Gericht aus Iran lebt von der Kombination aus deftiger Walnuss und feinem Granatapfelsirup.

Herr Gager hatte da noch zur Zubereitung eine Frage, dazu können wir nur sagen, dass sich die persischen Hausfrauen jede mit ihrer eigenen Variante schmücken. Auf unserer Internetseite finden Sie aber ein einigermaßen weit verbreitetes Rezept. Besonders im Herbst und Winter, wenn Granatäpfel und Walnüsse geerntet sind, ist dieses leckere Gericht ein beliebtes Festmahl wenn Gäste eingeladen sind.

Also wer für Sonntag den 5. Oktober, dem Erntedankfest-Sonntag, noch nichts vor hat, und in oder in der Nähe von Frankfurt wohnt, der sollte sich vielleicht diesen persischen Augen-, Ohren- und Gaumenschmaus nicht entgehen lassen. Und wir danken Paul Gager für diesen Tipp.

Liebe Freunde in der Hörerrunde. Hobbyfreund Paul Gager war nicht der einzige, der sich aus unserem Nachbarland Österreich gemeldet hat. Aus Bad Goisern kam nach sage und schreibe 23 Jahren ein Empfangsbericht von Hans-Christoph Scheiblberger und zwar per Mail und mit folgenden Worten:

"Liebe Mitarbeiter von Radio Teheran! Mein letzter Empfangsbericht stammt vom 29.12.1991 ! Und so ist es an der Zeit, wieder einmal von mir hören zu lassen. In dieser Zeit habe ich mehr oder weniger oft Ihre Sendungen verfolgt. Mein heutiger Bericht stammt vom 14.7.2014."

Über die 7410 konnte uns Herr Scheiblberger sehr gut mit SINPO-Werten von 5-4-4-4-4 empfangen. Zum Empfang verwendete er einen Lowe HF 150 mit 80 m Oblong-Antenne und zwar während eines DX-Camps in Döbriach am Millstätter See. Weiter heißt es in seiner Mail:

"Vielen Dank  für die vielen schönen Sendungen der vergangenen 23 Jahre!! In diese Zeit habe ich auch etliche Reiseberichte über den Iran gelesen und auch einige Menschen getroffen, die den Iran bereist haben. Ab und zu schaffen es auch iranische Filme in ausgewählte österreichische Kinos (Kulturkinos) und ich hatte die Gelegenheit ein paar Monate mit einem Iraner Karate zu trainieren.
Ich würde mich über eine Empfangsbestätigung sehr freuen und verbleibe mit freundlichen Grüßen aus Bad Goisern.

Scheiblberger H.Christoph"

Vielen Dank Herr Scheiblberger für Ihr Wohlwollen uns und unserem Land gegenüber. Und danke für den Hinweis auf Ihre Internetseite, auf der man Sie beim Klettern am Steilhang, mit Ihrer technischen DX-Ausrüstung und auch auf Ihrem schweren Motorrad sehen kann. Vielleicht machen Sie ja einmal mit diesem eine Reise in unser schönes Land, über das Sie ja nun schon viele Informationen haben.

Nach 23 Jahren mal wieder einen Empfangsbericht, das ist schon toll. Zum Glück hat es bei Joachim Thiel nicht so lange gedauert:

"Guten Abend in den Iran,
nun gibt es endlich einmal wieder einen Empfangsbericht von mir. Da
heute für mich dialysefreier Tag ist, fühle ich mich nicht so schlapp und es gibt den Bericht 632 von mir."

Der Bericht ist vom 16. September und Herr Thiel merkte an:

"Die Sendereihe "Iranische Märchen" höre ich sehr gerne, ebenfalls
gehören Landschafts- und Städtebeschreibungen zu meinen Lieblingssendungen.
Auf 9860 kHz war das Signal nicht so sehr mit Rauschen behaftet, dafür
war die Stärke um eine S-Stufe niedriger.
Besten Gruß Joachim Thiel"

Auch bei unserem nächsten Hörerfreund liegt der letzte Bericht nur ein gutes Jahr zurück, und er hat uns und unsere Sendungen nicht vergessen. Bei den Morgensendungen hat er SINPO-Werte von 4 und 5, und das in Bad Griesbach in Bayern.

Seinem Empfangsbericht vom 11. September merkte Herr Klaus Huber an:

"Bitte um QSL! Ich höre Euch schon seit 1976. Bin 54 Jahre alt und Priester nahe München.

PS: habt Ihr "ältere" QSL's abzugeben?"

Danke Herr Huber, dass Sie sich wieder einmal gemeldet haben. Wir werden sehen, was wir bezüglich der QSL-Karten für Sie tun können.

Machen wir noch ein bischen weiter mit Empfangsberichten und danken an dieser Stelle Alfred Albrecht aus Emmendingen und Martina Pohl aus Überlingen für neue ausführliche Empfangsberichte. Mit dem Empfang hatten beide keine Probleme.

Auch über weitere Berichte von unserem Hörerfreund  Martin Brosche aus Schwäbisch-Gmünd haben wir uns gefreut. Bei ihm ist der Empfang der  Abendfrequenzen problemlos und er hat ideale SINPO-Werte gemeldet und unter anderem bemerkt:

"Die Frequenzen finde ich doch gut, die Frühsendung ist nicht so wichtig. Man muß froh sein, dass eine Stimme aus der Ferne eintrifft. Hier in Europa gibt es nur noch aus Rumänien ein deutsches Programm. Die "Deutsche Welle" ist ganz gekanzelt."

So nun wissen Sie alle auch, von wem der Satz "Man muß froh sein, dass eine Stimme aus der Ferne eintrifft" kommt.

Herr Brosche hört ja zumeist die Hörerpostsendungen und machte weitere Anmerkungen zu seinen diesbezüglichen Berichten:

"Jemand war auch in Paris, ach ja, da war auch mal ein KW-Programm.

Aber die Prahlerei von teuren Luxusreisen muß auch nicht sein. Viele Leute haben auch hier Not und Leid. Ich habe wieder lieber die Koranrezitationen als Luxus-Reiseerlebnisse."

Lieber Herr Brosche, wir versuchen es allen einigermaßen recht zu machen, aber sicher will niemand mit seinem Reisebericht bei uns hier prahlen – das sollten Sie nicht falsch verstehen.

Bevor wir zu unserem Musikstück kommen, möchten wir Ihnen noch einen neuen Hörer vorstellen. Am 17. September erreichte uns eine Mail aus der Schweiz:

"Hallo Radio Teheran Team

mit grossem Interesse habe ich Ihr Programm gehört und die Informationen genossen.

Ich würde mich sehr über eine QSL-Karte von Ihnen freuen.

Mit freundlichen Grüssen Ihr Hörer Mike Gerber"

Herr Gerber kommt aus Allschwil und hörte uns am 15.9. über die 7410 kHz mit SINPO-Werten von 3.

Herzlich willkommen im Hörerkreis und nun für alle Hörerfreunde – alt und neu – unser Musikstück!

Seit mindestens einem Jahr haben wir noch einen weiteren neuen Hörerfreund, der sich aber erst jetzt einmal bei uns gemeldet hat. Er kommt aus Bad Endbach in Hessen, kennt sich gut aus mit der Materie Kurzwellen und Radioempfänger, aber aufgrund schlechten Empfangs hört er uns über den Internetstream und schreibt:

"Wegen einem sehr störenden lauten Brummen von etwa 60 Hz ist fast garnichts zu verstehen."

Wie er auf unseren Sender gestoßen ist erklärt Martin aus Bad Endbach so:

"Auf Irib bin ich damals gestossen (hauptsächlich Stimme Russlands hörte ich zu jener Zeit), als ich im Internet nach weiteren Alternativen zu den sogenannten "deutschen" Medien suchte (wie schon erwähnt, sind diese leider nur noch verlogene Propagandawerkzeuge der westlichen Macht-Elite)."

 Unser neuer Hörerfreund hat sich viel Mühe gemacht und viel Zeit aufgewendet, um seine Gedanken über die Ereignisse auf dieser Welt auf "Papier" zu bringen. Deshalb wollen wir soweit es im Rahmen der heutigen Sendung noch möglich ist, einen Großteil seines Briefes vorlesen und sind uns sicher, dass viele von Ihnen da draußen in der Welt ihm gerne zustimmen werden. Also beginnen wir nach etwas Musik mit Auszügen aus diesem sehr langen Brief:

"Liebes Irib-Team,

mein Bauchgefühl sagt mir, daß es nun an der Zeit ist, Euch ein paar Zeilen von meiner Seele zu schreiben.

Zunächst danke ich Euch von ganzem Herzen, für die vielen wirklich schön gestalteten Sendungen, in denen selbstverständlich auch stets wahrheitsgemäß über das Weltgeschehen berichtet wurde!

 

Schon seit etlichen Jahren konsumiere ich keine West-Medien mehr,

denn das, was von denen ausgeht, zerstört jegliche Nestwärme. Zudem

entziehe ich mich deren Kriegshetze, sowie allem anderen Lug und Trug.

Das Licht der Wahrheit scheint in Europa gänzlich erloschen zu sein,

und es riecht förmlich nach Krieg. Man kann sagen, die Finstermächte

versammeln all die von ihnen verführten Menschen in großen Scharen,

für ihren großen "Krieg" - einem Inferno gegen das Leben auf Erden.

 

Das was die echten Propheten schon vor langer Zeit voraus gesehen haben, scheint nun, vor unseren Augen Wirklichkeit zu werden. Mir graut davor, mit welch unsagbarer Niederträchtigkeit derzeit gegen Russland gehetzt und immer wieder ein Grund gesucht wird, den Iran zu verteufeln, obwohl er doch seit hunderten von Jahren seine Friedfertigkeit bestens unter Beweis gestellt hat.

Hingegen die USA, die ständig Terror verbreiten und seit Mitte des vorherigen Jahrhunderts einen Krieg nach dem Anderen vom Zaun gebrochen haben, spielen sich auf, als seien sie DAS Vorbild für Demokratie und Gerechtigkeit.

In unserer Neuzeit sind plötzlich Gruppierungen, wie z.B. die FSA (Freie Syrische Armee), Al Nusra, Al Kaida, ISIS etc. aufgetaucht, die es zuvor nie gegeben hat - dies sollte uns alle aufhorchen lassen.

Daß die Finstermächte standardgemäß unter falscher Flagge ihr Unwesen treiben, ist der Welt nun nicht mehr verborgen.

So hat sich z.B. längst herausgestellt, daß die Al Kaida, schon vor etlichen Jahren von der CIA bewaffnet, ausgebildet und finanziert wurde.

Ähnlich verhält sich das auch mit der FSA, die nun kurzerhand in "ISIS"

b.z.w. "IS" umbenannt wurde. Wenn die Politiker des Westens also heucheln, man müsse Menschen vor der ISIS schützen und daher Waffen an die Kurden liefern, können wir getrost davon ausgehen, daß auch das alles nur ein schlangenlistiges Puppentheater ist.

Der Iran führt, wie Palästina bis zum Anfang des letzten Jahrhunderts, einen guten Beweis vor Augen, daß Moslems, Juden und Christen, selbstverständlich in Frieden miteinander leben können.

Wer also sind diejenigen, die sich zum Islam oder zum Judaismus bekennen, aber ständig Zerstörung, unsägliches Leid und Tod verursachen?

In Palästina geschieht, wie Ihr wißt, ein Völkermord an den Einheimischen, doch die ganze Welt hält sich da raus - dieser Wahnsinn kann nur deshalb passieren, weil bereits an fast allen entscheidend wichtigen Schaltstellen von Politik und Medien, Diener des Bösen von den Finstermächten installiert wurden - wo mag uns das alles noch hinführen?

Friedliche Völker werden ohne einen Grund gehasst und bekämpft

- von Unmenschen, die die ganze Welt immer weiter in's Chaos stürzen,

und den Iran längst mit einem gewaltigen Militäraufgebot umzingelt haben.

Wir stehen nun an einem Zeitpunkt, wo es wenige Sekunden vor 12:00 Uhr ist, wo man möglichst keinen Fehler machen und Jeder das seine tun bzw. lassen sollte, um gemeinsam diese völlig fatale Welt-Situation, so gut es geht zu meistern. Es ist höchste Zeit, von allen finsteren Dingen Abstand zu nehmen, und all das, was Mutter Natur uns zum Leben schenkt, mit dankbarem Herzen anzunehmen.

Ich hoffe sehr, daß der Iran seine Grenzen bestens bewacht, damit dort

nicht, wie es in Libyen geschah und in Syrien immer noch passiert, Terroristen in das Landesinnere gelangen können, und ich hoffe ebenso, daß der Iran, die aus dem Reich des Bösen stammende äußerst gefährlichen Materie Uran und Plutonium weit von sich stößt und zukünftig ablehnt, denn bei dieser Materie handelt es sich um etwas unbeschreiblich Böses, das ganz offensichtlich Leben zerstört und, wie die Wirklichkeit immer wieder gezeigt hat, nicht kontrollierbar ist.

Energie läßt sich in euren Breitengraden äußerst effektiv mit Solaranlagen erzeugen, wobei sich auch Energie in Form von elektrisch erzeugtem Wasserstoff, der mit etwas Aufwand verflüssigt werden kann, gut exportieren ließe.

Dann, wenn auf Erden längst alle Öl- und Gasvorkommen verbraucht sind, wird nach wie vor Solarenergie produziert - so lange wie die Sonne scheint.

Wir Menschen auf dieser Erde, sollten freundlich zu unserer Mutter Natur sein, mit ihr also so gut es geht, ähnlich wie Indianer, im Einklang leben.

Nur so läßt sich verwirklichen, was doch schon seit Anbeginn der Zeit auf Erden für uns und unsere Nachkommen bestimmt ist - echtes Leben in Liebe zueinander und somit in völliger Harmonie unter Menschen und Tieren.

Doch was zur Zeit auf Erden geschieht, veranschaulicht vielmehr das Gegenteil davon.

Bei all den schrecklichen Geschehnissen des Terrors, der Unterdrückung,

sowie der Vertreibung einfacher Menschen, besonders jener in Palästina

und in der Ukraine, kann ich zu keiner Zeit wirklich glücklich sein,

denn all die Menschen und die Tiere, die davon betroffen sind, tun mir entsetzlich leid - das bekomme ich in meiner Seele besonders immer wieder dann zu spüren, wenn in den Nachrichten von erneuten blutigen Terroranschlägen zu hören ist, wenn Massaker an Zivilisten verübt wurden, militärische Angriffe auf völlig wehrlose Menschen und somit auch auf deren Tiere verübt wurden, und am schlimmsten ist es, wenn ich im Internet auch noch Bilder davon zu sehen bekomme, die ich mir ansehe, obwohl ich dabei leide - würde ich wegschauen, käme mir das so vor, als würde ich diese Wesen aufgeben, was ich natürlich niemals über mein Herz brächte.

 

Würde, wer auch immer, auch nur für eine einzige Sekunde, all das Leid vor Augen haben, das auf dieser Erde jenen Menschen und Tieren geschieht, mit denen man doch mitfühlt, würde man so furchtbar heulen, daß es gar nicht auszuhalten wäre. Ich kann einfach nicht verstehen, wie man heutzutage, in dieser grauenvollen Zeit, auch noch auf Partys gehen, sich amüsieren und lachen kann - zudem sind diese Menschen völlig blind gegenüber dem, was sich inzwischen sehr deutlich anbahnt, und es sieht so aus, daß es über sehr viele Menschen, völlig überraschend kommen wird - so, wie ein Tsunami.

Versuche ich in meinem Umfeld mit jemanden über die fatale Welt-Situation zu reden, wird das einfach als uncool oder belanglos abgetan - es interessiert einfach niemanden.

Schon vor Jahren habe ich etwas komponiert und auch Gedichte geschrieben, was in meinem Umfeld aber leider keine Begeisterung hervorgerufen hat, daher hörte ich mit dem Komponieren auf und legte das Keyboard weg.

Auch habe ich schon seit längerem nichts mehr gedichtet, denn es gibt hier in meiner Nähe keinen Menschen, dem das irgendwie interessiert und auch auf Facebook bekam ich fast keine Kommentare zu diesen.

 

Ich füge diesem Brief mein zuletzt geschriebenes Gedicht hinzu,

und auch einen Link, über den Ihr meine Komposition "Dream of Paradise" anhören und runterladen könnt.

Ich hoffe sehr, daß meine Mühe, Euch diesen Brief zu schreiben etwas Gutes mit sich bringt.

Herzlichste Grüße an alle Iraner und Irib Hörer!

Martin"

 

Wie schon gesagt konnten wir nicht den gesamten Brief von Martin vorlesen, aber das Wichtigste seiner Gedanken haben wir Ihnen liebe Hörerfreunde hiermit mitgeteilt. Bei vielem hat Martin uns und sicher auch Ihnen aus dem Herzen gesprochen. Schreiben Sie uns wenn Sie mögen Ihre Meinung zu Martins Brief. Wir werden ihn demnächst auch noch auf unsrer Internetseite veröffentlichen.

Zum Abschluß können Sie jetzt noch eines seiner Gedichte hören und dazu die von ihm komponierte Musik. Und damit verabschieden wir uns von Ihnen allen und wünschen, dass die Gedanken von diesem neuen Hörerfreund nicht ungehört verhallen.

 

 

Es ist Zeit

 

An der Zeit ist's zu versteh'n

WOFÜR wir durch's Leben geh'n

Zeit die Augen auf zu tun

aufzuhör'n im Geist zu ruh'n

 

Zeit ist's Zeichen zu versteh'n

wir müssen and're Wege geh'n

Laßt ab von falscher Sicherheit

an jener Ihr gefesselt seid

Höchste Zeit daß man versteht

worum's auf Erden wirklich geht

 

Zeit ist's liebevoll zu leben

Unsinn's Ängste abzulegen

von jenen unser Herz befrei'n

so nur, könn' wir glücklich sein

 

Zeit ist's daß wir nicht nur sagen

was es schließlich gilt zu wagen

Erträumtes wirklich anzustreben

schließlich ist das UNSER Leben

Wahre Freiheit kann auf Erden

nur mit Mut errungen werden

 

Zeit ist's zur Natur zu seh'n

sie im Herzen zu versteh'n

ja immerzu hat sie zum Leben

was der Mensch bedarf gegeben

doch wurd' sie nur ausgenutzt

ständig rücksichtslos verschmutzt

achtlos ging man mit ihr um

sehr lange blieb sie dabei stumm

denn sie mag den Menschen eben

will das Friedensreich ihm geben

 

Doch Unmenschen voll Grausamkeit

sind ihrem Ende nicht mehr weit

hatten sie doch lange Zeit

auf Erden die Gelegenheit

als sie auf sich selbst gestellt

zu tun was der Natur gefällt

doch erhoben sie sich ständig

über Alles was lebendig

meinten gar das Recht zu haben

sich an manchen's Leid zu laben

nur für sie gäb's jeglich' Recht

und and're Spezies hätten Pech

 

Seht, es wüten Urgewalten

Katastrophen die anhalten

immerzu sie schlimmer werden

ständig was passiert auf Erden

mancher Mensch, den das berührt

vermag zu seh'n wohin es führt

 

Zeit ist's für gerechten Ausgleich

wo kein Mensch mehr arm noch reich

Ein Wandel naht, der weit und breit

die Welt von Lug und Trug befreit

die Unterdrückung, all das Leid

hat auf Erden seine Zeit

 

 

 

 

 

 

 

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