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Mittwoch, 10 September 2014 08:54

Hörerpostsendung am 7.September 2014

Hörerpostsendung am 7.September 2014
Bismillaher rahmaner rahim Dabei sein ist alles, so heißt es bei sportlichen Großereignissen. Aber auch für die Hörerpostsendung sollte diese Devise gelten! Meinen Sie nicht auch liebe Hörerfreunde? Frau Tschupankare und ich würden uns auf jeden Fall freuen,  viele Namen und Briefe in der Hörerpostsendung vorlesen zu können.

 

Ja liebe Frau Hosseini , Sie haben recht, nur durch viele persönliche Einsendungen unserer Hörerpostfreunde wird unsre wöchentliche Sendung zu einem besonderen Ereignis im Programmreigen von IRIB aus Teheran, und das sollte auch so bleiben.

Endlich ist nun wieder Post aus Berlin eingetroffen, denn auf Grund eines krankheitsbedingten Ausfalls und eines Personalwechsels hat es dort eine zeitlang selbst mit dem Scannen der eingegangenen Hörerpost nicht geklappt. Diesem Problem wurde nun endlich abgeholfen. Gott-sei-Dank. Wie wir erfuhren wartet in Berlin auch wieder ein kleiner Bücherberg, der natürlich von unserem guten Hörerfreund Wilfried Hofmann angehäuft wurde, darauf, in die iranische Hauptstadt zu gelangen. Mal sehen, wann er nun endlich eintrifft.

Zum Glück gibt es aber noch die schnelle elektronische Post und mit der Schneckenpost kommt ab und an auch mal wieder etwas bei der Teheraner IRIB-Adresse an, so bleibt die Postmappe nicht leer. Heute erwähnen wir nun zuerst die mit der Schneckenpost eingetroffenen Briefe, leider sind es vorerst nur zwei.

Der erste ist von einer Dame:

"Liebes IRIB Team,

ich grüße Sie aus Arnstadt.

Eigentlich schreibe ich Ihnen schon seit 10 Jahren. Das erste Mal aus Saarbrücken. Aber seit 2009 wohne ich in meiner Heimatstadt. Für Euer letztes Geschenk, beziehungsweise eure letzte Post, möchte ich mich bedanken. Ich freue mich immer über Eure Post.

Es ist viel passiert im Nahen Osten, Syrien, Irak, keiner weiß wohin der Weg führt. Was ISIS will?"

Neben einem besorgten Blick auf die Ereignisse im Nahen Osten, hat Gisela Herrmann, so heißt nämlich die Schreiberin dieses Briefes, uns noch einen Tipp für ein sommerliches Essen mitgeschickt, nämlich Reisbrei oder Grießbrei mit Erdbeeren und hat erklärt wie sie diese zubereitet. Vielen Dank. Und dann fragte sie noch:

"Wie sieht es mit dem Heft Brieftaube aus, gibt es das noch? Das wäre schön.

In diesem Sinn möchte ich mich verabschieden in der Hoffnung bald wieder Post zu bekommen. Eure Gisela Herrmann.

Arnstadt, 11.07.2014"

Liebe Frau Herrmann – leider, leider fliegen schon lange keine Brieftauben mehr vom IRIB-Büro zu unseren Hörerfreunden, diese negative Antwort mussten wir leider schon öfter geben.

Nun kommen wir zu dem zweiten Brief, der uns mit der Schneckenpost erreichte. Herr Ulrich Wicke aus Felsberg hat ihn geschickt. Er hat ihn am 7. Juli geschrieben und ihm seinen Empfangsbericht vom Vortag beigelegt, der einen guten Empfang unserer 9860 kHz bestätigt. Im Brief heißt es:

"Liebe Freunde,

vielen Dank für die QSL-Karte und die Beilagen, die heute morgen bei mir eingetroffen sind. Ich warte allerdings immer noch auf die Bestätigung meines Empfangsberichts vom 15.1. Anbei sende ich Euch einen neuen Hörbericht, und zwar über die neue Abendfrequenz 9860 kHz. Gehört habe ich die Sendung mit einem kleinen und preiswerten Weltempfänger. Die Empfangsqualität war gut (SINPO=4) . Auch der Inhalt war wieder sehr interessant, z.B. das Interview zu den NSA-Aktivitäten in Deutschland.

Sehr wichtig ist natürlich auch Eure Berichterstattung über die Entwicklungen im Nahen Osten, z.B. in Syrien und im Irak. Ganz anderes Thema: Auch ich habe in den zurückliegenden Wochen die Fußballweltmeisterschaft aufmerksam verfolgt. Die iranische Mannschaft ist leider frühzeitig ausgeschieden. Ich denke aber sie hat sich dabei ganz achtbar aus der Affäre gezogen. Euer Ulrich Wicke."

Hoffen wir Herr Wicke, dass die iranische Nationalmannschaft dann bei der nächsten Weltmeisterschaft wieder dabei ist und auch ein Stück weiterkommt.

Unsere Zeit ist schnelllebig und durch die große Informationsflut werden selbst sehr bekannte und geachtete Menschen heutzutage von der Masse schnell vergessen. Umso mehr haben wir uns über die Beileidskarte gewundert, die nun mit der Scan-Post aus Berlin bei uns eintraf. Sie kam von keinem Geringerem als unserem Hörerfreund Torsten Mustafa Schackert aus Köthen/Anhalt:

"Mein Beileid zum Ableben von Peter Scholl-Latour, der viel zu früh gestorben ist.

Er sagte als Journalist immer die Wahrheit und benannte die objektiven Tatsachen so wie sie in der Welt sind. Er war ein Freund der Muslime und sehr angesehen bei den Muslimen. So ist er ein sehr geachteter Mann im islamischen Iran, wo er bei den Schiiten sehr viele Freunde hat.

Torsten Mustafa Schackert"

Danke Herr Schackert, dass Sie an Peter Scholl-Latour erinnert haben, der am 16. August verstorben ist. Sein Tod ist somit noch keinen Monat her.

Aber Herr Schackert ist nicht alleine unter unseren Hörerfreunden, denn auch unsere werte Hörerfreundin Martina Pohl hat uns zuvor schon folgendermaßen geschrieben:

"Liebes Team von IRIB,

nun ist Deutschlands bekanntester Journalist im hohen Alter von 90 Jahren verstorben. Peter Scholl-Latour hatte sich nicht nur als Auslandskorrespondent und Islam-Experte einen Namen gemacht. Er war in vielfältigen Funktionen tätig. Seine Bücher fanden reißenden Absatz und in TV-Sendungen war er ein gern gesehener Gast.

Seine Erfahrungen und Weltkenntnisse brachte er von seinen jahrzehntelangen Reisetätigkeiten mit. Ohne Umschweife, sondern mit deutlichen Worten, äußerte er sich zu den Angelegenheiten dieser Welt. Ein Ereignis, das er immer wieder gerne ansprach, betraf ein Dokument, welches ihm 1979 an Bord der Air-France-Maschine anvertraut wurde. Erst viel später erfuhr er, dass es sich um die Verfassung der Islamischen Republik Iran handelte.

Besonders gefreut, und insgeheim auch gewünscht, habe ich mich über das Interview in Ihrer Sendung vom 18. August, in dem er gerade diese Begebenheit geschildert hat.

Viele Grüße von Eurer Hörerfreundin Martina Pohl"

 

Peter Scholl-Latour war auch für IRIB ein wichtiger und gefragter Interview-Partner und die Interviews unseres Leiters Herr Schahrokny mit ihm fanden rege Nachfrage unter der Hörerschaft. Aus diesem Grunde haben wir auf unserer Internetseite nach seinem Ableben auch einige Beiträge und Interviews veröffentlicht. Wir werden seine Stimme in unseren Sendungen vermissen. Aber wir freuen uns, dass dieser große Journalist und Buchautor sowie Welt- und Islamkenner, auch von unsrer Hörerschaft gewürdigt wurde. Danke dafür nochmal besonders an Frau Pohl und Herrn Schackert.

Aber nicht nur Herrn Scholl-Latour werden wir vermissen, auch so manchen Hörerfreund vermissen wir, und wir hatten da schon in einer Sendung im April einige Namen genannt. Dazu gehörte u.a. Michael Schätzle.

Unser Hörerfreund Martin Brosche aus Schwäbisch-Gmünd hat sich das gemerkt  und seinen Empfangsberichten vom Juni und Juli diesen Jahres folgende Anmerkung zugefügt: "Von Michael Schätzle aus Pforzheim hört man nirgends mehr etwas!"

Und unser Hörerfreund Michael Lindner schrieb kürzlich:

"Vom Hörerfreund OM Karl-Heinz Probst aus Langebrück bei Dresden habe ich leider absolut nichts mehr gehört. Das letzte Telefonat mit Karl-Heinz vor Monaten war sehr verwirrend. Ich nehme an, dass er sich nicht mehr melden kann bzw. verstorben ist. Traurig..."

Ja, das ist es – traurig und schade. Hoffen wir aber, dass Herr Probst noch lebt und es ihm doch einigermaßen gut geht. Wenn er nun auch nicht mehr mit IRIB korrespondieren kann, weil seine geistigen Kräfte dazu zu schwach geworden sind, so danken wir ihm doch ganz besonders für seine langjährige Hörertreue und wünschen ihm einen gesegneten Lebensabend.

Zum Glück hat sich Thomas Drescher aus Rösrath mal wieder gemeldet, und wir müssen ihn nicht auf die Vermisstenliste setzen. Sein letzter Kontakt mit uns stammt wohl vom Januar 2011. Nun schrieb er am 26. August:

"Liebe Freunde

heute habe ich nach langer Zeit wieder einmal in Ihre Sendung hineingehört, es war nur etwas spät, weil ich erst gegen 0800 UTC dazu gekommen bin, Radio zu hören.  Gerne möchte ich aber auf diesem Wege einen Empfangsbericht  zusenden, verbunden natürlich mit der Bitte um eine QSL-Bestätigung.

Der Beitrag über die Dekadenz Hollywoods war sehr aufschlußreich. Leider ist es nur so, daß in den westlichen Ländern diese Dekadenz als gut und nachahmenswert empfunden und auch propagiert wird. Und das andere Extrem ist dann, dass junge Leute, die dies erkennen, dann genauso schlimmen Entwicklungen in die andere Richtung nacheifern, etwa als Salafisten oder als IS-Terroristen bzw. bei ähnlichen Terrorgruppen. Dieser Teufelskreislauf müßte unterbrochen werden, aber wie, wenn es keine moralischen Institutionen und Kompetenzen mehr gibt?

Hier nun aber mein Bericht, und schon heute  vielen Dank für Ihre  Empfangsbestätigung,

beste Grüße Thomas Drescher"

 

Mit seinem Tecsun PL 660 und der Telescopantenne konnte Herr Drescher unsre Morgensendung mit sehr guten SINPO-Werten empfangen, und wir danken für seinen Empfangsbericht.

Die Wurzeln und Ursachen des Problems, das Herr Drescher in seiner Mail anspricht sind sicher vielfältig und der Sache ist nicht einfach beizukommen. Aber die Auswirkungen werden uns sicher in den nächsten Jahren noch stark beschäftigen.

Auch der nächste Brief den wir vorlesen wollen beginnt mit "seit langer Zeit":

"Limbach, den 25. August 2014

Sehr geehrte Damen und Herren,

seit langer Zeit muß ich wieder einmal etwas von mir hören lassen. Es ist nicht so, dass ich die Sendungen von IRIB nicht mehr höre, sondern mit meinem Alter von 85 Jahren fällt mir das Schreiben schwer. Ein Bericht in meiner Tageszeitung regt mich derart auf, dass ich doch wieder einmal etwas von mir hören lasse. Fast täglich gibt es hier im Fernsehen Berichte aus dem 1. und 2. Weltkrieg und darüber was in der Hitlerdiktatur geschehen ist. Wenn ich dann im Zeitungsbericht lese, dass Deutschland auch Kampfdrohnen einsetzen will, dann sträuben sich mir meine Haare. Es reicht noch nicht, dass die Amerikaner in Deutschland Atombomben einsatzbereit haben, jetzt sollen auch noch Kampfdrohnen her. Manchmal kommt es mir vor als ob die Menschen hier alles nicht mehr interessiert. Wenn ich andere anspreche, wie sie über Dinge denken, welche um sie herum geschehen, bekomme ich meist die Antwort, was soll ich tun?"

Wir können Ihnen nur Respekt zollen lieber Herr Przybylla, dass Sie sich in Ihrem Alter noch um das politische Geschehen Gedanken machen. Die Plattform der Hörerschaft bei IRIB ist sicher nicht allzu groß, doch sicher wird der eine oder die andere Ihre Gedanken hören, und letztendlich werden sie ihre Wirkung haben. Nichts geht verloren und um es mit den Worten unseres Hörerfreundes Helmut Dieterle zu sagen: "Alles wird auf der göttlichen Festplatte gespeichert."

Sie haben recht, dass wir Menschen anscheinend nicht aus der Geschichte lernen. Die vielen Krisenherde in dieser Welt sprechen diesbezüglich auch für sich und es ist kein Wunder, dass UN-Generalsekretär Ban Ki Moon schlaflose Nächte hat, wie sein Sprecher vor Kurzem verlauten ließ.

Ansonsten hoffen wir Herr Przybylla, dass wir Ihnen Ihre Bitte nach der Grußkarte von IRIB mit Bergen und Kaiserkronen erfüllen können. Bis dahin herzliche Grüße und Dank nach Limbach von uns allen im Funkhaus am Fuße des Elbursgebirges.

Noch ist es nicht vorbei mit den Briefen "nach längerer Zeit", und wer den nächsten geschrieben hat, erfahren Sie nun gleich:

"Hallo, nach längerer Zeit übersende ich Ihnen wieder einmal ein paar Empfangsberichte. Es sind ältere dabei, ich hatte leider keine Zeit die Berichte früher abzuschicken.

Der Empfang war hier meistens recht ordentlich, speziell die 7410 khz war recht gut. Die neue 9860 khz kommt auch ganz gut herein. Die Morgensendungen kann ich aus Zeitgründen nicht regelmäßig verfolgen.

Mit freundlichen Grüßen Johann Ruff

P.S. Alle Briefe sind hier gut angekommen."

Danke Herr Ruff, dass Sie sich wieder einmal gemeldet haben und auch für die vielen Empfangsberichte vom Mai, Juni und Juli 2014, die letzten Empfangsberichte von ihnen stammen wohl von Ende 2013.

Nun aber erst einmal unser Musikstück, zu dem wir allen wieder recht gute Unterhaltung wünschen.

Ja, und jetzt geht es weiter mit Hörerpost. Die Mail von unserem guten Michael Lindner bezieht sich auf die Kritik eines Hörers von IRIB, die wir in der letzten Sendung vorgelesen haben. Wie es bisher scheint, haben alle anderen in der Hörerrunde die Kritik an unseren Programmen unwidersprochen hingenommen. Nun aber die Ansicht von Michael:

"Hier noch einige Worte zum letzten Hörerbriefkasten.

War entsetzt, wie man sich da über die IRIB Sendungen äußerte.

Super, dass ihr auch solche negativen Meinungen zitiert. Das - also Ehrlichkeit - schafft Vertrauen. Ich kann nur sagen, dass dieser Hörer schließlich nicht gezwungen wird, IRIB zu hören. Wenn er der Meinung

ist, dass die Sendungen stink langweilig sind, dann soll er doch abschalten. Vielleicht ist es für ihn besser, den lokalen Dudelfunk zu hören, der die Leute teilweise so richtig verblödet.

Zum Glück gibt es genug dankbare Hörerfreunde, die mit dem IRIB-Angebot durchaus zufrieden sind. Klar, die Nachrichten sind oft etwas langatmig und deshalb für einige Hörer "ermüdend", aber ich sage mir: Andere Länder-andere Sitten.

Und wenn IRIB der Meinung ist, die Nachrichten sehr ausführlich zu gestalten, dann ist es ihr gutes Recht. Schließlich kommt man ja auch in den Genuss sehr unterhaltsamer Rubriken, die ebenfalls sehr ausführlich und gut recherchiert dargeboten werden. Da sollte man doch als Hörer tolerant sein und vor allem dankbar, dass es in den heutigen Zeiten überhaupt noch Auslandsdienste gibt, die sich diese Mühe machen. Auch mich interessiert nicht immer alles was ich in den deutschsprachigen Programmen höre, aber damit muß man einfach leben.

Das war schon immer so und wird auch immer so bleiben. Die Mischung machts zum Schluß aus, ob ein Programm hörenswert ist oder nicht. Aber darüber brauchen sich die Redakteure von IRIB wirklich keine Sorgen machen. Macht weiter so - die Mehrzahl der Hörerfreunde wird es IRIB danken."

Oh je, jetzt sind wir aber erleichtert – Vielen Dank Herr Lindner!

Liebe Frau Tschupankare, ich denke wir brauchen uns keine allzugroßen Sorgen zu machen, denn die meisten Mails und Briefe, die wir hier vorlesen dürfen haben ja einen positiven Tenor. Das zeigt auch die nächste Mail, die ich gleich vorlesen werde. Sie kommt von Norbert Hansen aus Weilmünster, der schon seit einigen Jahren unser Hörerfreund ist. Also am 1. September hat Herr Hansen neben einem Empfangsbericht folgende Zeilen  geschrieben:

"Hallo, Deutsches Team,

Als Sammler von QSL-Karten würde ich mich sehr über eine Empfangsbestätigung von Ihnen freuen. Vielen Dank im Voraus und herzliche Grüße an Sie alle aus Weilmünster im Taunus.

Ihre Sendungen höre ich täglich und freue mich immer wieder.

Ich wünsche mir sehr, dass Sie so weiter machen!

Viele Grüße und alles Gute

Norbert und Andy"

Sie haben recht Herr Radschabi, die Ampel für unsre Arbeit steht auf Grün.

Grünes Licht bekommen wir Gott-sei-Dank auch immer von unserem langjährigen Hörerfreund Heinz-Günther Hessenbruch, der schon seine Augustberichte geschickt hat. Und wenn ihn mal sein Lowe Hf 150 mit 10 Meter Drahtantenne verlässt, dann hat er in Remscheid  ja noch das Internet, über das er uns hören kann.

"Guten Tag liebe Damen und Herren,

heute ist schon der 01. September, wo sind die Monate geblieben?
Gerne habe ich Ihre Sendungen gehört und freue mich auf weitere Beiträge von und mit Ihnen.
Wünsche Ihnen eine gesunde und zufriedene Zeit,
IhrHeinz Günter Hessenbruch"

Aus Berlin wurde uns ein Empfangsbericht und eine Ansichtskarte von einem neuen Hörerfreund zugeschickt. Und zwar konnte uns in Bad Zwesten Herr Roland Schmitt am 28. August auf beiden Morgenfrequenzen mit gutem Empfang hören.

"Ich würde mich freuen, wenn Sie mir diesen Empfangsbericht mit Ihrer QSL-Karte bestätigen würden. Vielen Dank.

Viele Grüße R.Schmitt"

Auf der Rückseite einer Ansichtskarte „Grüße aus dem schönen Fritzlar“, die uns einen Blick auf diese schmucke nordhessische Fachwerkstatt bietet, hat Herr Roland Schmitt noch hinzugefügt:

"Ihre Sendungen sind sehr informativ und nicht so einseitig wie in Deutschland berichtet wird. Macht weiter so, auch auf der Kurzwelle. Viele Grüße an Ihr Team

Roland Schmitt"

Herr Schmitt hat es nicht bei Empfangsbericht und Ansichtskarte belassen, auch einen 5 Euro-Schein hat er hinzugefügt, wofür wir uns recht herzlich bedanken!

Wir haben  wieder einige Empfangsberichte ohne größere Kommentare bekommen, und zwar von Alfred Albrecht aus Emmendingen, der nicht nur bei IRIB den deutschsprachigen Auslandsdienst hört, sondern auch Mitglied des Radio-Taiwan-Hoererklubs Ottenau/Deutschland, des Radio-Japan-Clubs/Deutschland und der ADDX/Deutschland ist. Am ersten September konnte er uns über die 7410 khz mit SINPO-Werten 5 und 4 empfangen. Mehr braucht es nicht um zufrieden zu sein.

Viele weitere Berichte haben wir auch von unserer fleißigen Hörerin Martina Pohl bekommen und auch mit ihr können wir zufrieden sein über SINPO-Werte von 4 und 5.

Herr Hannu Kiiski – wohl unser nördlichster Hörerfreund – hat uns am 21. Juni mit SINPO 4 und 3 gehört, und wir danken für seinen Empfangsbericht.

Unser Hörerfrend Helmut Dieterle ist ein aktiver Mensch und lässt uns an seinen politischen Aktivitäten teilhaben. Wenn er die Zeitungen liest, dann hält er auch die Augen offen und sucht nach Artikeln, die vielleicht für IRIB interessant sein könnten. So hat er nun einen Zeitungsausschnitt in der Schwäbischen Zeitung Leutkirch (Allgäu) entdeckt und sich gedacht, dass dieser vielleicht auch was für die Redaktion in Teheran ist. Damit er schneller ankommt, hat er ihn nach Berlin geschickt und uns wurde er zugescannt. Der Artikel ist vom 18. August und trägt den Titel:

Israels Intellektuelle warnen vor Angriff auf Iran  - Eine Analyse von Inge Günther

Jerusalem – Es ist ein Appell, Nein zu sagen. Der Aufruf richtet sich an israelische Kampfpiloten, den Einsatzbefehl zu verweigern, sollten tatsächlich Premier Benjamin Netanjahu und Verteidigungsminister Ehud Barak ein Bombardement iranischer Atomanlagen anordnen. Frei nach dem Motto: „Stell dir vor, es ist Krieg und keiner fliegt hin.“ Die Online-Petition haben Hunderte Israelis unterzeichnet. Das hat ihnen Kritik auch aus dem linken Friedenslager eingebracht. Befehlsverweigerung ist mit dem patriotischen Grundgefühl der Israelis schwer vereinbar und gilt dazu als krimineller Akt.

Das moralische Dilemma samt der Angst, eine verlockende Air-Force-Karriere aufs Spiel zu setzen, sprechen die Initiatoren der Kampagne selbst an. Wer sich gegen einen Krieg mit Teheran stelle,bei dem Israel mit Toten in dreistelliger Zahl rechnen müsse, erweise dem Land aber einen größeren Dienst als mit „blindem Gehorsam“. Zumal die riskante Militäraktion allenfalls eine Verzögerung des iranischen Atomprogramms bewirken könne, nicht den Stopp. In diesem Punkt sagt selbst der oberste Befehlshaber über die US-Streitkräfte, General Martin Dempsey, nichts anderes. Im Pentagon verkündete er, nach seiner Meinung besitze Israel nicht die Kapazität, iranische Anlagen komplett zu zerstören. Noch sei Zeit für die Diplomatie. Israelische Kommentatoren werten Dempseys Worte als klares Nein aus Washington zu einem israelischen Alleingang.

Die Mehrheit der Israelis denkt ähnlich. Laut neuer Umfragen sind mehr als sechzig Prozent der Bürger gegen einen Iran-Angriff ohne US-Kooperation. 57 Prozent glauben, dass Ehud Barak und Netanjahu die Kriegstrommel aus taktischen Gründen rühren, um die Amerikaner zu aggressiverem Vorgehen zu bewegen.

Israels führende Schriftsteller Amos Oz, Yoram Kaniuk, Nir Baram, Eschkol Nevo und andere hegen allerdings Zweifel, ob das Gespann Netanjahu/Barak nur blufft.  Sie fordern, der Premier müsse die Zustimmung des Kabinetts einholen, wenn er zum Angriff auf Iran blase.

Hoffen wir also, dass die Zustimmung niemals erfolgt und wir weiterhin mit Ihnen liebe Hörerfreunde eine halbe Stunde am Sonntagabend zusammen sein können. In diesem Sinne wünschen wir Ihnen eine gesunde Woche und eine gute Zeit!

Auf Wiederhören und Choda hafez

 

 

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