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Mittwoch, 09 April 2014 20:14

Hörerpostsendung am 30.März 2014

Hörerpostsendung am 30.März 2014
 Bismillaher rahmaner rahim -    یا مقلّب القلوب و الابصار یا مدبر اللیل و النهار یا محوّل الحول و الاحوال حوّل حالنا الى احسن الحال   O du Wandler der Herzen und der Blicke, o du Verwalter von Nacht und Tag! O du Wandler der Zustände und des Befindens, verwandle unseren Zustand in den besten. Liebe Hörerfreunde, mit diesem Gebet beginnen die iranischen Muslime das Neue Jahr. Sie bitten den allmächtigen Schöpfer um die Verwandlung ihres Zustandes, womit sie nicht nur eine Verbesserung ihrer wirtschaftlichen und sozialen Situation meinen, sondern vielmehr auch ein Vorankommen in der spirituellen Entwicklung, bei der Annäherung an Gott. Denn für einen gläubigen Muslim ist dies ein vorrangiges Anliegen.

 

Aber auch die guten Wünsche für Gesundheit und Wohlergehen, für Frieden und Fortschritt spielen beim Übergang zum neuen Jahr eine große Rolle.

Das unterscheidet sich nicht von den Wünschen der Menschen anderswo auf der Welt zum Jahreswechsel und fürs neue Jahr. Diese Wünsche sind gepaart mit Hoffnung ein wichtiges Element für das Leben und Zusammenleben von uns Menschen.

Alle Menschen gehen auf diese Weise mit Zuversicht in ein neues Jahr, egal zu welcher Jahreszeit sie nun Neujahr feiern. Sei es mitten im Winter wie anderswo auf der Welt oder zum Beginn des Frühlings wie in Iran und anderen Ländern unserer Region. Der Beginn eines neuen Jahres ist für die meisten von uns eine Gelegenheit für gute  Vorsätze und gute Wünsche. Also freuen wir uns und nutzen wir diese Gelegenheit.

 

Wichtig ist, dass wir nicht resignieren. Aber in den Worten der folgenden Hörerzuschrift liegt wohl ein wenig Resignation. Herr Radschabi wollen Sie die Mail mal vorlesen!

Ja, natürlich:

 „Hallo und guten Tag werte Damen und Herren,
das erste Quartal ist angebrochen. Nichts hat sich im neuen Jahr zum Guten verbessert - es wäre auch zu schön gewesen.
Was einserseits positiv geändert wurde ist anderseit doch wieder negativ, also in der Summe ist alles gleich geblieben.
Ihnen eine schöne Zeit.

Heinz Günter Hessenbruch“

Lieber Herr Hessenbruch, nur die Hoffnung nicht aufgeben, letztendlich wird sicher das Positive siegen. Sich dafür einzusetzen ist eine Herausforderung für uns alle.

Vielen Dank auch für die Empfangsberichte vom Februar. Sie hören unsere Sendungen ja an jedem Tag morgens und abends. Das muß Ihnen erst mal jemand nachmachen. Alle Achtung! Mit SINPO-Werten von 4 haben Sie ja auch einen guten Empfang, das freut uns.

Ja, liebe Hörerfreunde unsere heutige Sendung ist also auch nochmal eine Feriensendung, denn die meisten von unserem deutschsprachigen Team in Teheran sind noch in den Neujahrsferien.

Viele von Ihnen haben an den Jahreswechsel hier bei uns gedacht und uns  zum Neuen Jahr gratuliert. Deshalb wollen wir uns gleich bei Ihnen dafür bedanken und die Grüße, die wir erhalten haben jetzt vorlesen.

Hier ist eine schöne Blumenkarte, die darauf ausgesprochenen Wünsche in englischer Sprache besagen, dass die Absender uns und unseren Familien ein glückliches und friedliches neues Jahr wünschen, kombiniert mit Gesundheit, Wohlergehen, Freude und Glück.

Wir danken Frau Gisela und Herrn Manfred Grüter für diese guten Wünsche.

Selbst aus Indonesien haben uns Glückwünsche zum Nouruz erreicht:

„An alle deutschen Mitarbeiter von IRIB 

 

Glückliches Nowruz 1393 

Hazairin R. JUNEP

Yogyakarta
INDONESIA“

Hier ist eine Mail von unserem treuen Stammhörer Michael Lindner aus Gera, er bedachte uns mit folgenden netten Zeilen:

„Meine lieben Freunde!

Ich möchte Ihnen allen ganz liebe Grüße zum iranischen Neujahrsfest "Nouruz" übermitteln.

Möge Ihnen allen das neue Jahr Glück und Gottes Segen bringen.“

Die Frage nach Ihrem Brief Herr Lindner, den Sie im Februar direkt nach Teheran geschickt haben, können wir Ihnen nach den Neujahrsferien hoffentlich positiv beantworten.

Bis dahin erst mal Danke, dass Sie zum Nouruz-Fest  an uns gedacht haben.

Ja, und auch unser lieber Bernd Seiser hat rechtzeitig an uns gedacht und geschrieben:

„Zum heutigen Norusfest und für das gesamte neue Jahr im Iran wünsche ich Euch und Ihnen alles Gute, viel Gesundheit, Frieden, Freude und Zufriedenheit sowie die Möglichkeit, die für uns Hörer wichtige Kurzwelle zu erhalten.
Es freut mich sehr, dass die Sommerfrequenzen diesmal so früh bekannt gegeben wurden und es in der letzten Zeit sogar mit dem IRIB Internetlivestream so zuverlässig geklappt hat. Das war nicht immer so, manchmal musste ich schon darum bitten, das von den zuständigen IRIB Technikerinnen und Technikern überprüfen zu lassen. 
So habe ich auch heute wieder eine Bitte um die Veranlassung der Überprüfung dieser IRIB Internetseite: 

http://german.irib.ir/startseite/radio-hoeren
Bei keinem der aufgeführten Wochentage bekam ich einen Ton zu hören, nur die Anzeige ‘Die Seite kann nicht angezeigt werden‘.

Natürlich habe ich Verständnis, wenn das nicht an Ihrem Festtag behoben werden kann, geniessen Sie das Norusfest, aber vielleicht doch in der nächsten Woche?
Vielen Dank und nochmals die besten Wünsche, auch an die am Dienstag erkältete Kollegin beste Genesungswünsche, 
Bernd.“ 

 

Lieber Bernd Seiser, auch Ihnen herzlichen Dank, dass Sie an den Termin des Neujahrsfestes in Iran gedacht und uns gratuliert haben! Bedenken Sie bitte aber auch, dass wir hier 14 Tage Neujahrsferien haben und es in dieser Zeit nur einen Feriendienst gibt bei IRIB. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Wir hoffen, dass das Problem mit dem Aufruf aus unserem Archiv bei Ihnen inzwischen gelöst ist, denn hier bei uns funktioniert das Radio hören über unsere Internetseite.  

Wünschen wir für uns alle – Hörer und Sender - im neuen Jahr weniger derartige Störungen und einen reibungsloseren Ablauf !

 

Mitteilungen wie die folgende sind uns natürlich lieber:

„Der Empfang der Sendungen ist weiterhin ohne größere Probleme möglich. Auch die Sprecher zeichnen sich durch eine gute Kenntnis der deutschen Sprache aus und die Verständlichkeit ist ausgezeichnet.“

Halt Herr Radschabi, hier in einer anderen Mail vom 17. März hatte Herr Seiser noch eine Bitte:

„Sollte es am nächsten Sonntag nochmals Platz für einen Hörergruss geben, so möchte ich gerne meinem Freund und Hörerklubmitglied Volker Willschrey zu seinem Geburtstag im März freundlich gratulieren und auch Iris Cox und Michael Dulisch in Dinslaken grüßen, die sich ja auch für die letzte Sendung von „Wir und unsere Hörer“ gemeldet haben und bestimmt auch heute wieder zuhören.
Freundliche Grüsse aus Ottenau, wo der Frühling gerade eine Pause macht, Bernd Seiser.“

So Frau Tschupankare, dann mache ich jetzt weiter mit der begonnenen Zuschrift, sie stammt nämlich von unserem langjährigen Hörerfreund Lutz Winkler und der schrieb am 10.März:

„Liebe Mitglieder der deutschen Redaktion in Teheran,

der März ist nun schon da – ein neuer Monat und es ist wieder Zeit, dass ich mich bei Ihnen mit  einem Empfangsbericht und ein paar Zeilen melde.

Der März zeigt sich von der frühlingshaften Seite – bei warmen 20 Grad C sprießen die Frühblüher und zeigen, dass die Natur langsam wieder zum Leben erwacht.

Der Empfang der Sendungen ist weiterhin ohne größere Probleme möglich. Auch die Sprecher zeichnen sich durch eine gute Kenntnis der deutschen Sprache aus und die Verständlichkeit ist ausgezeichnet.

Das Interview mit Christoph Hörstel über die Situation in der Ukraine fand ich nicht so informativ. Einerseits ordne ich ihren Gesprächspartner in die äußerste „rechte“ Ecke ein, andererseits fand ich das Interview weder informativ noch  schlüssig. Es wurden einfache und flache Statements abgegeben („die sind böse und die sind gut“), die  für mich zur Meinungsbildung nicht hilfreich sind. Außerdem möchte ich, wenn ich den iranischen Auslandsfunk höre, nicht die Meinung eines deutschen Publizisten hören, sondern den Standpunkt Irans.

So ist die Sendereihe Irans landwirtschaftliche Kulturen für mich immer hörenswert. Die Informationen, die ich aus dieser (und aus vielen anderen Sendereihen) erhalte, bekomme ich sonst nirgends. Mein Wunsch wäre diese Sendereihen weiter auszubauen.

Am Ende des Briefes möchte ich Ihnen für die Sendungen aus dem Iran danken. Ich freue mich, dass auch IRIB noch auf Kurzwelle sendet. Ich weiß auch, dass die Pflege des Internetangebotes zusätzliche Arbeit bedeutet. Haben Sie vielen Dank dafür.

Viele Grüße aus Deutschland!

Ihr Hörer Lutz Winkler“

Lieber Herr Winkler vielen Dank für Ihre ehrliche Kritik. Wir haben hier aber auch andere Meinungen unserer Hörer, wie z.B. diese:

„Hallo liebe Redaktion, ich sende Ihnen wieder einen Empfangsbericht. Sehr interessant fand ich das Interview mit Christoph Hörstel über die Situation in der Ukraine, das mir das Bild der Situation auch mal aus einer anderen Perspektive aufgezeigt hat. Sehr gut.

Mit den besten Grüssen, ihr Radiofreund Antonio Mateo“

Oder hier in dieser Mail von Christoph Schmitter, einem Leser unserer Internetseite, dem wir eine Mail mit dem Hinweis über die Ausstrahlung unserer Sendungen über Kurzwelle geschickt hatten:

„Sehr geehrte Damen und Herren
danke für die Information. Ich selber höre relativ wenig Radio und bin trotz meiner 63 Jahre eher den neuen Medien angetan. Das heisst: ich freue mich beispielsweise immer über die Interviews von Herrn Schahrokny mit Christoph Hörstel. Interessant: über die Situation in der Ukraine informiere ich mich als Westeuropäer (u.a.) via IRIB! Sonderbar, nicht :))?
Werde mir bald Ihre "Hörerpostsendung" anhören.

Hier noch eine Anregung: mir fehlen Links zu früheren Interviews zu einer bestimmten Thematik. Ich verweise Sie diesbezüglich auf die Website von www.tamilnet.com
Wir bleiben im Kontakt.
Freundliche Grüsse Christoph Schmitter“

Sicher geben auch viele Hörerfreunde Herrn Winkler Recht bezüglich der Nachrichten die von uns gebracht werden, wir bekommen diesbezüglich ja immer wieder Einwände. Jedoch obliegt die Entscheidung über die Auswahl der Nachrichten oder Themen von Interviews und Interviewpartnern nicht ausschließlich der deutschsprachigen Redaktion, wir sind auch an die Grundsätze und Ziele von IRIB gebunden.

Das Ziel von IRIB ist es nicht nur über Iran oder Standpunkte der IR Iran zu berichten, sondern es geht um die gesamte Islamische Welt und um die Standpunkte die konträr sind zu denen der westlichen Welt oder eine Alternative dazu darstellen.

Da die Situation in der Ukraine nun ein sehr aktuelles Thema ist und die Standpunkte zu den Ereignissen dort nicht konträrer sein könnten, macht Iran nicht nur seine Sichtweise dazu bekannt, sondern veröffentlicht auch Ansichten, die denen der westlichen Welt entgegen stehen.

Leicht ist es nicht, es allen recht zu machen, Herr Radschabi.

Hier in dieser Mail vom 14. März wird unsere Arbeit auch wieder bestätigt, können Sie es vorlesen:

„Ich höre Ihre Sendungen gern, da ich außer Informationen über den Iran auch Meldungen über das Geschehen in der Welt bekomme, die hier in Deutschland leider sehr einseitig sind. Man fühlt sich  manchmal wieder wie damals im Sozialismus, wo man sich im Ausland zusätzlich informieren mußte. Ein Vorteil der Kurzwellensender ist, daß das Programm nicht manipulierbar ist wie das Internet und man kann es im Auto hören.“

 

Die Mail ist von Uwe Riemenschneider aus Jena, und er hat noch viel mehr geschrieben. Hören Sie:

 

„Liebe Redaktion von Germanradio,

 Ich höre ihre Sendungen seit längerem über die Kurzwellen, wenn ich Gelegenheit dazu habe.

Mein Empfänger ist ein etwa 60 Jahre altes Röhrenradio, das in der DDR gebaut wurde. Es ist ein 10-Kreis-Empfänger mit Kurzwellenlupe und umschaltbarer Bandbreite und selbstverständlich mit einem grünen "magischen Auge". Als Antenne dienen wenige Meter Draht, die aus dem Fenster hängen.

 

Die Qualität der Ausstrahlungen ist sehr gut, der Sender im 49m-Band ist eine der lautesten Stationen im Band.

Die Signalpegel liegen bei maximal 5mV im 49m-Band und etwa 1 mV im 16, 19, und 41m-Band als Spitzenwert.

Der Sender in Kamalabad ist aber besonders bei guten Ausbreitungsbedingungen durch Fading beeinträchtigt, daher

nutze ich meist das 41m-Band. Trotz der um 1000 km größeren Entfernung nach Sirjan ist das Signal sehr gut.

Für die Morgensendung fehlt mir meist die Zeit, dort ist das Signal im 16m-Band das stärkere.

Besitzen die beiden Sender die gleiche Antennenanlage und wie hoch ist die Sendeleistung ?

Wie heißt das Klavierstück, das immer am Anfang und zum Ende der Sendestunde gespielt wird ?

Nachdem ich im letzten Urlaub mit meiner Frau Jordanien besucht habe und angenehm überrascht war von der Freundlichkeit

der Menschen dort, haben wir für dieses Frühjar eine Rundreise durch den Iran gebucht ! Da dieses Land eine mehr als 5000 Jahre

alte Kultur hat, sind wir sehr neugierig. Lassen wir uns überraschen...

Viele Grüße Uwe Riemschneider”

So viele Informationen und Fragen in einer Mail. Ganz toll, vielen Dank Herr Riemenschneider. Wir wünschen Ihnen eine unvergessliche Iranreise, vielleicht ein Treffen mit unserem Team in Teheran und ein bischen Geduld, weil wir wegen der Neujahrsferien Ihre Fragen nicht gleich beantworten können.

 

 

Am 16. März bekamen wir noch folgende Mail, der ein Bild mit einem in voller Blüte stehenden Magnolienbaum beigefügt war.

 

 

„Hallo liebes Team von IRIB,

Vielen Dank für ihre liebe e-Mail die wir von Ihnen bekamen und auch dafür das unser Hörerbrief bei ihnen heute gesendet wurde. Wir haben heute mit einem Freund vor dem Radio gesessen und ihre Sendung in relativ guter Qualität hören können.

Das Land Iran selbst mal in Augenschein zu nehmen und die Architektur und Wüstenstädte mit den persischen Gärten kennenzulernen ist sicherlich ein Anreiz, den wir zwar nicht in naher Zukunft ermöglichen, in ferner Zukunft sicherlich nicht ausschließen möchten. Tatsache ist, dass mittlerweile auch die deutschen Medien zu Iran nicht immer nur die politischen Themen bevorzugen, sondern  auch touristische Ziele beinhalten, so  u.a. auch die iranischen Skigebiete oder die Moscheen von Isfahan. Vielleicht kommt es mal dazu das Morgenland von 1001 Nacht selbst anzusehen.

Wir freuen uns sehr auf eure Antwort und natürlich auf die QSL -Karte. In älteren Hörersendungen hatten wir mal mitbekommen das ihr Karten aus dem Iran versendet. Hättet ihr ggf. auch eine für uns? Natürlich nur wenn es möglich ist.

Ersteinmal lieben Dank für eure Mühe, hier von den Hörern Michael Dulisch mit Iris Cox und Grüße auch von unserem Freund Thomas van Kempen, alle aus Dinslaken...“

Liebe Frau Cox, lieber Herr Dulisch, wir hoffen Ihren Wünschen entsprechen zu können. Wir bestellen auch Grüße an Ihren Freund.

Nun aber unser heutiges Musikstück, zu dem wir Ihnen und allen anderen Hörerfreunden einen guten Empfang und gute Unterhaltung wünschen.

 

Liebe Freunde von IRIB, heute machen wir nun nicht mehr weiter mit der Hörerpost, sondern mit einem Interview.

Unsere liebe Martina Pohl war so nett uns ein wenig ihrer Zeit zu schenken und auf die Fragen von Herrn Schahrokny zu antworten, wofür wir ihr danken.

Hier nun das Interview und damit auf Wiederhören aus unserer heutigen Hörerpostsendung. Bleiben Sie gesund und wohlauf und für alle, denen es gerade nicht so gut geht, denen wünschen wir gute Besserung! Choda hafez!

 

Interview mit Martina Pohl

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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