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Sonntag, 23 März 2014 06:10

Hörerpostsendung, 16. März 2014

Hörerpostsendung, 16. März 2014
Bismillaher rahmaner rahim - „Großes Lob an die Sprecherinnen, es wird klar und verständlich gesprochen, so daß die Sendung gut verfolgbar ist; besonders wichtig bei den Nachrichten.“

 

Oh, Herr Radschabi, das ist aber ein schöner Beginn für unsere heutige Hörerpostsendung.

Ja, finde ich auch, deshalb habe ich ja auch gleich aus diesem Brief vorgelesen.

Und damit begrüßen wir Sie alle ganz herzlich zur heutigen Sendung, liebe Hörerfreunde.

Aber sagen Sie woher kommt denn der Brief und wer hat ihn geschrieben?

Er kommt aus der hessischen Stadt Helsa, die südöstlich von Kassel im Kaufunger Wald liegt. Und geschrieben hat ihn Hans-Peter Theman, er ist Betriebsingenieur und empfängt unsere Sendungen mit einem Reuter RDR 50 B Empfänger mit 15 m Langdrahtantenne. So auch am Dienstag den 21. Januar, wo er unsere Morgensendung gehört hat.

Dann lesen Sie bitte auch gleich vor, was er geschrieben hat!

„Sehr geehrte Damen und Herren,

die Überraschung ist Ihnen gelungen. Vielen Dank für die Weihnachts- Neujahrsgrußkarte, das Geschenk (die Kachel) und den Sendeplan. Darüber habe ich mich sehr gefreut.

Großes Lob an die Sprecherinnen, es wird klar und verständlich gesprochen, so daß die Sendung gut verfolgbar ist; besonders wichtig bei den Nachrichten.

Die Sendung war ab und zu durch kurze starke Schwankungen und einen ständigen Brummton beeinträchtigt.

Ab 08:18 UTC war kein Signal mehr auf der Frequenz 15250 kHz vorhanden, deshalb habe ich auf die Parallelfrequenz 17690 khz umgeschaltet und den Schluß der Sendung gehört. Interessant war der Kommentar über die Aussagen von Obama und das Abhören.

Für das Jahr 2014 wünsche ich Ihnen Allen alles erdenklich Gute.

Mit freundlichen Grüßen aus Helsa

Hans-Peter Themann

Über eine Empfangsbestätigung freue ich mich sehr. Vielen Dank.“

Schönen Dank auch Ihnen Herr Themann, wir wünschen Ihnen weiterhin guten Empfang unserer Sendungen.

 

Und Herr Radschabi haben Sie noch weitere so schöne Zuschriften von unseren Hörerfreunden bereit?

Sie werden es nicht glauben – ja! Hören Sie:

„Euer Programm kommt täglich bei mir in Ostfriesland mit besten Werten an und es ist wie immer hochaktuell mit viel Hintergrundanalyse und Herzblut gestaltet, weiter so meine Lieben.

Allah möge Euch und Euer Land beschützen.

Euer Hörerfreund Wilfried Hofmann

Rechtsupweg autonome Republik Ostfriesland“

 

 

Ach ja, Wilfried Hoffmann, den kennen wir ja gut, er hat uns schon so viele interessante Bücher geschickt, sodass wir hier schon Probleme hatten die alle auch gut unterzubringen. Aber sie sind inzwischen alle in neuen Bücherschränken aufbewahrt. Es wäre toll, wenn Herr Hofmann selber auch einmal in unser schönes Land kommen könnte und uns in der Redaktion  besuchen würde, dann könnte er sich gleich vor Ort davon überzeugen, dass seine Bücher bei uns in guter Hand sind.

Herr Hofmann hat uns auch über die Zusendung neuer Bücher informiert, d.h. im IRIB-Büro in Berlin sind sie schon eingetroffen. Aber er hat auch ein wichtiges Statement  zur aktuellen Krise in der Ukraine gegeben.

Das war zu erwarten, dass unsere Hörerfreunde sich in Kürze mehr zu diesem aktuellen Thema äußern werden, wo der Krisenherd doch an der Grenze zu Europa, sozusagen vor ihrer Haustüre liegt. Also Herr Radschabi, lesen Sie mal vor.

„Hallo liebes Moderatoren Team!

Fr.Tschaupankareh und Hr. Radschabi.

 

In Anbetracht der Ereignisse in der Ukraine möchte ich Euch hiermit den Standpunkt der deutschen Regierungsmannschaft darlegen.

Realismus gefragt?  Manche säbelrasselnde Stimme vermittelt in diesen Tagen den Eindruck, am besten sollte die Bundeswehr in der Ukraine als Schutzmacht einmarschieren. Neben der  Lösung der Krimfrage könnte sie

im Stil einer Strafexpedition gleich noch die Rechte Homosexueller in Russland durchsetzen, möchte man anfügen, um zu verdeutlichen, wie weltfremd und anmaßend die Idee ist, eine militärische Option auch nur am Rande in Betracht zu ziehen.

Sie ist keine und darf keine sein, im Gegenteil. Auch Sanktionen gegen Russland verfehlen beim gegenwärtigen Stand ihr Ziel.

Wenn etwas in dieser Krise deeskalierend wirkt, dann ist es wirtschaftliche Nähe.

Hinter den Kulissen geschieht das auch. Aber öffentlich lebt ein ideologischer Grabenkampf auf, der längst nicht nur von Russland, sondern auch durch Betonköpfe im Westen befeuert wird.

Als notorische Russland-Hasser sehen sie sich in ihrem Weltbild bestätigt oder haben sich in ihrem Machtstreben auf eine Allianz mit dubiosen ukrainischen Oppositionellen eingelassen. Logisch ist es indes nicht, den Umsturz in der Hauptstadt als basisdemokratischen Akt zu bejubeln, zugleich aber ein Referendum auf der Krim und die Abkehr der dortigen Bevölkerung von Kiew zu verurteilen. Die EU ist selbst schuld, dass sie sich

mit ihrem Vorstoß, die Ukraine aus Russlands Einflussbereich zu lösen, eine  blutige Nase geholt hat. Den Schaden sollte sie durch eine realistische Sicht zu begrenzen versuchen.

Das heißt, das Referendum ohne Getöse zu akzeptieren. Läuft alles gut, gelingt es ihr im Gegenzug vielleicht sogar, den Wandel im übrigen Land zu gestalten!“

 

 

Danke Herr Hofmann für diesen wichtigen Beitrag zur aktuellen Krise in der Ukraine. Die Ausmaße des Konfliktes dort sind für die meisten Menschen in Europa wohl sehr unerwartet gekommen und über dessen Verlauf oder Ausgang kann man nur spekulieren und auf Vernunft und gesunden Menschenverstand bei den Politikern hoffen, damit nicht eine weitere Region in der Welt ins Unglück gestürzt wird.

Aber ich sehe Herr Radschabi hält mit Ungeduld die nächste Hörerzuschrift in der Hand und möchte sie gerne vorlesen.

 

Liebe Frau Tschupankare, Sie haben Recht. Hier hat sich jemand zurück gemeldet, der schon jahrzehntelang sein Hobby vernachlässigt hatte. Es ist Herr Reinhard Westphal aus Admannshagen. Das liegt ganz im Nordosten Deutschlands nahe der Ostsee. Herr Westphal hat am 24. und 25.Februar Empfangsberichte von unseren Sendungen angefertigt und dazu folgendes geschrieben:

 

„Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe ihre Sendungen gehört und weiß jetzt auch aufgrund der Sendepläne, wann ich IRIB wieder empfangen kann. Nicht immer werde ich Berichte schreiben können, aber diesmal habe ich ein wenig Zeit.

Die Sendungen waren sehr interessant, lehrreich und abwechslungsreich, es hat mir viel Freude gemacht, ihre Programme zu verfolgen. Besonders beeindruckend empfand ich die Programmvielfalt, die Zitate aus den Suren, die unterschiedlichsten nationalen und internationalen Informationen.

Ja, es sind viele Jahre ins Land gegangen, wo berufliche und private Verpflichtungen es nicht ermöglichten, internationales Radio zu hören. Nun bin ich zu Hause und habe neben anderen Beschäftigungen ein wenig Zeit, meinem schon in Vergessenheit geratenen Hobby zu frönen. Als ich mit dem DXen anfing, gab es in der Welt noch eine Vielzahl von Stationen mit deutschen Programmen. Das hat sich natürlich grundlegend geändert, auch ein wenig schade. Meine ersten Stationen, die ich Anfang der 70er Jahre in Deutsch empfing, waren beispielsweise Radio Chile, Radio Canada, Radio Südafrika, HCJB. Ich bin daher auch noch sehr froh, dass IRIB in deutscher Sprache sendet. Ihre Website gefällt mir auch.

Nun habe ich genug geschrieben und möchte Sie auch nicht langweilen.

Ich würde mich freuen, wenn Sie mir für meinen Bericht eine QSL-Karte zukommen lassen würden. Vielleicht haben Sie auch noch einen kleinen Aufkleber oder kleines Lesezeichen für mich.

Ich hoffe, dass Sie mit den beiden Fotos etwas Freude haben. Dann wissen Sie auch gleich, in welcher Region ich lebe.

Ich wünsche Ihnen alles Gute und hoffe auf Ihre Rückantwort.

Mit freundlichen Grüßen        Ihr Reinhard Westphal“

Herr Radschabi, ich sehe hier auch persische Sätze in dem Brief von Herrn Westphal, das ist ja witzig.

Herr Westphal hat zwei seiner Sätze in den Google Übersetzer eingegeben, aber was dabei herauskommt, ist nicht unbedingt zu empfehlen.

Hören Sie dieses Beispiel:

Zur Zeit haben wir Winter, aber Temperaturen des Frühlings (12 Grad), die Natur spielt ein wenig verrückt.

در حال حاضر ما در زمستان، اما درجه حرارت از فصل بهار (12 درجه)، طبیعت بازی می کند کمی دیوانه.

Das hört sich lustig an, eigentlich müßte es heißen........................................

 

در حال حاضر هنوز در  زمستان به سر میبریم ولی هوا بهاری  است. گویا طبیعت کمی دیوانه بازی در آورده است

Herr Westphal schrieb zu seinen Persischversuchen

„Die persischen Schriftzeichen sehen kompliziert, aber auch faszinierend aus, ein göttlicher Beitrag für die Vielfalt der menschlichen Kulturen. Ist das nicht wirklich eine Bereicherung?!“

Da stimmen wir Ihnen zu. Was wäre die Welt langweilig, wenn alle die gleiche Schrift und Sprache hätten! Schön Herr Westphal, dass Sie darauf hinweisen.

Nach so viel positiven Zeilen unserer Hörerfreunde wollen wir Ihnen und uns erstmal eine Pause gönnen. Da kommt das Musikstück, das unser netter Sendeleiter Herr Mahbod heute für uns herausgesucht hat, gerade recht. Übrigens müssen wir Herrn Mahbod an dieser Stelle einmal ganz aufrichtig danken und loben, denn nach einem komplizierten Bruch seiner linken Hand hat er schon nach etwa 3 Wochen und mit vielen Komplikationen seine Arbeit wieder aufgenommen, damit es beim Funk in Deutsch nicht zu einem Chaos kommt. Sicher schließen Sie sich alle unserem Dank an. Und nun das Musikstück.

 

Frau Tschupankare, manchmal versteht man die Welt nicht mehr! Erinnern Sie sich, letzte Woche hatten wir doch einen Brief von Herrn Martin Brosche aus Schwäbisch-Gmünd vorgelesen,  nachdem er sich längere Zeit nicht mehr gemeldet hatte, war er  uns gegenüber doch ganz freundlich eingestellt.

Ja sehen Sie, hier ist der letzte Brief da stand:

„Sehr geehrtes IRIB-Team, ja jetzt ist es in Genf mit dem iranischen Sanktionsstreit Gottlob zum besseren ausgegangen, und ich will gerne wieder mit Hörberichten weitermachen. Auch der Empfang hat sich plötzlich verbessert...

Wissen Sie, Frau Tschupankare, dieser Brief klingt doch eigentlich positiv aber wir haben eine E-Mail von Bernd Seiser, dem Vorsitzenden des RTI-Hörerclubs in Ottenau bekommen, in der es heißt:

„Im Anhang auch ein Schreiben, um dessen Weiterleitung mich Martin

Brosche gebeten hat und der Bitte möchte ich hiermit auch nachkommen.“

 

Und was steht denn nun in dem Brief von Herrn Brosche?

 

„Schwäbisch Gmünd 19.02.2014

Sehr geehrter Herr Seiser.

Möchte Ihnen kurz mitteilen, dass ich ab sofort die RTI – Mitgliedschaft kündigen möchte. Werde eben das „dx-en“ einstellen. Nach Teheran schreibe ich sowieso keine Berichte mehr, denn die sind ja eingeschnappt über meine Meinung. Auch Frau Ufuk Gecim können Sie mitteilen, dass ich da auch kein Interesse mehr habe.

Nein, Europa ist schon viel zu groß, da brauchen wir keine Osterweiterung wie Türkei, oder gar die instabile Ukraine.

Mit China Radio ist auch keine Antwort mehr zu erwarten. Da gab es vor kurzer Zeit noch Scherenschnitte und Kalender. Auch alles eingestellt? Mit der Frequenz 3985 bzw. 6005 Khz kann ich nichts empfangen.

Dann geht ein KW-Gerät auch nicht mehr, reparieren lohnt nicht. In den Elektro-Märkten sagen sie nur: Die Auslandsdienste auf KW sterben bald ganz aus.

Sie können meine Meinung an die genannten, obigen Stationen per Mail mitteilen. – Danke!

QSL-Karten kommen kaum noch, nicht mal aus Seoul. Aber aus Nordkorea kam eine Grußkarte. Gottseidank stemmen die sich noch gegen den Trend. Was nützte das Ende der Sowjetunion, da war noch Stabilität zwischen den Republiken. Die Ukraine war wohl damals noch besser dran. Jetzt ist so ein Chaos, und die Leute sind ganz verarmt. Aus Hanoi kommen zwar Karten, aber immer dieselben....   Viele Grüße Martin.“

Oh je, das hört sich aber gar nicht gut an.  Falls Sie uns gerade doch zuhören Herr Brosche: also es macht nichts, wenn Sie uns Ihre Meinung schreiben, wir wissen auch Kritik zu schätzen.  Als langjähriger Dx-er sollten Sie sich auch nicht von vorübergehenden Empfangsschwierigkeiten abhalten lassen.

Sicher haben Sie auch gehört, dass wir gerade den Brief von Herr Reinhard Westphal vorgelesen haben, wo drin steht, dass er nach über 20 Jahren Pause wieder angefangen hat mit seinem Kontakt zu deutschsprachigen Sendestationen überall in der Welt. Nehmen Sie sich doch ein Beispiel an ihm und sehen Sie die Vorteile bei der Sache. Hier haben wir noch ein Beispiel, es ist Herr Walter Franz aus Pößneck in Thüringen. Er hat uns kürzlich folgendermaßen geschrieben:

„Hallo,liebe Freunde in der Islamischen Republik Iran !
Nach langer Zeit, auch gesundheitlich bedingt , möchte ich mich wieder mit einem Empfangsbericht bei Euch melden.
Für die lieben Wünsche für das neue Jahr möchte ich mich herzlich bedanken.
Auch ich wünsche Euch für das Jahr 2014 alles Gute, viel Gesundheit und Wohlergehen.Vielleicht gehen dieses Jahr alle Eure Wünsche in Erfüllung.
Ich habe einen Empfangsbericht beigelegt und würde mich über eine Empfangs-Bestätigung mit QSL Karte sehr freuen.
Wollen wir die Verbindung, solange es die Kurzwelle gibt, aufrecht erhalten.
Ich bin ein alter Anhänger der Kurzwelle, 76 Jahre, und ich würde es bedauern, wenn es Euch eines Tages nicht mehr gibt.
Für Eure Antwort im Voraus besten Dank.“
Das ist sehr nett von Ihnen Herr Franz, wenn Sie uns vermissen würden. Deshalb sagen wir auch:
Lieber Herr Brosche versöhnen Sie sich lieber wieder mit uns und den anderen  Radiostationen, wir würden uns freuen und Ihnen entgehen weiterhin nicht mehr so viele interessante Informationen.

 

Übrigens - Bernd Seiser läßt auch Grüße an Herrn Brosche ausrichten und bedankt sich dafür, dass er auf die rechtzeitige Ankündigung der Sommerfrequenzen aufmerksam gemacht hat.

Ja, Herr Seiser hat dazu selbst auch folgendes angemerkt:

„Wenn`s auch noch kalt ist, die Sommerzeit wird kommen und wir Hörer
brauchen die neuen Frequenzen, also bitte baldmöglichst bekannt geben.
Mit freundlichen Grüßen, Bernd.“

Auch im Allgäu war jemand besorgt wegen der rechtzeitigen Bekanntgabe der neuen Frequenzen, nämlich Herr Helmut Dieterle.

Aber wir können alle beruhigen, die neuen Frequenzen sind da und wurden den Multiplikatoren Bernd Seiser, Helmut Dieterle und Volker Willschrey mitgeteilt, damit sie auch rechtzeitig an die Fachzeitschriften und Clubs usw. weitergeleitet werden. In unseren Sendungen und auf der Internetseite werden wir sie auch rechtzeitig mitteilen.

Jetzt wollen wir aber der Bitte von Bernd Seiser nachkommen, der durch uns Dank und Grüße aussprechen möchte. In seinen Mails hieß es:

„Ebenso möchte ich mich bei Dietmar Wolf für die freundlichen Grüsse
an unseren RTI Hörerklub Ottenau, an Helmut Matt und an mich
persönlich freundlich bedanken.
Einen weiteren Gruß möchte ich auch an unser Hörerklubmitglied Heinz

Günter Hessenbruch übermitteln lassen und ihm zu seinem Rekord der

IRIB Empfangsberichte herzlich gratulieren.

Schon lange habe ich nichts mehr von Marzena Opalinska aus Polen

gehört, deshalb habe ich mich am 23.Februar besonders gefreut, wieder

von ihr zu hören und möchte sie gerne in einer Sendung von „Wir und

unsere Hörer“ im März freundlich grüßen.“

 

Und wir grüßen Herrn Seiser und danken für alle seine Aktivitäten und Mühen, die er für das Hobby so vieler Gleichgesinnter auf sich nimmt. Möge die Freude bei dieser Arbeit allen Ärger, der auch damit verbunden sein kann, überwiegen!

Heute weisen wir im Auftrag von Bernd Seiser auch schon ein erstes Mal auf das

33. überregionale DX-Treffen des Ottenauer Kurzwellenhörer-klubs Murgtal mit RTI Hörertreffen am 10.Mai 2014 hin.

Also machen Sie sich heute schon mal einen Vermerk in ihrem Terminkalender,  liebe Hörerfreunde!

 

 

Hier Frau Tschupankare, hier ist auch noch eine nette Mail. Wollen Sie die mal vorlesen?

Gerne, zeigen Sie mal Herr Radschabi.

Wenn es Ihnen recht ist, dann lese ich gleich alles vor oder?

„Hallo liebes deutschsprachiges Team von Radio I.R.I.B. liebe Grüße aus Dinslaken von Michael Dulisch und Iris Cox .
Zuallererst einen recht herzlichen Dank von mir und Iris für eure schöne QSL-Karte von Pole - Khaju sowie den Magnethalter und die Weihnachtskarte die wir von euch letzte Woche in einem Umschlag in unseren Briefkasten fanden. Wir haben uns wirklich sehr darüber gefreut, auch über die Tatsache, dass die Post bei uns angekommen ist.
Der Magnethalter hat schon seinen Stammplatz an unserem Kühlschrank bekommen und auch die schöne QSL mit diesem wirklich beeindruckenden Gebäude und seiner Architektur hat sich in unserem Album verewigt.
Heute Abend hatten wir unseren Siemens Weltempfänger wieder auf eure Frequenz gerichtet und hatten einen relativ guten Empfang gehabt, ähnlich wie das Programm an den Wochenenden, welches wir beruflich bedingt öfters verfolgen als unter der Woche.

Wenn ich Sie mal unterbrechen darf Frau Tschupankare, sehen Sie mal her, die Hörerfreunde aus Dinslaken haben sozusagen als Beweis ihres Empfangs unserer Sendung auch gleich Bilder von ihrem Weltempfänger mit unseren Frequenzen gemacht. Das ist ja prima, vielen Dank.

 

Nun lesen sie ruhig den Rest der Mail vor.
„Interessant finden wir jedesmal, dass ihr zu Beginn jeder Sendung Zeilen aus dem Koran vorlest und diese auch im Anschluß direkt übersetzt werden. So kann man sich ein besseres und vor allem verständlicheres Bild über die Verse machen, als wenn man es nur in der arabischen Sprache hört.
Auch die orientalischen Klänge, die ihr öfters in euren Beiträgen einfügt, bringen ein typisches Flair zu uns rüber. Fehlt nur noch die Wärme. Orientalische und asiatische Teesorten trinken wir öfters dazu.

Einen neuen Bericht haben wir euch heute beigefügt, und würden uns natürlich sehr über eine weitere QSL-Karte freuen.
Wir haben beide Frequenzen beobachtet und festgestellt, dass die 6205 kHz doch die lautere und empfangsstärkere ist als die 7425 kHz. Aufgefallen ist jedoch, dass trotz des heutigen relativ guten Empfangs der Ton öfters etwas "dumpf" klingt was die Verständlichkeit manchmal etwas einschränkt.

Danke an die Dinslaker für ihren ausführlichen Bericht. Wir wünschen uns, dass wir auch in Zukunft noch mehr von Euch hören. Eine Mail haben wir Euch auch schon geschrieben, wir hoffen sie ist angekommen.

 

Herr Radschabi ich sehe hier noch eine Menge weiterer Empfangsberichte. Lesen wir doch mal vor, von wem die sind.


An dieser Stelle möchten wir uns für weitere Empfangsberichte bedanken, die uns von

Bernd Neumann aus Berlin, Martina Pohl aus Überlingen, Reiner Peuthert aus Stendal, Günter Jacob aus Neuburg, Dieter Buchholz aus Klein-Oschersleben, Peter Möller aus Duisburg, Dieter Leupold aus Leipzig, Werner Schubert aus Grafing, sowie Horst und Monika Kuhn aus Hamburg zugesendet wurden.

Liebe Hörerfreunde heute wird in Iran die Dichterin Parvin E‘tesami gewürdigt, denn heute am 16. März ist ihr Geburtstag.

Parvin E‘tesami wurde also an einem Tag wie diesem im Jahr 1906 in Tabriz geboren und starb noch jung am 5. April 1941 in Teheran, wohl an Typhus.

Sie hatte ein religiöses, kulturelles und wohlhabendes Elternhaus und eine besonders innige Beziehung zu ihrem Vater, der ihr in jungen Jahren arabische und persische Literatur lehrte. Als sie zur Grundschule ging, konnte sie bereits lesen und schreiben. Ihre ersten Gedichte schrieb sie mit acht Jahren.

Nach Parvin E’tesami ist der Literaturpreis des „Iran Book House“ benannt, der jährlich vergeben wird.

Parvin E’tesami wurde geboren, als es durch die konstitutionelle Revolution in Iran zu einer konstitutionellen Monarchie kam. Der Schah hatte von da ab also keine absolutistische Macht mehr und es gab eine Verfassung mit bürgerlichen Grundrechten.

Sie erlebte den Übergang von der Kadscharen zur Pahlavi-Dynastie und in ihren Gedichten kritisierte sie die sozialen Mißstände und setzte sich vor allem auch für die Frauenrechte ein.

Es sind kaum deutsche Übersetzungen ihrer Gedichte zu finden, deshalb hat sich eine unserer Kolleginnen die Mühe gemacht eines der Gedichte von Parvin E’tesami zu übersetzen, wofür wir ihr danken.

Mit diesem Gedicht wollen wir uns heute aus der Hörerpostsendung von Ihnen verabschieden und freuen uns schon aufs nächste Mal.

Der König zog einst an einem Ort vorbei,

Da  erhob sich lautes Jubelgeschrei.

Inmitten des Jubels fragte ein Waisenkind

Was auf der Königskrone  so schön glitzert und

blinkt.

Einer sagte: „Woher sollen wir wissen was das ist!

Es ist aber klar,  dass es sehr Kostbares ist!“

Eine Greisin kam herbei, das Kreuz gekrümmt vor

Schmerzen,

Sie sprach: „Das sind meine Tränen und die Tropfen eurer

blutenden Herzen!

Der da  betrog uns in der Hirtenkutte, mit dem

Hirtenstab  in der Hand,

Doch der Herde ist dieser Wolf schon lange bekannt.

Ein Dieb ist dieser Frömmler, der Dörfer kauft mitsamt

allem Gut.

Ein Geizhals ist dieser König, der sich Hab und Gut der

Vasallen einverleiben tut.

Du solltest die Tränenperlen auf den Gesichtern der

Waisen sehn,

Dann wirst du das Blitzen auf der Krone zu deuten

verstehn!"

 

Ach Parvin! Was nützen wahre Worte denen, die den falschen

Weg beschreiten?!

Wo ist denn nur einer,  dem wahre Worte genehm und kein

Unbehagen bereiten?

 

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