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Montag, 03 März 2014 10:37

Hörerpostsendung am 2. März 2014

Hörerpostsendung  am 2. März 2014
Bismillaher rahmaner rahim - Haben Sie auch schon Frühlingsgefühle liebe Hörerfreunde und Stammtischgäste?

 Locken Sie auch schon die Gartenbeete, die Vorgartenrabatten und die Blumenkübel zu Frühjahrsaktivitäten? Die länger werdenden Tage und die steigenden Temperaturen lassen bei so manchem von uns sicher ein Kribbeln in den Fingern und die Sehnsucht nach Natur und frischer Luft steigen. Ein Besuch in der Gärtnerei wird ins Auge gefaßt um die ersten Primeln , Stiefmütterchen, Levkojen oder andere Frühlingsblüher ins Haus bzw. auf die Terasse, den Balkon oder in den Garten zu holen. Endlich kann das triste Grau des Winters wieder vertrieben werden.

Sicher  regen sich bei Ihnen in Deutschland in diesem Jahr nach dem milden Winter die Frühlingsgefühle auch schon früher.

Hier bei uns in Iran sind sie sozusagen „on time“, wie sonst auch um diese Jahreszeit, und sie gehen einher mit einem geschäftigen Treiben in den Bazaren und Einkaufspassagen, auf den Märkten und in den Gärtnereien. Es kann nicht mehr verleugnet werden, der Frühjahrsbeginn rückt näher und näher, und damit auch das Neue Jahr. In knapp 3 Wochen ist es soweit, dann beginnt der große Count Down und alles muß vorbereitet sein wenn der Frühling Einzug hält und mit ihm das Neue Jahr.

Dann ist auch wieder Reisezeit und es heißt die Koffer und die Bettsachen-Bündel, die Zelte und die Picknickkocher, Geschirr und Decken einzupacken und was man so braucht um im Lande umherzureisen.

In einigen Zuschriften bzw. Mails unserer Hörerfreunde ist auch vom Reisen die Rede, aber nicht von Reisen im eigenen Land, sondern von einer Reise nach Iran oder zumindest Reiseplänen und erfolgten oder leider nicht durchführbaren Reisen in unser Land. Wir lesen diese Post heute zuerst vor.

 

Am 6. Februar schrieb Frau Helga Hübl aus Österreich folgende Mail:


„Zum Jahreswechsel hatte ich die Gelegenheit mit meinem Mann im Zuge einer Studienreise den Iran, seine Bevölkerung und die beeindruckende Kultur dieses Landes kennen zu lernen. Es hat sich bei mir ein beachtlich positives Bild von Iran eingestellt.
Deshalb freue ich mich über den Kurswechsel der Politik diese Landes. Aussenminister Sarif hat sich von der Holocaust-Leugnung seines Vorgängers distanziert. Ob die gängigen Darstellungen in diese Angelegenheit bis in alle Details so zutreffen, wie sie uns jeden Tag unter die Nase gehalten werden oder nicht: Es wurde in dieser Zeit Unrecht getan. Diese Tatsache nehme ich zum Anlass, die gegenwärtige Politik zu diesem Thema genau unter die Lupe zu nehmen. Denn für Vergangenes fühle ich mich nicht verantwortlich.“

Wir danken Frau Hübl für diese positive Stellungnahme zu Iran und würden uns freuen, wenn es zu weiteren Kontakten mit unserem Sender käme.

Am 21. Januar machte uns ein Hörerfreund aus Buxtehude Hoffnung, ihn und seine Ehefrau bald einmal in unserer Redaktion begrüßen zu dürfen, hören Sie was er geschrieben hat:

„Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bedanke mich fuer Ihre Glueckwuensche zum neuen Jahr und das Präsent, welches ich vor einer Woche gut erhielt. Allerdings kann ich erst heute antworten. - Wir sehen und hören IRIB durch das Weltnetz, da auf Kurzwelle gestört. Sehen wir doch durch Sie andere Informationen. - Wir möchten auf diesem Wege alles Gute für dieses Jahr 2014 wünschen, vor allem Gesundheit, Ihnen, Ihren Kollegen und dem iranischen Volke.“   

Kurz darauf kam die folgende Mail:

„Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe leider vergessen meinen Namen anzugeben. Also die Nachricht von vor 5 Minuten kommt von Wolfrath Opitz aus Buxtehude in Deutschland.- Bitte teilen Sie mir mit, ob wir, falls wir uns zu einer Privatreise nach Teheran entschliessen sollten, Sie kennenlernen dürfen. Weiterhin alles Gute, wünschen Ihnen Wolfrath Opitz und Gemahlin. “

Nachdem wir Herrn Opitz dann per Mail unsere Freude und Bereitschaft für ein Treffen in Teheran mitgeteilt hatten, kam dann am 26. Januar leider folgende Mail von ihm:

„Sehr geehrte Damen und Herren,
ich bedanke mich für Ihre Nachricht vom 21. Januar. In bezug auf unsere Absicht Sie zu besuchen, so bleibt es vorerst ein großer Wunsch, da meine Frau aus Gesundheitsgründen die Reise doch nicht wird schaffen können. Für die Einladung bedanken wir uns.“

Lieber Herr Opitz, wir bedauern dies sehr und wünschen Ihrer Frau alles Gute und gute Besserung. Vielleicht klappt es ja doch später noch mal und Ihr Wunsch wird in Erfüllung gehen. Wir würden uns freuen.

 

Auf dem Postwege erreichten uns wieder mehrere Empfangsberichte von Herrn Wolf-Lutz Kabisch aus Malschwitz, die er Ende Dezember und im Januar angefertigt hat. Aber wie es scheint sind seine Berichte und sein Brief vom November, nicht bei uns angekommen. Das tut uns sehr leid.

In seinem neuen Brief schreibt Herr Kabisch aber auch noch:

„Ich plane eine Reise nach Iran mit meiner Frau vom  8. – 15. Mai. Ihre Landkarte ist mir sehr hilfreich bei der Vorbereitung darauf. Nun fehlt mir noch eine physische Karte, denn Karten vom Iran gibt es nur in (fast) unbrauchbaren Maßstäben. So viel dazu. Vielleicht höre ich das nächste Mal meinen Namen?“

Lieber Herr Kabisch, ob Sie uns heute zuhören? Es wäre schön, wenn Sie uns in Teheran besuchen und wir Ihnen für Ihre Reise auch hilfreiche Tipps geben könnten. Wir werden uns auch auf dem Postwege an Sie wenden. Per Mail und übers Internet ginge es natürlich schneller. Was noch nicht ist, kann ja noch werden.

Herr Kabisch schrieb weiter in seinem Brief:

„Zur Sendung vom 19.01.: Hoffentlich wird das deutsche Programm von IRIB nicht „wegrationalisiert“ – es wäre ein großer Verlust: nicht wegen der Hörerpost, sondern wegen der Nachrichten und Kommentare!

Übrigens: die Oma/Opa-Mail hörte ich wörtlich in „Stimme der Türkei“. Ich weiß schon, wie schwer es ist, allen Hörern gerecht zu werden, ihnen alle Wünsche zu erfüllen; die Ansprüche sind zum Glück sehr mannigfaltig.

Ich wünsche Ihnen alles Gute und hoffe, dass Sie uns noch viele gute Sendungen bescheren.

Viele Grüße von Ihrem Hörer Wolf Lutz Kabisch

Die kleine schöne Kachel hängt an meinem Arbeitsplatz“

Wir freuen uns, dass unsere kleine Freundschaftskachel auch bei Ihnen einen guten Platz gefunden hat.

Und danke für das Verständnis, dass wir es nicht allen Hörerfreunden recht machen können. Wir versuchen unser Möglichstes zu tun, aber wir haben Prinzipien, die nicht für aller Wohlgefallen geopfert werden, dass sollte von allen berücksichtigt werden. Nichtsdestotrotz sind wir offen für Kritik und Verbesserungsvorschläge – Sicher kennen Sie den Begriff „Stallblindheit“ auch, und vor der ist niemand sicher.

Herr Uwe Kohlhoff ist kein Hörerfreund von IRIB, aber er besucht unsere Internetseite und hat auch schon unser Land besucht. In einem Comment schrieb er zu einem Hinweis von uns auf eine Fernsehsendung über Iran:

 

„Sehr geehrte Redaktion,

vielen Dank für den Hinweis auf diese Sendung im Fernsehen. Es werden manchmal gute Filme über den Iran gebracht, z. B. über die iranischen Naturschutzgebiete, wobei ich oft nur durch Zufall davon höre, weil ich keine Programmzeitschriften lese. Bitte machen sie weiter so. Ich bin sehr am Iran interessiert.

Andere Sache: Ich lese gern Irib-Nachrichten, weil sie mir ein schnelles aktuelles Bild von der Meinung und Politik der iranischen Regierung und Öffentlichkeit in deutscher Sprache geben. Bitte bringen sie mehr Informationen und mehr Themen, denn dadurch klicke ich öfter ihre Webseite an. 

Könnten Sie einmal bitte Berichte/Analysen geben, wie der Iran während des Krieges gegen Saddam Hussein die iranische Wirtschaft entwickelte? Mich interessiert auch besonders die Entwicklung außerhalb der großen Städte, der Bau der Infrastruktur, die Wirtschaftsentwicklung in

Kleinstädten und Dörfern. Was plant der Iran beim Eisenbahnbau. Ich war mehrfach im Iran, wobei mich besonders die lange Eisenbahnfahrt von Teheran nach Maschhad begeisterte.

Grüße Uwe Kohlhoff“

 

Die Beantwortung von Herrn Kohlhoffs Fragen ist keine Sache, die sich im Handumdrehen erledigen ließe, aber wir werden es auf jeden Fall versuchen von einer zuständigen Stelle eine Antwort auf die Frage nach der Wirtschaft während des auferlegten achtjährigen Krieges usw. zu bekommen. Und wir danken ihm für seine Kontaktaufnahme. Auch für Vorschläge für weitere Themen auf unserer Internetseite sind wir offen.

 

 

So liebe Hörerfreunde nun geht es weiter mit Mails und Briefen, die sich nicht mehr um eine Iranreise drehen.

Hörerfreund Bernd Neumann ist ein alter Bekannter von uns, und seine Empfangsberichte über unsere Sendungen kommen regelmäßig per Mail bei uns an. Herzlichen Dank ! Am 26. Januar schrieb Herr Neumann zu seinem Bericht:

„Recht schönen guten Morgen nach Teheran.
Zunächst einmal recht herzlichen Dank für die freundlichen Weihnachts-und Neujahrswünsche sowie die QSL-Karte und die Magnetfliese. Die Motive sind, wie immer, sehr schön.
Auch Ihnen und Ihren Familien ein frohes und gesundes neues Jahr!
Sehr freut mich, daß einige Sanktionen gegen Iran zu Jahresbeginn
aufgehoben wurden. Mit ein wenig Verständnis auf ALLEN Seiten ist
die vollständige Normalisierung der Beziehungen nicht mehr so
fern. Leider gibt es in bestimmten Ländern am Mittelmeer sehr
starke Vorbehalte gegen eine Normalisierung der Beziehungen.
Sicher sind die Gründe teilweise verständlich, aber sollte im
Jahr 2014 unserer Zeit nicht wirklich das Existenzrecht aller Länder
gesichert sein?
Wenn ich die 109.Sure richtig verstanden habe, ist dort die
Toleranz im Glauben beschrieben, auch wenn ich mit der
Bezeichnung "Ungläubiger" echte Probleme habe, denn ich denke
schon, daß der Gott der Christen und Allah indentisch sind.
Mit freundlichen Grüßen aus Berlin
Bernd Neumann“

 

Lieber Herr Neumann, danke für Ihre Grüße und guten Wünsche an uns, und für Ihre Meinungsäußerung. Eine Normalisierung der Beziehungen braucht Zeit und wie Sie richtig erkannt haben, gibt es auch immer gegenteilige Interessen, die einer Normalisierung im Wege stehen. Leider.

Das Thema Toleranz im Glauben kann man leider auch nicht so ganz einfach diskutieren, die verschieden Religionen haben da auch verschiedene Ansichten. Aber die monotheistischen oder Ein-Gott-Religionen haben nur einen Gott, wie der Name schon sagt, dessen Definition aber  unterschiedlich ist, wie im Christentum, wo man eine Dreifaltigkeit – Vater, Sohn und Heiliger Geist – hat, oder der Gott der Juden, der nur mit Umschreibungen bezeichnet werden soll, der Name Jahwe oder Jehova ist keine sicher belegte Aussprache seines Namens, da die jüdische Tradition es vermeidet den Gottesnamen auszusprechen. Im Islam wird dagegen der Name Allah als Bezeichnung Gottes sehr häufig genutzt. Für Muslime ist Gott der Eine Schöpfer und Herr aller Menschen, ob diese an Ihn glauben oder nicht und alle Menschen kehren wieder zu ihrem Herrn zurück.

Zu dem Begriff „Ungläubiger“, mit dem Sie Probleme haben, Herr Neumann, findet sich in der Enzeklopädie des Islam – einem sehr empfehlenswerten online-Nachschlagewerk, folgende Erklärung:


Der Begriff "Ungläubiger" ist eine der missverständlichsten Übersetzungen islamischer Begriffe und wird oft als Übersetzung des Begriffs "Kafir" (plural Kuffar) verwendet.

Das arabische Verb „kafr“ hat die Grundbedeutung "bedecken", "verbergen", "verhüllen", so dass die Bedeckung bzw. das verbergen der vollständigen Wahrheit gemeint ist. Ein Ungläubiger kann aber durchaus einen eigenen Glauben haben bzw. der Islam geht sogar davon aus, dass letztendlich jeder irgend einen Glauben bzw. Religion hat. Dies wird insbesondere in der Sure 109 deutlich, die den "Kuffar", also den Ungläubigen, gewidmet ist. Es heißt in dieser Sure:

Im Namen Allahs, des Gnädigen und Barmherzigen
(1) Sprich: O ihr Ungläubigen, 
(2) ich verehre nicht, was ihr verehrt, 
(3) auch ihr verehrt nicht, was ich verehre. 
(4) Weder ich werde verehren, was ihr verehrt habt, 
(5) noch werdet ihr verehren, was ich verehre. 
(6) Euch eure Religion, und mir meine Religion.

Praktisch ist mit dem Begriff "Ungläubiger" jeder gemeint, der kein Muslim ist, wobei die Leute des Buches oder die Leute der Schrift eine Sonderstellung als Schutzbefohlene unter dieser Gruppe inne haben.´

 

Zu dem ähnlichen Begriff Kaffer, der sicher vielen von Ihnen besser geläufig ist, heißt es in der Enzeklopädie des Islam:

Kaffer ist eine rassistische Bezeichnung im Deutschen, bzw. der europäischen Kolonialisten gegenüber den unterdrückten Afrikanern.

Der zunächst nur gegen das südafrikanische Volk der Xhosa ((sprich kosa)) und später gegen alle Afrikaner verwendete Begriff entstammt dem im Afrikanns verwendeten Begriff "Kaffer", was die afrikanisierte Vokalisation von Ungläubiger [kafir] ist.

Somit wurde die Bezeichnung der einheimischen Bevölkerung  für die Kolonialisten quasi umgekehrt und von den Kolonialisten für die Eingeborenen verwendet. Später wurde der Begriff auch als Schimpfwort im Mittelalter in Europa verwendet, was sich bis in die heutige Zeit gehalten hat.

In den Zeiten der Kolonialisierung und der Apartheid wurde er als Schimpfwort in Südafrika verwendet, sein Gebrauch ist heute in Südafrika und Namibia als Hate Speech das heißt Hassrede verboten.

Interessant ist anzumerken, dass zu den bekanntesten Mitgliedern des Volkes der Xhosa, den also früher als Kaffer beschimpften Menschen, der große und inszwischen verstorbene Freiheitskämpfer Nelson Mandela sowie Erzbischhof Desmond Tutu und Winnie Mandela gehören.


Herr Werner Schubert aus Oberbayern schrieb uns am 26. Januar zu ganz anderen Themen, wir lesen seine Mail vor:

„Hallo nach Teheran,
vielen Dank für die Post im Januar, nämlich Ihre Weihnachtsgrüße und zuletzt das schöne Buch mit der Urkunde zu meinem 500. Empfangsbericht. Ich hatte gar nicht erwartet, dafür gleich so etwas Tolles zu bekommen, also nochmals vielen herzlichen Dank!!
Die Empfangsberichte für den Monat Januar sind auch bald fertig und gehen dann auf die Reise nach Berlin. Der Empfang ist meist brauchbar bis gut hier in Grafing und oft gut bis sehr gut, wenn ich mal wieder in meinem Hobbyparadies in Oberaudorf am Inn bin. Dieses Wochenende war ich nur kurz dort, weil ich mal wieder den nachbarlichen Kater hüte und sich auch mein Meerschweinchen Lilly nicht so langweilt, wenn ich etwas mehr daheim bin.
Heute morgen gab es endlich etwas Schnee, war der Winter bisher doch eine ziemliche Mogelpackung. Einen Vorteil haben die Temperaturen immerhin, ich muss weniger heizen. Und da ich Nachtspeicheröfen habe, kommt da nach einem strengen Winter schon eine ordentliche Nachzahlung zusammen. Die für 2013 zwingt mich jedenfalls schon mal dazu, in den nächsten Monaten etwas sparsamer zu leben. Aber das kriege ich schon hin. Früher habe ich viel Geld auch in das Hobby investiert, aber viel ist ja auf der Kurzwelle nicht mehr los, entsprechend wenig Post verschicke ich noch. Und einiges geht auch bei mir schon über Internet, obwohl ich Briefe in einem richtigen Kuvert schöner finde.
Das mal kurz für heute.
Liebe Grüße in den Iran, auch an Frau Zangeneh, und bis bald mal wieder, Ihr Werner Schubert aus Oberbayern.“

Während sich Herr Schubert und sicher auch viele andere über niedrige Heizkostenrechnungen freuen, machen sich Meteorologen und Landwirte in Deutschland schon Sorgen über den viertmildesten Winter der 133jährigen Wetteraufzeichnungen, denn nicht nur die Temperaturen waren nicht winterlich sondern auch ein Großteil der Niederschläge ist ausgeblieben. In einem meteorologischen Bericht heißt es:

Im deutschlandweiten Durchschnitt fiel 30 Prozent weniger Niederschlag als im langjährigen Mittel zu erwarten wäre. Das Soll ist also nur zu 70 Prozent erfüllt.
 
„Richtig dramatisch ist es allerdings in Teilen Ost- und Südostdeutschlands. Im bayerischen Straubing fielen diesen Winter nur 30 Prozent der üblichen Niederschlagsmengen, in Leipzig, Erfurt und Dresden war es nur die Hälfte. Selbst auf den niederschlagsverwöhnten Bergen fiel viel zu wenig Niederschlag.

Und daraus folgernd fehlt auch wieder das Schmelzwasser und die Stauseen kommen u.a. mit der Energieproduktion in Nöte.

Liebe Hörerfreunde, derartige Wetterlagen lassen Sie sicher auch besser verstehen, was wir hier in Iran in den meisten Jahren erleben.

Am 3. Februar meldete sich Herr Schubert mit einer weiteren Mail:


„Hallo nach Teheran,

die Hörerpost von gestern hat mich daran erinnert, dass ich mich noch gar nicht für die kleine Kachel bedankt habe, die ebenfalls Bestandteil Ihrer Weihnachtspost war. Das sei hiermit nachgeholt!
Ehrlich gesagt, hatte ich erst mal gar keine Ahnung, worum es sich dabei handelt. Sogar Lilly hat die Kachel beschnüffelt, aber nicht für Futter gehalten... Nun klebt sie dank des eingebauten Magneten an meiner Pinwand über dem Telefon...
Also nochmals vielen Dank für die nette Überraschung!
Heute habe ich auch neun weitere Empfangsberichte nach Berlin geschickt. Der Empfang ist weiterhin meist mittel bis gut, besonders in Oberaudorf ist das Zuhören eine Freude.
Liebe Grüße an alle in der Redaktion und Frau Zangeneh, Ihr
Werner Schubert aus Grafing“

 

Gemessen an der Zahl seiner Empfangsberichte gehört Herr Heinz-Günter Hessenbruch zu unseren fleißigsten Hörerfreunden. Er schickte uns seine Januar-Empfangsberichte und schrieb dazu:

„Guten Tag werte Damen und Herren des IRIB-Teams!
Hier meine Januarberichte, das neue Jahr ist nun nicht mehr so ganz neu - es ist wie mit dem 100 Euro-Schein, erst mal angebrochen und dann schon fast verbraucht.
Ich wünsche Ihnen eine gute Zeit und freue mich auf weitere interessant Sendungen und Beiträge von Ihnen.
Ihr Heinz Günter Hessenbruch“
Das unser Vorab-Geschenk für den 5000. Empfangsbericht bei Herrn Hessenbruch angekommen ist bescheinigt seine Mail vom 7. Februar:
„Guten Tag, liebe Frau Darwisch!
Gerne bestätige ich den Erhalt des schönen Tellers, der eben wohlbehalten angekommen ist.
Er bekommt einen Ehrenplatz.
Einen schönen Tag für Sie und Ihr Team!
Heinz Günter Hessenbruch“

Unser Geschenk ist eine kunsthandwerkliche Arbeit aus Isfahan

 

Am 12. Januar hatte Frau Zangeneh dazu u.a. folgende Zeilen an Herrn Hessenbruch geschrieben:

„Es ist kaum zu glauben, aber Sie sind auf dem besten Wege auf die 5000er-Hürde hin!

Wenn nichts dazwischen kommt, werden Sie bald den Gipfel erklommen haben, und die IRIB-Sender-Hörer-Familie spornt Sie eifrig dabei an. Kein Wunder, so ein Marathon hat im weltweiten Radiohör-Wettbewerb nicht seinesgleichen...

Lassen Sie sich überraschen, wenn der Postbote klingelt und ein Päckchen mit einer kunsthandwerklichen Arbeit in Form eines Emaille-Kupfertellers, einer Besonderheit aus Isfahan, bei Ihnen abliefert. Bei dieser Art von Handarbeit handelt es sich um eine traditionelle Kunst, die in Persien Jahrhunderte alt ist und große Meister hervorgebracht hat. Alles wird per Hand gefertigt, sowohl der Teller als auch die darauf gemalte Emaille-Glasur. 

Eine solche Arbeit heißt auf Persisch "Mina-Kari". Es gibt Teller, Vasen, andere Gefäße und viele schöne Dinge mehr davon.“

 

Ja liebe Hörerfreunde – Ohne Fleiß keinen Preis !

Herrn Hessenbruch an dieser Stelle nochmal unsere herzlichsten Glückwünsche und Dank für seine Vorbildwirkung.

 

Unser guter Herr Reiner Peuthert aus Stendal hat seine Januar-Berichte über Sinpo-Werten von 5-5-4-3-3 an uns geschickt, der Bericht vom 23.1. ist auf der Rückseite einer Ansichtskarte mit Landkarte von Sachsen-Anhalt. Darauf schrieb er auch:

„Werte deutsche Redaktion!

Beste Grüße und Wünsche aus SDL zum neuen Jahr sowie einige Empfangsberichte. Bitte um eine QSL-Karte.

Vielleicht können Sie mir einen IRIB-Kugelschreiber sowie einen IRC-Schein schicken?

Vielen Dank und alles Gute

R.Peuthert“

Lieber Herr Peuthert, unsere gute Frau Zare hat am 17. Februar alles Gewünschte der Post anvertraut und wir hoffen, diese wird es Ihnen bald aushändigen!

Herr Hans-Joseph Pütz aus Neuenkirchen im Rhein-Sieg-Kreis in Nordrhein-Westfahlen hat uns auf einer Karte von T-Mobile den Empfang unserer Sendung am 21.Januar über die 7580 bestätigt. Die Sinpo-Werte lagen leider nur bei 3. Wünschen wir ihm für die nächsten Sendungen einen besseren Empfang. Ganz herzliche Grüße an die Brüder Pütz vom gesamten Team! Die Briefmarke auf der Karte von Herrn Pütz zieren Blüten der Kaiserkrone, einer in Iran beheimateten Pflanze.

 

Nach zwei Jahren meldete sich Hörerfreund Enrico Heller Ende Januar mal wieder und schrieb folgende Worte:

„Ich verfolge Ihre Sendungen mit großem Interesse.
Es gibt doch noch Menschen die sich trauen die Wahrheit
auszusprechen. Macht weiter so, alles Gute, man hört sich auf der Kurzen Welle.
Frieden, Gesundheit und alles Gute –

Ihr Hörer Enrico Heller“

Mit der Briefpost erhielten wir auch folgende Zeilen:

 „Liebe Freunde vom deutschsprachigen iranischen Rundfunk,
habt Dank für die Zusendung Eures Weihnachtsgrusses samt ungewöhnlicher Mini-Kachel!
Weiter Mut und Kraft für Eure Berichte und Kommentare,
wünscht Euch,
Stefan Drube, Wernigerode“

Danke Herr Heller und Herr Drube für Ihre guten Wünsche!

 

 

Jede Hörerpostsendung ist wie ein Puzzle, dass sich aus vielen Teilen, die alle eine andere Form und Farbe haben zusammensetzt. Wir hoffen, dass Ihnen unser heutiges Puzzle gefallen hat und wünschen Ihnen einen guten Start in eine neue Woche, von der wir und Sie die einzelnen Puzzleteile noch nicht kennen. Wünschen wir uns, dass sie uns gefallen mögen und wir die, die uns weniger gefallen, doch irgendwie in unser Leben und in unseren Alltag mit einbauen können.

 

 

 

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