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Montag, 10 Februar 2014 09:41

Hörerpostsendung am 9.Februar 2014

Hörerpostsendung am 9.Februar 2014
Bismillaher rahmaner rahim - Nicht die Stunde der Wahrheit, aber die Stunde der Hörerpostsendung ist wieder gekommen:
Wir begrüßen alle Hörerfreunde an ihren Empfangsgeräten, gleich welcher Art, wieder einmal ganz herzlich!

Nicht jeder unserer Hörerfreunde ist uns bekannt, denn nicht jeder von ihnen sendet uns ein Zeichen für den Empfang der deutschsprachigen Sendungen aus Teheran. Dazu kann man ja auch niemanden zwingen. Hauptsache unsere Botschaft aus dem Studio am Fuße des derzeit wunderschön verschneiten Elbursgebirges kommt irgendwie an – dann ist unsere Mission erfüllt.

Aber natürlich ist es auch wichtig, dass wir ein Feed-back bekommen, denn sonst würden wir ja sozusagen „im Trüben fischen“ und wir könnten nicht einmal eine Hörerpostsendung auf die Beine stellen, denn ohne Ihre Zuschriften gäbe es ja nichts, was wir in dieser geliebten Stunde präsentieren könnten. Daher an dieser Stelle erneut einen großen Dank an Sie alle für Ihre Mitarbeit.

 

Da wären einmal die Empfangsberichte, die von vielen von Ihnen sogar täglich erstellt werden, bei anderen in weniger häufiger Regelmäßigkeit und bei anderen sporadisch. Wir danken für jeden einzelnen.

Heute wollen wir nun die Namen derjenigen vorlesen, die uns in letzter Zeit derartige Bestätigungen des Empfangs unserer deutschsprachigen Sendungen zugesendet haben. Wie da sind:

Dieter Buchholz aus Klein-Oschersleben, Paul Gager aus Deutschkreuz,  Siegbert Gerhard aus Frankfurt, Heinz Haring aus Kapfenberg, Heinz-Günter Hessenbruch aus Remscheid, Arvid Husdal aus Kristiansand in Norwegen,  Günter Jacob aus Neuburg, Jürgen Krüger aus Potsdam, Horst und Monika Kuhn aus Hamburg, Hans Verner Lollike aus Hedehusene, Helmut Matt aus Überlingen, Peter Möller aus Duisburg, Bernd Neumann aus Berlin, Erik Oeffinger aus Lauenburg, Andreas Pawelczyk aus Mannheim, Martina Pohl aus Überlingen,  Bernd Riga aus Saarbrücken, Helmut Schaftheitle aus Singen, Oskar Schmitt aus Hamburg,  Werner Schubert aus Grafing in Bayern , Bernd Seiser aus Ottenau,  Peter Thränert aus Dresden, Günter Traunfellner aus Salzburg, Volker Willschrey aus Willingen im Saarland.

Diese Liste erhebt natürlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit, spiegelt aber die Namen derer wieder, die in letzter Zeit ihre Berichte an uns gesendet haben, uns die Treue halten und mit IRIB sozusagen durch dick und dünn gehen. Darüber freuen wir uns und wissen es zu würdigen.

 

So nun geht es weiter mit E-Mails, die neben Empfangsberichten auch Kommentare und Fragen beeinhalten. So schrieb z.B. Herr Andreas Pawelczyk aus Mannheim am 7. Januar:

„Sehr geehrte deutsche Redaktion,                             
Ich hoffe Sie sind gut im Neuen Jahr angekommen!
Ich konnte Sie am 3.01.14 und am 4.01.14 fast ohne Interferenzen
bei jeweiligen Simpo-Werten zwischen 1-2,5  in deutsch auf Kurz-
welle ca. 6250 KHz empfangen
Ihr Bericht über die Börsenexpansion im Iran war sehr interessant.
Öl und Bankaktien hatten Sie erwähnt.
Es stellt sich mich jetzt allerdings die Frage ob das Börsenwesen
im Iran mit dem amerikanischen und westeuropäischen Börsen-
wesen vergleichbar ist (also Aktienpreise nach Angebot und Nach-
frage u.a.) und ob fragwürdige amerikanische Managementmethoden
(Gewinnorientierung über alles) die Börsenkurse einer Aktie im Iran
auch bestimmen?
Noch interessanter fand ich Ihren Bericht über Saudi-Arabien im
Jahre 2013 am 4.12.14. Es gab in Saudi-Arabien Demonstrationen
und Menschenrechtsverletzungen. Es gibt im Lande auch politische
Gefangene. Lehrern soll angeblich mit Strafen gedroht worden sein,
wenn sie über Politik reden. Dies alles nimmt man als West-
deutscher mit Befremden wahr.
Leider berichten unsere westdeutschen Medien nicht  über diese
Sachverhalte. Unsere amerikahörigen Sensationsmedien haben
leider den Tunnelblick, wenn es um Menschenrechtsverletzungen
dieses Landes geht.
Noch schlimmer wirds, wenn man von Ihnen hört, dass die Saudis
irgendwelche Elemente in Syrien unterstützen, die Sie im Radio als
Terroristen titulieren.
Danke fürs Zuhören Andreas Pawelczyk, Mannheim“

Lieber Herr Pawelczyk, zu Ihrer Frage über das Börsenwesen in Iran. Unser Leiter Herr Schahrokny gibt folgende Antwort:

„In Form und Ausrichtung ist die iranische Börse ähnlich wie die Börsen im Westen. Sie ist jedoch größeren Schwankungen unterworfen. Die Börse ist auch in Iran gewinnorientiert.“

Ihr Statement  zu unserem Bericht über  Saudi-Arabien entspricht der Realität, aber die große Masse der Bewohner der westlichen Hemisphäre glaubt  dem, wie Sie es richtig bezeichnen, „Tunnelblick der amerikahörigen Sensationsmedien“ .

 

 

Jetzt kommt eine Mail von Werner Schubert aus Grafing in Oberbayern, die jetzt auch schon wieder gut einen Monat zurückliegt:

„Hallo liebe Leute,
 wird mal wieder Zeit für ein paar Zeilen, nachdem heute die Zeit der Feiertage mit dem Dreikönigsfest (in Bayern arbeitsfrei) zu Ende geht.
Der Empfang von IRIB ist insgesamt ganz in Ordnung, in Oberaudorf sind die SINPO-Werte immer deutlich besser, da macht sich die Lage am Ortsrand bemerkbar. Bei mir in Grafing macht sich die Oberleitung der     S-Bahn bemerbar, bei Frost fliegen da die Funken und das kracht auf Kurzwelle dann ganz schauderlich.
Aber wie Sie ja aus den Wetternachrichten wissen, hat sich der Winter schon seit längerem wieder verabschiedet. Heute ist es sonnig mit etwa 5 Grad. An Heiligabend war ich in Oberaudorf, da spielen nach der Weihnachtsmesse gegen Mitternacht immer die Bläser vom Turm der Pfarrkirche. Der Föhn hat dafür gesorgt, dass es 12 Grad warm war.
Von Weihnachtsstimmung keine Spur. Aber da die Weihnachtszeit nach christlicher Sichtweise ja bis 2. Februar dauert, kann es ja nochmal kalt werden. Hoffentlich  nicht erst wieder zu Ostern, denn das ist in diesem Jahr reichlich spät...
 
Ich arbeite derzeit im Bayerischen Hauptstaatsarchiv, da dieses aber jetzt zwei Wochen geschlossen war, bin ich einige Tage in der Firma gewesen, da ich keinen Urlaub hatte. Morgen geht es wieder zurück ins Archiv zum Scannen. Wird wohl noch einige Zeit dauern, aber die Arbeit ist schön und ich komme meist schon vor fünf zurück nach Grafing. Da bleibt dann genug Zeit für Einkäufe, den Haushalt und das Bürgerzentrum, wo ich als "Mädchen für alles" tätig bin. Jetzt muss ich die Weihnachtsdeko wieder abnehmen und alles für den Januar herrichten. Wenn noch Zeit bleibt, hole ich abends Lilly aus dem Käfig, die langweilt sich ziemlich, seit sie allein ist. Und ein Hobby habe ich ja auch noch. Und auch wenn der Empfang hier in Grafing nicht so toll ist, ein paar große Auslandsdienste - darunter IRIB - bekomme ich hier auch herein.
 
Im Laufe des Januar bekomme ich einen eigenen Internetzugang in meiner Wohnung, dann kann ich mich auch häufiger melden. Meine Empfangsberichte schicke ich wie immer nach Berlin, die für November und Dezember gingen vor einigen Tagen zusammen auf die Reise.
Danke noch an Frau Zangeneh für die Weihnachtsgrüße, meine guten Wünsche an sie und auch an alle in der Redaktion gehen natürlich hiermit auch in den Iran...
Alles Gute und bis bald mal wieder,
Ihr Hörer Werner Schubert aus Oberbayern“

 

 

Vielen Dank Herr Schubert für den aktuellen Bericht aus Ihrem Leben. Sicher freuen sich auch die anderen Hörerfreunde wieder etwas aus Grafing gehört zu haben.

Das Wetter war ja auch Thema in Ihrer Mail. Insgesamt scheint sich in Deutschland seither noch nicht viel geändert zu haben. Der Winter macht sich in diesem Jahr bei Ihnen bisher ziemlich rar, zumeist heißt es in den Wetterberichten immer „zu mild“ für die Jahreszeit.

Wir hier in Iran erleben in diesem Jahr allerdings einen „Jahrhundertwinter“, denn die Schneemassen die in der letzten Woche gefallen sind, haben viele Regionen überrascht. Vor allem die großen Schneefälle in den nordiranischen Provinzen, und dort besonders in der Provinz Mazanderan haben mehrere Tage die Versorgung der Bevölkerung vollkommen zum Erliegen gebracht. Am stärksten betroffen waren abgelegene Orte, die erst nach 2-3 Tagen wieder zugänglich gemacht werden konnten und die Hilfsorganisationen haben zum Teil Wasser und Lebensmittel aus Hubschraubern abgeworfen.

Wie es heißt gab es derartige Schneefälle in den letzten 50 Jahren nicht mehr. Wenn auch die Versorgung mit Wasser, Gas und Strom nun schon wieder gesichert ist, so erreichen die entstandenen Schäden u.a. für Landwirtschaft und Industrie doch immense Summen.

 

Einer unserer Hörerfreunde, die sicher mit großen Schneemassen vertraut sind, ist Herr Arvid Husdal aus Kristiansand in Norwegen.

Wir danken ihm für seine Empfangsberichte. Herr Husdal ist 46 Jahre alt und wie er schreibt schon nahezu 30 Jahre „Radioenthusiast“, neben seiner jetzigen beruflichen Tätigkeit als Krankenpfleger im häuslichen Pflegedienst. Ursprünglich kommt er aus Trondheim in Mittel-Norwegen, ist aber seit etwa zwei Jahren mit seiner Frau Bente mehr in den Süden des Landes gezogen, nämlich nach Kristiansand, welches er als hübsche und ruhige Stadt beschreibt. Im Sommer, so berichtet er, sei diese Stadt Ziel vieler Reisender, da es ein angenehmeres und beständigeres Klima habe als die nördlicheren Regionen Norwegens.

Um einen besseren Empfang der Kurz- Mittel- und Langwellen zu bekommen verläßt Herr Husdal seine Apartmentwohnung und fährt in Richtung Küste, wo er seinem geliebten Hobby, im Auto sitzend, nachkommt. Dazu hat er einen Sangean ATS 909 und eine 100 Meter lange Antenne.

Wir wünschen Herrn Husdal auch weiterhin viel Spaß bei seinem Hobby und allzeit guten Empfang!

 Ebenfalls im Norden Europas, nämlich in Dänemark, werden unsere Sendungen gehört, das bestätigt die E-Mail von Hans Verner Lollike aus Hedehusene, der uns gut am 18. Januar empfangen konnte und zwar mit SINPO-Werten von 4. Dazu schrieb er noch:


„IRIB-Deutsch – Sehr geehrte Redaktion !
Ich wünsche Ihnen alle ein Gutes Neues Jahr ! Auch dieses Jahr möchte ich
eine Bestätigung aus Teheran. Ich danke Euch alle voraus !
Entschuldigung mein Deutsch ist nicht so gut!
Mit freundlichsten Grüssen “

Wir danken Herrn Lollike an dieser Stelle für sein Interesse und freuen uns auf weitere Berichte, wenn auch das Deutsch nicht perfekt ist, aber das ist sekundär und sollte kein Hinderungsgrund sein.

 

Von Frau Martina Pohl erreichten uns am 8.Januar 5 Empfangsberichte und am 18. Januar schon die nächsten 5 ausführlichen Bestätigungen, dass sie unsere Sendungen mit guten SINPO-Werten am schönen Bodensee empfangen konnte.

In Ihrer Mail am 18. Januar  brachte Frau Pohl ihre sicher berechtigten Bedenken bezüglich zukünftiger Veränderungen beim Freihandels-abkommen zwischen USA und EU folgendermaßen zum Ausdruck:

„Liebe Redaktion in Teheran,
zur Zeit finden Gespräche über ein Freihandelsabkommen zwischen den Vereinigten Staaten und der Europäischen Union statt. Ein noch größerer Durchbruch soll mit diesem Projekt erzielt werden. Der transatlantische Handel kann dadurch erleichtert werden, Arbeitsplätze werden zusätzlich geschaffen. Beide Seiten, sowohl Verbraucher als auch Konzerne, profitieren davon. Eine Intensivierung des Außenhandels soll damit erreicht werden. Regeln sollen künftig wegfallen, bei denen Unternehmen nachweisen müssen, dass ihre Produkte den Sicherheitsstandards Genüge leisten u.s.w..

Im Gegenzug wird die Befürchtung ausgesprochen, dass das Abkommen zu weniger Verbraucherrechten führt, dass nachlassende Qualitätsstandards bei Nahrungsmitteln und der Trinkwasserversorgung erfolgen werden sowie mangelnde Transparenz an der Tagesordnung stehen. Zudem könnten vermehrt genmanipulierte Lebensmittel in die Supermärkte der EU-Länder gelangen. Es wird aber auch vermutet, dass amerikanische Unternehmen klagen werden, wenn durch Umweltgesetze der EU ihre Gewinnaussichten geschmälert werden. Parallel hat die USA auch Verhandlungen mit dem asiatisch-pazifischen Raum laufen. China ist vorerst davon ausgeschlossen. Zwischen China und der Schweiz wurde ein Freihandelsabkommen unterzeichnet. Ich bin mir sicher, dass Handelserleichterungen in der Zukunft immer mehr an Bedeutung zunehmen werden. Ich stehe einem Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA erst einmal skeptisch gegenüber. Für die besorgten Bürger, sprich Verbraucher, bleiben vorerst noch viele kritische Fragen offen.
Viele Grüße von Eurer Hörerin Martina“

 

Vielen Dank an Frau Pohl, dass sie dieses Thema zur Sprache gebracht hat und damit hoffentlich auch andere zum Nachdenken darüber anregt. Ganz sicher werden die zukünftigen globalen Veränderungen auf diesem Gebiet zum größten Teil auf dem Rücken der Verbraucher ausgetragen, denn Rentabilität und Profit für die Konzerne stehen an erster Stelle von deren Agenda.

Zu einem ganz anderen Thema bringt Bernd Neumann aus Berlin folgende Gedanken zum Ausdruck:

„Guten Abend nach Teheran,
ersteinmal nachträglich ein frohes und gesundes neues Jahr!
- zumindest nach unserem Kalender -.
Die Einschätzung der Lage in der Türkei Ihres Interviewpartners
teile ich nur bedingt. Das die USA erbarmungslos ihre Interessen
vertreten, ist zweifelsfrei richtig. Aber ich glaube, dass dort
nicht nur ausländische Interessen eine Rolle spielen. Meiner
Ansicht nach, sind die demokratischen Rechte der Bürger
tatsächlich angegriffen und genau das wird in den Protesten
kundgetan. Ob die Wahl der Mittel nun optimal ist, sei
dahingestellt. Aber der Staat glänzt ja nun auch nicht gerade mit
Nachsicht und Verständnis.
Mit großer Freude habe ich heute Abend zur Kenntnis nehmen
dürfen, dass auf 6.205kHz bis zum Programmende gesendet wurde.
Sehr löblich!

Mit freundlichen Grüßen aus Berlin  - Bernd Neumann“
Nun ist es aber Zeit für unser Musikstück, wozu wir Ihnen gute Unterhaltung wünschen

 

In unserer letzten Sendung haben wir ja bereits auf das neue Buch unseres langjährigen Hörerfreundes Helmut Matt aus dem Schwarzwald hingewiesen. Lassen wir ihn nun selber zu Wort kommen und lesen seine Mail von Ende Januar vor, aus der alles weitere hervorgeht:

„Liebe Freunde bei IRIB,
leider komme ich nicht mehr so oft dazu, meine Lieblingsprogramme auf
der Kurzwelle zu hören - vom Schreiben ganz zu schweigen.
Seit Mai 2012 arbeite ich als Systemingenieur in einem großen
Rechenzentrum in Karlsruhe. Die Arbeit ist sehr anspruchsvoll und
interessant, aber leider bleibt durch das Pendeln vom Breisgau nach
Karlsruhe-Durlach und zurück im wahrsten Sinne des Wortes viel Zeit auf
der Strecke. Durch die täglichen 260 km Zugfahrt inklusive mehrmaligem
Umsteigen komme ich oft am Abend recht spät nach Hause, so dass nur noch wenig freie Zeit verbleibt.
Trotzdem höre ich weiterhin IRIB - wenn auch nicht mehr so häufig.

Da ich mich nicht immer an den Sendezeiten auf der Kurzwelle orientieren
kann, bin ich für das On-Demand-Angebot im Internet sehr dankbar. IRIB
halte ich nach wie vor für die zuverlässigste Informationsquelle,
insbesondere in Bezug auf Nahost-Themen und ich finde, Ihr Team leistet
Tag für Tag wirklich eine ganz ausgezeichnete Arbeit. Iran ist meines
Erachtens das einzige Land des Nahen Ostens, das sich nicht vor den
Karren der Weltmächte spannen lässt. Das ist wohl der Grund dafür, dass
man bei ihrem Sender immer wieder auf Nachrichten stößt, die in unseren
weichgespülten Medien konsequent herausgefiltert werden.

Auch mit meinen literarischen Arbeiten beschäftige ich mich weiterhin -
soweit die knappe Zeit es mir erlaubt. Immerhin hat es, wie sie ja
bereits gelesen haben, wieder einmal zu einem neuen Buch gereicht. Zu
meinen "Bulgarischen Impressionen" habe ich viele positive
Lesermeinungen erhalten, was mich sehr ermutigt. Auch diese
Beschäftigung nimmt viel Zeit und Energie in Anspruch - sie macht mir
aber sehr viel Spaß und ich bin froh, so einen schönen Ausgleich zu
meiner oft sehr anstrengenden IT-Arbeit zu haben. Im Sommer dieses
Jahres wird es übrigens wieder ein neues Buch von mir geben. Der Titel:
"Schmetterlinge im Herbst". Dabei handelt es sich wieder, wie schon bei
meinem ersten Roman, um eine neu erzählte Liebesgeschichte aus dem alten China - sehr poetisch und so traurig, dass meine Frau beim Probelesen weinen musste. Das Buch ist praktisch fertig - es gibt noch ein paar formale Dinge zu erledigen. Es wird mit vielen Farbfotos aus Ostchina
auf 150 Seiten als Hardcover-Ausgabe im Wiesenburg Verlag erscheinen und soll 19,90 Euro kosten.

Bevor ich zur Technik komme, möchte ich mich noch ganz herzlich für die
Weihnachtspost - die schöne Karte, das nachdenkliche Gedicht und die
hübsche kleine Magnetkachel bedanken. Das war sehr nett von Ihnen. Die
Kachel schmückt unsere Küche - ich werde nun jeden Morgen beim Frühstück an IRIB erinnert. Vielen Dank dafür.“

 

Lieber Herr Matt wir wissen die Würdigung unserer Arbeit sehr zu schätzen und sie gibt uns Ansporn. Wir bewundern Sie für Ihre so vielseitigen Aktivitäten und freuen uns, dass Sie trotzdem immer wieder auch Zeit finden für unsere Sendungen. Sicher nutzen Sie auch die modernen Technologien, um Ihre langen Bahnfahrten jeden Tag sinnvoll auszufüllen. Wir wünschen dazu auf jeden Fall weiterhin viel Erfolg.
Das Sie diesen ganz sicher haben zeigt z.B. auch die zugesendete Pressemitteilung folgenden Wortlautes:

Helmut Matt begeistert bei seiner Buchpräsentation in Kenzingen

Ein überaus gelungener Abend: "Volles Haus" hatte das Eiscafé "La Stella" in Kenzingen am Samstag, 25. Januar 2014 bei einem literarisch-musikalischen Abend. Unter dem Motto "Bulgarische Impressionen" präsentierte der Herbolzheimer Schriftsteller Helmut Matt sein gleichnamiges Buch, in dem er in lebendigen und spannenden Beschreibungen seine Erlebnisse im Westen des Balkanlandes schildert. Mit farbenreichen Bildern und Geschichten, Legenden und historischen Rückblicken nahm der Autor die anwesenden Gäste mit auf eine faszinierende Zeitreise. Matts neues Buch ist kein praktischer Reiseführer, sondern eine gleichermaßen humorvolle wie emotionale Schilderung von Eindrücken und Erlebnissen in einem Land, das in Prospekten deutscher Reiseunternehmen allenfalls als preisgünstiges Badeparadies Erwähnung findet. Lebendig erzählt und mit zahlreichen Farbfotos illustriert, zeichnet der Autor in seinem Werk ein dreidimensionales Bild eines Landes, das den teilweise schmerzhaften Prozess der Transformation von einer realsozialistischen Autokratie hin zu einem demokratischen Bestandteil der Europäischen Union offensichtlich noch immer nicht ganz abgeschlossen hat.

 

Helmut Matt war so nett uns auch noch eine Leseprobe aus seinem neuen Buch mitzuschicken, aber dafür haben wir in der heutigen Sendung leider keine Zeit mehr, werden aber sicher in einer unserer nächsten Sendungen darauf zurückkommen. Ihnen Herr Matt nochmal vielen Dank.
Für unsere Hörerfreunde hier aber schon mal die Ankündigung einer weiteren öffentlichen Lesung von Herrn Matt. Und zwar findet diese am Samstag den 15. März im

LITERATURHAUS VILLA AUGUSTIN   in der Antonstraße 1, in Dresden

statt. Die Veranstaltung ist öffentlich. Eintritt ist frei. ANMELDUNG WÄRE NETT!
In dem Hinweis von Herrn Matt heißt es weiter:

„Für alle, die am 15. März nicht kommen können: Am 14. März bin ich um
17:00 Uhr bei "Leipzig liest" auf der Leipziger Buchmesse. Vielleicht
ist ja der Eine oder die Andere auch zufällig dort zu Gast.“

 

 

Werte Hörerschaft jetzt wollen wir Sie noch auf eine Veranstaltung mit einem anderen Thema hinweisen, die schon am Freitag den 14. Februar um 18 Uhr im Hotel Steglitz in Berlin stattfindet, es ist das  Symposium Islam & Demokratie
In der Einladung dazu heißt es folgendermaßen:

„Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde.

In zahlreichen Diskussionsrunden aus Wissenschaft, Politik und Gesellschaft
ist die Frage ­­nach dem Verhältnis von Demokratie und Islam sowie Tradition und Moderne virulent. Wir wollen diese Herausforderung annehmen und Lösungsansätze sowie Diskursbeiträge analysieren.

Sind Demokratie und Religion tatsächlich unvereinbare Gegensätze oder gibt es Berührungspunkte? Wie viele Lesarten der Demokratie gibt es und wie können wir diese miteinander ins Gespräch bringen? Ist die islamische
Bürgersouveränität im Iran ein erfolgreiches Beispiel, deren 35. Jahrestag
wir diese Tage feiern?

Wir laden ein zu einer Vortrags- und Diskussionsveranstaltung über das Thema Islam & Demokratie aus Sicht von Expertinnen und Experten aus Deutschland, Österreich und dem Iran.

Wir hoffen, dass Sie mit Ihrer Teilnahme das Symposium bereichern werden und freuen uns, Sie begrüßen zu dürfen. Weitere Informationen und das Programm erhalten Sie in der Anlage.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Mahdi Imanipour
Kulturrat
Für die Teilnahme ist eine Anmeldung erforderlich. Wir bitten um
Verständnis, dass nur registrierte Interessenten an der Veranstaltung
teilnehmen können.
Wir bitten um Ihre Anmeldung bis zum 10.02.2014 unter:
Tel: 030 740 715 400 -  oder

- E-Mail:  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Für heute nun noch der letzte Hinweis, damit wir Sie nicht überstrapazieren:
Am 13. Februar ist der Weltradio-Tag, ein ganz junger Internationaler Tag, denn es gibt ihn erst seit 2012.

2011 hatte Spanien einen entsprechenden Vorschlag bei der UNO gemacht. Die Vereinten Nationen haben dann bei einer Generalkonferenz der UNESCO den Beschluss gefasst, diesen Tag auf den Tag der Gründung des Radios der Vereinten Nationen, der am 13. Februar 1946 war, festzulegen.

Für diesen Tag ist vielleicht auch der Hinweis von unserem lieben Hörerfreund Volker Willschrey auf eine Internetseite interessant. Alle Radiofreunde finden auf dieser Internetseite sozusagen „alle Länder alle Sender“. Ein umfassendes Werk.

Allen die Zugang zum Internet haben sei hier der Hinweis auf die Internetseite www.intervalsignals.net gegeben. Viel Erfolg damit.

 

Wir hoffen die heutige Sendung war für Sie genauso informativ wie für uns

Eine gute und gesunde Zeit bis zum nächsten Mal – Ihr Team vom Hörerpostkasten in Teheran – Tschüß und Ade!

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