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Sonntag, 26 Januar 2014 12:08

Hörerpostsendung am 26.Januar 2014

Hörerpostsendung am 26.Januar 2014
Bismillaher rahmaner rahim - Ein neuer Sonntagabend und eine weitere Ausgabe der Hörerpostsendung aus Teheran.Dazu begrüßen wir Sie liebe Hörerfreunde auch heute wieder ganz herzlich.

Hier bei uns werden die Temperaturen so langsam wieder milder, denn die Sonne zieht schon höhere Kreise und die Menschen stellen sich schon langsam auf das Frühjahr und das große Neujahrsfest ein, obwohl gerade erst einmal der 2. Wintermonat, der „Bahman“ begonnen hat. Wegen der Trockenheit der letzten Jahre hoffen die Menschen hier deswegen auch noch auf viele Niederschläge, am besten in Form von Schnee. Bei Ihnen in Deutschland scheint der sich diesen Winter ja bisher auch sehr rar gemacht zu haben. Die Jahreszeiten sind halt auch nicht mehr das was sie einmal waren. Bisher scheinen wir Menschen das Wetter nur negativ beeinflußt zu haben.

Aber in unserer heutigen Hörerpostsendung soll es natürlich nicht bzw. nicht nur ums Wetter gehen, sondern um Ihre Zuschriften, welche die Postmappe gut gefüllt haben. Wir versuchen wieder viel daraus vorzulesen, damit sich Ihre Mühe auch gelohnt haben soll. Danke für alles Geschriebene und beginnen wir doch gleich einmal mit einer sehr positiven Mail vom 9. Januar, in der das Wetter allerdings auch eine Rolle spielt.


„Hallo liebes IRIB Team !
Ich habe am 6. Januar eure schöne Weihnachtskarte und die kleine Kachel mit Motiv erhalten und mich sehr gefreut. Im Winter ist man hier in Ostfriesland über jede Post dankbar. Wir haben die letzten drei Monate wohl ungewöhnlich mildes Klima, aber auch sehr viel starke Stürme an der Küste, und zum Teil große Schäden an Wohnhäusern. Das ist aber nun mal so wenn man an der Nordseeküste wohnt. Bei mir am Haus sind nur die Satschüssel und ein Dachziegel abgängig gewesen, die Sturmversicherung hat aber den Schaden sofort bezahlt.
Euer Programm kommt bei mir hier mit besten Werten an,die Frequenz 6205 ist am besten und ich hoffe bis zum Sommer bleibt das auch so, denn ich höre euer Programm täglich und bin immer wieder überrascht was Ihr da so zu bieten habt, Hintergrundinformation pur. Die Hörer von IRIB dürften wohl zu den am bestinformiertesten Hörern auf der Kurzwelle gehören, da könnt Ihr richtig stolz darauf sein. So das war’s für heute, noch einmal vielen Dank, man trifft sich ja
jeden Abend auf der IRIB Frquenz.
Ich wünsche Euch allen ein friedliches neues Jahr mit viel Gesundheit, Glück und Erfolg.
Euer Freund Wilfried Hofmann
Autonome Republik Ostfriesland .“

Lieber Herr Hofmann, vielen Dank für dieses Statement, und natürlich auch für die neue Bücherserie, die anscheinend auf den Weg zu uns gegangen ist. Ihre Liste mit 10 vielversprechenden Titeln haben wir erhalten. Vergelts Gott!

Wie es scheint ist man aber nicht nur im Hohen Norden Deutschlands mit IRIB zufrieden, sondern auch ganz im Süden, sogar schon über die Schweizer Grenze hinaus. Aus dem schönen Basel erreichte uns nämlich folgende Mail:

„Hallo Radio I.R.I.B
Ihr könnt stolz sein, Ihr macht sehr gutes Radio, locker moderiert,
unterhaltsam, interessante Infos und gute Musik.
An das ganze Radio Team herzliche Gratulation für die guten Sendungen.
Es macht grosse Freude Radio I.R.I.B. zu hören, vor allem über die
Kurzwelle!!
Ich wünsche Euch weiterhin noch viel Erfolg .
Herzliche Grüsse aus der Schweiz Roland Bieri“

Herr Bieri, auch Ihnen vielen Dank für dieses Lob.

Hier noch eine technische Anmerkung von Herrn Bieri:
„Ich höre Euch heute über ein WebSDR (Receiver), funktioniert sehr gut und habe noch einen besseren Empfang!

Standort des WebSDR ist die Clubstation des Amateurfunkclubs
"Experimentelle Telekommunikationsgruppe Drienerlo" an der Universität Twente, in Enschede, Niederlande.

Es ist schon unglaublich was man heute technisch alles vollbringt, ein
bisschen ungewöhnlich jedoch eine tolle Sache.“

Für alle, die wie wir noch nicht wissen, was ein WebSDR Receiver ist haben wir uns im Internet ein wenig schlau gemacht, da steht:

Mit dem Begriff Software Defined Radio (SDR) beschreibt man das Bestreben, möglichst die gesamte Signalverarbeitung eines Hochfrequenz-Senders oder -Empfängers mit Hilfe anpassbarer Hardware in Software abzubilden.

Im engeren Sinn handelt es sich um ein Funktelekommunikationssystem, das eine software-konfigurierbare Plattform zur Modulation und Demodulation und Aufwärts- bzw. Abwärtsmischung eines Signals benutzt.

Na ja, Hauptsache die Profis verstehen was gemeint ist!

Damit keiner denkt, dass man in der Mitte Deutschlands nicht auch ein Lob für unser Team bei IRIB übrig hätte, haben wir hier noch eine Mail aus Kassel, und zwar hat unser langjähriger Hörerfreund Stephan Lipsius in einer E-Mail vom 8.Januar 2014 folgendermaßen geschrieben:

„Sehr geehrte Redaktion, liebe Freunde,
gerne teile ich Ihnen mit, dass ich am gestrigen 07.01.2014 Ihre
Weihnachtspost in meinem Hausbriefkasten vorfand. Für die Grüße und guten Wünsche mit der ansprechenden Grußkarte, den Versen zum Weihnachtsfest sowie der beigefügten magnetischen Minikachel mit dem volkstümlichen Motiv danke ich Ihnen vielmals!

Auch ich wünsche Ihnen mit diesen Zeilen noch einmal für das "Neue Jahr 2014" alles Gute, Gesundheit sowie Erfolg
und hoffe gleichzeitig, dass Sie meine Neujahrskarte, die ich Ihnen per Post bereits Anfang Dezember nach Teheran übersandte, ebenfalls inzwischen erhalten haben.
Darüber hinaus möchte ich die Gelegenheit nutzen, Ihnen für die vielen
interessanten und inhaltlich stets aufschlussreichen deutschsprachigen Sendungen und Programme des "IRIB World Service" im vergangenen Jahr herzlich zu danken, die nach wie vor zu den besten Angeboten
internationaler Auslandsdienste zählen.
Mit freundschaftlichen Grüßen aus Kassel,
Ihr Hörer Stephan Lipsius“

Sehr geehrter Herr Lipsius ganz großen Dank für die Würdigung – wir wissen sie zu schätzen!

Bezüglich Ihrer Weihnachtskarte können wir noch keine positive Meldung machen, aber wir geben der Post noch eine Chance und bleiben weiter geduldig. Danke auf jeden Fall, dass Sie im letzten Jahr wie auch schon in den Jahren zuvor, und wie viele andere IRIB-Freunde, wieder an uns gedacht haben.

Hier zunächst erst noch zwei Ankündigungen aus unserem Hörerkreis, die aber leider zu spät für eine Mitteilung in der Hörerpostsendung am letzten Sonntag sowie auch für die heutige Sendung kamen. Zum einen war das die Mail von Hörerfreund Helmut Matt, der seine Buchpräsentation mit Musik am Samstag den 25. Januar –also gestern - im Café La Stella in Kenzingen im Schwarzwald bekannt machen wollte. In seinem Programm waren Bilder aus Bulgarien, Live-Musik aus Bulgarien und China und die Lesung aus seinem neuen Buch :

"Bulgarische Impressionen – Abenteuerliche Reise durch ein unbekanntes Land".
Auch wenn die Lesung aus Herrn Matts neuem Buch nun schon vorbei ist, wir hoffen sie war erfolgreich, so können wir aber trotzdem an dieser Stelle noch Werbung für seine „bulgarischen Impressionen“ machen, dafür ist es nicht zu spät. Also besagtes Buch ist

*Handsigniert* exklusiv erhältlich bei * Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! *
Wir wünschen Herrn Matt  auf jeden Fall viel Erfolg bei der Vermarktung seines neuen Hobbys, obwohl er dadurch sicher seinem Hobby des Hörens deutschsprachiger Sender im Ausland nicht mehr allzuoft nachkommen kann.

Auch zu spät für eine Ankündigung in der letzten Hörerpostsendung kam der Fernsehtipp von Dieter Leupold aus Leipzig, er schrieb in seiner Mail:

„Hallo liebe IRIB – Redaktion! Hier mal ein TV- Programm Tipp: Das Norddeutsche Fernsehen  zeigt den Film Iran: Vom Elburs-Gebirge zum Kaspischen Meer und zwar am Samstag den 25.1.2014 um 12:15 Uhr MEZ. Beim NDR ist der Film auch in der Mediathek zu sehen.

Kurz zu den Details des Films: Drei Mal im Jahr ernten: Wovon jeder Bauer in Europa träumt, ist am Kaspischen Meer die Wirklichkeit. Dank des besonderen Klimas gedeihen hier Palmen, exotische Früchte, Gemüse aller Art, Reis, Tee, und Tabak. Darüber hinaus hat die Region sehr abwechslungsreiche Landschaften und historische Bauwerke zu bieten. So wie die Veresk Brücke, eine der höchsten Eisenbahnbrücken der Welt, die vor dem Zweiten Weltkrieg von Deutschen und Österreichern erbaut wurde. In der Provinz Mazandaran ist auch der höchste Berg Irans, der Damavand mit 5.680 Metern. Oder die Anzali Lagune, ein Naturpark mit einer beeindruckenden Vielfalt an Fischen, Vögeln und Blumen. Auf seiner Reise hat Martin Weiss interessante Menschen getroffen, die von ihren eigenen Geschichten und der Geschichte einer interessanten Region berichten.

Mit freundlichen Grüssen aus Leipzig Dieter Leupold. Bei uns ist es naßkalt und Eisregen bei minus 2°C Glatteis.“

Vielen Dank Herr Leupold für diesen Hinweis, wir haben ihn auf unserer Internetseite publik gemacht, sodass sicher einige weitere Menschen auf diesen TV-Tipp von Ihnen hingewiesen werden konnten.

Weiter geht es mit einer Mail von dem uns allen bekannten Helmut Dieterle, der in letzter Zeit gesundheitlich nicht ganz auf der Höhe war, und dem wir alles Gute wünschen. Hier nun seine Mail, für die wir danken und die wir auch zum Großteil allen anderen zu Gehör bringen wollen. Herr Dieterle schrieb:

„Liebe Freunde und Radiomacher,
heute kam Euer Brief hier an mit den Grüßen und Glückwünschen zum neuen Jahr 2014. Es freute mich sehr, daß Ihr an mich, den gesundheitlich angeschlagenen Hörer denkt und ihm sogar noch schreibt. Leider war am 5. und 6.1.2014 der Empfang wieder so schwach, daß man es kaum hören konnte und ich abschalten mußte, sehr schade.

Aber Euer Gedichtlein ist Euch gut gelungen und hat mich sehr gefreut. Auch die hübsche Weihnachtskarte erfreut mich sehr, auch wenn es nun erst nach Weihnachten ankam, was mich nicht stört. Entscheidend ist Euer Wille und Gruß, mir eine Freude zu machen.
Gesundheitlich geht es mir ganz langsam besser und habe nun einen
Notfallmelder hier in der Wohnung, damit ich schneller Hilfe habe, wenn ich wieder stürzen sollte. Den Alarmknopf trage ich an einem Band um den Hals, stets greifbar, falls es zum Sturz kommen sollte.

Für das riesendicke Buch des Koran in deutscher Sprache danke ich Euch sehr herzlich und habe schon angefangen darin zu lesen. Für mich unbekannt war, daß es hinten beginnt, wo die Bücher hier eigentlich enden. Aber es stört mich nicht, Hauptsache, ich kann es lesen. Es wird aber eine Weile dauern, bis ich da durch bin durch dieses große, dicke Werk Eures Propheten und Religionsgründers des Islam, Mohammed.

Ich hoffe, daß mich die Muse der Poesie wieder mal küßt und ich ein Gedicht zu Eurem Jahresbeginn am 21.3.2014 verfassen kann, denn ohne deren Einfluß gelingt mir einfach nichts.

Ich muß oft an Euch und Euer Land denken und hoffe, daß Ihr nicht von einem Krieg durch die Westmächte überzogen werdet und leiden müßt.
Über die Euch ausgerechnete kritischste Situation seid Ihr und Euer Land ja hinweg und es wirkt schwächer nur noch nach bis etwa August 2014. Möge Allah ein Einsehen haben und Euch von einem großen gefährlichen Krieg verschonen und behüten. ...

Bleibt im neuen Jahr gesund, seid zufrieden und glücklich und habt
Erfolg. Dies wünscht Euch Euer alter treuer Hörer in schwerer Sorge um Euch, Euer Helmut Dieterle.“

 

Wenn wir von all den weiteren E-Mails berichten wollten, die hier bei uns eingetroffen sind, dann würde die Sendezeit heute nicht mehr ausreichen. Das ist aber nicht der Grund, warum wir nun nicht weiter darauf eingehen wollen, sondern die Hörerpost, die erst nach langer Zeit aus Berlin bei uns hier in Teheran eingetroffen ist, ist der Grund, dass wir nun erst einmal den Teil der Postmappe mit den Mails schließen und den Teil mit den Briefen öffnen.

Da ist zunächst ein Brief vom 6.September 2013 in dem es heißt:

Sehr geehrte Damen und Herren, mit einem Gruß möchte ich mich wieder einmal bei Ihnen melden. In den vergangenen Monaten habe ich Ihre Sendungen zwar oft gehört, aber gesundheitliche Gründe hinderten mich bei weiterem. Sie können sich denken, dass die Ereignisse um und in Syrien einem zu denken geben, vor allem, weil man nicht an konkrete Nachrichten und Aussagen herankommt. In den hiesigen Medien liegt der Schwerpunkt auf dem Kampf der Regierung Assad gegen die eigene Bevölkerung, eine andere Ansicht gibt es nicht.

In gewisser Hinsicht tragen Ihre Sendungen dazu bei, einmal von anderer Seite informiert zu werden. Ich habe während der letzten Tage mit meinem Sangean ATS 909 und meiner Sony AN1 Aktivantenne Ihre Sendungen am 30. August, sowie 5. u. 6. September 2013 jeweils ab 7:30 Uhr UTC auf der Frequenz 15 500 Khz mit SINPO 4 gehört.

Abgesehen von den Nachrichten über die Lage in Syrien interessierten besonders die beiden Interviews am 30. August und 6. September, da meiner Ansicht nach dabei realer die Lage eingeschätzt wurde. In einem vor etwa 4 oder 5 Wochen gesendeten Interview wurde besonders auf die Zusammensetzung der sogenannten „Freiheitskämpfer“ eingegangen, man kann nichts hinzusetzen.

Zu dem Problem des Einsatzes chemischer Kampfstoffe durch die Regierung Syriens gibt es bisher keine Beweise, auch wenn US-Geheimdienste erklären, ihnen würden solche vorliegen, das Beispiel Irak gibt dann zu denken.

Durch militärisches Eingreifen lassen sich die Probleme in Syrien, die es durchaus gibt, nicht lösen, nur diplomatische Schritte und Verhandlungen der beteiligten Kräfte unter Kontrolle der UN würden helfen. Militärisches Eingreifen vernichtet zwar das militärische Potential,gleichzeitig fordert es Opfer unter der Zivilbevölkerung, das nennt man dann „Kollateralschäden“.

Aufgehorcht habe ich während der heutigen Nachrichten (6.9.) bei der Information über die Aussage des iranischen Außenministers, in welcher er die  Verbrechen der Nazis an der jüdischen Bevölkerung verurteilte.

Ich bitte Sie, meine Berichte mit einer aktuellen QSL-Karte zu bestätigen, leider vermisse ich Ihren Kalender.

Mit vielen Grüßen Hans Kopyciak“

Wir danken Ihnen Herr Kopyciak und teilen Ihre Sorgen über die Lage in der Region. Auch der lange Brief von Herrn Helmut Schafheitle aus Singen der noch vom August 2013 ist, teilt die Sorge über die besorgniserregende Lage in Ägypten, Syrien, dem Libanon und dem Irak. Er schreibt:

Am Rande vermerkt:

Die derzeitige schlimme Lage in Ägypten, Syrien, im Libanon und Irak, sowie in einer Reihe anderer Länder ist zutiefst besorgniserregend. Da könnte man meinen, die Uhren würden wieder zurückgestellt in Zeiten der Barberei des Mittelalters.

Das ist für mich als Mitteleuropäer kaum noch verständlich. Die hasserfüllten und rabiaten Feindseligkeiten sprechen für sich. In diesem Zusammenhang wäre doch auch eine respektvolle und gehobene Streitkultur in den Spannungsgebieten sehr erstrebenswert.

Das wäre auch besser, als immer nur Waffen massenhaft hineinzupumpen, was leider auch aus unserem Land in Profotgier geschieht, ohne jede Mitverantwortung.

Über Jahrzehnte gab es auch in Europa große Feindseligkeiten zwischen einzelnen Ländern, die nun aber überwunden werden konnten. So etwas müßte doch auch im Nahen Osten bei gutem Willen erreichbar sein – oder irre ich mich da?

Interessant wäre auch einmal zu erfahren, wie man die demografischen Probleme in Ägypten und in einer Reihe anderer Länder lösen will, wo das Bevölkerungswachstum riesige Ausmaße angenommen hat. Dafür die wünschensweren Strukturen bereitstellen zu können, dürfte somit auch nicht ganz einfach sein. Nicht nur in Kairo wird man sich künftig auch etwas einfallen lassen müssen.“

Einem weiteren Empfangsbericht vom 27. August fügte Herr Schafheitle hinzu:

Denk ich an Syrien und Palästina in der Nacht,

so hat es mich um den Schlaf gebracht.

Wie aktuell die Sorgen unserer Hörerfreunde um Syrien auch jetzt noch sind, beweist die derzeit stattfindende Genf 2-Konferenz, auf der die Situation mehr denn je festgefahren erscheint.

Nach zwei Empfansberichten fügte Herr Schafheitle seinem Brief auch noch die folgenden Zeilen hinzu:

„In meinem Umfeld gibt es einige, auch gesundheitliche Probleme und von daher betrachtet ist es oft schwierig, mich vermehrt konzentrieren zu können. Sie haben aber ja auch eine ganze Reihe Hörer und Hörerinnen, denen es besser geht, und denen das Schreiben von Kurzwellen-Rapports auch leichter fällt.“

Werter Herr Schafheitle, wir wissen Ihre Mühen mit dem Verfassen von Empfangsberichten unter den gegebenen Umständen sehr zu schätzen, deswegen haben wir Ihr ausführliches Schreiben heute auch vollständig vorgelesen.

Sie stellten auch noch folgende Frage an die Redaktion:

Wie bewerten Sie die Lehren von Rumi im Sufismus?

Eine Kollegin von uns hat dazu eine kurze zusammenfassende Antwort vorgelegt die wir nach einer kurzen Musik vorlesen wollen.

Zusammengefasst lässt sich sagen, dass es unterschiedliche Meinungen unter den Gelehrten und Mystikern über die Dichtung und Lehren Rumis gibt.
Einige große Persönlichkeiten wie Ajatollah Hadsch Agha Hussein Borudscherdi, hoher Rechtsgelehrter und geschätztes Vorbild der Nachahmung, einer der renommiertesten neuzeitlichen Gelehrten, die einen Blick weit über Iran und den Irak hinaus wagte und sich für die Einheit der Muslime einsetzte, hat Rumis Lehre abgelehnt, ebenso wie ein bekannter Mystiker namens Mulla Ahmad Naraqi. Einige angesehene wissenschaftliche Persönlichkeiten sind der gleichen Meinung .

Allerdings gibt es auch eine Reihe von großen Mystikern (wie Agha Sayyid Ali Qadhi und Allameh Sayyid Mohammad Hussein Tabatabai) die gegenteiliger Ansicht sind und die Werke Rumis im Sufismus schätzen. 
Der verstorbene Gründer der Islamischen Republik Iran, Imam Chomeini, benutzte in seinem mystischen Buch "Geheimnis des Gebetes" auch ein Gedicht von Rumi. Er bezeichnete  das Ich des Menschen, im Zusammenhang damit, dass der Mensch beim Gott-Dienen sein Herz völlig von der Selbstbezogenheit befreien soll, als  den größten Götzen  und bezog sich dabei auf ein Gedicht von  Rumi aus dem Mathnawi,Erstes Heft, S. 22, nämlich " Die Mutter der Götzen ist der Götze (in Gestalt) eurer Seele, denn während jene Schlangen sind, ist er ein Drachenungeheuer. 

Ein weiteres Anliegen einiger unserer Hörerfreunde sind auch die Beziehungen Irans zu Deutschland, bzw. zu Europa und zum Westen allgemein.

Helmut Schafheitle aus Singen schreibt am 28. August kurz:

„Erstrebenswert wäre es natürlich auch, wenn gleichberechtigte Beziehungen zu Ihrem Land Einzug halten könnten, z.B. auch im Verhältnis zur USA/EU.“

In einem Empfangsbericht vom 8. Dezember 2013, für den wir Herrn Oskar Schmitt aus Hamburg danken, heißt es diesbezüglich:

„Freue mich sehr, dass es zu einer Annäherung Teherans und Berlins kommt und möchte sehr wünschen, dass aus dem zarten Wintersprössling eine große starke Rose wächst. Ich war schon immer ein Freund von Land und Leuten, Flora und Fauna Irans, auch schon zu Zeiten des verhassten Schahregimes und auch heute im Wandel zur Islamischen Republik Iran.“

Zu unseren Programmen schreibt Herr Oskar Schmitt:

„Ihre Programme finde ich wirklich gut, Sie bringen für Alle Hörenswertes, eben was den Hörer interessiert.“

Solche Zeilen lesen wir natürlich gerne, Danke Herr Schmitt.

Aber noch ist der Brief von dem Hamburger Hörerfreund nicht zu Ende und wir wollen auch die weiteren Zeilen vorlesen:

„Sehr schön fand ich übrigens den Reisebericht über die britische Gärtnerin. Nun ja, wenn man die Mäuse hat.

Mit großem Bedauern mußte ich vom Ableben des bekannten Ottenauer Sekretärs erfahren. Hat mich doch schwer erschüttert. Aber nach langer, schwerer Krankheit war das doch wohl dann eine Erlösung für ihn, weniger wohl für seine Familie. Ich trauere mit Ihnen.“

 

Die Sendezeit für die Hörerpostsendung ist nun bei weitem zu Ende, mit einem Gebet der Vereinten Nationen, dass auch aus der Post von Herrn Schafheitle aus Singen stammt, und unser aller Wunsch auf eine Verbesserung der schlimmen Lage an vielen Orten in der Welt zum Ausdruck bringt, wollen wir die heutige Sendung ausklingen lassen:


Herr, unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung.

Gib uns Mut und Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst stolz den Namen Mensch tragen.

 

 

 

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