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Sonntag, 05 Mai 2013 07:30

05. Mai 2013

05. Mai 2013
Bismillah-ir-Rahman-ir-Rahim - Liebe Hörerinnen und Hörer!   Wir begrüßen Sie ganz herzlich zu unserem allwöchentlichen Treffen zur Sendung "Wir und unsere Hörer".
Wir, das sind wie immer Schahrzad Tschupankareh und Ahmad Radschabi. Vielen Dank allen, die uns geschrieben haben und deren Briefe wir heute beantworten wollen. Aber auch diejenigen, die einfach nur zuhören und eine nette halbe Stunde mit uns verbringen wollen, sind herzlich willkommen. Wir hoffen, dass Sie alle einen wunderbaren Sonntag hatten. War das Wetter schön genug für einen Spaziergang im Wald oder im Stadtpark? Oder haben Sie endlich mal wieder Zeit gefunden, ein gutes Buch zu lesen? Zum Stichwort "Lesen":  Während wir hier im IRIB-Studio in Teheran sitzen und mit Ihnen plaudern, drängen sich in wenigen Kilometern Luftlinie die Besucher auf der Teheraner Buchmesse. Sie findet jedes Jahr Anfang Mai auf einem Gelände statt, auf dem seit einigen Jahren die größte Moschee der Welt mit 230 Meter hohen Minaretten erbaut wird. Allein die größte Gebetshalle umfasst 50.000 Quadratmeter mit einer Raumhöhe von 14 Metern. Man kann sich Gebäude dieser Dimension kaum vorstellen. Obwohl sie sich größtenteils noch im Rohbau befinden, werden sie schon für kulturelle Zwecke genutzt, vor allem für die alljährliche Buchmesse. Schade, dass wir Sie nicht mal eben zu einem Rundgang einladen können. Es würde Ihnen bestimmt gefallen!   In diesem Jahr findet die Internationale Buchmesse zum 26. Mal statt. Vergangenen Dienstag wurde sie in Anwesenheit des iranischen Präsidenten und des Ministers für Kultur und iranische Führung eröffnet und dauert bis zum 10. Mai. Dabei handelt es sich nicht nur um die größte kulturelle Veranstaltung Irans, sondern zugleich um die größte und wichtigste Buchmesse des Nahen Ostens. Deshalb übt  sie eine starke Anziehungskraft auf Verlage und Buchliebhaber aus dem ganzen Land und den Nachbarländern aus. Im vorigen Jahr wurden insgesamt 4, 5 Millionen Besucher gezählt. In allen Provinzen Irans werden Busreisen zur Buchmesse organisiert, insbesondere für Schüler und Studenten. Oft verbringen sie den ganzen Tag auf der Buchmesse und decken sich fürs gesamte kommende Jahr mit Schul- und Fachbüchern ein. Anders als auf der Frankfurter Buchmesse kann man nämlich in Teheran die ausgestellten Bücher direkt kaufen. Und so sieht man am Nachmittag und gegen Abend viele Besucher schwere Tüten und Buchpakete mit sich herumschleppen.   Neben Lehrbüchern und Fachliteratur aus allen Natur- und Geisteswissenschaften werden selbstverständlich auch Romane, Gedichtbände, Ratgeberliteratur, Reiseberichte und vieles mehr ausgestellt. Zu den stärksten Sachgebieten gehören weiter religiöse Literatur und Kinderbücher. Und auch die alljährlich zahlreicher werdenden elektronischen Publikationen, die besonders die jugendlichen Besucher anziehen, sind Magneten der Buchmesse.    In diesem Jahr haben 1.487 allgemeine Verlage, 638 wissenschaftliche Verlage, 625 Kinderbuchverlage und 155 Schulbuchverlage die Präsentation ihrer Neuerscheinungen angekündigt. Darunter sind ausländische Verlage aus 50 Ländern. Übersetzungen ausländischer Publikationen finden auf der Buchmesse ein besonders großes Interesse. Allein der Verlag Rozegar No will etwa 40 neu übersetzte Werke der Weltliteratur vorstellen, darunter Bücher von Scott Fitzgerald, Saul Bellow, Luis Borges und Franz Kafka. Zu den angekündigten Übersetzungen aus dem Deutschen gehört unter anderem ein Band über deutsche Schriftsteller des 20. Jahrhundert, in dem etwa 400 Autoren vorgestellt werden, sowie der Roman "Heute wär' ich mir lieber nicht begegnet" der Nobelpreisträgerin Herta Müller aus dem Jahr 1997.   Auf Einladung ihrer jeweiligen Botschaften werden die Schriftsteller Lariassa Boehning aus Deutschland, Ursula Priess aus der Schweiz und Bruno Pisek aus Österreich persönlich die Messe besuchen und im Teheraner Institut der Buch-City unter dem Motto "Eine Sprache, drei Länder" am 7. Mai  aus ihren Büchern lesen und mit dem Publikum diskutieren.   Und das ist nur einer von etwa zweihundert parallel zur Buchmesse stattfindenden Vorträgen, Lesungen und Workshops, in denen es um künstlerische und wissenschaftliche Themen, um Forschungserkenntnisse und Anreize zum Lesen geht. Besondere Highlights sind außerdem die fünf angekündigten Nächte der Poesie, an denen bekannte iranische Dichter teilnehmen werden.   Wer vom vielen Herumlaufen und Schauen müde geworden ist, kann sich an die Ränder der Messestände zurückziehen, um sich mit einem Eis zu erfrischen oder mit einem Sandwich zu stärken und sich gleichzeitig an der wundervollen blau-weißen Kacheldekoration mit kunstvollen islamischen Inschriften hoch über der Messebetriebsamkeit erfreuen.   Doch jetzt zu ihren Briefen. Da beginnen wir mit einem Brief von unserem Hörerfreund, Wolf-Lutz Kabisch. Er schreibt: Geehrte Damen und Herren der deutschsprachigen Redaktion, haben Sie vielen Dank für den letzten Brief mit einem reichen Inhalt. Ich freue mich sehr darüber! Wie lange wird dieser schreckliche Krieg in Syrien noch dauern? Nach einem Ende dieses Blutvergießens ist "Wer" der Sieger? Wie geht es dann in dieser stark veränderten Region weiter? Neue Machtkonstellationen bedingen neue internationale Machtverhältnisse. Welche Rolle wird Ihr Land, welche Israel spielen? Welche die Nato-Türkei. Mit diesen Fragen beschäftigt sich und wünscht Ihnen alles Gute! Ihr alter Hörer, Lutz Kabisch Lieber Herr Kabisch, man muss Prophet sein, oder prophetische Begabung haben, um ein Ende dieses schrecklichen Kriegs zu prognostizieren. Was man aber mit gewisser Sicherheit sagen kann, ist, dass ein Ende des Blutvergießens vom Willen der internationalen Akteure abhängt. Denn, solange die Waffenlieferungen nach Syrien weiterlaufen und zwar an jene Seite, die man anderswo zu bekämpfen angibt, wird es schwierig sein, eine friedliche Lösung des Konflikts zustande zu bringen. Der Krieg wird früher oder später zu Ende gehen, aber keine der Konfliktparteien wird als Sieger hervorgehen. Am Ende sind dann praktisch alle Beteiligten Verlierer. Es geht dann vermutlich mit weiteren Kriegen in anderen Ländern weiter. Wir hoffen, dass alle Konflikte und Kriege auf dem Globus, also egal wo, beendet werden. Im Iran ist man froh, wenn das Land in Ruhe gelassen wird. Außerdem will man ein Mitspracherecht haben bei der Gestaltung des Schicksals der Länder der Region und ohne Einmischung aus Ländern außerhalb der Region. Der nächste Brief ist von unserem alten und treuen Hörerfreund, Helmut Bahnsen aus 25849 Pellworn. Er schreibt: Vielen Dank für die CD und die schöne QSL-Karte. Ich habe mich sehr darüber gefreut. Ich kann aber bei der nichts verstehen, kann nur Deutsch und Plattdeutsch. Auch Sender in Englisch kann ich nicht verstehen. Die Sender in Deutsch werden immer weniger, mit dem PC und Internet komme ich nicht zu recht. Mit freundlichem Ostern-Grüßen Helmut Lieber Herr Bahnsen, Sie haben völlig recht, dass Sender in Deutsch immer weniger werden. Das ist eine Kostenfrage. Überall wird gespart. Aber wir können Ihnen versichern, dass wir solange senden, solange Sie uns hören. In diesem Sinne alles Gute für Sie! Peter Möller aus 47057 Duisburg schreibt: Hallo an die deutsche Redaktion von IRIB! Heute möchte ich mal wieder ein paar Zeilen schreiben, womit ich auch Fragen zu einem bestimmten Thema habe. Wie sieht es im Iran mit einer Krankenversicherung aus. Ist sie auch gesetzlich? Wie sieht es mit Schwerbehinderten aus- gibt es im Iran auch für diese Menschen spezielle Leistungen? Oder wie sieht es mit speziellen Kliniken, oder Kurkliniken für besondere spezielle Krankheiten aus? Lieber Herr Möller, alle Ihre Fragen sind mit "Ja" zu beantworten, wobei gesagt werden muss, dass wir hier im Iran sehr gute Fachärzte haben. Wir wünschen Ihnen alles erdenkliche Gute! Hans-Peter Themann aus 34298 Helsa schreibt: Vielen Dank für Ihre Wünsche und zum neuen Jahr, für den Kalender, die CD und den Aufkleber. Ich habe mich sehr darüber gefreut. Der Kalender hat wieder einen Platz an meinem Schreibtisch erhalten, so dass ich ihn auch sehen und zeigen kann. Es war wieder eine gelungene Sendung mit den sehr informativen Nachrichten aus der Region und der Welt. Das Tagesthema "Rom-Papst" war sehr interessant, ebenso der Beitrag zum Neujahrfest. Zum neuen Jahr wünsche ich Ihnen allen alles Gute! Mein Wunsch: Machen Sie bitte weiter so und senden Sie bitte auch weiterhin auf Kurzwelle (analog) und in Deutsch, damit ich auch in Zukunft über Ihr Land und Leute aus und über Iran etwas lernen kann. Mit freundlichem Gruß Hans-Peter Themann Vielen Dank für so viel Kompliment. Auch Redaktionsteam von "Wir und unsere Hörer" wünscht Ihnen alles Gute Wolfrath Opitz schreibt: Guten Tag, wie ich Ihnen bereits mitteilte, kann ich Ihren Sender per Kurzwelle wegen dauernder Störungen nicht empfangen. Dies ist aber für mich (noch nicht!) ein Problem, da wir zum Glück Irib über das Weltnetz empfangen können, und Ihren Sender in ausgezeichneter Qualität ab 17.30 Uhr Weltzeit auch dort hören können, eben über das Weltnetz. Ihnen und Ihrem Volk alles Gute wünschend verbleibt Ihr Hörer Wolfrath Opitz aus Deutschland. Lieber Herr Opitz, vielen Dank, dass Sie uns laufend über die Empfangsqualität unserer Sendungen informieren. Diese Information haben wir bereits an unsere technische Abteilung weiter geleitet. Wir hoffen, dass Sie und alle unserer Hörerfreunde, die sich über die Empfangsqualität beschweren, uns bald wieder normal hören können. Besten Dank und alles Gute für Sie Redaktionsteam von "wir und unsere Hörer" Helmut Dieterle schickte uns folgende E-Mail Sehr geehrte Damen und Herren der Deutschen Redaktion der IRIB-Teheran, sehr verehrte Frau Zangeneh, nun bin ich nach 12-tägigem Klinikaufenthalt wieder daheim und halbwegs wieder hergestellt, aber noch sehr geschwächt durch das lange Dauerliegen. In der Klinik hatte ich meinen Weltempfänger dabei, aber keinen IRIB-Empfang feststellen können, da ich im 1. Stock lag und das Krankenzimmer vor dem Fenster von einem 4 m breiten Stahlbeton überragt war, der den Kurzwellenempfang sehr störte. Nur mit Mühe und etwas Glück konnte ich zwei deutsche UKW-Sender halbwegs verständlich hören, sonst nichts. Ich lag dort wegen der mit Wasser gefüllten Lunge und Wasser in meinen Beinen, da dies mein schwaches Herz mit seinem Vorhofflimmern und Störungen nicht mehr hinausschaffen konnte über den üblichen Naturweg zu den Nieren und der Blase. So musste ich viele chemische stark wirkende Tabletten schlucken, damit das Wasser nach und nach abging und ich wieder tief atmen konnte wie früher. – Nun bin ich einige Tage zuhause, muss mich aber öfters am Tag hinlegen zur Entspannung und Beine in Hochlagerung bringen mit meinem elektrisch verstellbaren Klinik-Spezialbett, das ich in der Schweiz geschenkt bekam, da veraltet, aber es funktioniert gut. Nun versuchte ich wieder daheim die IRIB zu hören, was anfangs Ende März auf 9715 khz abends recht gut war, dagegen auf 11905 sehr schlecht. Auch war es ab Ende März 2013 morgens auf 17570 khz recht gut, wogegen morgens 15500 khz nur ein Rauschen hörbar war. Ich hoffte nach dem Klinikaufenthalt dies wieder hören zu können, was leider unmöglich war, denn sowohl alle Abend- wie Morgenfrequenzen sind kaum hörbar, äußerst schwach und damit unbrauchbar und nicht verständlich. Ist da ein Relaissender ausgefallen oder kaputt oder hat man Euch da vielleicht rausgeworfen ???? Fragen über Fragen ohne Antwort. Lieber Herr Dieterle, weder noch, wie immer in solchen Fällen ist möglicherweise ein technisches Problem eingetreten. Unsere technische Abteilung ist dabei, das zu beheben. Alles Gute und schöne Tage noch Unser fleißiger Freund, Hassan Mohsen schickte uns einen Artikel, den wir Ihnen gerne vorlesen. Er schreibt: Salam, Ohnmacht der Macht oder Bürgerverdrossenheit? Nicht nur Kirchen, auch Parteien müssen derzeit sinkende Mitgliederzahlen in Kauf nehmen. Was tun? Demokratie lebt vom Mitmachen ihrer Bürger. Was ist aber, wenn diese nicht mehr mitmachen dürfen? Was, wenn selbst die Macht ohnmächtig wird und die Wirtschaft die Richtung vorgibt? Immer mehr Bürger bezeichnen sich deshalb selbst als ‘politikverdrossen’. Es gibt nur eine Lösung für die steigende Politikverdrossenheit der Bürger: Die Politik muss ihre Bürgerverdrossenheit aufgeben. Politik soll die Interessen der Bürger und nicht der Lobbys vertreten. Deswegen ist es an der Zeit, dass die Politik die Politik übernimmt. Ich gebe zu es ist leicht den Lobbyismus zu verdammen, dabei ist der Lobbyismus an sich nichts schlechtes. Lobbyismus ist nichts weiter als das vortragen von Interessen. Sogar die großen Moscheeverbände (z.B. DITIB, IGMG, VIKZ, ZMD etc.) sind nichts weiter als Lobbys für Muslime. Im Bundestag gehen Tag ein Tag aus hunderte Lobbyisten rein und raus. Es ist völlig legitim wenn Interessengruppen ihre Anliegen zu Gehör bringen und ihre Wünsche und Bedenken in die politische Entscheidungsfindung einbringen. Auch Meinungs- und Koalitionsfreiheit sind zentrale demokratische Grundrechte. Eine Lobby kann sich auch ‘freiwillig’ in die sog. Lobbyliste des Bundestages eintragen lassen. Allerdings bringt der Lobbyismus in seiner jetzigen Ausprägung unsere Demokratie in Bedrängnis. Denn Lobbyisten nehmen immer stärkeren Einfluss auf Medien und Politik. Über 5.000 Lobbyisten arbeiten in Berlin (in Brüssel ca. 20.000) . Ihr Ziel: gezielte Einflussnahme auf politische Entscheidungen. Zu diesen Lobbyisten gehören sowohl Lobbyisten aus dem Bereich von Kultur, Religion, Wissenschaft oder Wirtschaft. Da ein Politiker nicht die Zeit hat mit jedem Bürger seines Landes zu sprechen, was verständlich ist, kommt er auf die Interessenvertreter (Lobby) zu. Oder eine Lobby sucht den Politiker auf. Die Aufgabe des Politikers besteht nun mal darin die verschiedenen Interessen der Gesellschaft abzuwägen und gerecht zu entscheiden, welche Interessen er für vorrangig hält. Natürlich sind die Lobbys der Wirtschaft besser begütert als die anderen Lobbys (z.B. Kultur oder Wissenschaft) . Schwächer repräsentierte Lobbys geraten so leicht in Bedrängnis. Da die meisten Politiker in der Vergangenheit und in der Gegenwart immer zugunsten der wirtschaftlich stärkeren Lobbys der Wirtschaft entschieden, in dem sie die Interessen der Wirtschaft mehr Aufmerksamkeit zusprachen, empfinden immer mehr Menschen eine Abneigung gegenüber der Politik. Dabei ist an der Politik nichts Verwerfliches. Verwerflich ist vielmehr die einseitige Aufmerksamkeit auf die Wirtschaftsinteressen von Seiten der Politiker. Selbstverständlich hat auch die Wirtschaft ein Recht darauf ihre Interessen vorzutragen. Aber es sind immer mehr Skandale in die Öffentlichkeit gelangt, in denen sich Politiker von Lobbyisten kaufen ließen. Oder in denen Politiker von Wirtschaftslobbyisten verfasste Gesetzesentwürfe ins Parlament brachten. Und leider kleiden sich immer mehr Wirtschaftslobbyisten mit einer Tarnung und treten nicht direkt als Wirtschaftsvertreter auf. Selbst Politiker wissen meist nicht, mit wem sie es im Lobbygespräch eigentlich zu tun haben, und wer hinter einem Lobbyauftrag steht. Deswegen muss mehr Transparenz in dieser Hinsicht her. Eigentlich müssten die meisten Menschen demnach ‘lobbyverdrossen’ sein, aber dem ist nicht so. Die meisten sind politik- oder politikerverdrossen. Zurecht. Denn es ist Aufgabe des Politikers sich zu informieren, mit wem er es zu tun hat. Es ist Aufgabe des Politikers nach Gerechtigkeit zu suchen, statt nur auf einseitige, machtgierig Interessenvertretungen zu hören. Selbstverständlich müssen wir unser System auch mal hinterfragen, wenn etwas schief läuft. Eine indianische Weisheit besagt: “Wenn du merkst, dass dein Pferd tot ist, dann steig ab.“ Aber ein System kann nicht einfach gelöscht und neu installiert werden. Dazu müssen sich die Akteure des Systems schon selbst ändern. Im Fall der Politikverdrossenheit ist es die Aufgabe der Politiker ihre Methoden zu revidieren. Politiker müssen vom toten Pferd der reichen Lobbys absteigen und ihren Gerechtigkeitssinn schärfen. Nicht nur reiche Lobbys haben ein Recht darauf gehört zu werden, auch wenig begüterte Interessengruppen haben ein Recht auf Aufmerksamkeit. Denn die Machtungleichgewichte zwischen verschiedenen Interessengruppen auszubalancieren ist Aufgabe der Politik. ‘Jeder’ Politiker muss die Verantwortung übernehmen und Protokoll darüber führen, wer mit ihm über welches Thema gesprochen hat. Und wer ihm wie viel Geld wofür gegeben hat. Jeder Bürger hat ein Recht darauf zu wissen, wer in wessen Interesse und mit wie viel Geld Einfluss auf (einen von ihm gewählten) Politiker zu nehmen sucht. Nur so lassen sich Lobbys und Politiker kontrollieren. Nur durch Ehrlichkeit und Transparenz erlangen Politiker ihren Ruf als Vertreter der Bürger wieder. Nun zum letzten Teil unserer heutigen Sendung, nämlich zu Empfangsberichten, die uns in den letzten Tagen erreicht haben: Das sind von Martina Pohl Li Meng aus Tianjin in China Dieter Buchholz Günter Jacob Wolf-Lutz Kabisch aus 02694 Malschwitz Helmut Bahnsen aus 25849 Pellworn Peter Möller aus 47057 Duisburg Christoph Preutenborbeck aus 51519 Odenthal Gottfried Völlger aus 76456 Kuppenheim Christoph Jestel aus 03848 Laußig OT Gruna Wilfried Hoberg aus 99974 Mühlhausen Paul Gager aus 7301 Deutschkreutz in Österreich Geeon Fuhs aus 1180 Wien Michael Bauer aus 84032 Landshut und Hans-Peter Themann aus 34298 Helsa Damit verabschieden wir uns von Ihnen und sagten Tschüss bis zum nächsten Sonntag zur gewohnten Zeit.
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