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Sonntag, 21 April 2013 14:23

21. April 2013

21. April 2013
Bismillah-ir-rahman-ir-rahim – - Liebe Hörerinnen und Hörer!   Schon wieder ist eine Woche vergangen und Sie haben hoffentlich pünktlich Ihr Radio zur Sendung "Wir und unsere Hörer" eingeschaltet.
Am Mikrofon in Teheran begrüßen Sie dazu ganz herzlich Ahmad Radschabi und Scharzad Tupankhareh.  Hatten Sie eine gute Woche? Konnten Sie sich Zeit nehmen, um die ersten Frühlingstage zu genießen? Vielleicht  bei einem Spaziergang durch Wald und Feld? Oder im Eiscafé mit Aussicht auf den Park? Hier im Iran ist der Frühling schon weit fortgeschritten. An manchen Tagen ist es um die Mittagszeit schon sommerlich warm - zumindest an deutschen Sommertemperaturen gemessen.  Auch Iraner zieht es zu dieser Jahreszeit in die freie Natur. Und wir Stadtbewohner erfreuen uns in den Parks am frischen Grün und den vielen bunten Frühlingsblumen. Besonders in den fruchtbaren Regionen Nordirans, aber auch im Gebirge, das in der Sommerhitze und ebenso in der Winterkälte vegetationsarm, fast lebensfeindlich erscheint, finden wir ganze Felder von Tulpen, Narzissen und anderen Frühlingsblumen. Ein überwältigender Anblick!  An manchen Orten, so in der kleinen Ortschaft Asara in der nördlich von Teheran gelegenen Provinz Alborz, findet seit einigen Jahren von Mitte April bis Mitte Mai ein Tulpen-Festival statt, das von Jahr zu Jahr mehr Besucher anzieht. Die Tulpe erfreut sich im Iran nämlich nicht nur wegen ihrer Schönheit, besonders ihrer Farbenpracht, großer Beliebtheit, sondern ist gewissermaßen eine "Nationalblume" mit symbolischer Bedeutung. So finden wir die Tulpe in stilisierter Form als Teppichmuster, ebenso in der Dichtung und in der Miniaturmalerei. "Laleh" - wie die Tulpe auf Persisch heißt - ist ein wohlklingender Mädchenname. Und auch einer der größten und schönsten Parks in Teheran - der "Laleh-Park" - ist nach der Tulpe benannt.  Ach ja, auch der Name "Tulpe" stammt aus dem Persischen: Er kommt von "dulband", was "Turban" bedeutet.  In Deutschland gelten ja die Niederlande als "das" Land der Tulpen, obwohl diese Blume ursprünglich aus der Region des iranischen Großreiches stammt. Von dort aus verbreitete sie sich Richtung Westen, wo sie im Osmanischen Reich kultiviert und zu Pflanzen mit noch größeren und noch farbenprächtigeren Blüten gezüchtet wurden. In den Gärten des Sultans nahmen sie einen Ehrenplatz ein Europäische Reisende waren von dieser Schönheit fasziniert und brachten im 16. Jahrhundert Tulpenzwiebeln nach Mittel- und Westeuropa mit. In den Niederlanden brach damals ein regelrechter "Tulpenwahn" aus. Gewiss haben Sie schon einmal davon gehört: Waren die Tulpen zunächst Liebhaberobjekte der wohlhabenden Bürger, der Gelehrten und der Aristokratie, wurden Tulpenzwiebeln nach und nach um Spekulationsobjekt. Ihre Preise stiegen in irrsinnige Höhen - bis der Handel im Jahre 1637 zusammenbrach und damit das ganze Land in den finanziellen Ruin stürzte. Das "Goldene Zeitalter" der Niederlande fand so ein abruptes Ende. Die Spekulationsblasen an der Börse, die Überschuldung und Zusammenbrüche von Banken, die Verarmung ehemals wohlhabender Bevölkerungsschichten - vieles erinnert dabei an die aktuellen Ereignisse in Europa. So weit wie in den Niederlanden ist die Tulpen-Begeisterung im Iran glücklicherweise nie gegangen. Aber man erfreut sich seit Jahrhunderten an ihrer anmutigen Gestalt und ihren leuchtenden Farben. Die Gegend um Asara, wo in diesen Tagen das größte iranische Tulpen-Festival beginnt, bietet den Tulpen wegen ihrer schneereichen Winter und langen Frühlingstage besonders günstige Lebensbedingungen. Auf 10.000 Quadratmetern werden in diesem Jahr etwa 1.400 Tulpensorten in den verschiedensten Farben zu sehen sein. Außerdem sind ein Handwerkermarkt und Angebote lokaler Speisen geplant. Die Organisatoren rechnen - wie im vergangenen Jahr - mit etwa 500.000 Besuchern, vor allem aus dem Umland. Wenn Sie, liebe Hörerfreunde, einen Garten haben oder wenn Sie das nächste Mal an im Blumengeschäft einen Frühlingsstrauß kaufen, werden Sie sich hoffentlich ebenfalls über die Schönheit der Tulpen freuen und dabei an ihre Herkunft aus dem fernen Persien denken. Doch jetzt kommen wir zu Ihren Briefen, die uns in letzter Zeit erreichten und für die wir uns - wie immer - sehr herzlich bedanken. Die heutige Postsendung wollen wir heute mit einer E-Mail von unserem lieben und verständlicherweise verärgerten Hörerfreund, Alexander Schulz-Luckenbach aus 65321 Heidenrod, beginnen. Er beklagt sich, dass auf seine frühere E-Mail bislang keine Reaktion von uns erfolgt ist, was er angesichts des guten langjährigen Kontakts sehr bedauerlich findet. Er hat uns das genannte Schreiben nochmals zugemailt. Lieber Alexander, es ist Ihnen sicherlich bekannt, dass eine Sendung solange leben kann, wie sie Hörer hat. Also, ohne Sie und natürlich ohne andere Hörerfreunde würde diese Sendung nicht weiter existieren können. Im Klartext gesagt, uns liegt ferner, auf ein Schreiben nicht reagieren zu wollen. Aber, glauben Sie, manchmal kommen Dinge vor, die wir überhaupt nicht wollen. Also, wir hoffen, dass Sie nun endlich die Bestätigung ihrer Empfangsberichte erhalten haben. Und nochmal entschuldigen Sie uns bitte für dieses Versäumnis. Alles Gute G. Walther aus Berlin schreibt uns: Werte Herren von "Germanradio"! Langsam frage ich mich, wessen Propaganda Sie so verbreiten. Die des zionistischen Weltfeindes oder das Ihres Vaterlandes. Ist es Unwissenheit oder Absicht, dass Sie die Meinungsmacher der drei jüdischen Nachrichtenagenturen AP, DPA und Reuters ungeprüft übernehmen? Egoistische Ziele hat nicht die mit der Islamischen Republik Iran verbündete Demokratische Volksrepublik Korea, sondern das vom jüdischen Zionismus beherrschte Amerika. Ihre zweifelhafte Tendenz ist mir im Gegensatz zu Ihren Kollegen, die die IRIB-Weltnetzseite auf Französisch gestalten, mehrmals aufgefallen. Könnte das vielleicht mal bei einem Gespräch zwischen Vertretern der Deutschen Befreiungsbewegung und Ihnen geklärt werden? In diesem Sinne G. Walter Lieber Herr Walter, so ungeprüft, wie Sie uns unterstellen, übernehmen wir keine Nachricht. Mag durchaus sein, dass einem Sender der eine oder der andere Fehler unterlaufen, aber sicherlich kann man daraus keinen Schluss ziehen und behaupten, wir übernehmen ungeprüft Nachrichten von den oben genannten Nachrichtenagenturen. Wir versuchen, so neutral wie möglich zu berichten. Wenn das uns nicht immer gelingt, ist verständlich. Ihre Bemerkung zu der IRIB- Weltnetzseite auf Französisch, ist doch ein Beleg dafür, dass wir unabhängig voneinander berichten, dass jeder Sender seine eigenen Richtlinien hat und die auch beibehält. In diesem Sinne Alles Gute IRIB-Deutsches Programm Unser Werter Freund "Bernd Seiser" aus Ottenau schickte uns eine E-Mail, die wir Ihnen, liebe Hörerinnen und Hörer, gerne vorlesen. Darin schreibt er: Liebe Freundinnen und Freunde, sehr geehrte Damen und Herren, im Anhang die Hörerklubecke des "RTI Höreclub Ottenau" vom April 2013. Wer sie in Zukunft nicht mehr erhalten möchte, teile mir das bitte mit. Sie soll ja keine Belästigung darstellen, sondern über unser reges Hörerklubleben informieren. Mit freundlichen Grüßen Bernd Seiser Unser Freund "Dieter Leupold" informiert uns wie immer über den Empfang unserer Sendungen und schreibt: Halo liebe IRIB-Hörerpostredaktion Schahrzad Tschupankareh und Ahmad Raschabi, habe mal am Sonntagabend, dem 14. April 2013, in die Hörerpostsendung reingehört. Der Empfang war gut, könnte aber besser sein, hab euch auf 9715 KHZ noch recht gut aufgenommen, etwas schwächer war die 11905 Khz. Die Wiederholung am Montagfrüh war noch am besten, aber leicht verrauscht auf 17570 KHZ, die 15500 KHZ waren verrauscht aber noch verständlich. Habe noch eine Bitte, grüßen Sie von Mir Sernd Seiser und das 32. Überregionales DX-Treffen des Ottenauer Kurzwellenhörerklubs Murgtal und RTI Hörerklub Ottenau Mit freundlichen Grüßen aus fast hochsommerlichem Leipzig, heute waren bis zu 23 Grad Celsius und leichter Südwestwind, sendet Dieter Leupold. Lieber Dieter, dieses Jahr war der Winter bei Ihnen sehr lang, deshalb war es die höchste Zeit, dass es wärmer wurde. Wir wünschen Ihnen alles Gute und natürlich viel Gesundheit "Dieter Feltes" aus 90602 Pyrbaum schreibt: Sehr geehrte Damen und Herren! Nach der Zeitumstellung habe ich in den Abendstunden einen besseren Empfang. Nur die Frühsendung bekomme ich nicht gut herein. Nach der langen Winterzeit ist nach dem Kalender der Frühling gekommen. Aber bisher hatten wir nur Kälte und nun haben wir Regen. Leider kann ich wieder nichts im Garten arbeiten. Mein Gemüsebeet sehnt sich nach Jungpflanzen wie z. B. Salat oder Gurken. Bald werde ich mir wieder die zarten Blätter an den Bäumen satt sehen. Es ist eine schöne Zeit. Ich wünsche Ihnen alles Gute und viele Grüße Dieter Feltes Lieber Dieter, offenbar ist dieses von Ihnen erwähnte Problem mit dem Empfang regional bedingt. Denn wie es aus dem vorherigen Schreiben hervorging, hört Herr Leupold unser Morgenprogramm gut. Was das Wetter betrifft, seien Sie nicht besorgt, das schöne Wetter wird auch noch kommen, wenn auch etwas später, dafür haben Sie aber dann in diesem Jahr mehr grün. Schöne Tage noch Nun lesen wir Ihnen einen Brief vor, dessen Verfasserin gefühlsvoll sein muss. Der Brief ist zweiseitig und jede Seite ist mit hübschen Blumen versehen. Schön ist er wirklich und er zeugt auch von einem liebvollen Menschen. Dafür möchten wir ihr, also Verfasserin, Frau Christine Ulrich aus 85368 Moosbrug an der Isar, danken. Mit ihrer sehr schönen und gut leserlichen Handschrift schreibt sie: Sehr geehrte Redaktion, ich möchte mich auf diesem Weg einmal herzlich bedanken, für Ihre Post. Es freut mich immer sehr, wenn etwas im Briefkasten liegt. Inzwischen bin ich wieder gesund und kann auch wieder in die Berge gehen. Aber die Zwangspause hat auch Vorteile gebracht. Ich wünsche dem ganzen Team viel Gesundheit, Erfolg und noch Glück für Ihren Sender. Ihre Hörerin Christine Ulrich. Liebe Christine, das, was Sie unserem Team wünschen, kann das Team sehr gut gebrauchen. Denn, bei so einer Arbeit braucht man wirklich "Gesundheit, Erfolg und Glück". Offenbar lieben Sie auch, liebe Christine, die Natur, wenn Sie schreiben, dass Sie wieder in die Berge gehen können! Das ganze Team von IRIB deutsches Programm wünscht Ihnen und Ihren Angehörigen alles Gute und volle Gesundheit. Schreiben Sie uns, wir werden uns sicherlich darüber freuen. Ade! Nun kommen wir zu dem Brief von der lieben Familie "Klemm", die folgendes schreibt: Liebe IRIB-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, hiermit möchten wir, meine Frau und ich uns ganz herzlich bedanken für das hübsche Bild, das am 16.01.2013 eingetroffen ist. Eine sehr schöne kunsthandwerkliche Arbeit, die schon mit dem ersten Bild an ihrem Platz hängt. Nochmals Dank dem IRIB-Team und dem iranischen Volk, die alle das ermöglicht haben. I&w Klemm Liebe Familie Klemm, das war nur eine Kleinigkeit, wir freuen uns, dass es Ihnen gefallen hat. Wir danken Ihnen, liebe Frau Klemm und lieber Herr Klemm, für das Geschenk, das Sie uns geschickt haben. Bleiben Sie gesund. Alles Liebe Ihr IRIB-Team Unser treuer und lieber Hörerfreund Christoph Preutenborbeck aus Odenthal schreibt: Liebes IRIB-Team, ich hoffe, Ihre Organe konnten den guten Menschen im Erdbebengebiet helfen und viele retten. Beste Grüße Ihr Stammhörer Christoph Preutenborbeck Lieber Christoph, Gotte sei Dank, diesmal waren die Folgen nicht so verheerend, wie man anfangs befürchtete. Jedenfalls vielen Dank für Ihr Mitgefühl Nun wie immer zum Schluss Empfangsberichte, die in den letzten Tagen bei uns eingetroffen sind. Das sind von: Dieter Buchholz aus 39387 Oschersleben Stephan Drube aus Wenigerode, Paul Gager aus 7301 Deutschkreuz Günter Jacob Berd Neumann aus 13347 Berlin Sebastian Riegler aus 44328 Dortmund Werner Schubert aus Grafing Günter Kastner 5020 Salzburg W. Klemm Dieter Feltes aus 90602 Pyrbaum und Dieter Leupold Wir sind wieder am Ende unserer heutigen Sendung angelangt und verabschieden uns von Ihnen und sagen alles Gute bis zum nächsten Sonntag zur gewohnten Zeit Ade!
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