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Sonntag, 07 April 2013 16:22

7. April. 2013

7. April. 2013
 -Bismillah-ir-rahman-ir-rahim - Liebe Hörerinnen und Hörer!   Schahrzad Tschupankareh und Ahmad Radschabi begrüßen Sie auch heute wieder zur allsonntäglichen  Sendung "Wir und unsere Hörer".
Wir wünschen Ihnen aus Teheran ein frohes Osterfest und würden Ihnen dazu allzugerne eine große Ladung iranisches Frühlingswetter nach Deutschland schicken. Denn wie wir jeden Tag aus den Nachrichten erfahren, hat sich der Winter immer noch nicht aus Deutschland verabschiedet. Aber wenn es uns auch leid tut, dass Sie bei diesem Wetter wohl lieber zu Hause geblieben sind statt einen Ausflug zu unternehmen, so freuen wir uns doch auf eine gemeinsame halbe Stunde mit Ihnen. Vielen Dank schon einmal vorab allen, die uns geschrieben haben. Wie immer haben wir einige Briefe ins Studio mitgebracht und werden Sie später beantworten.   Hier bei uns im Iran neigen sich die Neujahrsfeiertage allmählich ihrem Ende zu. Aber noch sind Behörden und Schulen geschlossen, und im Vergleich zum üblichen Verkehrschaos wirkt Teheran fast wie ausgestorben. In den letzten Jahren nutzen nämlich immer mehr Städter die freien Tage nach Neujahr für eine Reise zu Verwandten oder nach "Schomal", d.h. in die nur wenige Autostunden von Teheran entfernte nördliche Urlaubsregion am Kaspischen Meer.  Wohlhabende Familien besitzen hier an der "Persischen Riviera" eine Ferienvilla, die anderen mieten sich für ein paar Tage oder Wochen ein Haus oder eine Wohnung, die Platz genug bieten für eine Großfamilie oder eine Gruppe miteinander befreundeter junger Leute. . Während ein großer Teil Irans aus Wüsten und kargen Felsengebirgen besteht, ist der Nordhang des Elburs-Gebirges, das die Provinz Teheran von der Provinz Masanderan trennt, von einer regenwaldähnlichen üppigen Vegetation bedeckt. Auf dem relativ schmalen Uferstreifen zum Kaspischen Meer werden Reis, Tee, Baumwolle, Pistazien, Obst und Gemüse angebaut, und besonders im Frühling bezaubert Masanderan mit seiner Blütenpracht.  Das Kaspische Meer - ein Binnenmeer - liegt 28 Meter unter dem Meeresspiegel. Das Wasser ist doppelt so salzig wie das der Ozeane, und nur an manchen Stellen ist der etwa 200 Kilometer lange Uferstreifen mit Sand bedeckt und zum Baden geeignet. Der Vater des letzten Schahs, der aus der Region stammte, hatte in den 40er Jahren große Ländereien am Ufer des Kaspischen Meeres konfisziert und eine Sommerresidenz erbaut. Mit weiteren Palästen, Hotels, Strandbädern, Parks und Gärten wollte er die Provinz  zur Perle seines Kaiserreiches aufwerten. Manches geriet dabei zur grandiosen Geschmacklosigkeit, so die von deutschen Architekten entworfenen Luxushotels in Ramsar und Babol, die sich architektonisch so gar nicht ihrer Umgebung anpassten. Auch entsprach der gleichzeitig propagierte "europäische" Lebensstil nicht wirklich den iranischen Sitten und Werten. Vor allem aber stand das Klima den kaiserlichen Plänen im Wege, denn während das Klima im Frühling milde und die Landschaft reizvoll ist, kann man die feuchte Sommerhitze kaum ertragen.   Die nördlichen Hänge des Elbursgebirges sind von einem Urwald bedeckt, in dem unzählige Tiere leben: Hirsche und Rehe, wilde Esel und Bären, Leoparden und riesenhafte Wildschweine, Hyänen und Wölfe. Im deutschen Fernsehen wurde vor einigen Monaten eine beeindruckende Dokumentation dieser großartigen und in weiten Teilen fast noch unberührten Natur gezeigt. Wussten Sie übrigens, dass das Wort "Dschungel" aus dem Persischen stammt?   Aus den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts stammt die Beschreibung eines europäischen Reisenden von einem Ritt zu Pferde, die einen lebendigen Eindruck dieser Region vermittelt:  "Wir ritten erst ... an der Küste entlang, dann durch die Orangenhaine und auf engen Pfaden zwischen Olivenbäumen und Zypressen, Zitronenbäumen und Jasmin-Sträuchern, so dass man sich ans Mittelmeer versetzt fühlte ... Aber bald wurde der Boden sumpfig, und auf beiden Seiten unseres Weges erstreckten sich endlose Reisfelder, aus denen hier und da Pfahlhütten hervorragten, die als Reissilos dienen. Die ebenfalls auf Grundpfählen erbauten Wohnstätten haben Strohdächer und sind - wahrscheinlich als Schutz gegen die Raubtiere -  auf allen Seiten mit spitzen Pfählen garniert. In den Reispflanzungen standen Hunderte von Frauen bis zu den Waden im Wasser, um neue Schösslinge einzusetzen. Die jüngeren unter ihnen erhoben sich einen Moment aus ihrer gebückten Stellung, um unserer Karawane nachzublicken, nahmen aber schnell ihre mühselige Arbeit wieder auf. ... Wir ritten seit über zwei Stunden. Zu unserer Rechten sahen wir einige Fischerbarken auf den gelben Fluten des Kaspischen Meeres, die immer vorsichtig in der Nähe des Ufers blieben, zu unserer Rechten hier und da Wachtürme ... In der Ferne war die Landschaft in ihrer ganzen Ausdehnung vom braunen Dschungel begrenzt."  Demnächst werden wir Ihnen von dieser Reise noch mehr berichten. Doch jetzt ist es Zeit für Ihre Briefe: Und da wollen wir mit einem Brief beginnen, der schon lange bei uns auf dem Schreibtisch lag, wofür wir uns extra bei dem Sender, unserem lieben Hörerfreund, Helmut Schafheitle, aus Singen, entschuldigen. Helmut schreibt folgendes: Sehr geehrtes Redaktionsteam, werte Damen und Herren, Zunächst danke ich Ihnen gerne für die Zusendung einer CD mit Erläuterungen zum Koran, für den Kalender und für das schöne Beiblatt. Darüber habe ich mich gefreut. Traurig bin ich darüber, dass es immer noch so viele kriegerische Auseinandersetzungen gibt, zum Beispiel in Syrien, im übrigen Nahen Osten, in Afrika und Teilen Asiens. Lieber Helmut, das ist die nackte Realität. Sie können sich schwer vorstellen, wie traurig es die Menschen in der Region stimmt, wenn sie laufend am Bildschirm vermittelt bekommen, dass Mitmenschen regelrecht geschlachtet werden. Den Hauptgrund dafür haben Sie auch genannt, nämlich dort, wo Sie anmerken: Oft machen die US-Amerikaner eine Politik, die sich scheinbar um 720 Grad drehen kann. Zuerst wurden die Taliban in Afghanistan unterstützt im Kampf gegen die Russen, und nun sind die Taliban die Gegner. Eins möchte ich hinzufügen, es ist immer noch so, dass sie sich mit Teilen von Taliban arrangieren, nämlich mit dem Teil, der bereit ist, ihre Macht- und Wirtschaftsinteressen bedingungslos zu unterstützen. Das ist momentan auch ein Streitpunkt zwischen den Regierungen in Washington und Kabul, also zwischen Obama und Karsai. Lesen wir weiter: Helmut schreibt dazu weiter: Im Irak wurde zunächst auch der Despot unterstützt in einem Krieg gegen den Iran und danach richtete sich der Kampf gegen den Irak. Auch ich bin dafür, dass Konflikte nicht mit Waffengewalt gelöst werden, und schon gar nicht mit Atomwaffen. Bedauerlicherweise verfügen jedoch eine Reihe von Ländern schon über derartige Waffenpotentiale, u.qa. USA, Russia, Indien, Israel, Pakistan u. a. Eine wirkliche Friedenspolitik müsste m. E. ein anderes Aussehen haben. Auch die derzeitige Rolle Russlands ist nicht mehr leicht zu definieren. Da bleibt manches unverständlich. Lieber Helmut, die unverständliche Politik blieb nicht auf den früheren Despot von Irak beschränkt. Viel schlimmer sind die Despoten von Saudi-Arabien, denen allen Waffengattungen zur Verfügung gestellt werden. Das Land gilt eher als Distributor von ihnen gelieferten Waffen. Das sehen wir bei dem Fall "Syriens". Jeder Kenner von Saudi-Arabien weiß, dass das saudische Militär dazu gar nicht ausgebildet ist. Also, wenn man auf dem Gebiet weiter forschen will, da wird man dabei verrückt. Ich glaube, dass Einzige, was friedensliebenden Menschen übrig bleibt, ist, sich für die Aufklärung der Öffentlichkeit vor allem im Westen energisch einzusetzen. Da besteht die Hoffnung. Denn die Zivilgesellschaften in den westlichen Ländern sind weiterhin stark und können einen beachtlichen Einfluss auf die Politik ihrer jeweiligen Regierungen nehmen. In diesem Sinne alles Gute und schreiben Sie uns, wenn Sie dafür Zeit finden. Also, bis dann hoffentlich! Redaktionsteam von "Wir und unsere Hörer". Von unseren fleißigen Freund, Bernd Seiser, haben wir drei Briefe, die wir Ihnen gleich vorlesen: In der mit dem 12. März datierten E-Mail schreibt er: Liebe Monika, liebe Ursula, liebe Maryam, liebe Parissa, lieber Herr Schahrokny, liebe Parissa, liebe Mitra, liebe Schahrzad Tschupankareh und lieber Ahmad Radschabi, fuer die freundliche und ausfuehrliche Information über unser 32 überregionales DX-Treffen vom 11 Mai möchte ich mich herzlich bedanken. Heute habe ich schon wieder eine Bitte, wäre es möglich, in der nächsten Sendung von wir und unsere Hörer Volker Willschrey und Christoph Preutenborbeck zu ihren Geburtstagen von dieser Woche zu gratulieren? Nun zu der 2. E-Mail von Bernd: Diese E-Mail ist zwar an Frau Zare gerichtet, aber sie hat mich gebeten, darauf einzugehen und zu antworten, was ich nun auch gerne und mit aller Freude tue. Er schreibt: Liebe Maryam, leider habe ich noch keine Antwort erhalten, ob meine Berichte vom 19. März auch lesbar in der Redaktion eingetroffen sind! Gerne möchte ich in der Sendung "Wir und unsere Hörer" am 07. April "Ursula Zangeneh" in Teheran und "Erika Lesse" in "Gebesee" freundlich zu ihren Geburtstagen gratulieren und alles Gute wünschen. Gratulieren möchte ich auch zur Staatsgründung vom 01. April 1979. Schade, dass die IRIB-Internetseite mehrere Tage nicht abrufbar war und auch der Livestream nur einmal in den letzten beiden Wochen zu hören war. Bitten Sie doch die zuständigen Techniker nochmals darum, sich das Problem anzunehmen! Vielen Dank Freundliche Frühlingsgrüße aus dem winterlich kalten Ottenau, auch an Monika. Bernd Lieber Bernd, gerne teilen wir Ihnen mit, dass Ihre Berichte vom 19. März sehr gut lesbar in der Redaktion eingetroffen sind. Wir wissen etwa genau, dass Frau Zangeneh fast alle unseren Sendungen "Wir und unsere Hörer" hört, und nehmen an, dass sie Ihre Gratulation zu ihrem Geburtstag mithört. Dennoch werden wir gerne Ihre Grüße an sie weiterleiten. Wir danken Ihnen weiterhin für Ihre Gratulation zur Staatsgründung. Was unsere Internetseite betrifft, haben immer alle Meldungen über die von Ihnen und vielen anderen unseren Hörerfreunden an unsere technische Abteilung weitergeleitet. Auch dieses werden wir weiterleiten. Nun zu der 3. Und letzten E-Mail von unserem lieben Herrn Seiser: Darin schreibt er: Liebe Monika, liebe Ursula, liebe Maryam, liebe Parissa, lieber Herr Schahrokny, liebe Parissa, liebe Mitra, liebe Schahrzad Tschupankareh und lieber Ahmad Radschabi, zum bevorstehenden Norusfest und für das gesamte neue Jahr im Iran wünsch ich Euch und Ihnen alles Gute, viel Gesundheit, Frieden und Zufriedenheit. Uns Hörern wünsch ich ein baldiges Wiederhören mit der unvergessenen Ursula, wie auch am Sonntag wieder zu hören war, fehlt uns allen ihre Stimme und ihre persönliche Ansprache. Ich wollte nochmals nach den Sommerfrequenzen anfragen, so langsam sollte ich die schon mitgeteilt bekommen, um unsere Hörerklubmitglieder, die ja auch einen Großteil der Plätz am sonntäglichen Hörerstammtisch einnehmen, informieren zu können. Wie jedes Jahr zu den DX-Ottenauer Treffen plant unser RTI Hörerklub wieder ein Konterst mit RTI und einer Partnerstation. Mein Wunsch ist es, in diesem Jahr IRIB als Partnerstation fuer diesen Konterst zu gewinnen. Die Aktionen verliefen in den Vorjahren wie folgt, in den Tagen um das Hörertreffen sind jeweils eine oder mehrere Hörerpostsendungen von RTI und der Konterst-Partnerstation zu hören und Empfangsberichte an die betreffenden Redaktionen sowie eine Kopie zur Kontrolle davon an Hörerklubsekretär Christoph Preutenborbeck zu schicken, der in der IRIB Redaktion ebenfalls bestens bekannt ist. Die Stationen bestätigen den oder die Berichte mit QSL Karte und einer Sonderbeilage, die man eben nur für diese Konterst-Berichte bekommt. Das könnte ein IRIB Kugelschreiber, Ansichtskarte, Aufkleber oder ähnliches sein, etwas zusätzliches halt, das nur unsere Teilnehmer erhalten. Wenn es IRIB nicht möglich ist, unseren Teilnehmern etwas zusätzliches zukommen zu lassen habe ich natürlich auch Verständnis dafür und wir machen die Aktion ohne den Hinweis, dass es eine Sonderzulage von IRIB gibt. Anbei passend zum Norusfest und Konterst ein weiterer Grund zur Freude, im Anhang meine Bericht 2961 bis 3000. Bitte teilt mir doch bald mit, ob ihr die Berichte öffnen, ausdrucken und lesen konntet. Auch dem PC ist die Schrift bei mir etwas schwach zu erkennen, in ausgedruckter Form aber besser lesbar. Ein weiterer Wunsch von mir wäre, bald mal wieder ein Interview mit einem Hörer oder einer Hörerin (wie wäre es mit Martina Pohl oder Marzena Opalinska) in "wir und unsere Hörer hören" zu können. Aber auch anderstrum, ich würde mich sehr freuen, wenn sich von IRIB jemand bereit erklärt, Dr. Ufuk Gecim von der Stimme der Türkei für ein Interview beim deutschen Programm von TRT bereitzustehen und ihr mir eine Telefonnummer mitteilt, damit Ufuk anrufen kann. Mit Festtäglichen Grüßen aus Ottenau, Bernd. Lieber Bernd, wir werden unser Bestes tun, damit möglichst viele Ihrer Wünsche in Erfüllung gehen. Drücken Sie uns nur die Daumen. Alles Gute. Unserer alter Hörerfreund, Helmut Dieterle, äußerte sich zu unseren Sommer-Frequenzen. Er schreibt: Sehr geehrte Damen und Herren der deutschen Redaktion von IRIB in Teheran, sehr verehrte Frau Zangeneh, vielen Dank für die zugesandten neuen Frequenzen, die ich getestet habe:   morgens ist auf 15500 khz nur Rauschen, sonst nichts 17570 khz morgens recht gut hörbar   Abends ist auf 9715 sehr guter Empfang, hervorragend, endlich Mal eine taugliche Abendfrequenz 11905 ist schlecht hörbar, viele Störungen und Geräusche  Dies zur Kenntnis Empfangsbericht folgt über Berlin   Viele liebe Grüße von Eurem alten Hörer Helmut Dieterle Lieber Helmut, Sie haben hilfreiche Informationen geliefert. Denn, damit können wir feststellen, wie unsere Sendungen gehört werden. Alles Gute! Lieber Helmut, zu Ihrer Frage bezüglich der Kontaktaufnahme mit der Familie Pohl: Wenn Sie noch ein klein bisschen warten könnten, bis wir sie dazu angefragt haben, wären wir Ihnen dankbar. Es hat auch zum Teil an uns gelegen, dass es so lange gedauert hat. Wir hatten gut zwei Wochen Neujahrferien und die Arbeit beginnt erst am 06. April. Dafür müssen wir uns bei Ihnen entschuldigen. Weiterhin alles Gute Das nächste politische Schreiben ist von unserer lieben Hörerfreundin, Martina Pohl, die darin folgendes anmerkt: Liebe Redaktion in Teheran, zehn Jahre ist es nun schon wieder her, dass die USA den Irakkrieg ohne Mandat des Weltsicherheitsrates starteten. Auch die Briten standen in dieser Zeit den USA zur Seite. Ihre Begründung zu diesem Schritt waren angebliche Massenvernichtungswaffen, die der irakische Diktator versteckt hielt und deshalb in die Schusslinie Amerikas geriet. Gefunden wurde nichts und der Verdacht löste sich in Luft auf. Gerechtfertigt wurde dieser Krieg auch mit dem Argument, die arabische Welt könne dadurch von ihrem schrecklichen Tyrannen befreit werden. Es ist unbestritten, dass Saddam Hussein ein gefühlskalter, von Bestialität getriebener Mensch war, der vor Mord an der eigenen Bevölkerung nicht zurückschreckte. Trotzdem hatte dieses Land bis zu den Golfkriegen eine beachtliche Infrastruktur aufzuweisen. Die Christen genossen im Irak eine gewisse Toleranz und die Emanzipierung der Frau schritt voran. Wenn man heute die Lage dieses Landes betrachtet, hat sich nicht wirklich viel verbessert. Der Diktator und seine Söhne leben zwar nicht mehr, aber der Preis, der dafür bezahlt werden musste, war und ist hoch. Im Gegenteil, es herrschen weiterhin Chaos, Gewalt, Not und Armut. Die Kriminalität ist alltäglich und Menschenrechte werden verletzt; Ausschreitungen, Plünderungen, Anschläge und Korruption beherrschen die gegenwärtige Lage. Unersetzbare Kulturgüter und immense Schätze wurden vernichtet oder geraubt. Die finanziellen Kosten für diesen Krieg gehen in astronomische Summen. Millionen Iraker mussten flüchten. Viele Menschen leiden noch heute an üblen Krankheiten oder an ihren schweren Verletzungen, die sie davongetragen haben. Ganz zu schweigen von den unendlich vielen Zivilisten, die ihr Leben lassen mussten. Ein Krieg dessen Folgen noch lange nicht absehbar sind. Kriege sind meiner Ansicht nach immer ein fatales Unterfangen und die daraus entstandenen Grausamkeiten mit nichts zu rechtfertigen. Leider ist der Mensch ein Wesen, dass vor übelster Brutalität nicht zurückschreckt. Gerade im Kriegsfall ist alles erlaubt. Auch die atomare Aufrüstung ist ein erschreckendes Beispiel dafür, dass etliche Staaten untereinander um die Wette eifern, um ihre Macht und Stärke zu demonstrieren und um Abschreckung nach außen hin zu symbolisieren. Dass Präsident Obama den Friedensnobelpreis bekommen hat, darüber lässt sich streiten. Dass aber die Europäische Union diesen Preis 2012 in Oslo in Empfang nehmen konnte für sechs Jahrzehnte Frieden und Demokratie fand ich persönlich eine gerechtfertigte und richtige Entscheidung, die mich als Bürger von Europa auch gefreut hat. 60 Jahre Frieden sind nicht selbstverständlich. Dafür bin ich auch sehr dankbar. In Frieden leben zu können ist ein hohes Gut, was leider nicht jedem vergönnt ist. Eine Welt ohne Kriege bleibt für mich ein Wunschdenken. Viele Grüße von Eurer Hörerin Martina Liebe Martina, natürlich ging es beim Feldzug gegen den Irak weder um Massenvernichtungswaffen noch weniger um Demokratisierung dieses Landes, die dann als Gründe vorgeschoben wurden. Viel schlimmer als Saddam Hussein sind die Despoten in Saudi-Arabien, die hohes Ansehen von allem bei US-Amerikanern genießen. Dieses faule Feudalistische Herrschaftssystem gehört zu den "roten Linien" der USA, die unangetastet bleiben müsste. "Mahdi Mohajjer" aus Deutschland schreibt uns: bismillah geehrte Damen und Herren des IRIB-Rundfunks und liebe Brüder und Schwestern, seit gestern Abend, dem 14. März 2013 wird die Seite des IRIB in jeder verfügbaren Sprache in Deutschland unzugänglich gemacht. Konnte ich vorgestern noch die Nachrichten lesen, ist die Seite seit gestern Abend nicht mehr zugänglich. Mit diversen Programmen wie Tor konnte ich die Seite jedoch ohne Probleme öffnen. Es ist nur ein weiterer Beweis dafür, dass die Bundesregierung ihre angekündigten Internetzensuren nun doch begonnen hat. Um auszuschließen dass es sich um einen Fehler seitens der Server handelt, habe ich mit anderen Programmen die solche Filter umgehen die Seite aufgerufen und keine Probleme feststellen können. Bei meiner Suche im Internet fand ich heraus, dass die Bundesregierung die Zensur von ausländischen Internetseiten bereits angekündigt hat, dieses aber so begründet dass der Einfluss des Rechtsextremismus in Deutschland aus dem Ausland käme. Dass die IRIB weder volksverhetzend ist, noch rechtsextrem das wissen wir alle. Genau deswegen wäre es nun Ihre Aufgabe dies auf ihrer Seite zumindest in einer Nachricht für die Leser zu veröffentlichen, dass in Deutschland der Zugriff nicht mehr möglich ist, und dass die deutsche Regierung, welche sich ja immer über "Menschenrechtsverletzungen" in Iran beschwert, jetzt selber genau das tut, was sie an anderen kritisiert. Insha Allah werden wir es schaffen die Yaziden zu überkommen, aber wenn wir jetzt schweigen, und nicht handeln, dann wäre das genau das Gegenteil von dem was Imam Hussain (AS) getan hätte-. Viel Erfolg, und mit Dank Wsalam, Mahdi Mohajjer aus Deutschland Lieber Mahdi, Meldungen über Probleme beim Empfang unserer Sendungen treffen täglich bei uns ein. Vielen Dank für den Hinweise. Wir schließen die Sendung wie immer Empfangsberichten, die uns in den letzten Tagen erreicht haben. Das sind: Martina Pohl Dieter Leupold Hort und Monika Kuhn Günter Jacob aus Neuburg bei Passau Karl Heinz Hessenbruch Dieter Buchholz aus 39387 Oschersleben Peter Vägler aus 18402 Stralsund, vielen Dank auch für zwei sehr schöne Fotos Bernd Seiser Franz Pößneck Bernd Neumann aus 13347 Berlin Helmut Dieterle Franz Mulzer aus 93413 Cham Hans- Jürgen Tausend aus München Eduard Alex Damit sind am Ende unserer Sendung angelangt. Vielen Dank fürs Zuhören Alles Gute und Ade bis zum nächsten Sonntag zur gewohnten Zeit!
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