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Sonntag, 24 Februar 2013 06:46

24. Februar 2013

 24. Februar 2013
Bismillah-ir-rahman-ir-rahim - Liebe Hörerinnen und Hörer! Es ist Sonntag, und wie an jedem Sonntag zu dieser Zeit begrüßen wir - das sind Schahrzad Tschupankareh und Ahmad Radschabi - Sie ganz herzlich aus Teheran.

Und wie immer haben wir Briefe von Ihnen, liebe Hörer, mitgebracht, aus denen wir vorlesen werden. Sie wissen ja, dass wir uns immer über Post von Ihnen freuen. Deshalb auch heute ganz herzlichen Dank für Ihre Empfangsbestätigungen, so manche Anregung und all die freundlichen Grüße. Also gleich nach einer kurzen Musik.

Die heutige Hörerpostsendung wollen wir mit einer E-Mail von unserem lieben Hörerfreund "Fritz Andorf" aus 53340 Meckenheim beginnen. Er schreibt: Liebes IRIB-Team, nach meinen Empfangsberichten Nr. 57 und 58 vom 26. und 28.11. 2012 melde ich mich erneut mit zwei Empfangsberichten, um weitere 10 vollzumachen. Nun sind es also insgesamt schon 60, und ich bin gespannt, ob ich eines Tages noch das volle Hundert erreichen werde. Da dies meine ersten Berichte im neuen Jahr sind, wünsche ich zunächst Ihnen allen und Ihren Familien alles Gute, viel Glück und beste Gesundheit für die vor uns liegenden Monate. Den Anstoß für meine heutige Zuschrift hat die letzte Post aus Teheran gegeben, die vor ein paar Tagen bei mir eintraf.

Herzlichen Dank dafür: für die netten Gedanken im Gedicht „Am Fenster“ und die guten Wünsche zum Jahreswechsel, den Tischkalender mit berühmten Iranern, Touristenattraktionen Irans, iranischer Kunst und dem modernen Iran, sowie die CD „Path Towards Enlightment“ mit der Koraninterpretation. Leider ist letztere in englischer Sprache, so dass sicher beim Anhören viele Details unverständlich sind. Ich gehe davon aus, dass es sich dabei um die Rubrik „In Richtung Licht“ im deutschen Programm handelt. Wie Sie den heutigen Berichten entnehmen können, ist der Empfang der Abendsendung zurzeit recht gut. Das gilt auch für die Frühsendung. Sehr interessant fand ich im heutigen Programm den Reisebericht über die historische Stadt Orumiyeh (?) mit ihren vielen Sehenswürdigkeiten. Ich habe gleich im meinem Atlas nachgeschlagen und diese Stadt im Nordwesten Irans gefunden.

Bemerkenswert war, dass Sie bei den Sehenswürdigkeiten auch die christlichen Kirchen erwähnt haben. Handelt es sich dabei um römisch-katholische oder orthodoxe Kirchen? Im Übrigen würde ich es sehr begrüßen, wenn diese Sendereihe eines Tages als Buch veröffentlicht werden könnte. Dann könnte man alles nachlesen und hätte einen perfekten Reiseführer. Wie an den meisten Sonntagen war ich auch heute Gast bei der Hörerbriefsendung „Wir und unsere Hörer“. Und auch heute wurde wieder aus Zuschriften von Hörern zitiert, die mir persönlich bekannt sind. So fühle ich mich stets als Mitglied der einen großen Hörerfamilie.

In den Nachrichten am heutigen Sonntag habe ich die aktuelle Meldung über die Verleihung des Silbernen Bären bei der Berlinale für das beste Drehbuch an den iranischen Regisseur Jafar Panahi für seinen Film „Geschlossener Vorhang („Parde“) vermisst. Das ist doch eine große Ehre und eine hohe Auszeichnung für einen Filmemacher aus Ihrem Land, die im Programm nicht einfach unterschlagen werden durfte. Mit Verwunderung hörte ich auch, dass es dem Regisseur trotz mehrfacher Bitte der Bundesregierung nicht erlaubt wurde, zur Preisverleihung nach Berlin zu kommen. Das ist doch sehr kleinlich, selbst wenn der Film nicht der offiziellen Linie entspricht. Sein Co-Regisseur sagte zu Recht: „Das Aufhalten eines Künstlers und eines Denkers war niemals möglich“. Ich werde mir den Film des preisgekrönten Regisseurs jedenfalls bei nächster Gelegenheit ansehen.

In der Bundeskunsthalle in Bonn ist noch bis zum 7. April die Ausstellung mit Objekten des British Museum in London unter dem Titel „Schätze der Weltkulturen“ zu sehen. Und in dieser Ausstellung sind in der Abteilung Naher Osten auch einige sehr schöne Schätze aus dem Iran zu bewundern. Dazu gehören ein Relief mit einem Wachsoldaten des Achämenidenreichs (600 – 400 v.Chr.) aus Persepolis, eine wunderbare Halskette aus Dailaman, Gold- und Silbermünzen (Dareikos, Dinar des Ardaschir I., Larin des Schahs Tahmasp I.) , eine Schale mit kufischer Inschrift aus Nishapur, ein Ton/Porzellanteller mit dem Porträt eines jungen Mannes aus dem Nordwestiran sowie die islamischen Miniaturmalereien „Rostam bricht das Tor des Palastes des Afrasiab auf“ aus der Shahname des Firdausi und „Porträt eines jungen Dandys“ von Mir Yusuf aus Isfahan. Alles in allem eine wirklich sehenswerte Ausstellung. Damit aber genug für heute.

Für die gelegentliche Bestätigung wäre ich dankbar. Mit herzlichen Grüßen Ihr Hörer Fritz Andorf Lieber Fritz, wir haben uns auf Ihre E-Mail sehr gefreut. Auch das gesamte Team der deutschen Redaktion von IRIB wünscht Ihnen und Ihrer Familie ein erfolgreiches und glückliches Jahr 2013. Bei der christlichen Kirche in der Stadt "Orumiyeh" handelt sich um die chaldäisch-katholischen Kirche. Es ist Ihnen offenbar nicht die richtige CD geschickt worden. Denn, die gibt es auch in deutscher Sprache. Entschuldigen Sie bitte. Wir werden Ihnen sehr dankbar sein, wenn Sie uns über die Ausstellung in Bonn berichten würden.

Bitte, schreiben Sie uns, wie es war, was es alles ausgestellt worden ist usw. Vielen herzlichen Dank im Voraus! Unser werter Freund, Bernd Neumann, aus 13347 Berlin schreibt: Liebe Redaktion, mit Freude habe ich Ihre Bemerkung zur Kenntnis nehmen dürfen, dass es bei Ihnen durchaus bekannt ist, dass nicht das ganze deutsche Volk die Iranpolitik Deutschlands unterstützt. Es ist und bleibt die Politik der USA, die wir hier umzusetzen haben. Viele Grüße aus Berlin Bernd Lieber Bernd, dass es derzeit so ist, dass Deutschland die US-Linie in der Iranpolitik zu Eigen gemacht hat, das ist nun mal so. Aber, wir hoffen, dass es nicht dabei bleibt. Vor allem vom deutschen Volk mit so viel Fleiß, so viel Selbstvertrauen und Bewusstsein, erwartet man hierzulande auch eine eigenständige Politik.

Das schaffen Sie sicherlich und geben dazu nie die Hoffnung auf! In diesem Sinne wünschen wir Ihnen und dem gesamten deutschen Volk alles Gute. Das nächste Schreiben ist von unserer lieben Hörerfreundin, Martina Pohl. Sie schreibt folgendes: Liebes deutschsprachiges Team, vielen Dank für Ihre Post, die ich am 12. Februar erhalten habe. Für den schönen Kalender, die besinnlichen Verse "Am Fenster", sowie die beigelegte CD "In Richtung Licht", möchte ich herzlichst danken. Beim Kurzwellensender "Die Stimme der Türkei" wurde am 14. Februar ein Interview mit einem Ehepaar aus Deutschland ausgestrahlt, das in Ankara bei TRT zu Gast war. Sie sind mit ihrem LKW, der zu einem Wohnmobil umgebaut wurde, auf Weltreise. Der Mann ist iranischer Abstammung. Sie werden demnächst auch durch Iran reisen. Falls Sie davon erfahren sollten und sich die Möglichkeit ergibt, wäre ein Interview mit den beiden sicher auch für Ihre Station und die Hörer sehr interessant. Viele Grüße von Martina Pohl Liebe Martina, sobald wir von der Ankunft dieses Ehepaars in Iran erfahren, werden wir uns um eine Kontaktaufnahme bemühen.

Weiterhin alles Gute Willi Boerstler ist sehr verärgert darüber, dass seine Post aus dem Iran ohne sein Einvernehmen geöffnet wurden. Er merkt dazu an: Hallo Freunde in Iran Vielen herzlichen Dank für Post, die ich am 14. Februar erhalten habe . Das Paket war abgefangen worden und durchschnüffelt, mit der Bemerkung: Von der Deutschen Post geöffnet - für die Zollabfertigung. Ob etwas gestohlen wurde, kann ich noch nicht feststellen. Inhalt war - Kalender und Diskette in Kassette sowie Zwei - wunderschöne Begleitschreiben . Die Methodik der Durchsuchung/Schnüffelei erinnert an STASI - Methodik oder CIA / Mossad Spiele . Was natürlich noch im Raum stehen könnte, dass die Schnüffler sich von dem - sogenannten "DEMO -KRATISCHEN" System verabschiedet haben, und wollten " nur" dringend Ihren persönlichen Drang und Bedarf an Informationen vom Islam stillen wollten. Schade, dass mir die Namen der Interessenten fremd sind, denn dieses Problem wäre ein schönes lösbares gewesen. So das wars mal - und bitte macht weiter so, bis später Alles Gute in die Redaktion Iran.

focus.de Willi Börstler Lieber Willi, was für ein strafbares Unterfangen. Die Öffnung einer Postsendung müsste auf Jeden Fall in Anwesenheit des Empfängers geschehen, und nicht erst öffnen und dann "Grund" dafür liefern. Alles Gute. "Frank-Ronald Gabler" schickte uns folgende Kurzmeldung: Belgischer Abgeordneter über Anschläge unter falscher Flagge und inszenierten Terrorkrieg Der Abgeordnete des belgischen Parlaments Laurent Louis sprach am 17. Januar über die wahren Hintergründe der Anschläge des 11. September und darüber, wie Nordafrika und der Nahe Osten gezielt durch vom Westen unterstützte radikale Islamisten destabilisiert werden. Laurent Louis ist Vorsitzender der von ihm gegründeten Bewegung für Freiheit und Demokratie, "Mouvement pour la liberté et la démocratie". Lieber Herr Gabler, es ist wohl bekannt, dass vieles, was am 11. September 2001 geschah, in Dunkelheit geblieben ist.

Lassen Sie mich an dieser Stelle ein paar Sätze zitieren, die uns zweifelsohne vieles zu bedenken geben: Knapp 12 Jahre nach dem 11. September 2001 gibt es nur Verlierer: Der Islam wurde von verblendeten Ideologen als Geisel genommen. Der Westen hat im Kampf gegen den Terror seine viel gepriesenen Werte verraten. Und jetzt haben wir auch noch die Islamophoben an der Backe. Was bleibt, gut elf Jahre danach? Zwei Bilder, in denen die ganze Geschichte erzählt ist: Hier die brennenden Türme. Dort der Gefolterte von Abu Ghuraib. Das ist die Ikonografie des menschlichen Irrsinns. Das schreckliche Verbrechen von New York und das schreckliche Verbrechen des Kriegs gegen den Terror. Gewalt wurde mit Gewalt bekämpft und hat nur noch mehr Gewalt gezeugt. Wer geglaubt haben sollte, dass die Menschen aus den Kriegen des 20. Jahrhunderts etwas gelernt hätten, der wurde gleich zu Beginn des neuen Jahrtausends eines Besseren belehrt. Nein, wir haben nichts gelernt.

Wir sind immer noch allzeit bereit uns gegenseitig auszulöschen, notfalls mit den bloßen Händen. Und wir haben dafür immer einen guten Grund. Wir sind immer im Recht. Was bleibt, gut 11 Jahre danach? Die Erkenntnis, dass sich selbst verurteilt, wer dem Gesetz der Rache folgt. Und dass eine Bilanz des Schreckens am Ende niemals aufgehen kann. Die Politik der USA nach dem 11. September war nicht nur unmoralisch. Sie hat sich selbst geschadet. Marius aus Westfalen schreibt uns: Mächtig sei der Allvater, der barmherzige Gott aller liebenden Menschen, Sehr geehrte Gemeinschaft der deutsch-iranischen Gesellschaft, seit einiger Zeit informiere ich mich zusätzlich auf Ihrer Hausseite und ich möchte Ihnen positiven Zuspruch senden und Mut zusprechen, die geopolitischen Tatsachen, einschließlich in der Nah-Mittelost-Region, weiterhin zu vertreten und auf diese Realität aufmerksam zu machen.

Ganz besonders der zionistische Terror kommt in der westlich-kontrollierten Medienlandschaft fast gar nicht zur Sprache. Ich bewundere das iranisch-islamische Land, die Wissenschaft, die Entwicklungen, den Fortschritt, die Tapferkeit, die Kultur und natürlich die unausweichliche Haltung, sich dem Willen des Westens und Israels nicht zu beugen. Ich verfolge stets die wichtigsten Meldungen und bin froh, dass unsere Allianz des Völkerbundes so stark und fest bleibt.., auch, wenn die UNO und Israel diese wahre Völkergemeinschaft zerstören wollen. Millionen von Menschen in aller Welt sind mit uns und sie kennen die Wahrheit. Nur leider haben nicht sehr viele die Möglichkeit, diese Perspektiven zu repräsentieren -und der Welt zu zeigen... Mit freundschaftlichen- und brüderlichen Grüßen, Marius aus Westfalen (Deutschland) Diesen Sätzen ist nichts hinzuzufügen.

Das nächste Schreiben ist von unserem lieben Hörerfreund Johannes Wenzel aus 07356 Bad Lobenstein. Er schreibt: Sehr geehrte deutsche Redaktion in Teheran, vielen Dank für die Sendungen in deutscher Sprache! Ich höre das Programm in der Morgensendung am liebsten und der Empfang ist immer recht gut. Und wenn es mal schlechter ist nehme ich das Internet zu Hilfe. Herzlichen Dank auch für den schönen Kalender und die CD. Leider kann ich aber kein Englisch. Vieleicht gibt es ja später auch etwas in Deutsch. Heute habe ich die wunderbare Sendung über Homosexualität gehört. Das war gut zu hören, was der Koran dazu sagt. Ich füge einen Empfangsbericht bei, für eine neue QSL Karte. Mit freundlichen Grüßen, ihr Hörer Johannes Wenzel Lieber Johannes, die CD gibt es schon jetzt – wir vorhin erwähnt - in deutscher Sprache. Auf Wunsch werden wir Ihnen ein Exemplar schicken. Alles Gute! Das letzte Schreiben in dieser Sendung ist von unser treuerem und liebvollen Freund Bernd Seiser aus Ottenau schreibt uns: Liebe Monika, liebe Ursula, liebe Maryam, liebe Parissa, lieber Herr Schahrokny, liebe Parissa, liebe Mitra, liebe Schahrzad Tschupankareh und lieber Ahmad Radschabi, für die freundliche Übermittlung meiner Grüße an Martina Pohl am 10 Februar in eurer Sendung wir und unsere Hörer möchte ich mich herzlich bedanken.

Vielleicht findet ihr ja auch in einer weiteren Sendung noch Platz für einen netten Gruß von mir an Marzena Opalinska? Für ihren netten Brief möchte ich mich herzlich bedanken und bitte Marzena mit meiner Antwort noch um etwas Geduld, vielen Dank. Zum heutigen internationalen Weltradiotag sowie zu Eurem und Ihrem Nationalfeiertag vom 11 Februar möchte ich gerne meine Glückwünsche und Gratulation übermitteln. Erfreulicherweise kann ich mitteilen, dass am 10 Februar die Sendung wir und unsere Hörer auch über den Internetlivestream zu hören war. . Herzliche Grüße aus Ottenau, Bernd. Lieber Bernd, vielen herzlichen Dank für Ihre nette E-Mail und auch dafür, dass Sie uns immer wieder über die Tonqualität und Reichweite unserer Sendungen informieren. Nun zum letzten Teil unserer heutigen Sendung, nämlich zu Empfangsberichten. Von folgenden Hörerfreunden haben wir in den letzten Tagen Empfangsberichte erhalten: Martina P. Johannes Wenzel aus 07356 Bad Lobenstein Dieter Buchholz Nr. 332 Dieter Feltes aus 90602 Pyrbaum, hier noch eine kurze Bemerkung, lieber Dieter, wir werden zu einem späteren Zeitpunkt auf Ihren Wunsch eingehen. Bernd Neumann Günter Jacob Chris Edler aus 18069 Rostock Fritz Andorf Bernd Seiser Damit verabschiedet sich das Team der Sendung "Wir und unsere Hörer" und sagt Ihnen alles Gute bis zum nächsten Sonntag zur gewohnten Stunde! Ade!

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