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Sonntag, 10 Februar 2013 09:45

10. Februar 2013

10. Februar 2013
Bismillah-ir-Rahman-ir-Rahim - - Schon wieder ist eine Woche vergangen.

 

Es ist Sonntag und zur gewohnten Stunde begrüßen Sie Schahrzad Tschupankareh und Ahmad Radschabi ganz herzlich aus Teheran. Hatten Sie ein schönes Wochenende? Falls Sie das Glück haben, in einer Gegend zu wohnen, wo Schnee liegt und heute sogar die Sonne schien, haben Sie vielleicht eine Skitour oder eine Wanderung unternommen. Wir sind froh, wenn wir mit unseren Sendungen das Interesse und den Geschmack der IRIB-Hörer treffen. Und besonders der Austausch mit einigen unserer langjährigen Hörerfreunde innerhalb und außerhalb des deutschsprachigen Raums macht uns immer wieder Freude.

Ganz herzlichen Dank zunächst allen, die uns geschrieben haben. Sie wissen ja, wie sehr wir uns immer über Post freuen - von unseren alten Hörerfreunden wie auch von Hörern, die unsere Sendung gerade erst entdeckt haben. Nach einem schönen Musikstück fangen wir mit Briefen und E-Mails an, die uns in letzter Zeit erreichten. Beginnen wir also mit dem Brief von unserem lieben Freund, Werner Schubert Er schreibt: Hallo nach Teheran, danke für die Erwähnung meiner Mail im letzten Treffen des Hörerstammtisches.

Gestern habe ich wieder zehn Empfangsberichte, die Ausbeute des Monats Januar, nach Berlin abgeschickt. Auch von Ihnen kam Post an, die DVD werde ich mir bei Gelegenheit mal ansehen. Vielen Dank dafür, auch für die Kalender! Warum ich gleich drei bekommen habe, ist mir zwar nicht ganz klar, aber vielleicht bin ich tatsächlich so ein fleißiger Hörer, dass ich noch was extra bekomme.

Freut mich jedenfalls, zwei Kalender haben schon ihre Plätze bekommen: Einer hier im Wohnzimmer in Grafing, der andere in meinem Hobbyzimmer in Oberaudorf...

Ein Hörer war wohl etwas angesäuert wegen der "religiösen Propaganda", er hat da meiner Ansicht nach etwas überreagiert, aber das muss jeder selbst wissen. Ich selbst bin auch Atheist, interessiere mich aber für fremde Kulturen, die oft eng mit den jeweiligen Religionen verbunden sind. Daher informiere ich mich auch in dieser Richtung, auch wenn ich selbst die entsprechenden Überzeugungen nicht teile. An der Bibel (ich war früher katholisch) haben mich nicht nur bestimmte Inhalte gestört, sondern hauptsächlich die oft widersprüchlichen Aussagen, die dort zu lesen sind. Auch die antijüdischen Aussagen des Apostels Paulus sind doch ziemlich zweifelhaft und waren mitverantwortlich für Jahrhunderte der Judenverfolgung in Europa.

Erstaunlicherweise haben im späten Mittelalter viele Juden Zuflucht im Osmanischen Reich gesucht und dort auch gefunden, da der Islam sich weitaus toleranter zeigte als das damalige Christentum. Ein interessanter Aspekt, wird doch heute immer mit dem Finger auf die "bösen Muslime" gezeigt. So, diese Woche habe ich Urlaub, ab Montag geht es dann wieder in die Firma.

Erst an Ostern gibt es dann wieder vier freie Tage am Stück. Aber mein Arbeitsplatz ist ziemlich stressfrei, ohne Überstunden oder Schichtarbeit, da kann man seine Freizeit auch vernünftig planen. IRIB hören gehört da ja auch mit dazu.

Für heute liebe Grüße, Ihr Hörer aus Grafing in Oberbayern, Werner Schubert Lieber Werner, selbstverständlich zählen Sie zu unseren fleißigen Hörern, fleißig in jeder Hinsicht, Sie hören nicht nur unsere Programme, sondern schreiben dazu auch Ihre Meinung. Was die DVDs anbetrifft, auch da haben Sie recht, Sie schreiben, "Sie sind Atheist, interessieren sich aber für fremde Kulturen, die oft genug mit den jeweiligen Religionen verbunden sind." Also das eine schließt das andere nicht aus, ich meine damit, Atheismus hindert nicht daran, sich über andere Religionen zu informieren.

Das nächste Schreiben ist von unserem lieben Freund "Stephan Lipsius" aus 34131 Kassel. Er schreibt: Sehr geehrte Redaktion, liebe Freunde, nach der Rückkehr von einer längeren Auslandsreise fand ich dieser Tage in meiner Post Ihren dicken Umschlag vor, welcher Ihre DVD mit dem Titel "In Richtung Licht" enthielt. Mit diesen Zeilen möchte ich mich für die freundliche Übersendung der DVD mit den verschiedenen multimedialen Texten und Programmen herzlich bedanken. Die DVD läuft problemlos auf meinem PC, wovon ich mich inzwischen überzeugen konnte.

Ich hoffe, dass Sie inzwischen auch meine Neujahrskarte, die ich Ihnen Mitte Dezember 2012 an Ihr Postfach in Teheran schickte, erhalten haben. Im vergangenen Jahr kamen meine Grüße für den Jahreswechsel 2011/2012 allerdings erst nach Ostern bei Ihnen im Iran an. Die mitunter doch recht langen Postlaufzeiten zwischen unseren Ländern sind mir nach wie vor ein Rätsel.

Abschließend möchte ich an dieser Stelle Ihnen noch meinen Dank für Ihre vielen interessanten und aufschlussreichen Sendungen sowie Programme im zurückliegenden Jahr 2012, die erneut hinsichtlich ihrer Qualität markante Maßstäbe setzten, aufrichtig danken. Mit freundschaftlichen Grüßen aus Kassel, Ihr Hörer Stephan Lipsius Lieber Stephan, Ihre Weihnachtskarte ist bei uns eingetroffen. Vielen Dank! Was die Postlaufzeiten angeht, liegt es gelegentlich auch an Postboten, die keine Lust haben, die Post rechtzeitig zuzustellen.

Wenn Sie Lust haben, schreiben Sie uns bei Gelegenheit über Ihre Auslandsreise, denn das ist ein Thema, das jedermann interessiert. Gerolf Tschirner schreibt uns: Liebe Mitarbeiter der deutschsprachigen Redaktion, hiermit möchte ich Ihnen den Erhalt des Kalender's für das Jahr 2013 und der CD- Rom "Wege zum Licht" bestätigen. Meine Freude über diese Zusendung war sehr groß. Die Postsendung kam auch unbeschädigt an. Viele Dankes-Grüße Ihr Hörer - Gerolf Tschirner (84028/Deutschland) Lieber Gerolf, Gott sei Dank, dass die Post unbeschädigt bei Ihnen angekommen ist.

vielen Dank für Ihren Bescheid! Unser langjähriger Hörer, Helmut Dieterle, schreibt:

Sehr verehrte Frau Sheikholeslami im Radio-Sender IRIB Teheran, leider weiß ich nicht, woran es liegt, dass Sie meine Blitzpost nicht erreicht haben. Liegt die Panne am Weltnetz, an der Blitzpost, an meiner Maschine, an der 6000 km Entfernung von hier bis Teheran oder an Ihrer Maschine ??? Ich weiß es nicht und kann es mir auch nicht erklären. Jetzt ab Freitag, als ich meine Meldung abschickte, klappte es bei den anderen Empfängern alle, auch bei Frau Zangeneh auf Ihrer privaten Blitzpostanschrift. Für eine Erklärung oder Aufklärung des Sachverhalts wäre ich Ihnen sehr dankbar.

Leider sind die Abendfrequenzen des Deutschen Programms von IRIB kaum verständlich hörbar und ich muss immer, wenn ich es zeitlich kann und schaffe, auf die Morgenfrequenzen ausweichen am nächsten Tag dann. Aber auch da ist Ihr Sendesignal äußerst schwach trotz meines sehr guten und teuren Weltempfängers von der japanischen Firma SONY. Vielleicht können Sie das verbessern, wenn Sie bzw. Ihre Techniker auf eine andere Relais-Station als die bulgarische wechseln? Ihnen mit Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen allzeit alles Gute und stets Erfolg und Gesundheit. Meine astrologischen Ausrechnungen für die eventuellen Kriegsgefahren oder inneren Unruhen der Republik Iran dürften Ihnen seit September 2012 bekannt sein und nun sicher übersetzt auch auf dem Schreibtisch Ihres genialen Staatspräsidenten, Herrn Mahmud Ahmadinedschad, liegen, denn in wenigen Wochen fängt die etwa 1 ½ Jahre dauernde kritische Phase an.

Noch bin ich an Arbeit des israelischen Staatsgründungshoroskop – habe leider keinerlei Daten des Staatschefs Netanjahu – und will sehen, ob es mir gelingt, die Kriegslüsternheit und Kriegswut dieser Leute astrologisch zu erkennen und wann möglichst genau mit deren eventuellem Angriff auf den Iran zu rechnen ist. In großer Sorge um Ihr fast wehrloses Land und Volk verbleibe ich mit allen guten Segenswünschen und herzlichen Grüßen als Euer alter langjähriger Hörer Helmut Dieterle Lieber Helmut, wir haben Ihre Blitzpost schon am gleichen Tag erhalten und gelesen. Darin haben Sie unter anderem auch ein paar technische Fragen im Zusammenhang mit Frequenzumstellungen an uns gestellt. Da wir nicht in der Lage waren, sie gleich zu beantworten, haben wir sie an die Abteilung für Tonqualität geschickt.

Die Antwort ist folgendes:

Frequenzumstellungen erfolgen anhand vieler Empfangsberichte, die wir laufend von unseren Hörern erhalten. Wie Sie wissen, werden Sendungen auf manchen Frequenzen in einem Gebiet besser, in einem anderen Gebiet weniger gut gehört. Aber das, was Sie im Zusammenhang mit Morgenfrequenz auf 17690 geschrieben haben, werden wir an die technische Abteilung weiterleiten. Wir wünschen Ihnen Gesundheit und Viel Erfolg bei Ihren Recherchen.

Unser geschätzter und gefragter Freund, Hans-Günter Hessenbruch schreibt:

Werte Damen und Herren, über Ihren Radiosender, über Ihre Bücher und andere Lektüre und nicht zuletzt auch durch den heiligen Koran, konnte ich mir ein kleines Fenster zum Islam öffnen. Es ist wirklich nur ein ganz kleines Fenster, das ich einen Spalt öffnen durfte - vieles bleibt mir verborgen - und ein ganzes Menschenleben reicht sicher nicht aus um den Koran zu studieren und zu verstehen. Aber darum geht es auch gar nicht - ich sehe Mohammad als einen Propheten, der Gelegenheit hatte, sowie auch seine Vorgänger, uns Informationen über Gott und andere Wahrheiten nahezubringen. Wichtig ist mir persönlich, dass der Prophet nicht nur für bestimmte Menschen zu uns gekommen ist, sondern eben für alle Menschen, ohne Ausnahme!

Heute gelten noch die Nachrichten und das Wissen der Propheten und sie werden auch in Zukunft gültig sein... Es liegt ganz alleine an uns, es anzunehmen und zu befolgen, ebenso liegt es an uns was wir daraus machen. Ich wünsche mir, dass alle Religionen nur zum Guten und zum Erhalt der Menschen, der Fauna und der Flora eingesetzt werden. In diesem Sinne Gottes reichen Segen für alle! Lieber Herr Hessenbruch, vielen Dank, dass Sie uns trotz viel Sorgen, die Sie zurzeit haben, geschrieben haben. Wir wünschen Ihrer Frau gute Genesung und Für Sie viel Gesundheit.

Alles Gute Team der deutschen Redaktion von IRIB Unser lieber Hörerfreund, Bernd Seiser aus Ottenau schreibt:

Liebe Monika, liebe Ursula, liebe Maryam, liebe Parissa, lieber Herr Schahrokny, liebe Parissa, liebe Schahrzad Tschupankareh und lieber Ahmad Radschabi, für die freundlichen Grüße von Martina Pohl am 27 Januar in eurer Sendung wir und unsere Hörer, über die ich mich sehr gefreut habe, möchte ich mich herzlich bedanken. Leider gab es an diesem Abend wieder das bekannte Problem auf der IRIB Internetseite, kein Ton vom Livestream war bei mir zu hören, so dass ich doch nur auf 6205 KHz hören konnte. vielleicht können sich Eure Fachleute das Problem nochmals anschauen, an manchen Tagen hat die Liveübertragung ja auch mal funktioniert und sie bekommen das wieder dauerhaft hin. Herzliche Grüße aus Ottenau, Bernd.

Lieber Bernd, vielen Dank für den Hinweis, er ist bereits an unsere Techniker weitergeleitet. Viele liebe Grüße von der deutschsprachigen Redaktion bei IRIB. Das nächste Schreiben ist von unserem werten Hörer, Wolfgang Patzer, aus 40225 Düsseldorf.

Er schreibt:

Sehr geehrte Damen und Herren Ich habe Ihre Geschenksendung am 23. Januar 2013 dankend erhalten und ich freue mich sehr über die kostbaren und heiligen Geschenke. Wie leicht und einfach kann ich nun einen Bereich auswählen, bequem dieser Stimme lauschen und wunderbare neue Einblicke gewinnen. Es war für mich eine große Überraschung und ein so schönes Erlebnis, so unverhofft Post aus Ihrem fernen Land zu bekommen und ich überlegte lange, befragte auch einen Nachbarn aus dem Iran dazu, wie ich und in welcher Form ich meine Dankbarkeit zum Ausdruck bringen kann.

Mein Herz und Geist beten täglich für das unschuldige Land Iran und seine unschuldigen Menschen und bitten für Sie um Frieden und Glück. Sicher wird es bald ein "Zeitfenster" geben, wo meine Mitwirkung zur Erhaltung des Friedens geprüft wird. Meine Erkenntnis verläuft dahingehend, dass die Zeit nicht nur wie immer ein Rätsel ist, sondern dass die Zeit ein eigenes, selbstständiges "Leben" führt und man sich als Mensch nicht von Ihr unter Druck setzen lassen darf. Treffe ich meine Entscheidung in freiem Willen und nach "Prüfung des Geistes", bin ich immer in Harmonie mit der Zeit und die Entscheidung ist immer passend genau zur aktuellen Entwicklung.

Lange Zeit hatte ich es einfach übersehen, was uns die Natur und die natürliche Umgebung stets vorlebt und da kommt Nichts "zu spät", sondern eben alles zu seiner Zeit. So kommt mir jetzt Ihr Kostbares Geschenk zur geistigen Vorbereitung genau zur richtigen Zeit und dafür bedanke ich mich recht herzlich. Liebe Grüße Wolfgang Patzer Das, was unser lieber Hörer, Wolfgang, aber auch viele unsere Hörer, schreiben, sind interessante Ansichten, Erkenntnisse und Denkanstöße. Es wäre schön, wenn Sie, liebe Hörerinnen und Hörer, sich dazu äußern würden.

Nun ein paar politische E-Mails: "Fatime" kommentiert unsere Nachricht mit dem Titel "Mehr als 1, 5 Milliarden Dollar Hilfszusagen für Syrien folgendermaßen: "Erst sendet man Terroristen("proxies") , die im Interesse von Wallstreet, USA, Israel und feisten Diktatoren Saudi-Arabiens und Qatars unser Syrien überfallen, zehntausende Zivilisten umbringen, das Land verwüsten (Schätzungen der Regierung von Mitte 2012 belaufen sich konservativ auf einen Schaden von 11 Milliarden US-Dollar) , dann lässt man Israel und Türkei uns bombardieren – und dann sagt man: Oh je, die armen Menschen lasst uns Peantus fallen??? Nein, wir Syrer wollen Eure Gelder nicht! Wir wollen, dass Ihr Eure Al-Qaeda nehmt und Syrien verlasst.

Eure Heuchelei ist gnadenlos, brutal und unmoralisch! Soweit die Ausführungen von lieber Fatime. Günter Krieg schreibt: Sehr geehrte Damen und Herrn, heute, am 30.1.2013, wurde in der SWR Sendung Kaffee oder Tee die Rätselfrage nach der Hauptstadt Israels gestellt. Die Teilnehmerin antwortete Tel Aviv, aber der Moderator (und das Fragestellerteam) sagte, dies sei falsch, die Hauptstadt sei Jerusalem. Da ich auch der Ansicht Tel Aviv war, frage ich mich, habe ich hier eine Entwicklung verpasst? Mit freundlichen Grüßen Günter Krieg Lieber Günter, Sie haben sicherlich keine Entwicklung verpasst. Das ist nur ein wohl bewusster Versuch, den Nahostkonflikt auf lange Bahn zu schieben.

Peter Seidel bemerkt zu der Meldung "Nordkorea droht Vereinten Nationen": seit über 60 Jahren sind im Süden Koreas amerikanische Truppen stationiert. überall auf der Erde sind USA-NATO-Zionisten mit ihren Soldaten und treten dort angeblich für die Freiheit, Demokratie und Menschenrechte ein. Wie viele Bürger dieser Länder sind durch diese verbrecherischen Kriegshandlungen schon ermordet worden? Die nordkoreanische Armee hat bisher nie ein Land besetzt/überfallen oder seine Soldaten auf fremdes Territorium geschickt! was soll die von den USA gelenkte UNO bewirken? Sie soll den USA-NATO-Zionisten-Imperialismus unterstützen! Nordkorea als souveränes Land handelt richtig - es sollten sich mehr freie Länder dem anschließen und damit dem Imperialismus Einhalt gebieten! Der Iran wird auch ständig in D (Deutschland) als Böse in den Medien dargestellt ... ich schäme mich als deutscher Bürger für mein Vaterland.

Der liebe Hörer Nikolaus Türk 82178 PUCHHEIM schreibt: Liebe Mitarbeiter der deutschen Sendung von IRIB, anliegend eine Datei über eine Sendung über die schiitische Minderheit in Bahrain. Es wird durchaus sachlich über die Benachteiligungen dieser religiösen Gruppe berichtet. Leider wird aber der I. R. Iran unterstellt, dass sie die schiitischen Glaubensbrüder benutzt um in Bahrain ihre Politik durchzusetzen. Dabei wird aber nicht erörtert, warum das nicht legitim sein sollte; nichts anderes macht ja z. B. Saudi-Arabien oder Qatar in Syrien. In Erinnerung sollte man sich dabei auch rufen, dass die US-Amerikaner, gleichsam Wegelagerer in Bahrain sitzen und versuchen, die Straße von Hormus zu kontrollieren. Auch der sich als demokratisch tarnende Hetz – und Propaganda- Sender Al-Jazeera wirkt von Bahrain aus.

Er bläst in die arabische Welt die Phrasen von Demokratie, Menschenrechten, arabischem Frühling hinaus, während buchstäblich vor der eigenen Haustür Schiiten vom Herrscherhaus Bahrains verfolgt werden. Berichten Sie bitte weiter über die arabischen Golfemirate und die dort lebenden schiitischen Minderheiten nur so bekommen die Menschen im Westen differenziertes Meinungsbild. Herzlichen Gruß Nikolaus Türk "Hassan Mohsen" schickte uns den folgenden Kommentar: Für viele Juden die sich einst auf das 'gelobte' Land freuten, ihre Heimatländer verließen und Israel als ihren Lebensmittelpunkt wählten, ist nun klar geworden, dass das vermeidliche 'gelobte' Land, gar nicht so lobenswert ist. Erlebte Israel einen wahren Einwanderungsboom, muss sich Israel nun mit einer Ebbe an Einwanderern auseinandersetzen.

Einst diente der Antisemitismus im 2. Weltkrieg als Grund die Juden in das 'gelobte' Land 'zurück' zu rufen, doch nun ist der Antisemitismus in allen Ländern, zurecht, verpönt. Leider bedurfte es eines traurigen Ereignisses in der Geschichte der Menschheit, um die Menschen davon zu überzeugen, dass Fremdenhass nicht nur den Hass der Fremden schürt, sondern darüberhinaus, ganze Gesellschaften zerstört. Nun haben Juden keine Gründe nach Israel auszuwandern. Sie leben überall auf der Welt und sie werden toleriert und akzeptiert, anders als im 3. Reich. Hinzu kommen die Berichte über die hohen Miets- und Unterhaltungskosten, die derzeit in den Medien kreisen. Die Tatsache, dass es Juden in anderen Ländern gut geht, stört Israels Demographie.

Deswegen schwenkt die Antisemitismuskeule wieder ihre Runden. In Frankreich beispielsweise kreiste in den französischen Medien ein Bericht über einen jüdischen Jungen, der Sohn eines prominenten französischen Rabbi, der in einem Pariser Bahnhof von einem antisemitischen Jugendlichen angegriffen wurde. Diese Geschichte wurde als Beweis dafür gesehen, dass französische Juden in ständiger Gefahr leben und ständig bedroht seien, vor allem von ihren muslimischen Nachbarn. Der französische Präsident sah sich gezwungen, sich öffentlich bei der jüdischen Gemeinde zu entschuldigen, und versprach, dass es keine weiteren derartigen Vorfälle geben werde. In Frankreich leben heute rund 8 Millionen Muslime und eine halbe Million Juden.

Laut Medienberichten stiegen antisemitische Vorfälle in Frankreich zwischen 2008 und 2009 um 75%, also von 475 auf 832 Fälle. Jedoch erklärte Rabbi Cohen, Oberrabbiner von Paris in einem Interview mit der jiddischen Zeitung, dass diese Geschichten völlig unbegründet waren. Der Rabbi, dessen Sohn angeblich geschlagen worden war, sagte im Interview, dass dieser angebliche 'antisemitische Angriff' nichts anderes als ein Streit mit einem betrunkenen Mann war, der seinen Sohn kein Haar gekrümmt hat. Darüber hinaus sagte Rabbi Cohen er habe nie antisemitische Gewalt in Frankreich erlebt. Er nutzte die U-Bahn jeden Tag ohne Zwischenfälle. Paris ist die Heimat einer Gemeinschaft von etwa 200.000 Juden, von denen etwa 200 in Rabbi Cohens Synagoge zum Gebet kommen. Rabbi Cohen glaubt, dass die Gerüchte über wachsenden Antisemitismus in Frankreich bewusst von pro-israelischen Medien geschürt und verbreitet werden, um französische Juden anzuspornen Frankreich zu verlassen und nach Israel auswandern.

Laut Rabbi Cohen, gehören die meisten Juden in Paris der sephardischen Synagoge an, und viele von ihnen sind ehemalige Israelis, die das zionistische 'Paradies' verließen, um ein besseres Leben in Frankreich zu suchen. Nun: Israel hat ein Problem, ihr gehen die Juden aus. Und je besser es den Juden außerhalb Israels geht, desto schwieriger hat es Israel Juden anzuwerben. Denn was ist Israel ohne die Israelis? Wer also Israel schaden will, sollte Juden, die außerhalb Israels leben, gut behandeln und ihnen das Gefühl geben, dass es ihnen da, wo sie sich gerade befinden, besser geht als in Israel. Musik Bevor wir zum letzten Teil unserer heutigen Sendung, nämlich Empfangsberichte, kommen, noch ein Neujahrgruß von unserem lieben Hörer, Wolfrath Opitz. Er schreibt: ich bedanke mich für Ihre lieben Neujahrsgrüße, welche ich mit Kalender und CD am Freitag, den 1. Februar, erhielt.

Wieder eine nette Geste von Ihnen. - Unsererseits wünschen wir Ihnen alles Gute, vor allem Gesundheit. Möge das Jahr 2013 Ihnen allen Zuversicht bringen. Mit freundlichen Grüßen verbleibt Ihr Hörer Wolfrath Opitz. Nun kommen wir zum letzten Abschnitt unserer Sendung, nämlich zu Empfangsberichten, die Sie, verehrte Hörerinnen und Hörer, uns in den vergangenen Tagen geschickt haben: Martina Pohl schickte uns fünf Empfangsberichte und macht eine technische Bemerkung: Ab und zu leichtes Rauschen. Vielen Dank, liebe Frau Pohl für den Hinweis Dieter Buchholz, Empfangsberichte 330/331 Günter Jacob Dieter Leupold vom 01.02.2013, auch vielen Dank für den technischen Hinweis Günter Hessenbruch, Januarberichte. Damit verabschieden wir von Ihnen und sagen alles Gute und schöne Tage bis zum nächsten Sonntag.

Tschüss und Ade!

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