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Sonntag, 25 November 2012 08:35

25. November 2012

Schāh Tscherāgh in Schiraz Schāh Tscherāgh in Schiraz
- Bismillah-ir-Rahman-ir-Rahim - ebe Hörerinnen und Hörer, auch heute begrüßen wir – Scharhzad Tschupankareh und Ahmad Rajabi -  Sie ganz herzlich zu unserer allsonntäglichen Sendung "Wir und unsere Hörer".

Bevor wir mit der Sendung beginnen, wollen wir Ihnen ein Nachwort von Frau Ursula Zangeneh für unseren Stammhörer Engelbert Borkner, der am 03. November verstorben ist, vorlesen. Hier das Nachwort:
Herr Borkner ist über viele Jahre hinweg einer unserer treuesten und interessiertesten Hörerfreunde gewesen. Wir besitzen von ihm viele Briefe mit Empfangsberichten, und fast jedesmal wurden von ihm auch anregende Fragen zur Erörterung im Hörerfreunde-Kreis gestellt. Ursprünglich stammte er aus Danzig, hat uns noch von der Zeit erzählt, als sein Großvater seinerzeit als Kapitän auf See tätig war und mit der Rickmer Rickmer`s zwischen Danzig und Santiago de Chile die Weltmeere befuhr, um Salpeter zu holen. (Laut Wikipaedia ist die Rickmer Rickmers ein dreimastiges, stählernes Frachtsegelschiff, das heute als Museums- und Denkmalschiff im Hamburger Hafen bei den St. Pauli Landungsbrücken liegt.)
Der Zweite Weltkrieg hat Engelbert Borkner nach dem Westen verschlagen, wo er in Niedersachsen eine neue Heimat fand. Bis zu seinem Ruhestand arbeitete er bei einer großen Tageszeitung in Hildesheim als Schriftsetzer. Dann verlegte er sich auf Reisen, und so kam auch die Hörerrunde in den Genuss zahlreicher Reisebeschreibungen und Erlebnisberichte, die wir damals alle sorgfältig in einem gesonderten Aktenordner abgelegt haben. Man kann sie dort nachlesen.
In Grethem haben Verwandte oder Freunde der Borkners einen großen Heidelbeerhof. Auf dem haben Ursula und Engelbert jeden Sommer regelmäßig ausgeholfen und das Jahr über auch ab und an bereitwillig die Stellung gehalten, wenn die Besitzer einmal verreist waren. Von diesem Hof hat Engelbert den Hörerfreunden oft und gern erzählt, wobei der Hofhund stets besondere Erwähnung fand. Viele Hörerbriefe an uns und Empfangsberichte sind dort entstanden.
Leider ist Engelbert vor einigen Jahren um die Weihnachtstage plötzlich akut an einer vereiterten Mandel erkrankt. Die Mandel stand, wie er sich ausdrückte, "kurz davor zu explodieren", was ihm einen Jahreswechsel voller Schmerzen und einen Jahresbeginn im Krankenhaus bescherte. Bei der Operation stellte man dann überraschend am Hals eine bösartige Geschwulst fest, die umgehend fachärztlich entfernt wurde. Bestrahlungen folgten in Phasen verteilt übers ganze darauffolgende Jahr. 

Es entstanden zwar Komplikationen (Thrombose am Bein) und Herr Borkner war schwer lädiert; aber wenn er auch ein ganzes Jahr herumlaboriert hat und nicht mehr verreisen konnte, war er doch froh, noch einmal mit einem blauen Auge davon gekommen zu sein. 
 Zunächst litt Engelbert noch einige Zeit unter Schulterschmerzen, so dass er uns nicht schreiben konnte. "Wir und unsere Hörer" haben diese Zeit aber mit gutem Zureden über die Sendung und den Briefverkehr erfolgreich überbrücken können. Später widmete sich der Hörer wieder in alter Frische seinem Kurzwellenhobby und schrieb wie eh und je lange Schreibmaschinenbriefe und Empfangsprotokolle. Er reiste auch wieder und genoss gemeinsam mit seiner Frau die neue Chance, die Gott ihm gewährt hatte. 

Seine letzte Reise, von der er uns geschrieben hat, war eine Reise nach der niederländischen und friesischen Atlantikküste, schließlich lag ihm die Liebe zum Meer von Kind an im Blut. Von seiner Besichtigung des kleinen Museums von Norddeich-Radio erfuhr die Hörerpostecke bei dieser Gelegenheit auch.
In seinen Briefen beklagte sich Herr Borkner jedoch immer öfter über die späte Beantwortung seiner Post (mit QSL-Karten) und die langen Brieflaufzeiten über Berlin. Es stimmte; jedesmal, wenn Post aus Berlin ankam, waren mindestens sechs oder sieben Briefe von ihm dabei, die sich dort im Laufe der Zeit angesammelt hatten. E-Mail hatte er nicht, seine Kontakte erfolgten alle über die Briefpost.
Auch gab es immer wieder Klagen bei ihm über die Nachrichten und Berichterstattung. Er bat um mehr Informationen aus dem Inland, über detailliertere Berichte über die Geschehnisse im Land. Man wollte als Hörer eines deutschsprachigen Senders aus dem Iran doch auch etwas über dieses Land in seinem Innern erfahren, oder nicht? 

Leider haben seine kritischen Bemerkungen bei  den Programmgestaltern nie ein offenes Ohr gefunden.
Das war dann auch der Grund, warum er unserer Station, dem deutschsprachigen Programm von IRIB, schließlich die Freundschaft aufgekündigt hat. Irgendwann schrieb er, da seine Kritik von der Redaktion nicht ernst genommen würde und er das Gefühl haben müsste, er rede gegen die Wand, wäre dies sein letzter Brief an uns. So etwa.

Das war es dann, wir haben nie wieder etwas von ihm gehört.
Offensichtlich ist er später dann doch erneut an dem alten Krebs erkrankt, Martin Brosche (Schwäbisch-Gmünd) hatte dies in der Hörerpostsendung irgendeiner anderen Station erfahren und uns davon berichtet. Zu Weihnachten 2011 haben wir das erste Mal eine seiner stets per Hand geschriebenen Glückwunschkarten zum Fest und Jahreswechsel vermissen müssen.
Es ist traurig feststellen zu müssen, dass sich der Verdacht, der "Uns und unseren Hörern" damals schon beschlich, bestätigt hat. 
Engelbert Borkner ist kein Hörerfreund, den man vergessen könnte. Ahoi! Er ist in See gestochen, nur dieses Mal auf große Fahrt ohne Wiederkehr. 

Nun zu der Sendung: Liebe Hörerfreunde!
Wie immer haben wir uns sehr über Ihre Briefe gefreut, die uns in den letzten Tagen erreicht haben. Seit ein großer Teil der Korrespondenz über das Internet abgewickelt wird, sind Briefe aus deutschsprachigem Raum für uns etwas ganz Besonderes geworden, und wir hoffen, dass Sie uns weiter so fleißig schreiben.
 
Bevor wir - wie immer um diese Zeit - einige Ihrer Briefe vorlesen und beantworten, möchten wir Sie wieder ein Stück auf die Reise des deutschen Schriftstellers Kurt Faber durch den Iran mitnehmen. Das war im Jahre 1926, und zuletzt begegneten wir ihm in Schiraz, wo er die Gräber der berühmten Dichter Hafez und Saadi besuchte, sonst aber - außer dem Basar - nicht viel Sehenswertes vorfand.
Heute, das sei an dieser Stelle nachgetragen, sind die Dichter-Gräber immer noch die bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt und werden alljährlich von Tausenden Verehrern aus dem In- und Ausland besucht. Die Anlagen, inmitten derer die Grabmale liegen, sind allerdings sehr viel schöner gestaltet als vor achtzig Jahren, und auch sonst hat Schiraz - anders als damals - dem Besucher viel Sehenswertes zu bieten. So beschreibt ein Tourist des 21. Jahrhunderts seine Reiseeindrücke mit folgenden Worten:
 
"Nachdem mich die Schönheit Isfahans überwältigt hatte, stand für mich fest, dass es dazu eigentlich keine Steigerung geben konnte. Es wartete allerdings noch ein weiterer Höhepunkt auf mich und dies sollte die Stadt Shiraz sein. Allerdings fällt es schwer, die beiden persischen Städte zu vergleichen, denn während Isfahan mit der verschwenderischen Schönheit seiner wichtigen historischen Gebäude jeden Besucher verzaubert, ist der Charme von Shiraz, der sich vor allem in seiner entspannten und freundlichen Atmosphäre, den baumgesäumten Alleen und farbenprächtigen Blumengärten offenbart, eher poetischer Natur....
Der wohl schönste Park ist der Bagh-e Eram oder Paradiesgarten in der Nähe der Universität. ...  Zum einen hat dieser Park einen sehr alten Baumbestand mit haushohen Zypressen. Zum anderen sind auf einer großen Fläche zwei Rosenarenen angelegt, in denen angeblich über 800 verschiedene Rosenarten blühen. Alleine die vom Rosenduft parfümierte Luft einzuatmen macht begreifbar, warum hierher die großen Poeten Persiens kommen...."

Auch bedeutende Sehenswürdigkeiten findet man in Schiraz: "Das wohl eindrucksvollste und wichtigste Gebäude in Shiraz ist das Mausoleum von "Shah Cheragh", heißt es weiter in dem Reisebericht. "Die tulpenförmige Kuppel ist wohl das Wahrzeichen der Stadt schlechthin. Es ist hier die Grabstätte eines Bruders von Imam Reza, den für die Schiiten so bedeutsamen achten Imam. ... Geht man unter dem farbenfrohen Stalaktitengewölbe durch das große Tor, dass mit dicken Holztüren verschlossen werden kann, gelangt man zunächst in den riesigen Innenhof. Von hier hat man besten Blick auf die Kuppel mit dem davor befindlichen, auf zehn Holzsäulen getragenen Baldachin. ..  Die Pracht im Innern des Mausoleums raubt einem dann den Atem. Der gesamte Innenraum ist mit Spiegelmosaiken ausgeschmückt. In der Mitte des Raumes... steht der Sarkophag, eingetaucht in Geldscheinen. Darüber ist das Innere der Kuppel
mit goldgefärbten Spiegelfliesen ausgekleidet. Die restlichen Spiegelmosaiken im Innenraum sind auch durch einige bunte Spiegelfliesen untermischt. Ehrfurchtsvoll schweigend schreitet man durch die am Boden betenden Gläubigen und kann die Dimension des Augenblicks unmöglich erfassen... " 
 
Doch jetzt noch einmal zurück zu unserem Orientreisenden Kurt Faber, der ja in Schiraz nur Station auf seinem Weg nach Indien machte. Heute - im Zeitalter des bequemen Reisens mit dem Flugzeug, mit der Eisenbahn und klimatisierten Überlandbussen - können wir uns kaum noch vorstellen, wie so eine Reise ohne moderne Verkehrsmittel und die entsprechende Infrastruktur organisiert werden konnte. Selbst über die Reiseroute hatte Faber nur vage Vorstellungen.
"Lange hatte ich mir überlegt", schreibt er in seinem Reisebuch, "welches wohl der schönste Weg nach Indien wäre. Schiras ist ein Knotenpunkt persischer Straßen. Aber sein Gesicht ist nach Süden, gen Bagdad und Arabien gerichtet. Für den, der seine Blicke nach Osten gewendet hat, ist es eine rechte Sackgasse. Mein Traum war Kerman und das dahinterliegende Belutschistan.

Belutschistan! Schon der Name klang abenteuerlich. Oder Afghanistan?
Doch Belutschistan lag tausend Meilen entfernt und Afghanistan nicht minder. Der Weg war weit und voller Wüsten. Die Sonne brannte heiß, und der Staub in den Straßen war genug, um einem jede Reiselust zu verleiden.... Also dann am besten nach Bandar Abbas.
Und auch das war leichter gesagt als getan. Drei Tage lang war ich Stammgast in allen Karawansereien, ohne doch eine Karawane ausfindig zu machen, die diese Richtung einschlug, denn so ganz allein mit meinem Rucksack getraute ich mich doch nicht auf jene verrufene Landstraße....
Die Gegend von Lar, durch die der Weg nach Bandar Abbas führt, (ist nämlich) die verrufenste in Persien. Die Staatsautorität ist dort zu einem Nichts zusammengeschrumpft, das Gesetz ist nicht länger als ein Flintenlauf, und das Straßenräubern gehört zum guten Ton.... 
Nach langem Suchen machte ich endlich einen Burschen ausfindig, der eine Eselkarawane nach der halbwegs Lar gelegenen Stadt (Jahrom) führte. Wir wurden schnell handelseinig. Ich versprach ihm fünf Toman, wovon ich vorsichtigerweise nur die Hälfte anbezahlte, und er stellte dafür einen recht stattlichen Esel zur Verfügung für mich und meinen Rucksack. Niemand war froher als ich über dieses preiswerte Abkommen..."

Schon am gleichen Abend machte sich die Karawane auf den Weg. Und "bald war von Schiras nichts mehr zu sehen als eine gelbe Staubwolke und ringsum die Berge, deren Gipfel paradiesisch schön in der untergehenden Sonne glühten. Bald war es dunkel, und wir zogen weiter im Scheine der Sterne."
Seit alters her sind Karawanen in der kühlen Nacht unterwegs, während tagsüber gerastet wird. Und so hielt es auch die Karawane, mit der Faber die Strecke von Schiraz nach ...   zurücklegte. Die Tagesrast erwies sich dabei als wenig erholsam.

"Denn wenn es irgendwo die Sonne gut meint, so ist es dort! Weh' dem, der dazu verdammt ist, schutzlos in der Sonne den Tag zu verbringen!...  Karawansereien oder sonstige Rasthäuser gibt es nicht an jenen abgelegenen Landstraßen, und so muß sich jeder seinen Schatten selbst mitbringen.... Schlaf im herkömmlichen Sinne eines gründlichen Ausruhens kennt der Karawanenmensch unterwegs anscheinend überhaupt nicht, sowenig wie Hunger und Müdigkeit und wunde Füße und lahme Glieder und ähnliche Dinge, die den Menschen auf der Landstraße plagen."

Zur Tortur wurde die Reise, als die Wasservorräte aufgebraucht waren und die Brunnen am Wegrand sich als versiegt und ausgetrocknet erwiesen.
"Die Hitze flimmerte über der Wüste. Die Sonne brannte, wie sie nur in Persien brennen kann. Senkrecht stand sie über dem Kopfe und in ihrer sengenden Glut kochte die ganze Natur, wie über einer heißen Herdplatte. Aber weiter zog die Karawane ohne Murren. Keiner machte eine Szene wegen des bisschen Durstes. Mir aber klebte die Zunge am Gaumen. Die Hitze stieg mir in den Kopf und die weiße Straße drehte sich wie ein Mühlrad vor meinen Augen.
»Werden wir heute noch Wasser finden?« fragte ich den Führer.
»Inschallah«, antwortete er seelenruhig."

Endlich kam in der Ferne eine Ortschaft in Sicht, aber es dauerte weitere Stunden, bevor Faber mit der Karawane den Rand der Oase erreichte.
"Vor mir lag ein Dorf, wie ich seinesgleichen selbst in Persien noch nicht gesehen hatte. Es war eine vollständige kleine Festung nach mittelalterlichem Modell, mit Toren, Türmen, Wällen mit gedeckten Laufgängen und allem Zubehör, alles kunstvoll errichtet aus dem landesüblichen ungebrannten Lehm. Vor dem Stadttor standen mächtige, breitkronige Bäume, die an unsere Linden erinnerten, und neben dem Weg lief ein Bewässerungsgraben, aus dem ein vielstimmiges Froschkonzert in den stillen Abend stieg. Es war ein trübes, schlammiges, übelriechendes Wasser – aber Wasser war es! Ich fiel förmlich von meinem Esel und schlürfte gierig die unappetitliche Flüssigkeit und fragte nicht danach, ob Pest und Tod darin brüteten. Unter einem der Bäume machte ich es mir dann bequem, während das Stadttor aufging und eine Wallfahrt von Neugierigen herauskam, um den fremden Sahib in Augenschein zu nehmen."

Die Dorfbewohner brachten Milch, Früchte und Brot, dann machte Faber sich ein Lager unter einem der Bäume.
War die Karawane bisher durch eine Wüsten- und Steppenlandschaft gewandert, führte ihr Weg am nächsten Tag "durch einen hohen Buschwald, der ab und zu unterbrochen wurde von grünen Feldern, die eine rechte Augenweide waren für unsere von Wüste und Sonne beleidigten Augen. In vielfachen Windungen führte der Weg durch ein zerklüftetes Bergland, bald hoch oben zwischen den Felsen, bald unten am Rande eines rauschenden Flusses, dessen Ufer dicht bestanden waren mit wilden Feigen und Oleandern. In dem Wasser sprangen die Fische und in den Büschen sangen die Vögel."

Nach einem weiteren langen Nachtmarsch erreichte die Karawane dann wiederum eine ganz andere Landschaft. "Es war, als ob wir in dieser Nacht einen halben Erdteil durchquert hätten, so anders war die Landschaft. Die Berge traten weit zurück, und wir zogen nun durch eine Ebene, an deren Ostrand ein grüner Streifen lag, über dem man deutlich die gefiederten Kronen der Palmen vor der aufgehenden Sonne sah. Während des halben Vormittags marschierten wir weiter zwischen überschwemmten Feldern, in denen Scharen von Dorfbewohnern bis über die Knie im Wasser standen und Reisstauden pflanzten....
Nach einigen Tagen tauchte dann in der Ferne, tief in einem Kessel zwischen hohen Bergen, die Stadt Jahrom auf. Von dort aus sah sie ganz stattlich aus in ihrem Palmenhain, der von einem Berg zum andern die ganze Talsohle füllte. Bald standen wir vor einem schönen Garten, aus dem dicke Trauben über die Mauer hingen und hohe, windverwehte Palmen in der hellen Sonne standen. Einige Minuten später marschierten wir durch ein baufälliges Tor in die stillen Gassen der seltsamen Stadt.

Wie Fabers Karawanenreise weiter verlief werden wir Ihnen in einer der nächsten Sendungen berichten.
Jetzt, liebe Hörer und Hörerinnen, wollen wir uns für den Rest der Sendung Ihrer Post widmen...

Unserer lieber und fleißiger Hörerfreund Peter Blättler
findet unsere letzten beiden Interviews mit Christoph Hörstel Interessant. Er bemerkt dazu: Wie Sie im nachstehenden Interview mit Christoph Hörstel sehen, wäre es sehr wichtig, die Bevölkerung – d.h. die iranische und darüber hinaus über die Hintergründe, was im Westen mit seiner aggressiven Politik gegenüber den Bevölkerungen des Nahen und Mittleren Ostens vorhat, aufzuklären. Dieser Irrsinn muss auf irgendeine Weise gestoppt werden und je mehr Bürger um die Hintergründe wissen, desto weniger Chancen hat der Westen im Iran militärisch vorzugehen.

In einem weiteren Schreiben bemerkt unser treuer Hörer, Peter Blättler,:
den nachstehenden Artikel möchte ich Ihnen weiterleiten, und zwar deshalb, weil er mich so sehr beeindruckt, dass ich mich – wohl auch stellvertretend für alle Hörer von ihrem geschätzten Radio und allen Menschen guten Willens – bei Ihrem Präsidenten "Mahmud Ahmadinedschad" aufrichtig bedanken möchte, weil er nicht nur eine Zuneigung gegenüber den Juden, sondern auch gegenüber den Christen im Iran verspürt. Bereits vor einiger Zeit habe ich nämlich eine Weihnachtsansprache Ihres Präsidenten an die Christen im Iran zu Gemüte geführt und war davon beeindruckt, wie das iranische Volk gegenüber den Christen loyal und offen ist und wie die Islamische Republik Iran die Arbeit und Verdienste auch der Christen besonders zu schätzen weiß. Das zeigt daran, dass im iranischen Parlament ebenso christliche Abgeordnete überproportional vertreten sind.

Deshalb liegt es mir sehr am Herzen, dass der allmächtige und gütiger Gott Ihr Vaterland mit Ihrer Regierung, mit all seinen Völkern und Sprachen, alle Ihre Einrichtungen, Ihre Arbeiten und Mühen segnen und beschützen möge.
Gott zum Gruß
Peter Blättler, Bern.
Vielen herzlichen Dank lieber Peter, dass Sie uns Arbeit und Mühe abgenommen haben, denn Sie wissen sicherlich, dass wir immer wieder gefragt werden - das ist überhaupt nicht schlimm-, wie es den Christen im Iran geht.
Bernd Seiser, unserer lieber und treuer Hörerfreund, schreibt etwas über den Empfang. Er bemerkt dazu:
Auch heute möchte ich mich wieder mal mit einer Anerkennung zum Empfang von gestern Abend bedanken. Auf 6206 und 7420 KHz war der Empfang verständlich. Woran liegt es, dass der Livestream so oft ausfällt? Vielleicht könnte Herr Shahrokny mal einen Techniker informieren, der den Fehler beheben kann.?

Solange die Kurzwelle verständlich ist, wird das weniger Hörer stören, aber, wenn es zu Empfangsproblemen kommt, werden doch einige den PC zum Hören der IRIB-Sendungen nutzen wollen. Wenn es dann nicht klappt, sind manche Hörer schnell enttäuscht.

Auch gestern wurde meine Empfangsberichte noch immer nicht erwähnt, ich denke, wenn unsere Hörerklub-Mitglieder erfahren, dass meine Berichte eingetroffen sind, könnte das sie auch anregen, mal wieder einen Empfangsbericht oder sonstige Zuschriften einzusenden.
Herzliche Grüße, auch an Ursula. Bernd

Über den Empfang beschwert sich auch "Helmut Dieterle. Es schreibt:
Sehr geehrte Damen und Herren im fernen Teheran, heute Morgen habe ich mir auf den genannten Frequenzen 17.690 KHz und 4.420 KHz nur Rauschen auf meinem Weltempfänger Marke Sony zu hören. Ich versuche es auf meinem fast 55 Jahre alte Dampfradio(=Seilzugempfänger), wo es auch nicht besser war, im Gegenteil im Bereich um 7400 war Radio China aus Peking in deutscher Sprache gut hörbar, sonst nichts von Euch.

Ihnen allen alles Gute, Gesundheit, Glück und Erfolg in allen Unternehmungen wünscht Ihnen Ihr Noch-Hörer Helmut Dieterle.
Lieber Bernd, lieber Helmut, wir bedanken uns für Ihre Aufmerksamkeit und auch dafür, dass Sie uns laufend über die Empfangsqualität unserer Sendungen informieren.

Dass Empfangsberichte – vor allem die, die auf dem Postweg geschickt werden, treffen bedauerlicherweise oft sehr spät ein. Dagegen können wir leider wenig unternehmen, denn es liegt an der Post.

Was den Ausfall des Livestreams und die Empfangsqualität betrifft, werden wir unsere Techniker darüber verständigen. Bitte informieren Sie uns weiterhin über technische aber auch sonstige Probleme. Wir werden Ihnen sehr dankbar sein.
Ihnen beiden auch alles Gute und Gesundheit und wir hoffen, dass die Technik es endlich schafft, eine gute Tonqualität zu liefern.
Mit besten Grüßen
Ihre Hörerpost-Redaktion
Unser Hörerfreund, Heinz-Günter Hessenbruch schreibt uns folgendes:
Liebe Damen und Herren in Teheran,
ich freue mich, dass ich Ihre informativen Sendungen empfangen kann.
Wünsche Ihnen und Ihren Angehörigen eine schöne und zufriedene Zeit.
Mit besten Grüßen
Ihr Heinz Günter Hessenbruch
Lieber Herr Hessenbruch,
schön und erfreulich, dass Sie unsere Sendungen hören können. Denn, es gibt anders lautende Meldungen.
Alles Gute für Sie
Ihre Hörerpost-Redaktion
Dieter Leupold aus Leipzig schreibt:
Hallo liebe IRIB-Hörerpostredaktion,
gestern Morgen, also 05.11.2012, waren noch die Sommer-Frequenzen von IRIB zu hören, weil ich mir den Hörerbriefkasten über Ihre Homepage nachhörte. Ist das alles wieder aktuell?
Nein, lieber Heinz-Günter. Die neuen, also die Winterfrequenzen, sind jetzt aktuell und werden in jeder Sendung mehrmals bekannt gegeben.
Ferner möchten wir Ihnen mitteilen, dass IRIB-Programme in Deutsch weiterhin über UKW Teheran gesendet werden.
Alles Gute für Sie nach Leipzig
Unser werter Freund, Christoph Preutenborbeck aus Odenthal wünscht eine enge Zusammenarbeit der Christen und Muslime in Zukunft.
Das ist auch unser Wunsch, deshalb haben wir oft genug diese Notwendigkeit hervorgehoben.
Lassen Sie mich an dieser Stelle eine weitere Notwendigkeit erwähnen, und die ist, dass wir, also Muslime wie Christen von den Verantwortlichen der jeweiligen Länder fordern.
Alles Gute und beste Wünsche
Ihre Hörerpost-Redaktion
Christoph D aus Nordrheinwestfalen wünscht einen besinnlichen November mit Christoph Blütenpracht
Damit sind wir am Ende unseres heutigen Programms angelangt.
Die Redaktion der Hörerpostsendung wünscht Ihnen alles Gut
Ade bis zum nächsten Sonntag

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