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Sonntag, 28 Oktober 2012 14:40

28. Oktober 2012

28. Oktober 2012
Bismillah-ir-Rahman-ir- Rahim - Liebe Hörerinnen und Hörer, Wir – das sind auch heute wieder Schahrzad Tschupankareh und Ahmad Radschabi begrüßen Sie ganz herzlich zur Sendung "Wir und unsere Hörer".

Wir freuen uns darauf, wieder einmal mit Ihnen eine unterhaltsame halbe Stunde zu verbringen.
Wir durchleben die goldene Jahreszeit, nämlich der Herbst. Die Tage werden immer kürzer, es wird kälter und die Bäume verlieren ihr Laub: Aber die leuchtenden Farben der Bäume im Herbst, spenden den Menschen immer wieder Freude.
Die erste Kältewelle. Die untergehende Sonne. Sie strahlt die dunklen Wolken von unten an. Ein eigenartiger Anblick. Bedrohlich und doch so faszinierend schön. Das Wetter ändert sich ständig.
Der Herbst ist wirklich, der Schönste aller Jahreszeiten, mit viel Poesie.

Und in solch schönen Zeiten, insbesondere Sonntagabend zu Hause zu bleiben und sich Wunschprogramm anzuhören.
Also, machen Sie sich dann bequem!

Verehrte Hörerinnen und Hörer, in der vergangenen Woche besuchten uns zwei unserer Hörer aus Deutschland, Markus und Christoph Pütz. Wir haben diese Gelegenheit genutzt, um sie nach ihren Erlebnissen hier im Iran zu fragen. Hören Sie, was sie uns erzählt haben.

Das waren Markus und Christoph Pütz, die am vergangenen Mittwoch ein paar Stunden mit uns hier in der Redaktion verbracht haben.

Nun zu der Postsendung, die wir in den vergangenen Tagen von Ihnen erhalten haben.
Wir wollen die heutige Postsendung mit einem erfreulichen und einfachen Brief von einem jungen Deutschen beginnen, der darin folgendes erzählt:
 Hi, ich bin 18 Jahre  alt und konvertierter Muslim. Lange habe ich unseren „westlichen „ Medien geglaubt, sie würden die Wahrheit sagen und objektiv berichten. Welch ein Irrtum!
Seit dem Konflikt in Syrien  habe ich mich näher mit den Problemen im Nahen und Mittleren Osten auseinandergesetzt und kam zu dem Schluss, dass unsere Medien „ARD“, „ZDF“ und die „Bild-Zeitung“ sowieso reinste Propaganda sind.
Es tut mir manchmal richtig weh, wenn ich wieder sehe beziehungsweise höre, was für Lügen sie verbreiten und habe Mitleid mit vielen Mitbürgern hier in Europa, die das leider auch noch glauben.

Ich danke Gott, dass er mir die Augen geöffnet hat. Vor ein paar Tagen habe ich Ihren Sender zum ersten Mal gehört. Mich interessiert die iranische Politik und Kultur sehr. Darum war ich sehr erfreut, Ihren Sender gefunden zu haben. Außerdem ist es  mal eine Abwechslung, keine Propaganda-Nachrichten zu  hören.
Mit gefällt das Programm, die Musik und die Stimmen der Sprecher sehr gut. Ich hoffe, Ihr könntet noch lange senden!
Ich würde mir wünschen, dass „Radio-Islam“ und „Radio-Kultur“ öfters aktualisiert würden.

Sascha Böß

Sie sind, lieber Pascha, einfach zu bewundern, dass Sie in diesem Alter so gut argumentieren können.  
Lieber Sascha, wie es Ihnen sicherlich bekannt ist, investieren die westlichen Staaten Millionen von Euro und Dollar in die Propaganda-Nachrichten, denn dadurch sollen Menschen in eine bestimmte Richtung gelenkt werden. Lassen sie mich an dieser Stelle die Meinung eines Schweizer Journalisten wiedergeben. Er meint, die Medien hier in Europa oder auch in Amerika machen eindeutig keine korrekte Berichterstattung, sondern sie tun eigentlich die Agenda: Die Nato-Agenda weiter propagieren. Sie geben nicht das wirkliche Bild wieder. Die Medien hier im Westen sind Teil dieser Kriegsführung. Da findet ein Krieg in den Medien statt, ein Informationskrieg, um die Menschen in die falsche Richtung zu lenken, um ihnen ein falsches Bild zu zeigen. Das ist eigentlich die Strategie, damit sie glauben, man müsse jetzt intervenieren.

Er sagt dazu weiter: 90 Prozent der Menschen sind aber passive Konsumenten der Nachrichten. Sie sitzen und da gucken sie die Tagesschau um 8: Uhr und meinen, mit denen seien sie dann richtig informiert. Denn, das ist das, was sie gezeigt kriegen. Wenn man wirklich das korrekte Bild haben will, muss man sich
aktiv die Nachrichten suchen und das machen ja die wenigsten, soweit das Zitat.

Bezüglich der Aktualisierung von Islam-und Kulturnachrichten geben wir zu, dass wir da Nachholbedarf haben, es liegt daran, dass Fachpersonal hier Mangelware ist. Wir hoffen, dass diese Lücke bald gefüllt wird.
Zu Ihrem Wunsch, dass wir noch lange senden, teilen wir Ihnen mit, wir sind seit 1946 auf der Sendung und werden solange da bleiben, solange Sie und die anderen Hörerinnen und Hörer uns hören wollen.
Sascha schreibt, wie er zum Islam gekommen ist. Das ist eine lange Geschichte, so sagt Pascha und fügt hinzu: Ich hoffe, ich kann sie – soweit wie möglich – zusammenfassen:
„ ch habe mich schon immer,  als kleines Kind, mit Gott beschäftigt, obwohl meine Eltern und Freunde nichts mit Gott oder Religion(en) zu tun hatten. Aber am Anfang kannte ich eben nur das Christentum. Ich beteiligte mich damals im Kindergarten und in der Grundschule an einigen christlichen Aktionen, aber mit der Zeit erkannte ich, dass das Christentum mir doch nicht zusagt. Da ich aber  noch  keine anderen Religionen kannte(damals hatte ich noch keinen Internet-Anschluss), wurde ich längere Zeit Atheist.
Bis zu meinem 16. Lebensjahr…

In dem Jahr wurde ich wieder auf das Thema „Religion und Glauben“ zufällig gestoßen. Ich informierte mich über alle Religionen und kam dann zuerst zum Buddhismus. Ich praktizierte ein Jahr diese Religion, meditierte oft und las sehr viele buddhistische Texte etc.    
Aber ich merkte bald: Mir fehlt was. Irgendeine Leere in meinem Herzen war da. Und ich wusste zuerst nicht, was mir fehlte.
Ich hatte mich davor immer wieder nebenbei mit dem Islam auseinandergesetzt. Und als ich dann den Heiligen Quran zum ersten Mal las, und dann zum zweiten Mal, erkannte ich, was mir fehlte: Gott!
Als mir das klar wurde, beschäftigte ich mich immer mehr mit dem Islam, auch wenn mich meine Eltern komisch anschauten, wenn sie den Koran auf meinem Schreibtisch sahen. Heute akzeptieren sie es.
Heute habe ich, glaube ich zu Gottes Religion, den Islam gefunden zu haben. Und dafür möchte ich Gott über alles danken.
Möge er mich auf den richtigen Pfad führen, und meine Sünden vergeben.
Gottes Segen und Frieden.

Sascha Böß
Lieber Sascha, ich bin ehrlich sprachlos, wie  schön, einfach und mit voller Ehrlichkeit Sie Ihre Gefühle rüberbringen.  Diesen Sätzen ist nichts hinzuzufügen.  
Pascha erzählt dann, wie er uns gefunden hat:

Ich habe im Internet nach einem islamischen Radiosender auf Deutsch gesucht. Und dadurch habe ich zuerst „Radio-Islam gefunden.  Und die eine Folge hat mir so sehr gefallen, dass ich mich weiter auf der Internetseite „german.irib.ir“ umgesehen habe und habe so Ihr Programm entdeckt, Gott sei Dank!
Ja, so ist es. Nur weil es in Europa die sogenannte „Aufklärung“ gab, fühlen sich die Europäer und Amerikaner allen anderen Völkern überlegen und meinen, sie müssten ihr Wertesystem in der ganzen Welt verbreiten, auch mit Krieg, um die Welt ihren egoistischen Wünschen und Bedürfnissen anzupassen. Reinster Imperialismus!
Ich hoffe, die Weltbevölkerung wird bald aufwachen und erkennen, welches Unrecht auf der Welt geschieht.
Aber vor allem Deutsche sind doch totale „…. Wir lassen uns von den westlichen Medien alles vorkauen und sind zu faul, uns selber zu informieren. Und den
Rest unserer Gehirnzellen verlieren bei Castingshows, „DSDS“ oder „X-Factor“, die uns alles Leid auf der Welt einfach vergessen lassen. O tempora, O mores(das heißt auf Deutsch,  oh Zeit, oh Sitten)
Sie müssen sich vorstellen, wie sich die Welt für mich veränderte, als ich mich selber im Internet über Syrien informierte!
Ok, vielen Dank
Gottes Segen und Frieden
LG Sascha Böß
Lieber Sascha, wir würden uns sehr freuen, wenn Sie mit uns in Kontakt bleiben und uns ab und zu so schöne Meinungen, Ideen etc. unterbreiten würden.
In diesem Sinne, alles Gute, Gottes Segen auch für Sie.
Khada Hafez(heißt, Gott möge Sie schützen!)

Das nächste Schreiben ist von unserem treuen Hörerfreund, Wilfried Hofmann. Das ist zwar ausführlich, aber nur ein Teil davon betrifft die neue Redaktion der Hörerpostsendung, nämlich da, wo er schreibt, dass nur noch wenige Beiträge an uns abschickt, da er die zwei neuen Moderatoren noch sogleich nicht überbeanspruchen wollte.
Das tun Sie, lieber Herr Hofmann, sicherlich nicht, ganz im Gegenteil, wir freuen uns auf jede Postsendung, Brief, E-Mail und Fax, von unserer Hörerschaft! Also, wegen uns machen Sie sich keine Sorgen.
wir warten auf ihre nächste Zuschrift, alles Gute, bis bald.
Team von „Wir und unsere Hörer“.

Heinrich Huemer aus Wien schreibt:
Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren der Redaktion, ich meine ein iranischer Nachrichten-Satellit ist das Gebot der Stunde. Ich kann das immer wieder in persönlichem Umgang erfahren. Offensichtlich gibt es Methoden von Gehirnwäsche, denen nicht widerstanden werden kann.
Schande über dieses „Europa“.
Mit vielen freundschaftlichen Grüßen
Ihr H. Huemer Wien

Sehr verehrter Herr Huemer, in vieler Hinsicht geben wir Ihnen recht, dennoch wollen wir nicht soweit gehen, um Schande über dieses Europa auszusprechen.
Wir sind sicher, dass Vernunft letzende siegen wird. Also, wünschen wir, dass es dazu kommt!
Beste Grüße auch von der Redaktion „Klaus Scheuer“ äußert sich der jüngsten Maßnahmen einiger Satellitenbetreiber und merkt dazu:

Sehr geehrte Damen und Herren von IRIB,
Halten Sie durch! Egal, was für Sanktionen noch folgen. Ich lese schon lange Ihre Seite, um mich objektiv über das zu informieren, was bei Ihnen und Ihrer Region passiert. Unsere Medien dagegen.
Dieser geisteskranke Jude darf sich alles erlauben, als Protege von Amerikas Gnaden. Aber Sie als NPT-Unterzeichner werden ständig bestraft und die EU bekommt den Nobelpreis für Frieden. Was für eine Farce! Zu guter Letzt werden noch Ihre Sender blockiert. Ja, bloß keine (richtige) Meinung bilden.
Ich wünsche Ihnen alles Gute.
Mit freundlichen Grüßen
Klaus Scheuer

Hans-Joachim Brustmann kommentiert diese Boykottmaßnahme folgendermaßen:
Hallo, mit weltweiter Informationsfreiheit hat die Abschaltung der iranischen und syrischen TVs und Radio-Programme via „Eutelsat 13 Grad E“ nichts zu tun. Für mich ist das ein politisch motivierter Angriff auf die granzüberschreitende Medienfreiheit, wie zu Zeiten des kalten Kriegs zwischen Ost und West.
Leider sind Ihre Kurzwellensendungen hier in Leipzig durch starke elektromagnetische Störungen nur bedingt hörbar. Ich möchte Sie daher bitten, zu prüfen, ob Sie ihr deutschsprachiges Programm zum Download bereitstellen können“ Press-TV kann ich noch empfangen, aber die Nachrichten in Deutsch fehlen mir. In dem Sinne beste Grüße aus Leipzig.

Ihr Hörer Hans-Joachim Brustmann
Lieber Joachim, wir teilen Ihnen mit, dass Sie unser deutschsprachiges Programm auch im Internet unter den Adressen www.germanradio.ir und german.irib.ir finden können.
Beste Grüße für Sie, lieber Joachim, nach Leipzig.

Zum Schluss möchten wir unseren lieben Hörerfreund, Dieter Buchholz, bestätigen, dass sein Empfangsbericht Nummer 316 und 317 bei uns eingegangen ist.
Nun ist es Zeit, uns von Ihnen zu verabschieden und Ihnen alles Gute zu wünschen, bis zum nächsten Sonntag zur gewohnten Uhrzeit.

Ade

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