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Sonntag, 21 Oktober 2012 14:33

21. Oktober 2012

21. Oktober 2012
Liebe Hörerinnen und Hörer! -Auch heute sind wir - Scharzad Tschupankareh und Ahmad Rajabi - wieder pünktlich mit Ihren Briefen zur Stelle.

 

Vielen Dank allen, die uns geschrieben haben! Und vielen Dank auch allen, die sich heute wieder zu unserem allwöchentlichen Stelldichein mit der Hörerpost eingefunden haben. Wir freuen uns schon darauf, die nächsten 30 Minuten wieder mit Ihnen zu verbringen.

Mittlerweile ist es hier bei uns in Teheran auch schon recht herbstlich geworden. Wir beide müssen ja heute arbeiten, aber eigentlich wäre es ein idealer Tag für einen langen Spaziergang. Vom IRIB-Studio ist es zum Beispiel gar nicht weit nach Darakeh, einem beliebten Ausflugsort am Fuße des Gebirges. Mitten hindurch fließt ein schmaler Fluss. Das Laub der Bäume an seinen Ufern leuchtet in dieser Jahreszeit in Gelb und Rot, und die Luft ist rein und klar. Ein Restaurant im traditionellen Stil reiht sich an das andere. Nach einer Wanderung kann man sich dort wunderbar erholen.
- Ja, und mit einer großen Portion Kabab vom Holzkohlengrill die beim Wandern verbrannten Kalorien wieder auffüllen...!
- Und auf dem Heimweg kaufen wir uns an einem Obststand köstliche Weintrauben und Granatäpfel.
- Wussten Sie, liebe Hörer, dass Wissenschaftler herausgefunden haben wollen, dass es sich bei dem Apfel, nach dessen Genuss Adam und Eva laut Bibel aus dem Paradies vertrieben wurden, in Wirklichkeit um einen Granatapfel gehandelt hat?
- Auf jeden Fall ist er sehr gesund und schmeckt unvergleichlich gut.
- Und dabei ist der Baum relativ anspruchslos. Im Frühling erfreut er uns mit leuchtend orangeroten Blüten, im Herbst dann mit seinen rot-braunen Früchten. Eine einzige kann bis zu vierhundert Samenkerne enthalten, die von saftigem roten Fruchtfleisch umgeben sind.
- Ich habe gelesen, dass der Granatapfel schon in der alten griechischen und persischen Mythologie als Symbol für Fruchtbarkeit, Schönheit und ewiges Leben eine Rolle spielte, später dann auch im Judentum und Christentum. Auch im Koran wird der Granatapfel erwähnt: als Beispiel für die von Gott geschaffenen guten Dinge.

Kein Wunder also, dass der Granatapfel in den verschiedenen Kulturen ein beliebtes Motiv der bildenden Kunst wurde, zum Beispiel bei der Herstellung kostbarer Stoffe und Teppiche. Über Italien verbreitete es sich ab dem 15. Jahrhundert in ganz Europa. Vor allem in den venezianischen Werkstätten wurden die prächtigen, teilweise mit Gold durchwirkten Stoffe hergestellt, die wir heute in Museen und auf Gemälden der damaligen Zeit bewundern.
Nicht zu vergessen das berühmte Meißner Porzellangeschirr mit "Zwiebelmuster", bei dem es sich in Wirklichkeit keineswegs um abstrahierte Zwiebeln handelt, sondern um Granatäpfel und Pfirsiche.

Anfang des 18. Jahrhunderts kam es in Mode und gehörte im wohlhabenden Bürgertum bis weit ins 20. Jahrhundert zur Aussteuer jeder Braut. Beliebt ist es immer noch, besonders als Frühstücksgeschirr.
Vielleicht trinken Sie, liebe Hörerinnen und Hörer, ja heute sogar Ihren Sonntagskaffee aus einer Tasse mit "Zwiebelmuster"?
Seit einiger Zeit gewinnt der Granatapfel in der Medizin an Bedeutung. Dabei waren seine Wirkkräfte in der Volksheilkunde schon lange bekannt, bevor sein hoher Gehalt an Vitaminen, Kalium, Calcium, Eisen usw. wissenschaftlich nachgewiesen werden konnte. Ein tägliches Glas Granatapfelsaft soll das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen erheblich reduzieren, ebenso die Konzentration von "schlechtem" Chorestorol im Blut. Außerdem soll fermentierter Granatapfelsaft gegen verschiedene Krebsarten vorbeugen und den Alterungsprozess von Körperzellen hinauszögern. Auch die Alzheimer-Forschung setzt große Hoffnungen auf die Inhaltsstoffe des Granatapfels. Erst kürzlich wurde ein neu entwickelter anti-toxischer Extrakt aus den Samen und der Schale von Granatäpfeln als größter Durchbruch in der medizinischen Forschung gefeiert, seit 1829 der Aspirin-Grundstoff in der Weide entdeckt wurde.


Iran ist mit Plantagen von insgesamt 67.000 Hektar das weltweit größte Granatäpfel produzierende und exportierende Land. Alljährlich werden über 150.000 Tonnen in verschiedene europäische Länder und Märkte in Russland, Länder des Mittleren Ostens sowie zentralasiatische Länder und Japan exportiert.
Schauen Sie doch beim nächsten Einkauf, ob sie im Obstgeschäft oder auf dem Markt möglicherweise Granatäpfel aus dem Iran entdecken! Man kann sie für die verschiedensten Gerichte, besonders für Süßspeisen verwenden. Doch am köstlichsten sind sie im Obstsalat oder einfach so aus der Hand.

Jetzt aber zu Ihren Briefen!

Wir beginnen die heutige Postsendung mit einer E-Mail von Herrn Kara Nefe. Sie oder er schreibt:

Bis vor wenigen Tagen wusste ich gar nicht, dass es ein deutsches Programm gibt. Die Musik ist wirklich wunderschön – ebenso gut tut es, endlich einmal nicht nur Nachrichten aus den gleichgeschalteten deutschen, englischen und amerikanischen Nachrichtenkanälen zur Kenntnis nehmen zu müssen. Danke!

Lieber Hörer,

wir freuen uns sehr, dass unser Programm auf Ihr Interesse gestoßen ist. Wir müssen Selbstkritik üben, dass wir auf dem „Public Relation-Gebiet" offenbar schwach gewesen sind. Denn, dieser Rundfunksender existiert seit 1946, somit hätten Sie uns viel früher hören können. Also, nun wissen wir, wo wir mehr arbeiten müssen.

Ein letztes Wort vielleicht noch, bitte teilen Sie uns immer Ihre Meinung über unser Programm mit, denn nur so können wir ein Programm zusammenstellen, das den Wunsch unserer Hörerinnen und Hörern entspricht.

In diesem Sinne alles Gute, bis zum nächsten Mal!

Das nächste schreiben ist von unserem treuen Hörer, Herrn Peter Blättler, aus dem schweizerischen Blüwin. Er bemerkt:

Als treuer Hörer Ihrer Sendungen erlaube ich mir, Ihnen die Aussage eines wirklichen kompetenten Israeli zukommen zu lassen. Ich denke, dieser Beitrag könnte für die Sendereihe „Palästina", der steinige Weg zum Frieden" durchaus geeignet sein und einen Hauptgrund darstellen, weshalb dieser Weg tatsächlich steinig ist.

Mit Ihnen hoffe ich, dass der Kampf gegen die internationalen Terroristen- sprich: gegen die Satansherrschaft von USRael – in die Endphase tritt und zugunsten der syrischen Armee, des syrischen Volkes und somit ihrer Heimat entschieden wird.

Ebenfalls dürfte dieser Beitrag auch weiter unter den Hörern der Stimme der Islamischen Republik Iran auf Interesse stoßen, da man ja solche Hintergründe im Westen nicht veröffentlichen darf.

Lieber Peter,

Über jedes Schreiben, das Sie uns schicken, freuen uns sehr. Wir sind besonders froh darüber, dass wir so aktive Hörer wie Sie haben. Nur mit Ihrer Mitwirkung und Ihren Anregungen und denen der anderen Hörerinnen und Hörer wird unser Programm bereichert. Uns ist es bewusst, dass wir mit Ihrer Hilfe und der anderen Hörer ein Programm zusammenstellen können, das sich von herkömmlichen und etablierten Senderanstalten mehr oder weniger abhebt. Und das entspricht auch genau unserem Ziel.

Ehe wir auf den angekündigten Beitrag eingehen, liefern wir Ihnen das, was Herr Blättler uns als Einstieg geschickt hat.

Es hieß:

Wie immer kurz vor der Frankfurter Buchmesse bekommen die Redaktionen viele Post von Verlagen, die auf ihre neuen Bücher aufmerksam machen wollen. Die kleineren Verlage bieten „Leseexemplare" an und die

größeren laden zu Pressekonferenzen mit den Autoren ein. Wer sich durch die Unmengen von Papier durcharbeitet, findet ab und zu eine echte Trouvaille, die ein genaueres Hinschauen lohnt.

Der „Ullstein Buchverlag" zum Beispiel, Ende des 19. Jahrhunderts von einem jüdischen Berliner Papierhändler gegründet und inzwischen im Besitz einer schwedischen Investorengruppe, kündigt an, der israelische Historiker „Shlomo Sand werde „anlässlich der Publikationen seines Buches „Die Erfindung des Landes Israels" nach Deutschland kommen und in Berlin für Gespräche und Interviews zur Verfügung stehen."

Shlomo Sand, so der Verlag, sei einer der „schärfsten Kritiker der israelischen Politik gegenüber den Palästinensern", er habe Bereits das Buch „Die Erfindung des jüdischen Volkes" geschrieben, nun nehme er sich den anderen „großen Gründungsmythos Israels" vor- den vom „angestammten Land", von Eretz Israel".

Denn: „Es gäbe kein historisches Anrecht der Juden auf das Heilige Land der Bibel, so Sand. Diese Idee sei nein erbe des Nationalismus des 19. Jahrhunderts, aufgegriffen von den europäischen Zionisten jener Zeit. In kolonialistischer Manier hätten diese zur Landnahme in Palästina und zur Vertreibung der palästinensischen Bevölkerung aufgerufen, die nach der Staatsgründung 1948 konsequent umgesetzt wurde." Nun spricht prinzipiell nichts

dagegen, ein Buch auf den Markt zu bringen, in dem die „zionistische Idee" als ein national-kolonialistisches Hirngespinst dargestellt wird, ohne jeden Bezug zum europäischen Antisemitismus und seiner Vollendung in der Endlösung der Judenfrage. Wenn man will, kann man es so sehen. Soweit in Auszug aus diesem Buch. Und nochmals vielen Dank.

Heinrich Huemer aus Wien schreibt:

Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren der Redaktion, ich meine, ein iranischer Nachrichten-Satellit ist das Gebot der Stunde. Es hat sich erübrigt, auf Rationalität selbst gebildeter Europäer zu hoffen. Ich kann das immer wieder in persönlichem Umgang erfahren. Offensichtlich gibt es Methoden von Gehirnwäsche, denen nicht widerstanden werden kann. Schande über dieses „Europa".

Mit vielen freundschaftlichen Grüßen

Ihr H. Humer Wien.

Lieber Heinrich, Sie spielen auf die jüngste Sanktionsmaßnahme der Länder der Europäischen Union an.

Erfahrung zeigt, dass die Sanktionen niemals eine echte Wirkung hinterlassen, oder ihr angestecktes Ziel verfehlen. So werden Programme und Sendungen auf gar keinen Fall eingestellt, sondern wie bisher fortlaufen.

vielen Dank aber!

„Klaus Scheuer" schreibt:

Sehr geehrte Damen und Herren von IRIB,

Halten Sie durch! Egal, was noch für Sanktionen folgen. Ich lese schon lange Ihre Seite, um mich objektiv zu informieren, was bei Ihnen und in Ihrer Region passiert. Unsere Medien dagegen.

Dieser geisteskranke Jude darf sich alles erlauben, als Protege von Amerika Gnaden. Aber Sie als NPT-Unterzeichner werden ständig bestraft. Und die EU bekommt Nobelpreis für Frieden. Was für eine Farce. Zu guter Letzt werden noch Ihre Sender blockiert. Ja, ja bloß keine (richtige) Meinung bilden.

Wie eingangs gesagt. Ich wünschte Ihnen alles Gute. Auf das Sie Ihr Programm noch lange senden.

Mit freundlichen Grüßen

Klaus Scheuer 

Lieber Klaus, erst mal vielen Dank für die Solidarität, die Sie uns entgegengebracht haben.

Sie können sicher sein, dass wir weiterhin auf Sendung bleiben werden, zumindest, solange Sie uns hören wollen. Man wir auch diese Sanktionen überstehen.

Nun hören wir, was uns unsere liebe und treue Hörerin, Martina Pohl, sagen will. Sie beschäftigt sich in ihrer E-Mail mit der allgemeinen Finanzkrise in Europa. Sie merkt an:

Liebe Redaktion in Teheran,

nicht nur in Griechenland, auch in Portugal und Spanien geht die Bevölkerung auf die Straße, um gegen die Sparmaßnahmen zu demonstrieren. Für Griechenland war der Streik die größte Protestaktion seit Antritt der Regierung. Die Wut auf Politiker, Experten und Banken wächst, die diesen Schlamassel verursacht haben. Die Löhne werden weiter sinken, die Steuern weiter erhöht und die Renten gekürzt werden. Die Arbeitslosigkeit wird weiter zunehmen. Die drastischen Sparrunden nehmen den Menschen die Lebensperspektiven. Es wächst die Angst vor der Zukunft. Für die Menschen es natürlich bitter, ihren gewohnten Lebensstill, den sie bis dahin hatten, nicht mehr führen zu können. Auf langer Sicht wird die Armut weiter zunehmen. Die Kluft zwischen arm und Reich wird sich in Europa weiter ausdehnen, was früher oder späte zu gewaltigen Auseinandersetzungen führen wird. Die Regierung in Griechenland hat aber keine andere Wahl, als weiter zu sparen, damit neue Hilfskredite der internationalen Geldgeber fließen, unter dem Motto:" Wir helfen Euch, aber ihr müsst auch sparen." Man investiert nur Geld, wenn man Aussicht auf Erfolg hat. Kein Kaumann würde in eine kranke Firma investieren. Wenn man bedenkt, wie viel Geld allein in die Sanierung maroder Banken gesteckt wird, ein Wahnsinn! Auch von den Aktien, die weltweit täglich an den Börsen gehandelt werden, sind nur 5 Prozent bezogen auf die Produktion und auf Austausch von Waren. Ich frage mich nur, wie es in den nächsten Jahren in der Europäischen Union finanziell weitergehen soll? Wie stabil wird der Euro sein? Vielleicht kann man ja auch etwas von dem Fürstentum Liechtenstein lernen, einem Land, das keine Staatsschulden hat und mit niedrigen Steuern viele Firmen anlockt. Was im kleinen Maßstab möglich ist, sollte doch in größeren Ländern ebenso möglich sein.

Mit freundlichen Grüßen

Eure Hörerin Martina

Liebe Frau Pohl, lassen Sie mich hierzu den finnischen Außenminister, Erkki Tuomioja, zitieren, der vor nicht all langer Zeit gegenüber dem britischen „Daily Telegraph" sagte: „Der Euro ist tot".

Nach Einschätzung von Finnlands Außenminister Erk ist das Auseinanderbrechen der Eurozone nur noch eine Frage der Zeit. Tuomioja forderte dem Interview die Länder Europas auf, sich auf dieses Szenario vorzubereiten. „Entweder der Süden oder der Norden wird wegbrechen".

Die Gemeinschaftswährung sei wie eine Zwangsjacke, die Millionen Menschen in Not bringe und Europas Zukunft zerstöre. Aber niemand wolle der erste sein, der aussteige und damit die ganze Schuld auf sich ziehe. Wir hoffen aber nicht, dass es soweit kommt, denn, wer darunter leiden würde, würden die einfachen EU-Bürger sein und nicht etwa die Reichen. So viel zu diesem Thema.

Nun zu unserem letzten Brief für die heutige Sendung. Und der ist von unserem Hörer, Erich Stephan. Er beginnt seine Mail mit einer Gratulation zu unseren Informationen. Er schreibt:

Ich Gratuliere Ihnen zu Ihren Informationen.

Gehen Sie davon aus, dass das deutsche Volk in seiner Mehrheit keine Freunde der zionistischen Kriegsverbrecher ist. Ich meine damit ausdrücklich den Teil der Juden, welcher an einer Versklavung der Welt mithilfe von korrupten und kriminellen amerikanischen Politikern arbeiten. Ebenso das gleiche gilt für eine großen Teil der europäischen Führungselite. Handlanger von Rotschild, Rockerfeller, englischem Könighaus und der ebenso teils pädophilen niederländischen Königsfamilie.

Mit freundlichen Grüßen, ein großer Freund Persiens.

Bevor wir auf den letzten Teil unserer heutigen Hörerpostsendung eingehen, möchten wir Frau Pohl aus Überlingen und Herrn Klemm aus Glinde dankend mitteilen, dass Ihre Geschenke in unserem Berliner Büro angekommen sind. Vielen herzlichen Dank

Nun wie immer zum Schluss zu Ihren Empfangsberichten, die Sie in den vergangenen Tagen an uns geschickt haben.

- Martina Pohl, vom 24. 09 und 27.09

- Günter Jacob aus 9400 Passau

- Michael Lindner von 701 bis 709

- Dieter Buchholz , Empfangsnummern 315 und 316 und

- Dieter Feltes aus Pyrbaum

Es bleibt uns, Ihnen alles Gute bis zum nächsten Sonntag zu gewohnten Uhrzeit zu wünschen.

Ade

 

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