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Donnerstag, 26 Juli 2012 18:30

08. Juli 2012

08. Juli 2012
Herzlich willkommen zu "Wir und unsere Hörer" Die Hörerpostmappe hat heute wieder eine bunte Mischung an E-Mails, Briefen und sogar einem Telefax bereit. Gemeinsam wollen wir sie für unsere werten Gäste am Stammtisch öffnen und daraus vorlesen.

Seien Sie mit uns gespannt, was heute wieder alles aus der Postmappe am Hörerstammtisch, den Frau Zangeneh, unsere versierte Postmeisterin, ins Leben gerufen hat, zum Vorschein kommt. Mal sehen was Frau Sheikholeslami heute wohl als wichtigste Post oben aufgelegt hat.

Herr Radschabi sehen Sie doch nur, wir wurden gelobt. Hier in der e-Mail die Herr Nikolaus Türk aus Puchheim am 18. Juni geschrieben hat. Lesen Sie es mal vor:

"Sehr geehrte Damen und Herren,

in erster Reihe möchte ich mich dafür bedanken, dass IRIB die Hörerpostsendung mit zwei sympathischen Stimmen aus Teheran fortführt. Frau Zangeneh wünsche ich von Herzen eine gute Erholung im sicher wohlverdienten Urlaub...."

Und hier ist noch ein Lob für unsere Sendung am 17. Juni. Herr Seiser hat uns auch gelobt, in seiner Mail vom 19. Juni hat er folgendes geschrieben:

"Liebe Monika, liebe Schahrsad Tschupankare und Ahmad Radschabi, 
zuerst meinen besten Dank für diese gelungene Ausgabe von wir und unsere Hoerer vom 17. Juni. 
Alle Entäuschung der vorausgegangenen Sendungen habt ihr damit mehr als ausgeglichen und ich denke, Ursula ist genau so wie ich stolz auf Euch! 
Also ihr habt mich davon überzeugt, dass es sich lohnt, weiterhin IRIB zu hören und auch den zusätzlichen Aufwand zum schreiben der Empfangsberichte auf sich zu nehmen. ..." 

Vielen Dank Herr Türk und Herr Seiser, auch im Namen von Frau Sheikholeslami. Hier in dem Telefax von Herrn Wilfried Hoffmann hat Frau Sheikholeslami auch eine Stelle angestrichen. Lesen Sie das doch auch noch vor Herr Radschabi.

Gut dann geben Sie mal her. Leider ist die Schrift durch das Faxen nicht ganz so gut zu lesen. Der Brief von Herrn Hoffman ist vom 19.Juni. Da steht also unter anderem folgendes drin:

"Was unsere Ursula Zangeneh betrifft, so hat sie sich bestimmt eine angemessene Auszeit voll verdient."   – Das voll hat Herr Hofmann zwei mal unterstrichen –

"Sie ist bestimmt total überarbeitet gewesen, ich wünsche der Ursula von meiner Seite alles Gute und eine super Auszeit, egal wie lange, denn Ihr beide habt die Hörerpostsendung ja voll im Griff und ich möchte Euch hiermit einmal loben wie Ihr aus dem Stand die Sendung übernommen habt und bis heute gut gemacht habt. Weiter so! " - Das Weiter so! Hat Herr Hofmann auch zweimal unterstrichen. –Ach, dass ist ja schön, dass den Hörerfreunden unsere Sendungen gefallen. Also auch Ihnen Herr Hofmann ganz lieben Dank für dieses Lob. Da macht die Arbeit wieder doppelt Spaß, finden Sie nicht auch Herr Radschabi?!?

Ja, Sie haben Recht Frau Tschupankare, wenn man gelobt wird, dann arbeitet es sich viel leichter und man bekommt neuen Ansporn für die Arbeit. Auch ich bedanke mich ganz herzlich.

Aber auch wir sollten unsere Hörerfreunde wieder einmal loben, denn sie scheuen keine Mühen und auch keine Kosten mit der Redaktion von IRIB im Funkhaus am Fuße des Elbursgebirges in Kontakt zu bleiben, und uns neben ihren Empfangsberichten auch viele andere Dinge, die die Hörerpost bereichern, zuzusenden.

Einer von ihnen ist Herr Lutz Winkler aus dem Taunus, der auch "Uns und unsere Hörer" an seinem Interesse für Kultur, Geschichte und Technik teilhaben läßt. Denn er hat immer für "Uns und unsere Hörer" hier am Stammtisch, an dem hoffentlich heute wieder alle versammelt sind, nicht nur ein offenes Ohr, sondern auch eine offene Hand. Seine Briefe  lassen uns teilhaben an seinem lebendigen Interesse am Leben und an der Umwelt. Die meisten seiner Briefe sind begleitet von Prospekten interessanter Museen oder historischer Gedenkstätten. Im Mai hatten wir ja Dank Herrn Winklers Prospekt schon einen kleinen Abstecher mit Ihnen in die Funktechnik-Ausstellung im Hessenpark, im Taunus gemacht.

In der näheren Heimat von Herrn Winkler befindet sich auch ein Museeum über einen für uns seit langem im Alltag ganz selbstverständlich genutzen Apparat. Es ist das Telefon, das von Philipp Reis im 19. Jahrhundert erfunden wurde.

"und ich nannte das Instrument Telefon" – so soll Philipp Reis gesagt haben, als er 1860 ein Gerät für die "Übertragung der Töne in die Ferne" aus einem geschnitzten Holzohr, einer Stricknadel, Kupferdraht und Galvanischen Zellen - das erste Telefon - konstruierte.

Wie es dem Prospekt zufolge heißt, blieb diesem Erfinder, der auch noch allerlei andere Dinge wie Rollschlittschuhe oder ein Velociped erfunden hat, die Anerkennung für seine geniale Erfindung zu seinen Lebzeiten versagt.

Weiter heißt es u.a., dass der erste "durch den Draht gesprochene Satz folgender war: "Das Pferd frißt keinen Gurkensalat" – Wie sinnig!

Dank Herrn Winkler wissen wir nun auch von diesem sicher sehens- und erlebenswerten Museum in Friedrichsdorf im Taunus.

Zu Ostern hat Herr Winkler die Stadt Quedlinburg besucht, und uns von diesem Besuch wieder etwas mitgebracht, es ist ein farbiges Prospekt über den Dom und den Domschatz in dieser Stadt. In seinem Brief am 6. Mai schreibt er dazu unter anderem:

"In den Osterferien war ich mit meiner Familie in der Weltkulturerbestadt Quedlinburg am Harz in Sachsen-Anhalt. Eine bezaubernde Stadt und ein historisches Ensemble hat mich in den Bann gezogen. Die wunderschön erhaltene Fachwerkstadt und die historische Burg mit dem Dom erzählt eine Menge aus der Geschichte. Viele Bürger haben sich alte Häuser gekauft und diese wieder ganz liebevoll saniert. Dabei gibt es auch eine Menge Probleme, der Staat versucht etwas diese Menschen zu unterstützen, aber das ist nur ein Bruchteil der Kosten. Den größten Teil der Kosten tragen die Menschen selber und solch ein Haus zu sanieren ist oft teurer, als einen Neubau zu finanzieren."

Hierzu hat Herr Winkler auch noch eine Frage gestellt:

"Werden die Bürger in Iran, wenn sie alte und historische Bausubstanz sanieren wollen, vom Staat unterstützt? Oder müssen dies die Bürger aus ihrer eigenen Tasche zahlen?"

Vielen Dank Herr Winkler für Ihr Interesse, das Sie immer wieder in Ihren Briefen für unser Land zeigen.

Zu Ihrer Frage ist zu sagen, dass die Renovierung alter Häuser, so sie denn überhaupt stattfindet, wohl von dem jeweiligen Besitzer selbst bezahlt wird. Der Staat beschränkt sich bei Renovierungen und Restaurierungen in erster Linie auf historische Gebäude wie Karawansereien, Burgen, Paläste usw..

Hier in Iran wurde der hohe Wert alter Lehmbauten bezüglich der Wohn- und Lebensqualität noch nicht so von der Allgemeinheit erkannt und durch die stark anwachsenden Bevölkerungszahlen wäre der alte Baustil heute ja auch kaum noch umzusetzen, abgesehen von den höheren Kosten. Aber es gibt da schon Ansätze, wie man die alten Techniken z.B. der Hauskühlung durch die "Windtürme" oder der Dämmwirkungen der Lehmwände in modernere Techniken einfliesen lassen könnte. Hoffen wir also auf eine umwelt- und menschenfreundlichere Bauweise in der Zukunft. 

Kaum zu übertreffen bei den Postbeilagen und der Wahl seiner "Medien" für die Empfangsberichte ist unser Thüringer Hörerfreund Michael Lindner. Letztens waren es eine Serie von Dampflokomotiven-Karten aus England oder eine Grafikkarten-Serie, auf denen er festhielt wann er uns wie gehört hat. Und ein ganz besonderes "Schmankerl" hat sich Herr Lindner für seinen 700.Empfangsbericht ausgedacht. Hören Sie, was er diesbezüglich am 23. April geschrieben hat:

"Heute nun folgen weitere Empfangsberichte mit den laufenden Nummern 689-699, die hoffentlich für Eure technische Redaktion von Interesse sind. Seperat leigt noch ein ganz besonderer Bericht bei, der trägt die stolze Nr. 700. Diesen Jubiläumsbericht habe ich auf eine spezielle Holzansichtskarte notiert, die ich aus der südböhmischen Stadt Krummau in der Republik Tschechien, als besonderes Andenken mitgebracht habe. Für mich ist das ein Grund, über die langjährige und herzliche Freundschaft zu meinem Lieblingssender IRIB nachzudenken. Das schafft man doch nur, wenn man ein klein wenig "besessen" ist, von einer Sache, die sich zu einem richtigen Lebensbedürfnis entwickelt hat."

Danke Herr Lindner, auch für die aktuelle Ausgabe des Journals "postfrisch", da können die Kolleginnen und Kollegen in der Redaktion wieder interessante Informationen finden. Besonderen Dank auch für die Sondermarken, insbesondere die von dem Raffael-Gemälde "Sixtinische Madonna".

Herr Lindner haben Sie auch bemerkt, dass es in diesem Philatelie-Journal in einem Bericht um eine Postkarte aus Teheran geht: Sehr interessant! Vor 75 Jahren hat eine Angestellte der britischen Botschaft in Teheran eine Weihnachtsgrußkarte an den damaligen deutschen Botschafter – Friedrich Werner Graf von der Schulenburg – in Moskau gesendet. Interessant ist auch, dass der heutige Besitzer dieser historischen Postkarte, diese während einer USA-Reise in einem Briefmarkenladen in New York gefunden hat.

"Die Zwischenmusik in Ihren Programmen gefällt mir weiterhin sehr gut. Schade das es immer noch kein Musikprogramm gibt. Wenn Ihnen die begrenzte Sendezeit zu schade dafür ist, können Sie es doch als Lernprogramm ausgestalten und die verschiedenen Musikrichtungen, besonders die volkstümliche in Ihrem Land vorstellen?"

Diese Zeilen stammen aus einem Brief von Herrn Michael Lang aus Friedrichsdorf. Genau der Stadt, wo wir heute schon das Philipp-Reis-Museum besucht haben. Ob Herr Lang auch schon mal in diesem Museum war?

An dieser Stelle möchten wir Herrn Lang und den vielen anderen Hörerfreunden die sich sehr für eine Sendung über die traditionelle und volkstümliche Musik aus unserem Land interessieren, versprechen, dass wir daran arbeiten und Ihren Wünschen in hoffentlich naher Zukunft entsprechen können.

Hier ist noch eine schöne Spruchkarte in der Post von Herrn Lang, die dieser Hörerfreund von einer Sonderausgabe der UNESCO – "Bildung für Kinder in Not" – gekauft hat. Und darauf steht:

"Was der Sonnenschein für die Blumen ist, das sind lachende Gesichter für die Menschen." – Diese wahren Worte kommen von dem englischen Dichter, Politiker und Journalisten Joseph Addison.

Lachende Gesichter die schafft auch immer wieder unser Hörerfreund Helmut Lesser mit seinen witzigen Einlagen und Beilagen für die Hörerpostsendung. Nach dem Armbruch seiner Mutter, die Anfang April ihren 80. Geburtstag feiern konnte, mußte er sich notgedrungen der Arbeit im Haushalt widmen, die durch den Ausfall seiner werten Frau Mutter ansonsten wohl arg ins Hintertreffen gekommen wäre. Aber Herr Lesser nimmt es mit Humor, denn er schreibt:

"Ich bin jetzt das Aschenputtel der Familie in Sachen Hausarbeit geworden und qualifiziere mich ständig weiter – Meisterprüfung in Sachen Hausfrau –äh Hausmann – steht noch aus. Ich arbeite daran ...:!! "

Den Humor hat Herr Lesser sicherlich von seiner Mutter geerbt, denn in seinem Brief vom April diesen Jahres heißt es auch:

"Nun ist inzwischen alles recht gut verheilt und Mutter kann den Arm wieder bewegen, wenn auch mit Einschränkung, aber sie ist ein unverbesserlicher Optimist und glaubt immer an das Gute und Positive in jeder Lebenslage – auch wenn das Schiff schon untergegangen ist." 

Mit kurzwelligen Grüßen hat uns Herr Paul Gager im Mai wieder 12 Empfangsberichte gesendet, ihm wie so vielen anderen Hörerfreunden fehlt die Kurzwellenfrequenz 5940 khz, über deren Schicksal wir Ihnen liebe Hörerfreunde auch in dieser Woche noch keine genaueren Auskünfte geben können. Herr Gager schrieb noch:

"Mir tut es nämlich um jede abgeschaltete analoge Kurzwellenfrequenz leid. Aber was solls, so ist das Leben. Irgendwie wirds schon weiter gehen mit den analogen Kurzwellensendungen aus Ihrem schönen Land."

So ist es richtig, nur nicht den Mut verlieren.

Herr Wilfried Hofmann aus Ostfriesland bedauert auch, dass seit einiger Zeit nicht mehr über die 5940 khz gesendet wird, denn über diese Frequenz hatte er den besten Empfang. Aber bezüglich der Abschaltung der Kurzwellensender allgemein ist er ganz optimistisch. Im März schrieb er:

"Noch etwas zu der nicht mehr endenden Diskussin über das Abschalten der Kurzwelle bei einigen Sendern. Die Kurzwelle wird noch sehr lange Bestand haben, denn egal wie viele Sender ihre Sendungen einstellen, es bleiben für ernsthafte Kurzwellenhörer immer noch eine enorme Menge an Sendern und belegte Frequenzen übrig, um ein ganzes Hörerleben lang ihrem Hobby zu fröhnen. In der Vergangenheit haben ja auch nur Sender den KW-Betrieb eingestellt, die nicht besonders oft gehört oder keine finanziellen Mittel mehr aufbringen konnten, um das Programm weiterhin zu senden."

Wie es scheint, ist von Herrn Hofmann auch wieder eine neue Büchersendung für den schon reichlich gefüllten Bücherschrank beim Funk in Deutsch unterwegs. Wir haben es ja gesagt, unsere Hörerfreunde scheuen keine Kosten und Mühen! 

Da wir schon dabei sind uns zu bedanken, hier sind noch zwei kleine "Fundstücke", von denen wir den Absender nicht wissen. Durch die Öffnung der Hörerpost in Berlin sind sie irgendwie hier bei uns absenderlos eingetroffen.

In unserer kleinen "Fundgrube" liegen derzeit ein kleiner gelber holländischer Holzschuh, der als Schlüsselanhänger umfunktioniert wurde, und ein kleines Buch aus dem Moewig-Verlag mit dem Titel "Schönheitspflege" von Hildegard von Bingen.

Bei denen, die uns diese netten Geschenke zugedacht haben bedanken wir uns hiermit ganz herzlich.

In unserem Sammelsurium der Hörerpost habe ich hier noch einen Prospekt über das RWE-Delfinarium vom Duisburger Zoo in der Hand, das wir als Ferientipp für die Ferien- und Sommerzeit an die Hörergemeinde geben wollen. Geschickt hat uns diesen Prospekt  netterweise Herr Peter Möller aus eben dieser Stadt. Sozusagen als Zugabe zu seinem Empfangsbericht. Vielen Dank.

Herr Möller hatte es wohl sehr eilig beim Absenden seines Berichtes, denn er hat gar nicht Datum, Frequenz und SINPO eingetragen, obwohl sein Empfangsbericht insgesamt sehr ausführlich und ordnungsgemäß ist.

Mit unseren Recherchen vom Poststempel und den gemachten Angaben über die gehörten Nachrichten und die Hörerpostsendung, konnten wir Sonntag den 8. April feststellen, aber Frequenz und SINPO können wir Herrn Möller auf unserer QSL-Karte nicht eintragen.

Ein Empfangsbericht von Herrn Reinhard Priese aus Süptitz liegt auch schon längere Zeit in der Hörerpostmappe und wartet darauf erwähnt zu werden. Herr Priese fand den 1. Beitrag in unserem Morgenprogramm am 11. März über Saudi-Arabien besonders interessant.

An dieser Stelle wollen wir auch wieder einmal die säuberlich verfassten Hörberichte von unserem Hörerfreund Patrick Robic aus Leibnitz in Österreich erwähnen, der das Kurzwellenhobby schon im jugendlichen Alter von 13 Jahren begonnen hat. Mit seiner 12,5 Meter Langdraht-Antenne empfängt er aber nicht nur unsere Sendungen in Deutsch. Auch in der Farsi-Sprache hört er gerne mal Sendungen aus Iran. Wenn er auch nicht alles verstehen kann, so ist doch die Musik in den Sendungen auch ohne Sprachkenntnisse problemlos zu verstehen. Wir danken Herrn Robic für sein Interesse und werden ihm den Empfang unserer Sendungen wieder per QSL bestätigen.

Zu den Raritäten in der Hörerpostmape gehört die Empfangsbestätigung mehrerer unserer Sendungen im April, und zwar über die Frequenz 11980 khz im ostindischen Bundesstaat Orissa oder offiziell Odisha. Allerdings lagen die SINPO-Werte zumeist zwischen bei 3 und 2. Wir werden Herrn Pratik Kabi seinen Empfang demnächst per QSL bestätigen. 

Der Wissensdurst unserer Hörerfreunde ist unstillbar, und noch viele der von ihnen zu unserem Land geäußerten Fragen in der Hörerpost sind bisher unbeantwortet geblieben. Von Heilbädern über Blutspenden, Bestattungszeremonien und Spiele bis zur Handyversorgung und den Staudämmen gibt es noch viel zu recherchieren um den Wissensdurst der Hörerfreunde zu stillen. Heute wollen wir die Frage von Herrn Dieter Leupold nach Radiosendern in Iran noch beantworten.

Schon im April hatte Herr Leupold gefragt:

"Gibt es im Iran auch Informationsradios fürd das Land? Wie in Deutschland zum Beispiel aus Leipzig MDR-Info oder Bayern 5.

Lieber Herr Leupold, Ihre Frage können wir mir Ja beantworten, wir haben hier auch viele verschiedene Radiosender in Iran. Bei IRIB haben wir 16 Radiosender, der älteste davon ist "Radio Iran". "Radio Iran" strahlt schon seit 1940 seine Sendungen aus, mittlerweile 24 stündig. Im Jahr 1983 und somit nach der Islamischen Revolution kam der Sender "Radio Koran" hinzu. 10 Jahre später wurde dann "Radio Teheran" ins Leben gerufen.

Schon ein Jahr später war der Sender "Radio Peyam" geboren. Peyam bedeutet Botschaft, Meldung, Nachricht. Ein Sender speziell für Sportnachrichten wurde 1999 gegründet. Danach folgten weitere Sender wie "Radio Dschawan" für die Jugend, "Radio Salamat" für Gesundheitsnachrichten oder "Radio Eghtesad" für Wirtschaftsnachrichten und andere. Wie schon gesagt sind bei IRIB 16 Radiosender unter einem Dach. Und der jüngste Radiosender hier bei uns ist das "Radio Tabestan" das Sommerradio. Dieser Sender nahm am 23. Juni 2012 anläßlich des Jahrestages der gesegneten Geburt von Imam Hossein – Friede sei mit ihm – seine Arbeit auf.

Und wir beenden nun nach einer weiteren Musik unsere heutige Hörerpostsendung, aber nicht ohne den lieben Brief von Frau Fiona Ernst vorzulesen, den sie uns am 5. Juni per E-Mail geschickt hat. 

"Liebe Redaktion,

Einerseits sind die Meldungen über die politische Lage der Länder des Nahen- und Mittleren Ostens besorgniserregend, andererseits geben das Stilllegen vieler Kurzwellen-Stationen und die internationalen Angriffe gegen Ihr Land zu bedenken, wie lange noch der Kontakt zwischen uns bestehen bleibt. Daher möchte ich bevor es zu spät ist, sagen, dass ich Ihnen für alle Ihre Bemühungen danke und Sie sehr lieb habe. Auch wenn es nicht danach aussieht, ich schreibe wenig und meine Kommentare sind kurz und bündig. Dennoch höre ich Ihnen fast jeden Abend zu, um mehr über Sie und Ihr Land zu erfahren. Mir hat „Die Reise durch den Iran" mit Ihnen sehr gut gefallen, oder „das Kulturmagazin", das mich mit der Kultur- und Musikszene Irans bekannt machte, und ganz besonders gut fand ich Ihren Farsi-Sprachkurs, der nicht nur die Sprache vermittelte sondern auch vieles über die Kultur. Unklar blieb, ob Christian und Ramins Freundschaft noch anhält! Nicht zu vergessen die Sendereihe „So wird gesagt", die neben den „Geschichten aus dem Rosengarten", sehr interessant ist. Darin werden sehr schöne, nachdenkliche und lehrreiche Erzählungen, begleitet von klugen Sprichwörtern iranischer Sprache erzählt. Am allerschönsten ist die gemütliche Nische der Hörerpostsendung, wo die Ansichten und Meinungen der Zuhörer frei von jedem Vorurteil von der lieben Frau Zanganeh vorgetragen werden, bei dem auch ein schönes iranisches Musikstück gespielt wird. Übrigens schöne Grüße und eine schöne Zeit wird Frau Zanganeh gewünscht. Danke Ihnen dafür, dass Sie bemüht sind, Ihren HörerInnen die Kultur und Sprache ihres Landes näher zu bringen, um jeglicher negativen Medienpropaganda entgegenzuwirken. Gott beschütze Sie! Haben Sie viel Erfolg und gute Ideen für weitere Sendungen!

Mit freundlichen Gruessen

Fiona Ernst" 

Dem ist nun für heute nichts mehr hinzuzufügen.

Vielen Dank, dass Sie uns wieder begleitet haben. Auf Wiederhören

und eine gute Zeit!

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