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Freitag, 06 Juli 2012 09:29

01. Juli 2012

01. Juli 2012
Herzlich willkommen zu "Wir und unsere Hörer" Gerne hätten wir  -  Schahrsad Tschupankare und Ahmad Radschabi -  mit unseren Hörerfreunden hier am Stammtisch heute Abend ein wenig gejubelt.

Aber leider gibt es nichts zu jubeln und Deutschland muß sich zu den anderen Ländern in Europa gesellen, die bei der Europameisterschaft zu den Verlierern gehören. Sicher wird man noch lange über die Gründe diskutieren, sich aber letztendlich mit der Tatsache abfinden müssen, dass andere im Fußball besser sind.

Interessant ist, dass es gerade Spanien und Italien sind, die nun ins Finale der Europameisterschaft 2012 einziehen. Die beiden Länder, die derzeit nach Griechenland unter dem großen Druck der Finanzmärkte stehen und mit den weitreichenden Problemen der Schuldenkrise konfrontiert sind.                             

Während die deutsche Bundeskanzlerin beim EM-Viertelfinalspiel Deutschland-Griechenland noch ein Treffen mit dem italienischen Ministerpräsidenten Mario Monti vorverlegen konnte um beim Spiel in Danzig dabei zu sein, so konnte sie dieses Mal beim Halbfinale aber ihren Platz beim EU-Gipfel in Brüssel nicht gegen einen Platz auf der Zuschauertribüne in Warschau eintauschen, dafür waren die Verhandlungen in Brüssel zu wichtig. Im Nachhinein ist ihr das sicher auch lieber gewesen bei diesem Spielausgang.

Aber nicht nur beim Fußball-Halbfinalspiel mußte die deutsche Bundeskanzlerin eine Niederlage hinnehmen, auch beim zeitgleichen EU-Gipfel in Brüssel mußte sie Abstriche von ihren Forderungen und Vorstellungen bezüglich dem Umgang mit der Krise in Europa machen. Die Finalisten der Europa-Fußballmeisterschaft konnten in Brüssel ihren Forderungen Nachdruck verleien und Zusagen für europäische Finanzhilfen, ohne weitere Sparauflagen, erzielen.

Die Thematik mit dem Euro und der Krise hat auch unser langjähriger Hörerfreund Herr Helmut Dieterle aufgegriffen, er schrieb dazu am 21. Mai in einer E-Mail:

"Liebe Leserinnen und Leser,  mein kleines privates Nachrichtenbüro hat immer das Ohr am Feind.
Folgender Text meines Freundes Wilfried Walz ist eine Beachtung wert!!!! Das Kasperlespiel hat mit dem baldigen €uro-Knall bald ein Ende. Plant und sorgt rechtzeitig vor, bevor es knirscht und knallt, denn der Karton des €uro qualmt schon gewaltig und wird bald in Flammen aufgehen und dann für immer verschwinden. Wer Fragen hat, kann sich bei mir als Astrologe melden, denn die Sterne lügen nicht, zeigen aber deutlich wo es lang geht.

Euch allen alles Gute und stabile Nerven für das, was noch kommt. Der  unfehlbare Kosmos wird die Treppe der faulen Staaten gründlich VON OBEN HER reinigen und duldet keinen Pfusch!
Herzliche Grüße an Euch alle.

Haltet die Ohren steif und seid wachsam!
Dies rät Euer Freund und Astrologe Helmut D." 

Das Vorlesen der ausführlichen Erläuterungen zu dieser Thematik von Wilfried Walz, Herrn Dieterles Freund, würden den Zeitrahmen unserer Sendung sprengen, aber wir wollen wegen der Aktualität des Themas doch einen Auszug aus dem Artikel bringen:

Der Euro beginnt sein Endspiel! Abgesehen von den Duchhalteparolen der  Politiker glaubt fast kein ernstzunehmender Ökonom daran, dass es unsere Währung noch lange gibt. Zu unterschiedlich waren von Beginn an die Volkswirtschaften und deren Systeme. Es musste langfristig Verlierer und Gewinner geben. Wobei es nun offensichtlich kaum Gewinner gibt. Jede Volkswirtschaft ist durch die extreme Schuldenpolitik in den Strudel hineingezogen worden. Obwohl es in einigen Ländern noch relativ gut geht, andere stehen vor einem vernichtenden Chaos.
Das spiegelt sich natürlich auch im Wählerverhalten wieder und die Wähler suchen auf Bundes- wie Landesebene Alternativen. Bisher kleine Parteien, oftmals ohne wirkliches Programm oder radikal-nationalistisch, feiern enorme Zuwächse. Regieren wird immer schwerer, der Unmut der Bürger immer grösser.
Tatsächlich gibt es aus diesem System kaum einen realistischen Ausweg. Selbst ein Austritt. aus der Eurozone wird für viele Staaten mittelfristig auch keine Verbesserung der Wirtschaft und des Staatssäckels bringen. Im Gegenteil, eine hohe Inflation und damit extreme Teuerung für alle  Importwaren wäre die logische Folge. Und möglicherweise eine gewisse  Isolation.  In den nächsten Monaten haben wir weitere Hiobsbotschaften zu erwarten, die möglicherweise das Eurosystem zum Kollabieren bringen können. Zuviel Aufgestautes, Verheimlichtes und Heruntergespieltes wird in den nächsten Monaten frei. Das könnte einen Dominoeffekt bewirken. ....

In diesem Artikel wird nun über die Zustände in den besonders betroffenen Ländern Griechenland, Portugal, Spanien und Italien berichtet und dann heißt es:

Wenn die EU mit einem Land (Griechenland), das kaum mehr als 1% der gesamt EU-Wirtschaftsleistung bringt, nicht fertig wird, ist das natürlich bei wirtschaftlich stärkeren Staaten schon gar nicht möglich!
Die EU selbst versucht sich als totalitäre, alles bestimmende Diktatur zu etablieren. Alle noch existierenden demokratischen Strukturen werden möglichst schnell und effizient vernichtet und der Europarat zu einem Kasperltheater degradiert. Pleitekanditaten werden ruinöse Programme aufgezwungen, so dass in diesen Ländern logischerweise die Anti-EU-Bewegungen immer stärker werden ... 

Auch in der Mail von Emil Rahm, vom 29. Juni, ebenfalls aus der Schweiz, geht es um die Schuldenkrise in Europa. Herr Rahm hat uns einen Artikel von Prof Dr. Gerald Mann geschickt, darin heißt es:

Verantwortlich für die Schuldenkrise sind u.a. griechische Politiker. Durch die Rettungsschirme ist die Währungsunion entgegen ihren Prinzipien faktisch zur Transferunion geworden. Doch diese „Rettung" funktioniert nicht: Die griechische Wirtschaft schrumpft weiter, das Steuerpotenzial bleibt unausgeschöpft – dafür wachsen Arbeitslosigkeit und Schulden. Wenn es die Eurozone zerreißt, können die deutschen Steuerzahler und Sparer mindestens 700 Milliarden Euro verlieren.

Vielleicht streben ja einige sogar danach, über einen „vereinigten Schuldensumpf" die „Vereinigten Staaten von Europa" zu schaffen. Die Tageszeitung „Die Welt" titelte jüngst: „Der europäische Superstaat durch die Hintertür". Schon der große Wirtschaftswissenschaftler Ludwig von Mises (1881–1973) warnte: Solche Krisen könnten benutzt werden, um eine freie Gesellschafts- und Marktordnung in eine Befehls- und Staatswirtschaft zu überführen.

Und Lenins Leitmotiv lautete: „Um die bürgerliche Gesellschaft zu zerstören, muss man ihr Geldwesen verwüsten."

Auch diese Mail können wir aus Zeitgründen nicht insgesamt vorlesen. Wir danken den Absendern der zitierten Mails für Ihren Beitrag zu diesem überaus wichtigen aktuellen Thema.

Aus einer E-Mail vom 25. Juni 2012 von Wolfgang Patzer möchten wir an dieser Stelle und in diesem Zusammenhang seine folgende Ansicht zitieren:

"Der größte Fehler der Menschheit ist sicher das Geldsystem. 99% aller Menschen wollen in Frieden Leben und das auf friedliche Art. Da muss ein Gemeinschaftsgefühl wieder erwachen, daß man zu lange vernachläßigt hat. Das allein bedarf einer größeren Mission, auf einer Schulter allein trägt sich das schlecht." 

Für unseren Stammhörer Herrn Werner Schubert ist dieser Tage erst einmal wieder etwas ganz anderes wichtig und hat Vorrang vor Schuldenkrise und Fußball-Europameisterschaft. Er schrieb am 13. Juni:

"Aber auch bei mir gibt es noch andere Dinge außer dem Fußball, besonders wichtig ist hier am 30. Juni und 1. Juli die alljährlich in einem Nachbarort von Grafing stattfindende bayrische Meerschweinchen-Ausstellung. Wo es über 200 meiner quiekenden Lieblinge zu bewundern gibt, darf ich natürlich nicht fehlen. Dort gibt es auch immer Käfigzubehör, Spezialfutter und Souveniers, womit ich mich dann reichlich eindecke.

Das mal kurz für heute, ich melde mich dann im Juli wieder. Einen schönen Gruß an die ganze Abteilung und natürlich auch an Frau Zangeneh, wenn Sie im Funkhaus vorbeikommen sollte...

Bis bald und einen schönen Sommer, Ihr Stammhörer Werner Schubert."

Ob Herr Schubert auch den Hörerstammtisch von IRIB für sein Meerschweinchenhobby hat sausen lassen? Na ja, man muß Prioritäten setzen.

Auf jeden Fall war für uns hier bei IRIB,  genauer gesagt beim 'Funk in Deutsch' dieser Tage auch etwas wichtiger als Fußball und Krisen, denn am 22. Juni jährte sich zum 45. Mal der Ausstrahlungsbeginn der deutschsprachigen Sendungen aus Teheran. Dazu wurde uns natürlich aus der Hörerschaft gratuliert, wofür wir allen herzlichst danken. Wir wollen nun einige der Gratulationsbotschaften an dieser Stelle für alle zu Gehör bringen. Erster Gratulant war kein anderer als unser aufmerksamer Bernd Seiser vom RTI- Hörerclub Ottenau, er schrieb:

"Ich wollte der gesamten deutschen IRIB-Redaktion natürlich auch noch ganz freundlich zum heutigen Jahrestag der ersten Deutschsendung auf Kurzwelle aus dem Iran vom 22. Juni 1967 gratulieren. Ich hoffe, wir hören auch die nächsten 45 Jahre noch IRIB in Deutsch mit unserem Kurzwellenradio."

Die nächsten Glückwünsche kamen von keinem Geringeren als unserem langjährigen und treuen Thüringer Hörerfreund Michael Lindner, in seiner Mail vom 23. Juni heißt es:

"Als treuer Hörerfreund von IRIB Funk in Deutsch ist mir natürlich nicht entgangen, dass es gestern im Studio der deutschen Redaktion etwas großartiges zu feiern gab. Welcher deutschsprachige Auslandsdienst kann schon von sich behaupten, dass er 45 Jahre lang mit wenigen Unterbrechungen immer für seine Hörerschaft auf Sendung war, um aus und über den wahren Iran zu berichten? Das können nur sehr wenige Stationen von sich behaupten. IRIB Funk in Deutsch gehört zu den Glücklichen, die nun voller Stolz auf das 45. Jubiläum zurückblicken können. Den größten Teil dieser Erfolgsgeschichte konnte ich hautnah miterleben, 42 Jahre Hörertreue sprechen eine deutliche Sprache! 1971 hörte ich die Signale aus dem Iran erstmals mit meinem russischen Kurzwellenempfänger VEF 206. Danach konnte ich nur sporatisch Kontakt aufnehmen, da zu DDR Zeiten das DX Hobby nicht gerade ungefährlich war. Erst nach der politischen Wende in der ehemaligen DDR erblühte der freundschaftliche Kontakt zu den Mitarbeitern der deutschen Redaktion von IRIB. Seither ist IRIB Funk in Deutsch mein bester Freund, ein Freund mit Herz und Seele, der mir Tag für Tag, Monat für Monat und Jahr für Jahr die Islamische Republik Iran wie ein riesiges Puzzle näher bringt. Dafür danke ich Euch allen! Stolze 45 Jahre sind beachtlich, aber absolut noch kein Alter, um sich zur Ruhe zu betten. Deshalb wünsche ich Euch allen Gesundheit,Schaffenskraft und immer zufriedene Hörer in der Hoffnung, dass wir alle zusammen am 22.Juni 2017 das 50.Jubiläum feiern können.

Es lebe die deutsche Redaktion von IRIB - Es lebe der Iran und seine aufgeschlossenen und freundlichen Menschen, Euer Stammhörer
Michael Lindner aus Gera" 

Der Dritte im Bunde der Gratulanten die wir heute nennen wollen, ist der uns über lange Jahre verbundene Herr Stephan Lipsius aus Kassel. Er faßte seine Gratulation für uns am 25. Juni  in die folgenden Worte:

"Sehr geehrte Redaktion, liebe Freunde,
wegen einer Auslandsreise komme ich leider erst heute dazu, Ihnen zum 45. Jubiläum der deutschsprachigen Sendung "Funk in Deutsch" aus Teheran, die am 22.06.1967 zum ersten Mal ausgestrahlt wurde, meine herzlichsten Grüße und Glückwünsche zu übermitteln. 
Als Hörer Ihrer Sendungen mit Geburtsjahr 1965 bin ich lediglich gut zwei Jahre älter als die Sendungen in deutscher Sprache aus Ihrem Funkhaus.

Das erste Mal lauschte ich dem deutschsprachigen Programm aus dem Iran Anfang der achtziger Jahre, damals noch als Schüler, und zwar vor dem Hintergrund der Islamischen Revolution im Jahr 1979, 
die ich damals sehr interessiert (und fasziniert von der Aufbruchsstimmung) am Radio und im Fernsehen verfolgte. 
Auch wenn das große, runde 50. Jubiläum erst in einigen Jahren ansteht (gibt es dafür eigentlich schon Überlegungen und Planungen?) stellen 45 Jahre kontinuierlicher 
Berichterstattung aus Teheran eine sehr bemerkenswerte Leistung dar, auf die alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Ihrer deutschsprachigen Redaktion mit Recht sehr stolz sein können. Ihr umfangreiches Nachrichtenangebot mit den weiterführenden 
Hintergrundberichten auf Ihrer Website ist inzwischen zu einer unverzichtbaren Stimme in der deutschsprachigen Medienlandschaft avanciert, die sich oft wohltuend von 
dem vorherrschenden "Mainstream" unterscheidet. 
Mit herzlichen Grüßen Ihr Hörer Stephan Lipsius"

45 Jahre gemeinsam über Stock und Stein, durch Höhen und Tiefen! Das haben WIR geschafft! Wir, dass sind die Hörerfreunde und die Leute vom Funk in Deutsch aus dem Funkhaus am Fuße des Elbursgebirges in Teheran. Sozusagen eine Symbiose – eine Gemeinschaft mit gegenseitigem Geben und Nehmen, und in gegenseitiger Abhängigkeit voneinander. Möge diese noch lange weiterbestehen und sich das Geben und Nehmen für beide Seiten immer als eine positive Kraft zeigen und entwickeln.

Greifen wir an dieser Stelle die vor Kurzem gemachte Anregung von Herrn Stephan Lipsius bezüglich einer Hörerreise zu IRIB nach Teheran noch einmal auf und stellen diesen Wunsch in der Hoffnung auf eine Verwirklichung vielleicht zum 50. Jubiläum von IRIB – 'Funk in Deutsch' in Aussicht. 

Ja, 45 Jahre über Stock und Stein, durch Höhen und Tiefen. Da gehören natürlich auch die menschlichen und technischen Unzulänglichkeiten dazu, die aber eine Dynamik in das Geschehen bringen und dieses dadurch nicht eintönig wirken lassen.

Das die Technik nicht unfehlbar ist, dass hat auch unser junger Hörerfreund Sascha Scholz gemerkt, denn er mußte ein paar Mal Fehlermeldungen entgegennehmen, wenn er mit uns korrespondieren wollte. Am 10. Juni hat es dann aber doch geklappt und er konnte uns jeweils einen Empfangsbericht aus den Monaten Dezember 2011, Januar, Februar, März und April 2012 zumailen. Dazu schrieb er außerdem:

"Hallo Frau Zangeneh, wie geht es Ihnen und der deutschen Redaktion und wie ist das Wetter im Moment in Teheran. Mir geht es gut, habe derzeit öfters viel mit der Ausbildung und Schule zu tun und muß lernen. Das Hobby und Internet kommen deshalb öfter zu kurz."

Also lieber Sascha, wenn Ihnen im Moment auch Frau Zangeneh nicht direkt antworten kann, so hoffen wir doch, dass Sie unsere Sendung hören und vielleicht auch bald wieder mehr Zeit für Ihr Hobby – den Kurzwellenempfang - haben werden. Viel Erfolg natürlich vom ganzen Team für Schule und Ausbildung! Und denken Sie dran: "Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen"

Nicht nur bei der elektronischen Post kommt es gelegentlich zu Problemen auch bei der traditionellen Briefpost sind "Uns und unseren Hörern" ja im Laufe der Jahre vielfache Verzögerungen und Umleitungen und misteriös lange Brieflaufzeiten bekannt geworden.

Ein besonderes "Lied" darüber kann uns unser werter Hörerfreund Frank Bresonik "singen". Hören Sie was er in seinem Brief vom 17. April diesen Jahres dazu geschrieben hat:

"Erstaunt war ich darüber, dass Eure Postsendung vom 01.Mai 2011 am Ende des gleichen Jahres retour an Eure Adresse zurück geschickt wurde und Ihr diese dann am 18. Februar 2012 erneut an meine

nach wie vor aktuelle Anschrift adressieren mußtet.

Dieser große Briefumschlag erreichte mich dann wiederrum erst kürzlich nach einmonatiger Postlaufzeit.

Solch ein Chaos kann ich mir nur so erklären, dass seitens des Verfassungsschutzes sowohl meine als auch Eure Post abgefangen wurde oder aber nicht gerade kompetente Kräfte bei der privatisierten Deutschen Post AG arbeiten, was oftmals bereits der Realität entsprach."

Besonders beunruhigt uns auch, dass unsere Post an die liebe Frau Opalinska jetzt schon drei Mal zurück gekommen ist. Der letze Brief von ihr stammt von Januar 2012 und sie hat uns keine Adressenänderung mitgeteilt. Ob es in unserer Postbox in Berlin nun schon wieder Post von Frau Opalinska gibt, wissen wir natürlich noch nicht, aber wir würden gerne bald von ihr hören und einen Grund finden, warum unsere Post immer wieder zurück kommt. 

Zu den Nachteilen des traditionellen Postweges gehört u.a. die längere Dauer, bis die Briefe ankommen. Das ist anders bei der "elektronischen Post"  über das Internet. Aber nicht allen ist die neumodische elektronische Post geheuer und sie schreiben gerne noch richtige Briefe.

Zu diesen werten Personen gehört unser Hörerfreund Martin Brosche aus Schwäbisch Gmünd. Ende Januar schrieb er an uns unter anderem:

"Möchte gerne die Adresse von Christoph Schmidt aus Schneeberg. Habe vor diesem alten Herrn mal zu schreiben. Hier die anderen wollen ja alle auf normalem Wege keinen Brief mehr schreiben. Alle geben es per SMS und Mail unpersönlich ab.

Ich weiss auch nicht, dass die Leute auf das Zeug aus dem gelobten Westen -?- so verrückt sind. Freilich praktisch kann es schon sein. "

Wie es scheint würde Herr Brosche, je nach Gelegenheit, doch auch einige Eingeständnisse machen bezüglich der Postübermittlung. Aber im Moment bleibt es bei ihm und auch bei Herrn Christoph Schmidt traditionell und wir hoffen, dass die beiden Herren aus unserem Hörerkreis bald in schriftlichen Kontakt treten können, denn wir sind sicher, dass "unser Waldmeister" einer derartigen Brieffreundschaft mit Herrn Brosche nicht abgeneigt ist. Wenn wir von Herrn Schmidt die Erlaubnis bekommen, werden wir so bald als möglich seine Adresse an Herrn Brosche weitergeben. 

Vom Ottenauer Hörerklub erreichte uns leider auch eine traurige Nachricht, nämlich die über den unerwarteten Tod von  Ilse Hell.

Aus der Mitteilung von Bernd Seiser, dem 1. Vorsitzenden dieses Clubs, hier nun einen Ausschnitt:

"Der RTI Hörerklub Ottenau trauert um sein Gründungsmitglied Ilse Hell

Am 15. Juni 2012 verstarb im Alter von 64 Jahren für mich völlig überraschend und unvorbereitet unser RTI Hörerklub Ottenau Mitglied Ilse Hell aus Merchweiler. ...
Viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verschiedener Kurzwellenstationen waren auch ausserhalb der DX-Camp Tage Gast im Hause Hell und lernten Ilse kennen und schätzen. 
Lange Jahre war Ilse auch als Kassiererin fuer die SWLCS Mitglieder tätig und unterstützte ihren Mann Peter beim Versand der damals monatlich erscheinenden SWLCS DX-News, ...

In den Jahren zwischen 1980 bis 2006 nahm Ilse Hell insgesamt 15 mal an den überregionalen DX-Treffen des SWLCS-Ortsrings Murgtal und RTI Hörerklubs Ottenau teil. Ilse war sowohl beim allerersten überregionalen Murgtaltreffen als auch bei der Gründung des RTI Hörerklubs Ottenau mit dabei. Bei ihrer letzten Teilnahme in Ottenau wurde Ilse für ihre treue Teilnahme besonders geehrt.

Die Trauerfeier und Urnenbeisetzung ist für Donnerstag 28. Juni um 11.30 Uhr MESZ in der Aufbahrungshalle am Friedhof in Merchweiler vorgesehen. 

Der RTI Hörerklub Ottenau wird Ilse stets ein ehrendes Andenken bewahren und ihr beim nächsten überregionalen DX- Treffen am

11. Mai 2013 gedenken. 
Bernd Seiser 

Das Team vom 'Funk in Deutsch' spricht allen Mitgliedern des Ottenauer Hörerklubs hiermit seine herzliche Anteilnahme aus. Mögen alle, die Frau Ilse Hell persönlich gekannt haben ihr ein ehrendes Andenken bewahren.

Von uns nun noch ein herzliches Dankeschön, dass Sie heute dabei waren, eine gute Zeit und bis bald!

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