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Freitag, 06 Juli 2012 09:09

17. Juni 2012

17. Juni 2012
Herzlich willkommen zu "Wir und unsere Hörer" Da haben "Wir und unsere Hörer" ja nochmal Riesenglück gehabt!

 

Warum fragen Sie?

Natürlich wegen des Fußballspiels meinen wir! Es beginnt ja nur gut eine Viertelstunde nach unserer Hörerpostsendung. Hätte des Europameisterschaftsspiel Deutschland – Dänemark früher begonnen, dann hätten wir den Abend wohl recht alleine am Hörerstammtisch verbringen müssen.

Na, ja wie gesagt: Glück gehabt! Das beweisen auch die Zeilen von Werner Schubert aus Grafing am 13. Juni:

"Bei mir ist derzeit in erster Linie Fußball angesagt, es läuft die Europameisterschaft in Polen und der Ukraine. Aber bei Ihnen dürfte dieses Ereignis wohl auf weniger Interesse stoßen."

Sagen Sie das nicht Herr Schubert, sagen Sie das nicht. Hier gibt es sehr viele Fußballbegeisterte und deshalb konnten wir am 10. Juni diese Nachricht auf unsere Internetseite setzen:

Übertragung der Fußball-Europameisterschaft in Teheraner Kinos und Theatern

Teheran (IRIB)  - Die Spiele der Fußball-Europameisterschaft werden live in Teheraner Kinos und Theatern auf Großbildleinwand übertragen. Das teilte der stellvertretende Direktor der Gesellschaft Iranischer Theatereigentümer, Gholamreza Faraji, mit. 

Die Übertragung aus Polen und der Ukraine erfolgt in vierzehn Theatern und Kinos.

Natürlich werden die Spiele auch im Dritten Fernsehkanal von IRIB übertragen, denn wie schon gesagt gibt es hier in Iran eine sehr große Fußballgemeinde. 

Wenn wir auch mit der Übertragungszeit des EM-Fußballspieles Glück hatten, so hatten wir aber ansonsten eher weniger Glück, nämlich bei der Übernahme der Hörerpostsendung von Frau Zangeneh. Ganz ungewollt haben wir da wohl einigen langjährigen Hörerfreunden etwas auf die Füße getreten.

Es stand eigentlich gar keine böse Absicht dahinter, als wir am 3. Juni die Namen einiger vertrauter Hörerfreunde auflisteten und die werten Namen von langjährigen Hörerfreunden wie Bernd Seiser, Volker Willschrey und Alexander Preutenborbeck u.a. nicht dabei waren. Das war sozusagen "zufällig", weil gerade mal keine Zuschriften dieser mit uns stark verbundenen Hörer "vor der Hand lagen".  Der gute Bernd Seiser hat das aber vollkommen falsch verstanden und deswegen konnte er nicht umhin und mußte uns schreiben:

"Die Aufzählung in den beiden Sendungen, wo die Hörer unseres RTI Hörerklubs Ottenau mit den meisten Empfangsberichten, wie Heinz Günter Hessenbruch, Paul Gager, Volker Willschrey oder mit besonders vielen Zuschriften wie Christoph Preutenborbeck auch einfach unterschlagen wurden, hat mich doch sehr getroffen."

Lieber Herr Seiser, wir bitten Sie und die anderen, die irgendwie ungewollt nicht in dieser Namensauflistung erschienen sind hiermit um Entschuldigung, es war vollkommen unbeabsichtigt und wir hoffen Sie haben Nachsehen mit uns, weil wir in dieser kurzen Zeit gar nicht die Kenntnisse über die Hörerschaft haben können wie sie sich Frau Zangeneh in über einem Jahrzehnt erarbeitet hat.

Auch dafür, dass wir, die wir jetzt vorübergehend die Arbeit von Frau Zangeneh übernommen haben, uns nicht gleich in der ersten, sondern erst in der 4. Sendung namentlich vorgestellt haben, bitten wir um Ihr Verständnis. Auch das war gar keine böse Absicht. Herr Seiser und die anderen möchten uns das bitte nicht verübeln.

Um das von uns ungewollt verursachte Unbehagen und den über uns aufgekommenen Unmut ein wenig wett zu machen erfüllen wir nun gleich zu Anfang dieser Hörerpostsendung die Bitte von Bernd Seiser, seine werten Hobbyfreunde zu grüßen und wir vom Funkhaus am Elbursgebirge schließen uns den herzlichen Grüßen natürlich an. Sie gehen an: 

Heinz Günter Hessenbruch in Remscheid, Paul Gager in Deutschkreuz, Volker Willschrey in Dillingen, Christoph Preutenborbeck in Odenthal, Martin Brosche in Schwäbisch Gemünd, Günter Kastner in Salzburg, Dieter Leupold in Leipzig, Christoph Paustian in Murg, Helene Pöhlott in Burgthan-Nimberg, Marina Pohl in Überlingen, Helmut Schafheitle in Singen und Gottfried Völlger in Kuppenheim. 

Lieber Herr Seiser nun hoffen wir, dass wir Ihnen beweisen konnten, dass es kein absichtliches oder gar böswilliges Vorgehen unsererseits war, dass die Ottenauer-Klubfreunde in letzter Zeit bei uns zu kurz gekommen sind. Wir bitten alle um Verständnis und danken für die Fortsetzung ihrer langjährigen Freundschaft mit IRIB – Funk in Deutsch.

Es wäre wohl ein großer Verlust auf beiden Seiten eine derartige Freundschaft zu beenden. Wir bemühen uns weiter, allen lieben und vertrauten Mitgliedern unserer Hörergemeinde gerecht zu werden, wenn das vielleicht auch erstmal nicht so recht klappt, aber haben Sie Geduld und lassen Sie uns "nicht hängen", wir brauchen Sie, damit wir für Sie da sein können. Wir stehen sozusagen in gegenseitiger Abhängigkeit.

Einer, der uns sicher nicht "alleine" lassen wird ist Herr Heinz-Günter Hessenbruch, denn schon seit nahezu 20 Jahren hört er unsere Sendungen fast täglich, das soll ihm erst mal einer nachmachen – über 3000 Empfangsberichte!. An dieser Stelle einen ganz besonderen Dank für Ihr Interesse und ein neues Mosaiksteinchen für Ihr Iranbild.

Herr Hessenbruch schrieb am 7. Juni nämlich folgendes:

"Guten Tag liebe Freunde in Teheran,

es ist an der Zeit, dass ich Ihnen meine Maiberichte sende.

Nun schon seit 1993 höre ich nahezu täglich Ihre Sendungen und Beiträge, regelmäßig. Nur so konnte ich mir eine eigene Meinung über den Iran bilden, konnte alle Informationen die ich bekommen habe, wie Mosaiksteinchen, zu einem großen Bild zusammenfügen.

Habe aber hin und wieder Steinchen entfernt, weggelassen oder durch andere ersetzt.

So ist das, nie werde ich wohl ein komplettes Bild bekommen.

Wünsche Ihnen eine schöne Zeit,

Ich freue mich auf Post aus Teheran:"

Lieber Herr Hessenbruch wir danken Ihnen auch für die Berichte vom April, die ebenfalls ihre nahezu tägliche Treue zu IRIB beweisen. Unsere QSL-Bestätigung wird dann wenn –inshallah- nichts mehr dazwischen kommt auch in nächster Zeit bei Ihnen und den anderen lieben Hörerfreunden eintreffen. 

Da wir schon beim Ottenauer-Hörerklub sind und einiges gut zu machen haben, erwähnen wir gleich auch noch die hier im Juni, und zwar am 5., 6. und 9. Juni eingetroffenen Mails von unserem Stammhörer Christoph Preutenborbeck aus Odenthal. Wir hoffen es bleibt alles beim Alten!

Herr Seiser hat schon recht wenn es ihn in Sorge versetzt, dass wir die langjährigen und fleißigen Hörerfreunde seines Ottenauer Klubs mehrfach in den Hörerpostsendungen nicht erwähnten. Aber es lag eher daran, dass die uns von ihnen vorliegende Post noch relativ neueren Datums war und es eine Menge länger zurückliegender Hörereinsendungen gab.

Trotz neueren Datums heute auch noch einen Auszug aus der Mail von Volker Willschrey aus Dillingen vom 1. Juni:

"Nachdem ich letztes Mal die magische Zahl 1500 Empfangsberichte geschickt habe, liegen wieder 10 Empfangsberichte bereit, den Weg nach Teheran anzutreten. Ich versuche Eure Sendungen so oft wie möglich zu hören. Besonders die Hörerpostsendung als Forum der Meinungsäußerung der Hörerfamilie von IRIB, versuche ich regelmäßig zu empfangen. Leider ist der Kurzwellenempfang noch immer nicht besonders gut, so dass ich versuchen muss, die Sendungen via Internet zu empfangen. Ist natürlich von der Empfangsqualität 1a, aber irgendwie kommt es einem nicht so vor, als wenn man direkt mit Euch verbunden wäre. Der Kurzwellenempfang lässt dieses Gefühl viel mehr aufkommen. ..."

Wir danken Ihnen Herr Willschrey und hoffen auf weitere Treue.

LIEBE HÖRERFREUNDE  !  Beim Stichwort Kurzwellenempfang möchten wir an dieser Stelle darauf hinweisen, dass unsere Nachforschungen am gestrigen Samstag dem 16. Juni beim Verantwortlichen von IRIB bezüglich des mehrfach bekundete Betriebsausfalls der Frequenz 5940 Khz ergeben haben, dass uns hier keine Störungen bekannt sind, und die erforderlichen Maßnahmen von IRIB für den Betrieb dieses Senders getroffen wurden.

Es wäre nett, wenn Sie liebe Hörerfreunde uns deshalb so bald und so zahlreich berichten würden, wenn es mit der 5940 immer noch nicht funktioniert, damit wir etwas in der Hand haben um die Probleme zu lösen. 

In unserer letzten Hörerpostsendung hatten wir auch das Thema des Verlesens von Namen und Wohnorten angeschnitten, da sicher nicht jeder damit einverstanden ist, dass sein Name und sogar auch noch der Wohnort im Rahmen dieser Sendung preisgeben wird. Grundsätzlich bitten wir alle noch einmal direkt darauf hinzuweisen, wenn er oder sie es nicht möchte, dass der Name und Wohnort verlesen wird. Ansonsten gehen wir davon aus, dass es in Ordnung ist, wie gehabt zu verfahren.

Herr Bernd Seiser aus Ottenau hat uns dafür auf jeden Fall grünes Licht gegeben:

"Selbstverständlich dürfen Sie in Wir und unsere Hörer meinen Namen und die Ortsangabe nennen."

Etwas ausführlicher äußerte sich Werner Schubert aus Grafing zu diesem Thema. Wir zitieren aus seiner Mail vom 13. Juni und wünschen ihm gleichzeitig auch noch gute Besserung:

"Hallo an den Hörerstammtisch!

Da ich gerade wegen einer Zahn-Operation drei Tage lang nicht arbeiten darf, muss ich leider zuhause bleiben. Ich freue mich, morgen endlich wieder in die Firma zu kommen, heute überbrücke ich die freie Zeit mit etwas Internet- und auch konventioneller Post an "meine" Rundfunksender.

Bedanken möchte ich mich gleich für den letzten Umschlag von IRIB mit der Bestätigung meiner Berichte vom Dezember und auch für die Beilagen. Da wird sich unser Postbote auch immer seinen Teil denken über die exotischen Briefe, die hier im Rückgebäude der Nummer 8 in der Poststraße abzugeben sind...

Und da sind wir irgendwie auch schon bei dem Thema, das letzthin ein anonymer Hörer am Hörerstammtisch aufgeworfen hat. Soll ein Rundfunksender seine Hörer, die ihm Briefe und Empfangsberichte geschicht haben, beim Namen nennen oder nicht?

Mal ehrlich, jede Station von Argentinien bis Nordkorea oder vom Vatikan bis Ägypten nennt die Namen der Briefeschreiber, meist kommt auch noch der Ort dazu. Radio Afghanistan nannte in seinen Deutschsendungen in den 80er Jahren – wenn ich mich richtig erinnere – sogar noch die Straße mit dazu. Ich persönlich habe kein Problem damit, denn das ist mein Hobby und in unserem Land ist es nicht strafbar mit anderen Ländern zu kommunizieren. Das war schon mal anders, und tatsächlich sprach mich noch vor etwa zehn Jahren eine ältere Dama darauf an, dass man doch "keine ausländischen Radiosender hören dürfe". Ich habe ihr – wie ich es in so einem Fall immer mache – mit dem Satz geantwortet: "Seit der Adolf tot ist, darf man das wieder...". 

Herr Schubert ist in seiner Mail aber noch nicht fertig mit dem Thema und ergänzt:

"Mal ganz im  Ernst, manche Menschen scheinen zu glauben, dass unsere Geheimdienste nichts besseres zu tun haben als festzustellen, we was an welchen vermeintlich bösen Staat und dessen Rundfunk geschrieben hat. Liebe Leute, was ich in den Iran, nach Belarus oder Nordkorea schreibe interessiert nun wirklich niemanden, und da ich nicht unter Verfolgungswahn leide, mach ich mir darüber auch keine Gedanken. Daher ist es nur normal, dass auch IRIB die Briefeschreiber beim Namen nennt und dies auch mit dem Wohnort. Die Zahl der Hobbyfreunde ist ohnehin klein geworden, da kennt fast jeder jeden. Also keine Panik. Und wenn es jemand wirklich absolut nicht will, muss er es eben dazu sagen."

Danke für Ihr Statement Herr Schubert, das sicher viele mit Ihnen teilen. Wer ganz in der Anonymität bleiben will als Kurzwellenhörer, der sollte dann auf eine Kommunikation mit dem Sender verzichten, denn beim Kurzwellenhören ist die Anonymität gewahrt, das meint zumindest auch Wilfried Hofmann aus dem hohen Norden. Im März schrieb er u.a.:

"...Außerdem bleibt ein KW-Hörer immer in der Anonymität und kann nicht von irgendwelchen Spionagediensten geortet werden und kann somit in einigen totalen Überwachungsstaaten dieses Planeten mit ziemlicher Sicherheit seinem Hobby nachgehen." 

Wie unsere neue Hörerin Katja aus dem Allgäu darüber denkt wissen wir noch nicht, deshalb nennen wir ihren Familiennamen und Wohnort noch nicht, wollen aber vorlesen was sie uns an unsere Adresse in Berlin geschrieben hat, nachdem sie uns am 17. Februar um 7.30 Uhr Ortszeit im 19 und im 16 m Band gehört hat. Ganz so toll waren die SINPO-Werte mit 3 aber nicht. Das wird sie aber hoffentlich nicht abhalten davon, uns wieder zu hören. Ihre, so denken wir, hörenswerte Ansicht ist folgende:

"Guten Tag!

In verschiedenen arabischen Ländern gibt es nun leider Auseinandersetzungen. Ganz desaströs stellt sichderzeit die Lage in Syrien dar. Auch in Ägypten gibt es stets noch Unruhen, und in Libyen ist ebenso vieles noch verbesserungswürdig. Manches dürfte auch von aussen hineingetragen worden sein. Die US-Administration unterstützte zunächst Hussein im Irak, um ihn danach zu stürzen in einem schrecklichen Krieg. In Afghanistan verlief es ganz ähnlich. Was soll man von so einer Politik halten, welch die gesamte industrialisierte Welt in ein schwarzes Loch reinriss mit der globalen Finanzkrise.

Ich wünsche mir dagegen nichts mehr als eine friedliche Entwicklung zwischen den Völkern. Dazu kann auch der Iran bei gutem Willen einiges beitragen. Wir brauchen in der Welt einen prosperitären Konsens, und dazu gehört ebenso eine Koexistenz zwischen verschiedenen Regierungsformen. Nicht nur im Westen gibt es einen Werteverfall. Den kann man auch in Asien u. Afrika beobachten. Die Antwort darauf kann nicht sein, dass man sich in spiritueller Verödung bis oben hin zugeknöpft zeigt.

Ebenso sind auch ultraislamistische Terrorakte, wie z.B. zuletzt im Jemen, strikt abzulehnen. Mit Gewalt und Gegengewalt kommen wir nicht voran in den vor uns liegenden Zeiten. Auch führt uns religöser Fanatismus jeder Art nicht weiter. Wir brauchen mehr Offenheit und Transparenz in den internationalen Beziehungen. Dafür ist es nie zu spät. Die Meinungsvielfalt und Menschenwürde sollte in allen Ländern gewährleistet werden können. Man muss auch dazu imstande sein, mit berechtigter Kritik umzugehen.

Viele Grüße Katja ....." 

Heute Abend hoffen wir sehr, dass uns Herr Joachim Thiel aus Wuppertal zuhört, denn nach beiderseitigen Versuchen miteinander  Kontakt aufzunehmen, scheint es klar, dass unser Mail-Kontakt gestört ist.

Joachim Thiel schrieb zunächst am  8. Juni:

"Hallo nach Teheran,

gestern Abend kurz nach der Sendung, sandte ich einen E-Mail Empfangsbericht an Sie ab.

Mein Mailprogramm benötigte sehr lange, um es abzusenden und gab nicht, wie gewohnt, eine Kopie an meine eigene Anschrift ab. Deshalb meine Frage: Kam mein Bericht # 312 bei Ihnen an ?

Vielen Dank für eine Antwort "

Am gleichen Tag schrieben wir folgende Antwort an Herrn Thiel:

"Sehr geehrter Herr Thiel,

leider haben wir Ihren 312. Empfangsbericht nicht erhalten. Ihr letzter Bericht, Nr.# 311, ist vom 2. Juni 2012.

Freundlich Grüße aus Teheran

Deutsche Redaktion von IRIB "

Zwei Tage später kam unsere Mail als "undelivered Mail" wieder zurück, d.h. sie konnte  Herrn Thiel nicht zugestellt werden.

Am 14. Juni versuchte es unsere Kollegin Frau Darwisch erneut mit dieser Information für Herrn Thiel, aber auch gestern, Samstag den 16. Juni, kam die Nachricht als "undelivered" in unsere Mailbox zurück. 

Was da wohl passiert ist? Wir wissen es noch nicht, denn bis 2. Juni war ja noch alles in Ordnung. Damals schrieb Joachim Thiel:

"Hallo in den Iran,

nach längerer Pause nun hier mein Bericht # 311."

Wie in den meisten seiner Berichte meldete er auch an diesem Tag: "Lautstarkes, ungestörtes Signal, kaum Rauschen oder Fading."

Über seine zweimonatige Pause hat uns Herr Thiel nichts geschrieben, denn sein letzter Bericht, die Nr. # 310 war vom 3. April.

Und nun nach dem neuen Start zu Anfang Juni dieses Dilemma. Wir hoffen Herr Thiel hört uns heute und erfährt somit, dass wir Ihn nicht vergessen haben.

Falls einer unserer Hörerfreunde, die uns heute Abend zuhören Herrn Thiel kennt und mit ihm Kontakt hat, wäre es nett von ihm oder ihr, bei der Vermittlung zu helfen. Ansonsten wird es Herr Thiel erst mit unserer nächsten Briefpost erfahren. 

So liebe Hörerfreunde und Stammtischgäste, jetzt hoffen wir, dass sich bei Herrn Thiel bald die Probleme lösen lassen und bei Herrn Seiser und den Hörerfreunden des Ottenauer-Hörerklubs die Wogen so langsam aber sicher wieder glätten.

Etwas besonderes liegt uns heute aber noch am Herzen, auch wenn es nichts mit der Hörerpost zu tun hat. Heute ist nämlich der Vorabend eines für die Muslime sehr bedeutenden Tages, und wir wollen es als Sender aus einem islamischen Land und als Muslime nicht versäumen, Sie liebe Hörerfreunde diesbezüglich zu informieren.

Also morgen ist nach arabisch-islamischem Kalender der 27. Tag des Monats Radschab, der Tag, an dem 13 Jahre vor der Auswanderung der Muslime aus Mekka und somit 13 Jahre vor der offiziellen Zeitrechnung der Muslime, die Berufung Mohammads, des Propheten des Islams – Friede sei mit Ihm und den Angehörigen seines Hauses – erfolgte.

Vorab eine vielleicht auch für Sie interessante Begebenheit, die als Vorgeschichte dieses besonderen Menschen ganz wichtig ist.

Mohammad wurde im Jahr 570 nach Christus geboren. Man nennt dieses Jahr das "Jahr des Elefanten". Nun kurz die Geschichte wie es dazu kam.

Der damalige Herrscher von Yemen und Abessinien Abraha al-Habaschi war neidisch auf die Kaaba in Mekka, zu der die Araber ihre Pilgerreisen machten. Deshalb baute er in Sanaa eine mächtige Kathedrale, ein Bauwerk wie man es nirgends zu dieser Zeit kannte, aus Marmor und vergoldetem Holz. Damit wollte er die Araber von der Pilgerreise nach Mekka abhalten. Einer der über diese Nachricht erbosten Araber schlich eines Nachts zu dieser Kathedrale, beschmutze sie und floh. Darauf schwor der Herrscher des Yemen die Kabaa zu zerstören. Mit seinem Elefantenheer machte er sich vom Süden der Arabischen Halbinsel nach Mekka auf. Er selbst saß auf dem größten und stärksten Elefanten, der ihm aber den Einzug in die Stadt verweigerte. Der Elefant setzte sich nieder und verweigerte den Einzug nach Mekka. Lenkte man ihn in eine andere Richtung, war er bereit zu gehen.

Da kamen viele Vogelschärme nacheinander und bewarfen die Elefanten mit kleinen Steinen oder gebrannten Erdklümpchen, und durch dieses Wunder wurde die Kabaa also gerettet. 

Das war die Geschichte über das Jahr, in dem Mohammad, der spätere Prophet des Islams, zur Welt kam.

An dieser Stelle passt auch das geflügelte Wort:

"Große Schatten werfen ihre Ereignisse voraus!"

Mohammad hatte ein besonderes Schicksal, denn sein Vater starb schon vor seiner Geburt und seine Mutter, als er erst sechst Jahre alt war. Er wuchs bei seiner Amme und bei seinem Großvater auf, nach dessen Tod bei seinem Onkel. Die besonderen Charaktereigenschaften Mohammads, seine Ehrlichkeit und Vertrauenswürdigkeit waren von Anfang an für die Menschen deutlich.

Im Alter von 40 Jahren erlebte er in der Höhle Hira, in die er sich schon so oft zurück gezogen hatte, um über die Menschen und die Probleme seiner Zeit nachzudenken, seine erste Offenbarung durch den Erzengel Gabriel. So berichten es die Überlieferungen und so glauben es die Muslime, aber bis dahin hatte der Prophet einen langen und steinigen Weg, den er aber trotz aller Schwierigkeiten und Kämpfe fortsetzte.

Morgen jährt sich also dieser besondere Tag der Berufung von Mohammad, dem Propheten des Islams und wir beglückwünschen alle Muslime und alle Freunde des Propheten und seiner Familie weltweit.      

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