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Samstag, 16 Juni 2012 08:26

10. Juni 2012

 10. Juni 2012
Herzlich willkommen zu "Wir und unsere Hörer" Salam und einen guten Tag all denen, die sich wieder zu einer neuen Runde der Hörerpostsendung von IRIB in Teheran versammelt haben.

 

Ein weiteres Mal dürfen WIR  –  das sind Schahrsad Tschupankare und Ahmad Radschabi  -   die Aufgabe von Postmeisterin Ursula Zangeneh übernehmen und die hier vor längerer oder kürzerer Zeit eingetroffene Post unserer Hörerfreunde vorlesen. Hinter den Kulissen hat uns Monika Sheikholeslami geholfen, damit wir mit der Zusammenstellung ein wenig besser klar kommen, denn wir sind die "Küken" hier bei der Redaktion vom "Funk in Deutsch" von IRIB am Fuße des Elburs-Gebirges in Teheran.

Ja, liebe Hörerfreunde, wir können das Elburs-Gebirge hier vom Funkhaus aus sehen, und Ihnen ab und an auch mal darüber berichten wie es da gerade so aussieht. Zum Beispiel jetzt, wo die Sonnenstunden täglich mehr werden und die Sonne uns beachtlich näher gekommen ist, sodaß die Temperaturen tagsüber zumeist über die 30 Grad Celsius hinaus ansteigen. Da sind die dicken Schneedecken von der Südseite dieser Bergkette fast ganz verschwunden.

Wenn unser Blick nun vom Funkhaus aus über die Bergwand streicht, dann sehen wir nur noch an den höher gelegenen Felswänden weiße Streifen, die uns an ein Zebra erinnern. Tiefere Faltungen der Felswand sind zur letzten Zufluchtsstätte für den Schnee des Winters geworden, aber die liebe Sonne wird bald auch diese in ihrem unstillbaren Durst zum Schmelzen bringen. 

So geht die Zeit dahin – wie im Fluge – und die Stunde für eine neue Hörerpostsendung ist gekommen. Mal sehen was die Postmappe dieses Mal für uns bereit hält.

Zunächst einmal möchten wir allem voran eine wichtige Frage mit allen abklären, die in einem Kommentar zu einer unserer Nachrichten über die Bildung eines Obersten Cyberraum-Rates aufgeworfen wurde.

Unter dem Code-Namen Hans Bücherwurm heißt es da:

"Sinnvoll ist es nicht zum Schutz vor Geheimdiensten, Terrorpolizei oder verrückten Islamhassern hier eine e-Mail Adresse oder Namen anzugeben oder Namen und Ort der geliebten Hörer in Deutschland in der Hörerpost zu verlesen oder auf dieser Homepage zu veröffentlichen wie es leider passiert ist. Jetzt schreibe ich von einem öffentlichen PC in einer Bücherei und grüße besonders ihre Postvorleserin."

Wir wissen nicht, was Frau Zangeneh an dieser Stelle geantwortet hätte, aber eines ist sicher, seit Jahren werden in dieser Hörerpostsendung die Namen der Briefeschreiber verlesen, auch mit Ortsangabe.

Deswegen möchten wir an dieser Stelle alle ganz herzlich bitten, deutlich zu machen ob sie diese ungeschriebene Regel akzeptieren oder nicht. Jede oder Jeder, die ihre oder der seine Meinung oder einen Bericht oder eine Mitteilung ans Funkhaus in Teheran schickt, möchte bitte ganz gut erkennbar und deutlich mitteilen, ob diese von uns mit Namen- und/oder Ortsangabe veröffentlicht werden können, ansonsten gehen wir davon aus, das dem so ist und wir verfahren in gewohnter Weise.

Danke für ihr Verständnis. 

Diese eben gemachte "Meldung in eigener Sache" ist besonders wichtig für Hörerfreunde, die neu bei uns hinzu kommen und die ein oder andere Gepflogenheit bei "Funk in Deutsch von IRIB" noch nicht kennen.

Dazu gehören sicher auch die neuen Hörerfreunde, deren Empfangsberichte in unserer aktuelleren Post sind. Im März 2012 haben uns zum ersten Mal Jürgen Wagner aus dem thüringischen Judenbach, Uwe Dittrich aus Nordernei und Frank Thelen aus Brühl bei Köln einen Empfangsbericht zugesendet. Die Anmerkungen dazu lauten bei Herrn Wagner:

"Es war für mich sehr interessant, Ihr Programm zu hören. Ich würde mich freuen, wenn Sie mir diesen Empfangsbericht mit einer QSL-Karte bestätigen würden. Über einen Wimpel oder ähnliches von Ihrem Sender würde ich mich auch sehr freuen.

Vielen Dank und viele Grüße aus Thüringen"

Bei Herrn Dittrich aus dem hohen Norden heißt es:

"Wie am SINPO-Code zu sehen, ein absolut problemloser und starker Empfang.

Die Hörerpostsendung hat mir sehr gut gefallen. Viele Grüße"

Herr Dittrich konnte uns mit SINPO-Werten von 44434 empfangen, dass sollte für ihn Anlass sein, öfter mal wieder bei Funk in Deutsch einzuschalten. 

Der 3. In der Runde der "Neuen" ist Herr Frank Thelen aus Brühl, von seinem IRIB-Empfang am 6. März 2012 sendet er uns den 1. Empfangsbericht, aber neu in der Runde der Hörerfreunde scheint er nicht zu sein, denn er fügte folgende Zeilen bei:

"Guten Tag, es freut mich sehr das ich IRIB weiterhin in Deutsch hören kann. Schon seit Jahren verfolge ich Ihre Sendungen. Da ich mich sehr für die Kultur und Politik Irans interessiere.

Da ich Ihre Sendungen sehr gerne höre, würde ich mich über eine QSL-Karte sehr freuen. Gibt es auch einen Stationswimpel?

Oder könnte ich bei Ihnen einen Stadtionswimpel gegen Bezahlung bestellen?

Vielen Dank !!! Ihr treuer Hörer"

Ob Herr Thelen uns jetzt wohl zuhört? Auf jeden Fall grüßen wir Ihn und die beiden neuen Hörerfreunde Dittrich und Wagner ganz herzlich und hoffen, das unsere erste QSL-Karte und die Stationswimpel und anderen Beigaben von IRIB inzwischen wohlbehalten bei Ihnen angelangt sind.

Für Wimpel sind unsere Hörerfreunde immer zu haben, und nicht nur die neuen, auch die, die schon lange dabei sind. Ausch sie freuen sich, was z.B. die folgenden Sätze von Herrn Oskar Schmitt aus Hamburg vom 28. März beweisen:

"Hallo liebe Freunde, herzlichen Dank für den schönen Wimpel und die super Briefmarken und den Sticker. Habe mich mächtig gefreut, liebes Team.

Auch ich sende Ihnen ein paar Marken von Berlin. Das Sammelgebiet ist mit der deutschen Einheit beendet worden. Sie werden langsam knapp."

Nichts zu Danken Herr Schmitt in Hamburg, gerne geschehen! Auch Ihnen erneut einen herzlichen Dank für alle netten Aufmerksamkeiten, die Sie Ihrer Post wieder einmal beigefügt haben, die Sammler und Sammlerinnen wissen alle Sticker, Aufkleber, Briefmarken usw. zu schätzen.

Wir beglückwünschen Sie auf jeden Fall zu ihrem Hobby und Ihrer regen geistigen Aktivität in Ihrem Alter von nahezu 80 Jahren..

Herr Oskar Schmitt aus Hamburg ist einer von mehreren Hörerfreunden, die von IRIB bzw. der Iranischen Botschaft in Berlin eine Bonboniere mit einer iranischen Spezialität bekommen haben und sich herzlich dafür bedanken. Bei den Schmitts in Hamburg ist diese Süßigkeit aus Iran jedenfalls sehr gut angekommen.

Allen die nicht genau wissen, um was es sich da handelte, hier eine kurze Information:

Diese persische Süßigkeit heißt hierzulande "Gaz" und man könnte sie mit dem französischen weißen Nougat oder dem Türkischen Nougat oder Türkischen Honig vergleichen. Die Bezeichnung Nougat ist vielleicht irreführend, da dieser "weiße Nougat" eigentlich nichts mit der aus Zucker-, Kakao- und Haselnussmasse bestehenden Süßigkeit, dem braunen oder dunklen Nougat zu tun hat.

Also die persische Süßigkeit Gaz, die hier bei uns in Iran den Gästen gerne zusammen mit einer Tasse oder einem Glas Tee gereicht wird, setzt sich zusammen aus Zucker oder Sirup, einer Eischneemasse, Pistazien oder Mandeln und Rosenwasser. Ursprünglich wurde diese Spezialität jedoch aus einer süßen Ausscheidung der Tamariskenbäume hergestellt.

Tamarisken wachsen dort, wo es wenig Wasser gibt, denn ihre Wurzeln reichen in große Tiefen. Diese Bäume können sehr alt werden und Höhen von 10 bis 15 Metern erreichen. Tamarisken  sind Bäume, die in den heiligen Schriften der Ein-Gott-Religionen auch als Manna-Bäume erwähnt werden. Manna ist nach heutigen Kenntnissen wohl der sogenannte Honigtau, der von verschiedenen Blattlausarten u.a. Insekten, die sich von den Pflanzensäften der Bäume ernähren, ausgeschieden wird.

In den iranischen Provinzen Isfahan und Tschahar Mahal wa Bachtiari, und zwar in Boldaschi, wird auch heute noch das originale Gaz, das "Gaz-e Angabin" mit dem Honigtau der Gaz-Bäume, wie gesagt einer Tamariskenart, hergestellt.

Nach diesem süßen Ausflug in die Welt der iranischen Spezialitäten möchten wir nun mit einer "musikalischen Spezialität" aus Iran  einen besonderen Gruß in den Äther schicken und herzlichst gratulieren, den Anlass entnehmen Sie bitte den Worten der folgenden E-Mail vom 2. Mai:

"Hallo liebe Hörerpostredaktion,

Am 13. Juni 2012 haben wir unseren 25 –jährigen Hochzeitstag, also unsere Silberhochzeit.

Meine Frau Iris und ich sind zwar zu diesem Zeitpunkt in der Kur in Bad Tölz, aber wir werden auf alle Fälle die Hörergrüße mit meinem kleinen chinesischen Empfänger TECSUM PL-310 nachhören.

Mit freundlichen Grüßen

Dieter Leupold " 

Liebe Leupolds damit noch einmal ganz herzliche Glückwünsche aus der Redaktion und vom Hörerstammtisch!

Natürlich gratulieren wir hiermit auch allen Geburtstagskindern und Jubilaren in unserer Hörergemeinde, von deren Festtagen wir leider nichts wissen.

Nun aber zu weiteren Einsendungen unserer Hörerfreunde. Die eingegangenen Empfangsberichte vieler unserer Stammhörer zeigen, dass sie regelmäßig bei der sonntäglichen Hörerpostrunde die Ohren und die Empfangsgerätschaften auf Empfang gestellt haben.

Von Ende August 2011 bis Mitte Februar 2012 reichen die sonntäglichen Empfangsmeldungen unseres langjährigen Hörerfreundes Heinz Przybylla aus Limbach. Dazu schrieb er am 5. April:

"Liebe Freunde, mit meinen Empfangsberichten bin ich arg im Verzug. Eure Sendungen verfolge ich jede Woche. Dabei wird es mir Angst, dass die Kapitalisten über den Iran herfallen wollen wie einst im Irak unter Vorspielung falscher Tatsachen.

Mit freundlichen Grüßen Euer Hörer Heinz Przybylla"

Zu dieser Sorge unseres Hörerfreundes aus Limbach hat Wilfried Hofmann aus dem Norden der Republik im April unter anderem folgendes geschrieben:

"Euer Tagesprogramm ist weiterhin hochinteressant und mit viel Hintergrundinformationen ausgestattet, und lasst Euch nicht von den USA und den Zionisten anfeinden, denn die würden auch Stunk machen, wenn Ihr überhaupt keinerlei Atomprogramm hättet, dann würden sie irgendwelche andere Gründe suchen um mit Euch in Konfrontation zu gehen." 

Ja, das iranische Atomprogramm, das scheint doch einigen Spitzenpolitikern in der westlichen Welt und beim Besatzerregime in Palästina schlaflose Nächte zu bereiten. Der israelische Ministerpräsident Netanjahu stellte vor Kurzem deshalb die Forderung: "Iran muss sein Atomprogramm einstellen, bereits produziertes Uran vernichten und Nuklearanlagen abbauen".

Diese Nachricht auf unserer Internetseite brachte unter anderem Matthias Sojka "auf die Palme" und er kommentierte diese am 31. Mai indem er seinem Unmut darüber folgendermaßen Ausdruck gab:

"Bevor Israel irgendjemanden zu irgendetwas auffordert, sollten die erstmal den Palästinensern ihr Land wieder zurückgeben. Außerdem sollten die ersmal vollständig entwaffnet werden. Woher nimmt Israel sich das Recht anderen vorzuschreiben, was o.k. ist und was nicht.  Geht mir dieser Kasper auf die Nerven.

Atomenergie finde ich zwar grundsätzlich nicht in Ordnung, aber der Iran hat die selben Rechte wie andere Staaten auch und solange wir hier selber auf unseren Bomben sitzen, sehe ich keinen Grund warum das anderen Ländern verwehrt bleiben soll.

Seit nunmehr über 20 Jahren geht diese Hetze, und die Medien bei uns in Deutschland verkaufen uns das immer wieder als neues, aktuelles Thema und warten nur darauf, dass wir Bürger uns nicht mehr darum kümmern, damit die ihre Verbrechen auch gegen den Iran vollziehen können, so wie es momentan unter anderem in Syrien und schon länger in Libyen der Fall ist.

Ich wüßte gerne, was wir Bürger dagegen tun können. Da verdient eine Handvoll nutzloser selbsternannter pseudo-elitärer Vollidioten sich eine goldene Nase mit dem militärisch-industriellen Komplex und uns wird das als militärische Intervention und am besten noch als Friedensmission oder noch besser als VERTEIDIGUNG verkauft. Wie kann man bitte  den Angriff auf ein Land als Verteidigung interpretieren? Gerade die USA, die doch noch nie angegriffen wurden.

Das Traurigste ist jedoch, dass es zu viele dumme Bürger gibt, die all das glauben und noch schlimmer, die sogar noch mithetzen. Dabei sollten wir uns doch endlich alle gemeinsam um die Probleme der Menschen kümmern."

Das war aber ein langer Kommentar, aber er war es wert vorgelesen zu werden. 

Matthias Sojka meint, dass es zu viele dumme Bürger gibt, die all das glauben, was von Politik und Medien verbreitet wird.

Über diese Problematik hat Thomas Wieczorek ein Buch geschrieben dessen Titel lautet

Die verblödete Republik – Wie uns Medien, Wirtschaft und Politik für dumm verkaufen

Das Thomas Wieczorek vom Fach ist, und keinen Unsinn

schreibt, das beweist ein kurzer Blick auf seinen beruflichen Werdegang:

Thomas Wieczorek, Jahrgang 1953, ist Journalist und Parteienforscher. Nach dem Volkswirtschaftsstudium an der Freien Universität Berlin war er bei dpa Volontär, Politischer Redakteur und Chef vom Dienst und anschließend Leiter des Bade-Württemberg-Büros von Reuters. Als freier Autor arbeitete er u.a. für die Frankfurter Rundschau, den Deutschlandfunk und den Südwestfunk, seit 1989 auch für das Satiremagazin Eulenspiegel usw. usw. Von ihm sind bereits mehrere Bücher erschienen.

Für die Zusendung dieses Buches haben wir unserem lieben Hörerfreund Helmut Lesser in Thüringen zu danken, den wir hiermit recht herzlich grüßen.

Besagtem Buch ist ein Wort von Albert Einstein vorangestellt, das wir an dieser Stelle zitieren möchten:

 

"Zwei Dinge sind unendlich:

Das Universum und die menschliche Dummheit.

Aber beim Universum bin ich mir nicht ganz sicher.

                                                                   Albert Einstein 

Wir zumindest, und vielleicht auch unsere Hörer pflichten diesem Wort von Albert Einstein aber nicht unbedingt bei, oder?

Wir finden, dass unsere Hörerfreunde gar nicht so dumm sind, sonst würden sie ja schließlich nicht die Sendungen von IRIB aus Teheran hören, damit sie eben nicht ganz und gar für dumm verkauft werden können.

Bei unserem Hörerstammtisch kommt es immer wieder ans Licht, dass diejenigen, die daran teilnehmen ganz aufgeklärte Leute sind, die politisches Geschehen durchschauen und sich auch andere Nachrichten als die von Mainstream-Medien anhören, nämlich die von IRIB aus Teheran.

Als weiteres Beispiel können wir da aus dem netten Brief mit türkiser Tinte geschrieben von Nikolaus Türk in Puchheim zitieren:

"Ihre Kultursendungen gefallen mir sehr gut. Auch Ihre Sendungen über die Region. Ich fand auch Ihre neuliche Sendung gut, in der Sie die Rolle des saudischen Königshauses beleuchtet haben. Was mir auffällt ist die maßlose Politik Qatars als Rammbock raumfremder Interessen, das über al-Jazeera Stichwortgeber für Rebellen in Syrien ist. Seine geografische Lage und die Koalition mit den USA machen es zum "Stachel" gegen die I.R. Iran.
Die Unterdrückung der schiitischen Minderheit in Saudi-Arabien und Bahrain müßte meines Erachtens öfters und klarer durch IRIB zur Spache gebracht werden. Es müßte mehr herausgestellt werden, dass Saudi-Arabien und Qatar nicht die Horte von Freiheit und Demokratie sind und diese Staaten somit keine Legitimation haben, sich in Syrien oder im Iran einzumischen in Punkto Demokratie.

Die wirtschaftlichen und geostrategischen Interessen Washingtons und Tel Avivs stecken hinter den Destabilisierungsversuchen aus Riad und Doha." 

Sehen Sie, haben wir es nicht gesagt! Unsere Hörer gehören nicht zu denen, die sich für dumm verkaufen lassen. 

Die Zeilen von Michael Schaetzle aus Pforzheim bestätigen, dass unsere Nachrichten nicht nur die Leute gut informieren, sondern auch das schlechte Bild von Iran, dass der Westen gerne zeichnet, ins Lot rücken.

Seinen Empfangsberichten von Februar und März fügte Michael Schaetzle unter anderem folgende Zeilen bei:

"... Ihre Sendungen haben mir wieder sehr gut gefallen, vor allem das Programm Unterwegs durch den Iran über Isfahan war sehr interessant. Ihre Sendungen tragen dazu bei das negative Bild des Iran, das in unseren Medien verbreitet wird, zu korrigieren. ..."

Die Stimme von einem, der nicht nur unseren Nachrichten und Berichten vertrauen, sondern sich selbst vor Ort überzeugen wollte, können Sie liebe Freunde jetzt hier bei uns hören. Wenn der Brief von Adolf Schwegeler aus Erftstadt auch schon vom Januar ist und seine Reise fast schon ein Jahr zurück liegt, so ist sein Wert dadurch keineswegs geschmälert, hören Sie selbst:

"Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Radio Teheran!

Vor etwas weniger als einem Jahr besuchte ich die Islamische Republik Iran und zwar die Städte Teheran, Schiraz, Kerman, Yazd, Isfahan und Ghom. Auf der Fahrt über Land natürlich auch viele kleinere Orte und grandiose Landschaften, wie zum Beispiel die Wüste Lut oder Persepolis .... . Es war eine sehr schöne Zeit bei sehr gastfreundlichen Menschen. Schon in Deutschland wußte ich, das viele häßliche Dinge, die in deutschen Massenmedien über den Iran berichtet werden, nicht den Tatsachen entsprechen. Oft genug erlebte ich das Gegenteil dieser Berichte.

Ich bin gerne zu ausführlichen Meinungsäußerungen hierzu bereit.

Mit freundlichen Grüßen Adolf Schwegeler " 

Dem ist doch eigentlich nichts mehr hinzuzufügen, außer natürlich einen großen Dank an den, der keine Mühen und Kosten gescheut hat die Reise zu machen in ein Land, dem man vor allem im Westen mit allen nur möglichen Mitteln versuchen will ein miserabeles Image zu geben. Und das nur weil die Islamische Republik Iran nicht bereit ist sich vor der imperialistischen Front zu ducken, die nahezu die ganze Region unter ihre Fuchtel gebracht hat.

Großen Dank also an Herrn Schwegeler und wir werden sicher noch auf Sie und Ihre wertvollen Erfahrungen in unserem Land zurück kommen.

Aus einem anderen "Live-Bericht" über Iran werden wir dann höchstwahrscheinlich in der kommenden Woche berichten. Sie dürfen gespannt sein " liebe Leut' ", wie Frau Zangeneh sagen würde. 

Bevor wir hier nun ganz die Postmappe und die Türen schließen, wollen wir Einige nicht unerwähnt lassen, die unsere Programme dort in der Ferne auch an so manchen Tagen gehört haben.

Unser Dank für das Interesse an unseren Sendungen, welches der größte Lohn ist für die Mühen die alle bei IRIB und in der Redaktion von  "Funk in Deutsch" auf sich nehmen, geht hiermit unter anderem an

Martina Pohl aus Überlingen für ihre sehr ausführlichen Berichte vom April 2012,  an Dieter Buchholz aus Oschersleben, an Werner Spinnehörn in Frankfurt, dem auch für die tolle Leuchtturm-Postkartenserie zu danken ist, sowie auch an Werner Schubert in Gräfing. Dessen Empfangsberichte von März und April begleiten natürlich keine Leuttürme, sondern Meerschweinchen, denn die sind inzwischen sozusagen zu einem "Wahrzeichen" von Werner Schubert geworden.

Auch heute haben wir es wieder einmal nicht geschafft, die Hörerpostmappe zu leeren, aber das war ja auch nicht zu erwarten bei dem regen Interesse unserer Hörerfreunde.

Macht nichts, es gibt ja noch genug Sonntage!

Also dann bis bald

Und eine gute Zeit !

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