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Sonntag, 11 März 2007 00:00

11. März 2007

Bismillah-ir-rahman-ir-rahim


Bei dem Gedanken, daß es nun doch langsam endlich Frühling wird, fühlen sich viele Menschen sichtlich erleichtert; Menschen, die auch "uns und unseren Hörern" durch die allwöchtenliche Hörerpost-Stammtischrunde bekannt sind. Richtig froh hört sich beispielsweise die Mitteilung von Hörerkollege Josef Rieger an, daß er am 16. Februar beim Bahnhof Baden-Baden schon eine Krokusblüte entdeckt hat. "Ja, liebe Freunde, auch bei uns ist der Frühling im Kommen!" - Nun, es hat ja auch seinen guten Grund, denn das ungewöhnliche Wetter in diesem sogenannten Winter hat anstelle von Winter"freuden" vielen zu schaffen gemacht. Nicht nur, daß die Grippe umgegangen ist, als hätte sie nie etwas von einer Grippeimpfung gehört. Auch psychisch hat manch einer leiden mässen. Die Wetterwendigkeit drückte auf sensible Gemüter, und der Seele fehlte etwas zur inneren Ruhe. Auch die Natur konnte dieses Jahr gar nicht so richtig den Pulsschlag senken. Immer wieder wurde sie von dem sprunghaften Barometerstand aus dem Schlaf aufgeschreckt, und viele Zugvögel sparten sich den letzten Rest der Reise und überwinterten gleich vor der Haustür in Mitteleuropa. Als dann im Januar noch der Orkan "Kyrill" vom Norden über Deutschland hereinbrach, da verging den Hühnern in Gebesee das Gackern über den frischen Eiern, die Gänseblümchen in Saarbrücken begannen zu zittern, und dem Räuchermännel auf dem Sims, auf dem vor kurzem noch der Käfig mit dem Wellensittich "Jako" gestanden hat, verging vor Schreck das Rauchen. Jako schloß seine Äugelein; der alte Waldmeister begrub ihn im Garten, und dann wurde es trotz des pfeifenden Sturms über Schneeberg ganz still und sehr, sehr einsam um ihn her.


Gebesee, im Thüringer Becken.

Helmut Lesser erzählt "uns und unseren Hörern":

"Ich möchte mich bei Euch ganz herzlich für die Post bedanken, die ich vor einer Woche erhielt. Darüber haben wir, meine Eltern und ich, uns sehr gefreut! Ganz besnonders über den netten persönlichen Brief, aber auch über die schöne QSL-Karte, die Zeitschrift, die beigelegten Landschaftsfotos usw. Ich hoffe, daß auch meine beiden Päckchen bei Euch angekommen sind.

Bei uns zu Hause herrscht Grippenotstand, das heißt: Fieber, Husten, Schnupfen, Hals- und Kopfschmerzen alles in einem. Erst habe ich damit angefangen und dann alles weitergegeben, so nach dem Motto: "Einer trage des anderen Last ...". Man hätte sich wohl die Grippeimpfung sparen sollen!

Ich lege Euch noch ein paar schöne winterlich-weihnachtliche Ansichtskarten von Erfurt bei. Wahrscheinlich wurden die Fotos schon im "Pleistozän", also der letzten Eiszeit gemacht, denn zur Zeit ist bei uns alles grün! Während auf dem Brocken und am Wurmberg (beide über 1000 Meter) ein eiskalter Sturm orkanartig pfeift, daß sogar der Schienenbetrieb vom Quirl zum Harz vorübergehend eingestellt werden mußte, blühen bei uns im Thüringer Becken wieder vereinzelt die Rosen, und der Rasen wächst. Die Zugvögel aus Sibirien machen sich's an unseren Flüssen, Seen und Sümpfen im Umland gemütlich, denken gar nicht dran weiterzuziehen und fressen die Frühjahrssaat von den Feldern. Es ist und bleibt eine verkehrte Welt."


Natürlich schiebt Helmut dies alles auf das Phänomen der Erderwärmung durch die Umweltzerstörung durch den Kapitalismus und frotzelt über den Weltklimagipfel, indem er sagt: "Die Hauptsache, alle haben sich mal wiedergesehen zum geschlossenen Nein-Sagen, gelt?"

Am 8.Januar kam auch Reinhold Mardorf nicht um das Thema "Klimawechsel" herum, denn bei 15 Grad Celsius kurz nach Neujahr fiel selbst diesem bedächtigen Essener eine gewisse Unstimmigkeit zwischen der Jahreszeit und dem Bericht der Wetterfrösche auf.


"Hier in Essen haben wir auch im Januar immer noch keinen Winter, nicht eine Nacht mit Frost oder Schnee! Man redet sich heraus und sagt: 'Sowas gab's immer schon mal'. Aber ich glaube, das hat wirklich mit der Erderwärmung zu tun ... Es gibt ja noch andere Zeichen: Übersäuerung der Meere, Schmelzen der Eisberge und Gletscher, Insekten aus fremden Ländern treten verstärkt auf usw. Usf. Tja ja, wir mit unserem Denken und Handeln werden es schon schaffen, unsere Welt zu vernichten! Persönlich merke ich es auch am eigenen Befinden: Der Kopf sagt zwar: 'Sei doch froh, daß es nicht so kalt ist. Da sparst du die Heizkosten,' und damit hat er ja auch recht, weil ich wirklich sparen muß, denn ich bin weiter anstellungslos und habe nur wenig Geld ... Aber ich fühle mich einfach unwohler, bin unruhiger und habe Kreislaufbeschwerden, und damit wird man ja auch nicht froh."


Inzwischen ist es in Grafing der 31. Januar geworden, aber auch jetzt hat das Postkarten-Winteridyll auf Schloß Neuschwanstein in Oberbayern rein gar nichts mit der derzeitigen Wirklichkeit bei Werner Schubert in Grafing zu tun. "So sieht es bei uns nur aus, wenn es mal geschneit hat," erklärt er, und das tut es derzeit nur selten. "Leider geht es mir auch seelisch nicht so besonders, und dies schon seit Anfang Januar. Es gibt nur kurze Lichtblicke, die ich dazu nutze, meine Wohnung in Ordnung zu halten, die Meerschweinchen zu versorgen und im Bürgerzentrum in Grafing zu putzen. In dieser Einrichtung helfe ich schon lange ehrenamtlich mit, nun bekonne ich für das Putzen auch ein paar Euro zu dem schmalen Arbeitslosengeld II dazu. Da ich mich an Gesetze zu halten pflege, gebe ich diese Einkünfte auch bei der zuständigen Behörde an. Bis 100 Euro darf ich pro Monat komplett behalten, darüber hinaus aber nur noch 20%. Eine richtige Arbeit für mich als gelernten Buchbinder mit jahrelanger Berufserfahrung im Druckereibetrieb ist nicht in Sicht. Heute war wieder ein großer Umschlag im Briefkasten, eine Bewerbungsmappe kam zurück. So ist es leider immer. Dabei freue ich mich immer über große Umschläge in meinem Briefkasten, wenn es nicht gerade eine zurückgeschickte Bewerbung ist... Nun ja. Wenigstens das Hobby des Rundfunkfernempfangs gibt mir noch einen Sinn im Leben, denn dieses Hobby hat mich über die vielen schweren Jahre meiner Jugend bis heute begleitet; selbst in den Krankenhäusern, in denen ich einige Jahre verbrachte, hatte ich immer Radio und Briefpapier dabei. Obwohl sowohl Mitpatienten wie auch Ärzte und Pflegepersonal nur den Kopf schüttelten angesichts meiner seltsamen Post, die ich in alle Welt schickte. Kurzwellenhörer sind eben eine seltene Spezies. Wo es doch so viel leichter ist,


einfach nur den Fernseher einzuschalten oder die Tageszeitung aufzuschlagen ... Aber was man dort hört oder liest, ist eben doch in vielen Fällen der in unserem Land üblichen Denkweise von gut und böse unterworfen und nicht immer die reine Wahrheit. Der Kurzwelle sei Dank! Leider ist der Empfang seit einigen Tagen ziemlich schlecht geworden. Selbst am Morgen kann ich auf 15085 kHz kaum etwas verstehen. So entging mir auch fast der komplette Inhalt der letzten Hörerpostsendung. Schade. Ich höre immer gerne, was die Hobbykollegen Ihnen und den anderen Hörern zu sagen haben."


Bei dem nächsten Brief, den ich vorlesen möchte, wird es vielleicht ausnahmsweise einmal nicht so sein, denn das, was Helmut Dieterle uns und unseren Hörern dieses Mal zu sagen hat, ist nicht schön. Es ist eher furchtbar, das Leid, das uns dieser Hörerkollege aus dem Allgäu, der Astrologe und Privatlehrer ohne Arbeitsstelle, heute zu klagen hat. Vielleicht kann er uns auf Zimmer 01 im Krankenheim dieses Mal gar nicht hören, denn sein Radio ist kaputt gegangen, und Geld für eine Reparatur hat er nicht. Aber dann erfährt er wenigstens über Dritte, daß sein Brief aus Dietlikon in der Schweiz angekommen ist, und das wird den abgestürzten Mann möglicherweise doch wieder ein wenig aufrichten.


"Krankenheim Rotacher, Dietlikon, am 6. Januar.

Liebe Freunde!

Nun will ich mich mal wieder melden. Seit fünf Monaten bin ich in verschiedenen Kliniken. Ich war schwer krank. Es wurde der Bauch punktiert. Ich habe 50 Kilogramm abgenommen und es geht mir besser. IRIB konnte ich nicht hören, denn anfangs war ich sehr, sehr krank. Dann ging mir das Radio kaputt, und ich habe jetzt kein Geld für eine Reparatur. Schon als junger Mann verlor ich einmal meinen Lehrerberuf. Jetzt ist es wieder so. Kein Lohn - kein Geld - keine Arbeit. Meine Mietwohnung wurde vom Staat geleert und meine Utensilien irgendwo untergestellt. Nun sitze ich mit nichts da und weiß nicht, wo und wie es weitergehen soll. Etwa zwei bis vier Monate muß ich im Krankenheim bleiben, bis die Werte der Organe stimmen. Mein Auto habe ich verkauft. Die Familie und meine Kinder brauchen es. Was soll ich arbeiten? Die Wirtschaftslage ist miserabel. Das Leben hier ist teuer. Mit 57 Jahren ist es schwer, eine Arbeit zu bekommen. Trotzdem suche ich weiter. Bitte brechen Sie den Kontakt mit mir nicht ab. Für Frequenz- und Adressenhinweise wäre ich dankbar. Herzliche Grüße, Ihr Helmut Dieterle."


Wir werden den Kontakt aufrecht erhalten. So lange es geht, und auch für die Kinder sammeln wir weiter Briefmarken. Vielleicht kehrt Helmut irgendwann doch noch einmal in den Schulbetrieb zurück, oder er trifft einen von den Kollegen und kann dabei die Marken für seine ehemaligen Schüler weitergeben. Für Herrn Dieterle ist nun nichts wichtiger als das, daß er gesundheitlich wieder auf die Beine kommt. Dann wird man schon weitersehen und einen Ausweg aus dem derzeitigen Dilemma finden.

"Schatten, die auf unser Leben fallen, sind nichts anderes als ein sicheres Zeichen dafür, daß es irgendwo ein Licht geben muß, das es sich lohnt zu suchen." - Ein Sinnspruch für Leute am Rande der Hoffnung, für Leute wie du, wie ich, und natürlich auch für Helmut in Friesenhofen, von einem Hörerfreund, der weiß, was er da sagt: Frank Bresonik.


. . . . .


Nach diesem schönen musikalischen Titel, der zur allgemeinen Aufmunterung eingespielt worden ist und hoffentlich seinen Zweck nicht verfehlt hat, komme ich jetzt zu einem Hörer in Kiel und seinen beiden Briefen. Eigentlich müßten es drei sein, denn ein Schreiben hätte noch über Fax ankommen müssen. Laut Fax-Protokoll und detaillierter Telefonrechnung (16 Euro Kosten für die Verbindung zum Iran) sollte es funktioniert haben, aber das hat es irgendwie totzdem nicht. So widmen wir uns dem Brief vom 24. Januar und der E-Mail, die am 21. Februar nachgereicht wurde. Absender ist Dieter Nagel.

"Kiel, am 24. Januar 07.

Sehr geehrte Damen und Herren!

Recht vielen Dank für das Zusenden Ihrer hübschen Karte mit dem zu Herzen gehenden Gedicht. Bezüglich des Wettbewerbs anläßlich des Jahres des erhabenen Propheten Mohammad muß ich Ihnen mitteilen, daß ich mit dem Thema überfordert bin. Ich besitze zwar eine deutschsprachige Ausgabe des Koran, habe mich aber damit nicht so eingehend beschäftigt, daß ich in der Lage wäre, ihn zu interpretieren.

Ich habe Achtung vor Menschen, die in ihrer Religion eine Stütze und Hilfe finden. Ich selbst gehöre keiner Religionsgemeinschaft an. Ich halte es mit dem preußischen König Friedrich II (Friedrich dem Großen), der da sagte: "Es soll jeder nach seiner Facon selig werden";d.h.absolute Toleranz gegenüber den Religionen. Meine Sympathien gelten dem iranischen Volk und seiner Führung in ihrem Kampf um Unabhängigkeit und Autarkie. Ich bin immer auf Seiten derer, die sich gegen das Hegemoniebestreben der USA und ihres Kettenhundes Israel wehren. Ich werde mir nie anmaßen, der iranischen Führung oder dem iranischen Volk vorzuschreiben, wie sie das politische Leben in ihrem Land gestalten wollen. Über die politischen Verhältnisse und über die Absichten der Machthabenden in der BRD bin ich jedoch im Bilde. Über die politischen Zielsetzungen der "dominierenden Kreise" und einiger ihrer "speziellen Organisationen" mit Stoßrichtung gegen den Iran würde ich gerne eine Warnung aussprechen; weiß jedoch nicht, an wen ich mich wenden könnte. Eines ist jedoch klar: "man" wird vor einem Luftangriff gegen bestimmte technische Einrichtungen im Iran noch eine weltweite Hetzpropagandaaktion gegen Ihr Land starten, um künstlich ein entsprechend negatives Stimmungsbild gegen den Iran zu erzeugen. Ich vermute, daß "man" sich dabei der Provokateure, die in der BRD wohnen, bedienen wird. Ich kann mir auch vorstellen, was das für Provokateure sind. Einige davon kenne ich. Eine ähnliche Aktion hat es schon mal gegeben, und zwar in den 70er Jahren gegen die arabischen Staaten. Das Ganze hängt mit geschichtlichen Ereignissen in Deutschland zusammen und soll die Opferrolle der Bewohner des zionistischen Gebildes hervorheben.

Ich mache Ihnen ein Angebot, eine Denkschrift über die Wirkung der Propaganda im Dienste der psychologischen Kriegsführung aus europäischer Sicht zu erstellen unter dem Motto: "Was ist zu tun, um die Opferrolle einer bestimmten ethnischen Minderheit zu entlarven und zu entkräften?" Wichtig wäre auch zu überlegen, welche Argumente und Methoden man anwenden sollte, um die moralische Widerstandskraft unserer Gegner durch Gegenpropaganda zu schwächen. Gott mit Ihnen und dem iranischen Volk, Ihr Dieter Nagel."


Entsprechend dem Wunsche des Schreibers wird der Vorschlag, der in diesem Brief unterbreitet wurde, an die zuständigen Stellen weitergeleitet. Die Antwort erfolgt schriftlich, sobald wir näheres wissen. Herr Nagel hatte ürigens nicht damit gerechnet, daß die Post in den Iran oft eine ziemlich lange Laufzeit benötigt, und schließt daraus, daß jegliche Kommunikation von und nach dem Iran von gewissen "Freunden" überwacht wird. "Finden Sie es nicht auch seltsam, daß ein Brief, den ich am 24. Januar bei der Kieler Hauptpost am Schalter abgegeben habe, erst am 20. Februar bei Ihnen in der Redaktion eintrifft?"

Nein, Herr Nagel, so besonders seltsam ist eine Laufzeit von knapp einem Monat für unsere Verhältnisse eigentlich nicht. Der Brief war auch ungeöffnet, und so sehe ich für Ihre Besorgnis keinen triftigen Grund. Allerdings nehmen wir den guten Rat ernst, prinzipiell achtsam zu sein und die Gesellschaft von gewissen Gruppen oder Personen mit unlauteren Absichten zu meiden, die den Ruf der iranischen Regierung in Gefahr bringen oder aufgrund von persönlichen Schwächen später dazu ausgenutzt werden können, eine Hetzkampagne gegen die iranische Führung und das iranische Volk zu inszenieren. Dieser Art von Gefahren sind sich die iranischen Bürger aufgrund zahlreicher Erfahrungen in der Vergangenheit voll bewußt. Immer hat es in- und außerhalb der Grenzen unserer Republik käufliche Menschen gegeben, Leute, die sich als Freunde anbiederten und später dem Feind verkauften, und leider kann man ihnen überall, unter jedem Banner und in jedem Kleid begegnen.


Zum Abschluß unserer heutigen Hörerpostsendung leite ich heute noch zwei DX-interne Mitteilungen weiter. Die eine betrifft das alljährliche DX-Camp in Merchweiler im Saarland. Eine Mail mit dem Datum 23. Februar 2007 ging bei IRIB ein und verdient die Aufmerksamkeit unseres werten Hörerpublikums. Also:

"An alle Dxer und Kurzwellen-Hobbyfreunde! Peter Hell, der Präsident des SWLCS-Kurzwellenhörerclubs Saar, hat mich gebeten mitzuteilen, daß in diesem Jahr aufgrund seiner Gesundheitssituation kein DX-Camp in Merchweiler stattfinden wird. Beste Grüße, Volker Willschrey".

Eine zweite Mitteilung kommt aus Herbolzheim und bezieht sich auf "schlechte Nachrichten von Radio Budapest". Auch sie verdient die Aufmerksamkeit unserer weltweit hörenden Freunde.


"Herbolzheim, am 24. Februar. Hallo!

Heute habe ich leider eine schlechte Nachricht. Radio Budapest ist durch den Beschluß verantwortungsloser, ignoranter und inkompetenter Führungsleute dazu gezwungen, eines der beliebtesten internationalen Radioprogramme in deutscher Sprache einzustellen. Es handelt sich um Franziska Simons wöchentliche Briefkasten-Plauderei 'Guten Abend aus Budapest'. Frau Simon ist schon seit den frühen 70er Jahren eine der populärsten Moderatorinnen der Radiowelt - sie ist fast schon eine Radiolegende - und hat diesen schändlichen und kränkenden Rausschmiß nicht verdient. Ich werde diesen unglaublichen Skandal nicht widerspruchslos hinnehmen! Dies habe ich auch schon gestern in einer ersten Stellungnahme gegenüber dem Sender zum Ausdruck gebracht. Weitere Schritte werden folgen: Ministerien, Botschaft, Intendanz ... Ich würde mir wünschen, daß möglichst viele Hörer kurzfristig ihre Mißbilligung zum Ausdruck bringen und dem Sender, dem Kultusminister und dem ungarischen Botschafter schreiben! Bitte unterstützt diesen Aufruf! Laßt Euch das nicht gefallen! Adressen werde ich besorgen. Wer Infos braucht, der soll mir bitte schreiben. Gebt diese Nachricht an alle Radiofreunde weiter, die Ihr kennt. Helmut Matt, Herbolzheim im Breisgau".


Wir haben hiermit von der Möglichkeit am Mikrophon Gebrauch gemacht, um den Notstand, der bei Radio Budapest International ausgebrochen ist, und die Folgen, die dieser für meine Hörerpostkollegin am dortigen Hörerstammtisch, Frau Franziska Simon, haben wird, auszurufen. Nehmen Sie den Aufruf von Kollege Matt ernst und legen Sie sich für Ihre Hörerpostmoderatorin in die Riemen - auch bei IRIB hat einmal ein einstimmiger Protest gegen eine gewisse fatale Entscheidung in Sachen Kurzwelle - Sie wissen schon ... - ein Wunder bewirkt! Ade.

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