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Sonntag, 17 Januar 2016 19:35

Michael in Italien

Michael in Italien
17. Januar 2015 - Heute ist ein Tag, der wichtig ist für die Führung des Iran und seine Bevölkerung, zeigt er doch, dass der Iran mit seinem Weg in den vergangenen 40 Jahren richtig lag, nämlich: Seine Werte der Kultur, der Religion und der Traditionen zu festigen und zu vertreten und sich diesbezüglich durch nichts davon abbringen zu lassen.
Jeden willkommen zu heissen, der diese Werte achtet und respektiert aber auch jedem, der Vorschriften machen und unsachliche Kritik üben wollte, die kalte Schulter zu zeigen. Sicherlich haben Imam Ayatollah Khomeni und Imam Ayatollah Khamenei viele Kritiker in der Politik auf den Plan gerufen, weil sie Ihnen einen Spiegel vorgehalten haben, in dem unsere Politiker erkennen mussten, dass das Verhalten des Iran genau dem entspricht, was sie selber gerne hätten, aber durch ihre Politik nie erreichen werden, nämlich der Bevölkerung zu zeigen wie wichtig die Werte Respekt, Toleranz, Humanität, Solidarität und Gleichheit sind. Das wird auch einigen Leuten im Iran nicht gefallen haben, da man dafür von seinen eigenen Interessen einige hintenanstellen muss und auch Rücksicht nehmen muss und das fällt leider sehr sehr vielen Menschen schwer und sie suchen Argumente um es auch gar nicht erst zu versuchen.
Ich persönlich bin der Meinung, das Imam Ayatollah Khomenie  und Imam Ayatollah Khamenei den richtigen Weg gegangen sind, um den heutigen Tag zu erreichen und der Welt zu zeigen: Der Iran und seine Bevölkerung sind stolz  auf ihre Heimat, ihre Traditionen, ihre Kulturen und ihr Leben, sie sind bereit Kompromisse zu machen, wenn dadurch ihre Werte nicht berührt werden, aber sie treffen ihre Entscheidungen selber. Das ist die richtige Einstellung für eine gleichberechtigte Partnerschaft und darauf aufbauend eine gute und effektive Zusammenarbeit auf allen Gebieten.

Natürlich darf jetzt nicht in der Freude die Vorsicht ausser acht gelassen werden, denn wie man erfahren hat, hat Herr Netanjahu und seine Regierung sofort wieder versucht die Angst zu schüren und dagegen geschimpft weil in seinem Land die Kritik an ihm wächst aber auch weil er um Vormachtsrollen und Gelder fürchtet. Jeder, der sich mit dem Nahen - und Mittleren Osten beschäftigt, wird jetzt erkennen, das sich mit dem heutigen Tag die Situation verbessert hat, ein guter Partner für den Frieden in der Region bereitsteht, der zuverlässig ist und, das hat er bewiesen, eine zukunftsorientierte Politik betreiben will. Leider aber gibt es auch hier Zeitungen, z.B. "Bild" die gegen Alles und Jeden wettern, der Israel kritisiert, ich hoffe diese Zeitungen werden im Iran nicht überbewertet. Die westliche Hemisphere muss nun die nächsten Schritte tun und auf den Iran zugehen, denn dann wird das Jahr 2016 ein sehr erfolgreiches für die Weltgemeinschaft in Sachen Frieden, Toleranz, Humanität, Respekt und Gleichheit. Ich habe Bilder gesehen aus dem Iran, das junge Schüler und Studenten mit freundlichem und glücklichem Lachen auf den Gesichtern und auch Stolz auf das Erreichte zeigte: " Wir sind Iraner, wir lieben unsere Religion und unser Land, wir sind stolz auf unsere Kultur und unsere Werte. Diese wollen wir erhalten und nehmen dafür vieles in Kauf, lassen uns aber nicht unterkriegen und verraten diese Dinge nicht "  Bravo !!!!  Das ist die richtige Einstellung für einen gemeinsamen Weg mit Nationen, die diese Werte respektieren und achten. Nur so werden auch neue Freundschaften entstehen. ich werde auch weiter alles in meiner Macht stehende tun um den "wirklichen Iran" hier weiter bekannt zu machen, auch junge Iraner, die Interesse haben, hier bei mir beherbergen damit sie lernen und lehren können. Einziger bitterer Tropfen ist, das ich nicht schon vor Jahren begonnen habe Farsi zu lernen, denn diese Zeilen hätte ich gerne in Farsi an die Bevölkerung im Iran geschrieben, vielleicht hätten sie sich gefreut. Ich freue mich, das 40 Jahre Ungerechtigkeit ein Ende gefunden haben und die iranische Bevölkerung und die Führung des Iran unbeirrt ihren Weg gegangen ist, zeigt es doch, dass die Gerechtigkeit zwar langsam ist, am Ende aber trotzdem siegt.
 
Mit freundlichem Gruss
Michael von der Heyde
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