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Sonntag, 31 Januar 2016 08:49

Mausoleum der Fatima Masuma in Qom

Mausoleum der Fatima Masuma in Qom
Das Mausoleum der Fatima Masuma, bzw. der Schrein der Fatima Masuma, ist das größte Heiligtum in der iranischen Stadt Qom (Ghom).

Der Schrein der Fatima Masuma (persisch حرم فاطمه معصومه), der 817 verstorbenen Schwester des achten Imams der Zwölferschiiten, Reza, befindet sich in der westiranischen Stadt Qom (Ghom). Nach dem Imam-Reza-Schrein in der ostiranischen Stadt Maschhad, ist er der zweitwichtigste schiitische Wallfahrtsort in Iran; seine goldene Kuppel gilt als Wahrzeichen der Stadt.

Fatima al-Masuma (DMG Fāṭima al-Maʿṣūma, „die Sündlose“) hatte sich in das schiitische Zentrum Qom bringen lassen, um zu sterben, nachdem sie auf der Reise zu ihrem Bruder Reza ( Ali ar-Rida) in Saveh erkrankte.

Der Schrein war zunächst ein einfaches Gebäude mit Schuppen, das von Musa ibn Chazradsch al-Aschari erbaut wurde. Heute ist es ein großer Gebäudekomplex mit goldener Kuppel, um die hohe Minarette in den Himmel ragen.

Die erste bescheidene Kuppel wurde ein halbes Jahrhundert nach dem Ableben der Fatima Masuma im Auftrag von Zaynab, einer Tochter Imam Muhammad al-Dschawad at-Taqis (a.) aus Lehm, Stein und Putz gebaut.

Zwei weitere Kuppeln wurden gebaut, nachdem einige Anhänger derFatima Masuma dort beigesetzt wurden. Die drei kleineren Kuppeln blieben bis zur Mitte des 5.Jahrhunderts n.d.Hidschra bestehen. Erst dann wurde die erste hohe Kuppel gebaut, die die drei Kuppeln ersetzt. Sie wurde von einem Wesir des Tughrul Beg gebaut, nachdem dieser von Scheich al-Tusi dazu veranlasst worden war. Jene Kuppel wurde mit farbigen Figuren, Ziegeln und Fliesen gebaut.

Im Jahr 925 n.d.Hidschra. wurde das Dach und die Kuppel erneuert und mit Mosaiken verziert. Auftraggeberin war Beigam, die Tochter von Schah Ismail I.. Auch ein weiterer Saal und zwei Minarette wurden von ihr in Auftrag gegeben. Schließlich ordnete Fath Ali Schah von den Qadscharen die Dekoration der Kuppel mit goldenen Platten an, die dort für zwei Jahrhunderte verblieben.

Nach einigen Schäden an einigen der goldenen Platten, wurde die Kuppel am Ende des 20. Jh. n.Chr. restauriert. Die alten goldenen Platten wurden abmontiert und durch neuere ersetzt.

Die Gesamtfläche des Schreins beträgt etwa vierzehntausend Quadratmeter einschließlich des Haram, und den benachbarten Hallen, ohne die beiden angeschlossenen Moscheen. Im 21. Jh. wurde die Große Moschee immer mehr dem Schrein zugeordnet, wodurch der Gebäudekomplex enorm gewachsen ist. Die Fläche der Großen Moschee allein beträgt ungefähr fünfundzwanzigtausend Quadratmeter. Die zwei silbernen, jeweils 28 m hohen Minarette sind bereits bei der Einfahrt in die Stadt aus der Ferne zu sehen.

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Die heutige Kuppel über dem Grab besteht aus Goldplatten. 




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Quelle:eslam.de/wikipaedia/IRIB

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