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Sonntag, 06 September 2015 05:07

Die Kabud-Moschee in Tabriz

Die Kabud-Moschee in Tabriz
Die Kabud-Moschee in Tabriz - auch Blaue Moschee genannt, vereint iranische Kultur und Architektur in sich und ist auch als "der Türkis des Islam" bekannt.

Diese Moschee wurde 1465 nach Christus durch die Gemahlin des Sultans Dschehanschah, des mächtigsten Herrschers der Ghareh Ghuyunlu  errichtet.  Im Kellergeschoss dieser Moschee befindet sich auch die Grabstätte von Dschehanschah und seiner Familie.



Das schöne Kachelwerk der Kabud-Moschee hat  zusammen mit der Harmonie ihrer Farben zu ihrer Benennung als Firuzeh (Türkis)- bzw. Kabud (blau) -Moschee beigetragen.  Der Kachelschmuck ist nur in himmelsblauen Farbtönen gehalten und besteht aus vielen kleinen Sechsecken. 



Die gesamte Decke ist mit Bildern aus der Natur golden bemalt. Ein großer Teil der Moschee wurde 1778 bei einem Erdbeben zerstört, später aber wieder aufgebaut. Auch das Haupttor dieser Moschee weist wunderschönes buntes  Kachelwerk auf. 

Die Kabud-Moschee von Tabriz wird in historischen Büchern auch "Emaraat Mazafariyeh" genannt. Tschalapi ein türkischer Geograph und Historiker schreibt im 18. Jahrhundert nach Christus in seinem Werk über die Weltgeschichte: "Das Tor der Moschee ist höher als das berühmte Kasra-Torgewölbe.  Es ist ein ausgezeichnetes Bauwerk mit sehr schöner Kachelverzierung und einer riesigen hohen Kuppel. Wer es betritt, möchte es nicht mehr verlassen.
Bildergebnis für blaue Moschee Tabriz

Überall auf den Kacheln der Kabud-Moschee in Tabriszsind die Worte 'Ali Wali Allah' zu lesen : 'Imam Ali ist der Statthalter Allahs' und es stehen auch die Namen der Edlen Nachkommen des Propheten -s.a.a.s.- geschrieben. Die Außenwände der Moschee sind aus Ziegelsteinen und der Boden ist mit glänzendem Kachelwerk ausgelegt.

Der Komplex wurde 1465 n.Chr. fertig gestellt. Ursprünglich beherbergte er eine Schule, eine öffentliche Badeeinrichtung und eine Bibliothek. Bei einem Erdbeben im Jahr 1779 wurden sämtliche Gebäude zerstört, lediglich Teile der Moschee blieben erhalten. Auf dem Vorplatz gibt es eine Statue des Dichters Chaqani.

Quellen: IRIB/eslam.de

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