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Sonntag, 12 Juli 2015 06:20

Die Imam-Moschee in Isfahan

Die Imam-Moschee in Isfahan
Die Imam-Moschee in Isfahan ist eines der Prachtbauwerke der Stadt und die Zentral-Moschee am Imam-Platz (Meydane Naqsch-e Dschahan). Sie wurde in der Zeit der Safawiden (1501 - 1736 n.Chr.) erbaut.

Die heute als Imam-Moschee bezeichnete Moschee gehört zum UNESCO Weltkulturerbe. Die Grundsteinlegung erfolgte 1611 n.Chr.. Das Tor der Moschee ist 27 m hoch und geschmückt mit zwei Minaretten von jeweils 42 m. Zwei weitere Minarette ragen über dem Eingangsportal zurTschahar-Bagh-Schule, welche unmittelbar hinter der Moschee angegliedert ist. 




Sämtliche Wände sind mit Mosaiken verziert. Die Moschee selbst ist umringt von Arkadengängen. Die Kuppel der Moschee ist 52 m hoch und größte Kuppel der Stadt.



Die Imam-Moschee in Isfahan zeichnet sich durch einige Unterschiede von anderen Moscheen aus. Einer dieser Unterschiede ist, dass kein Abschnitt der Moschee einem anderen gleich ist. Ein Beispiel sind die Kachelarbeiten, keine Deckenverkleidung und auch keine Wandverkleidung gleicht einer anderen in Farben und Ornamenten.



Im Eingangsportal und auf beiden Seiten der Moschee findet sich jeweils ein riesiges pokalähnliches steinernes Becken, das jeweils aus einem Steinblock gehauen ist. Diese Becken fungieren wie ein Gefäß zur Kühlhaltung von Wasser.



Die Pracht und Größe der Imam-Moschee hat sehr viele Experten und Architektur-Liebhaber angezogen. Einer von ihnen ist Professor Arthur Upham Pope (1881-1969), der bekannte amerikanische Archäologe und Iranologe, er sagte folgendes über die Imam-Moschee in Isfahan:

"Dieses historische Monument ist ein Symbol für den Höhepunkt des 1000-jährigen Moscheenbaus in Iran. Wenn wir auch von der Pracht der Ornamente und Muster überwältigt werden, so helfen doch die sich wiederholenden harmonischen Elemente und die Symmetrie der Gebäudeteile und Gewölbe und der parallel angelegten Eywane sowie die dominierenden Farben, die auf der Oberfläche des Bauwerkes gleichmäßig verteilt sind, dem Betrachter, dessen Schönheit zu begreifen."

 

Quellen: IRIB/ eslam.de

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