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Samstag, 15 August 2015 15:41

Die Türkisminen in Neyschabur

Die Türkisminen in Neyschabur
Es gibt in der nordostiranischen Stadt Neyschabur unzählige Minen, in denen der wunderschöne Schmuckstein „Türkis“ abgebaut wird. Diese Edelsteine aus den Minen in Neyschabur gehören zu den teuersten und wertvollsten weltweit.

Die antike Stadt Neyschabur liegt im Nordwesten Irans. Diese Stadt gehörte in früheren Zeiten zu den großen und wichtigen Kulturzentren des Landes. Beim Angriff der Mongolen auf Iran wurde Neyschabur ebenso wie viele weitere iranische Städte zerstört. Dennoch trifft man immer noch auf viele historische Überreste in und um Neyschabur.




Es gibt dort auch die weltweit älteste aktive Türkismine, in der jährlich 19 Tonnen Türkis abgebaut werden. Aus jeder Tonne Türkismineral werden acht bis zehn Kilogramm Türkis für Schmucksteine gewonnen. Die weltweit schönsten Türkisvorkommen finden sich in Iran. Wegen seiner Farbe und Härte zieht man den iranischen Türkis dem von anderen Orten vor.





Iran ist schon seit Jahrhunderten eines der Hauptabbau- und Handelsgebiete für Türkis und von hier aus kam wahrscheinlich auch der erste Türkis nach Europa. Die Türkise werden nach einem Rohschliff u.a. nach Malaysia, Indonesien, Saudi-Arabien, in die Türkei, die Vereinigten Arabischen Emirate und in europäische Länder exportiert.

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