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Samstag, 13 September 2014 06:58

Damavand - der höchste Berg des Orients

Damavand - der höchste Berg des Orients
Der Damavand in Nordiran ist mit 5.671 m Höhe der höchste Berg des Landes und auch des Orients.

Der Damavand überragt als noch leicht rauchender Vulkankegel etwa 70 km nordöstlich von Teheran, und im Süden des Kaspischen Meeres, alle umliegenden Berge und ist somit der höchste Berg in der Elburs-Gebirgskette, die sich im Nordiran von West nach Ost zieht. Der Damavand ist neben dem Kibo (5895m) im Kilimandscharo-Massiv auch einer der höchsten freistehenden Berge der Welt.




Im obersten Teil des Berges überquert man sandige Hänge mit zahlreichen kleinen Löchern im Boden, aus denen Schwefelgase aufsteigen. Man kann den Damāvand im August völlig ohne Schnee- und Eiskontakt besteigen.

In Texten der Zoroastrier war der Erzdämon in Form eines dreiköpfigen Drachen Azhi Dahaka an den Berg gekettet, wo er bis zum Ende aller Zeiten bleiben muss. Der iranische Dichter Ferdowsi hat das Motiv in seinem monumentalen iranischen Epos "Schahname" übernommen, in dem die Begebenheiten um diesen Berg eindrücklich geschildert werden. Auch die Legende des sich selbst aufopfernden Arash spielt sich um den Berg herum ab. Viele Legenden im Schahname hängen mit dem Berg zusammen, wie z.B. die Legende des Zaal.

Quellen: eslam.de/ irantourism

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