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Samstag, 31 Januar 2015 07:27

Das Iranische Nationalmuseum

Das Iranische Nationalmuseum
Das Iranische Nationalmuseum ist ein archäologisches und historisches Museum in Teheran.

Das Museum besteht aus zwei Gebäuden mit jeweils drei Hallen, in denen Artefakte aus vorislamischer und islamischer Zeit ausgestellt sind. Der erste Bau wurde von André Godard (1881-1965, französischer Architekt, Archäologe und Kunsthistoriker) nach dem Vorbild des sassanidischen Taq-e Kisra in Ktesiphon (Irak) entworfen und 1937 eingeweiht. In ihm findet man Ausstellungsstücke von der frühen Altsteinzeit bis zur Zeit der Sassanidenherrschaft. Der zweite Bau stammt von 1996. Hier findet man unter anderem Kunst- und Textzeugnisse aus islamischer Zeit, wie handgeschriebene Qur'ane von der Frühzeit des Islam bis heute. Zudem gibt es Miniaturmalereien, Teppiche, Keramiken und astronomische Geräte.




In dem Museum befinden sich Forschungsabteilungen zur Altstein- und zur Achämenidenzeit sowie ein Zentrum für Keramikforschung.



Das "Museum des alten Irans" hat eine Ausstellungsfläche von 10000 qm und das islamische Museum ist in etwa gleich groß und hat vier Etagen. Das Nationalmuseum gilt mit mehr als 500.000 Ausstellungsstücken und 200.000 weiteren Stücken im Lager, als größtes Museum Irans sowie auch in der Region.
Die ältesten Artefakte des Museums stammen von archäologischen Fundorten in KaschafrudDarband und Gandsch Par, die auf das Altpaläolithikum zurückgehen. In der ersten Halle sind von Neandertalern erstellte moustérienische Steinwerkzeuge zu sehen. Die bedeutendsten Werkzeuge stammen aus der Yafteh-Höhle in Lurestan und gehen auf die Zeit vor ungefähr 30-35.000 Jahren zurück. Zu den vielen Ausstellungsstücken zählen ferner 8.000 Jahre alte Menschen- und Tierfiguren aus Tappeh Sarab in Kermanschah. Auch eine lebensgroße Figur von Darius I., die in Ägypten hergestellt und in Susa gefunden wurde, ist im Museum ausgestellt.



Die Sammlungen sind in folgende Bereiche gegliedert:

- Vorgeschichtliche Sammlung

- historische Sammlung

- Sammlung von Siegeln und Münzen

- Sammlungen aus der islamischen Epoche

Im Islamischen Teil des Museums sind Ausgrabungs- und Sammlerstücke ausgestellt. Neben einer Abteilung mit Koranen, gibt es weitere Bereiche mit Buchmanuskripten, Persischen Miniaturmalereien aus verschiedenen Miniaturschulen wie die der Schirazer, Isfahaner, Herater und Indischen Malschule sowie die des Mogulreichs.

Weiterhin sind Ausstellungsstücke zur Astronomie zu sehen, wie zum Beispiel Astrolabe. Es gibt außerdem Abteilungen mit Kunsthandwerkserzeugnissen, wie Keramiken, Textilien und Metallhandwerk.
Quellen: eslam.de/wikipedia/IRIB

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