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Samstag, 11 April 2015 06:45

Die Khaju-Brücke in Isfahan

Die Khaju-Brücke in Isfahan
Die Khuaju-Brücke (Pol-e Chādschu) ist eine der bekanntesten Brücken in der iranischen Stadt Isfahanund eines ihrer Wahrzeichen.

Die Brücke wurde um 1650 auf Anordnung des Safawiden-Schahs Abbas II. auf den Fundamenten einer älteren Brücke aus der Timuridenzeit errichtet und nach einem nahegelegenen Stadtviertel benannt. Laut Inschrift wurde die Brücke 1873 instandgesetzt. Sie wurde von zahlreichen Reisenden, unter anderem von Engelbert Kaempfer beschrieben, der sich 1684-85 in Isfahan aufhielt.




Die Brücke führt über den Zayandeh Rud und verbindet zwei Stadtteile von Isfahan miteinander. Sie ist zweistöckig und hat 23 Backsteinbögen. Sie ist 128,7 Meter lang und 11,7 Meter breit. An den Bögen angebrachte Schleusentore können bei Bedarf geschlossen werden, um das Wasser des Zayandeh Rud vor der Brücke um etwa zwei Meter aufzustauen. Damit kann die Bewässerung zahlreicher flussaufwärts der Brücke gelegener Gartenanlagen, wie Saadatabad, sicher- gestellt werden, wenn der Zayandeh Rud zu wenig Wasser führt.



Der untere Teil der Brücke ist für Fußgänger zugänglich und mit seinen auf der flussabwärts gelegenen Seite zum Wasser führenden Stufen als Aufenthaltsort beliebt.



In der Mitte der Brücke befindet sich außerdem ein achteckiger safawidischer Vergnügungspalast mit Aussichtsplattformen. Von hier konnte der Schah Wettkämpfe auf dem Wasser beobachten.

Quellen: Wikipedia/IRIB

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