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Sonntag, 08 Februar 2009 05:22

Drei Jahrzehnte Islamische Revolution- Teil 22

Jedes Jahr ist zur Fadschr-Dekade wieder Gelegenheit für Betrachtung der bisher erzielten Erfolge. Der islamische Iran konnte unter anderem viele Erfolge in der Wissenschaft erzielen.

Dr. Dschafar Mehrrad, Leiter des Datenzentrums für Wissenschaft und Technologie Irans sagt, dass die wissenschaftliche Produktion Irans in den letzten Jahren erheblich zugenommen hat und wöchentlich eine beachtliche Anzahl von Artikeln iranischer Wissenschaftler in der ISI - dem internationalen Institut für wissenschaftlichen Informationen registriert werden.

Aufgrund der neusten Statistiken dieses Instituts stehen die iranischen Forscher mit Vorlage von über 17Tausend wissenschaftlichen Papieren inzwischen an 24. Stelle weltweit.

Die Islamische Revolution sorgte auch für die Zunahme der hohen Ausbildungsstätten. Die Zahl der Stätten für höhere Bildung ist von 223 vor der Revolution auf inzwischen über 1500 gestiegen. Während sich die Zahl der Doktoranden zu Beginn der Revolution auf 17 Tausend belief, beträgt ihre Zahl heute 120 Tausend. Die Gesamtzahl der Studenten ist mit circa 2 Millionen und 400 Tausend zu beziffern. Das ist 20mal mehr als vor der Revolution.

Ständig erleben wir weitere Innovationen. Jedes Jahr holen sich iranische Schüler auf internationalen Olympiaden für Mathematik, Physik, Biologie und Chemie usw. hohe Auszeichnungen im Wettbewerb mit Teilnehmern aus Industrieländern.

Die jungen Iraner wurden 1995 und 1996 Erster auf der Chemie- und 1998 Erster auf der Mathematikolympiade.

1999 gelangten sie bei der internationalen Physik-Olympiade und 2001 bei der Weltolympiade in Chemie auf den zweiten Platz. Diese Erfolge sind ein Zeichen für den wissenschaftlichen Fortschritt nach dem Sieg der Islamischen Revolution.

Heute gehört Iran insgesamt zu den 10 ersten Ländern bei wissenschaftlichen Olympiaden.

Aufgrund der islamischen Lehre müssen Forschung und Technologie dem Wohl der Menschen dienen. Der islamische Iran sieht daher die Wissenschaften von dieser Warte aus, so auch die Nukleartechnologie, einer der kompliziertesten Technologien, die bei der Stromerzeugung, der Landwirtschaft, der Geologie und auf vielen anderen Gebieten eingesetzt werden kann.

Da Atomenergie billiger ist und die Ressourcen von fossilen Brennstoffen begrenzt sind, behandelt die Islamische Republik die Frage der Nuklearstromerzeugung vorrangig. Der 40 Megawatt- Forschungsatomreaktor in Arak arbeitet seit 2004 mit Schwerwasser. Damit gehört der Iran zu den 9 Staaten, die die Technologie für Schwerwasserproduktion besitzen.

Iran nutzt die Atomenergie in der Medizin, Landwirtschaft und Industrie. Zum Beispiel durch Bestrahlung der vom Verderb bedrohten Agrarprodukte. Wie die Experten des Forschungsinstituts für Nuklearwissenschaften sagen, wird inzwischen der Bedarf an dem Radiomedikament zur Jod-Behandlung bei Schilddrüsenerkrankungen und Behandlung von Krebs im Inland gedeckt. Gamma-Strahlen werden für Keimbefreiung bei medizinischen Stoffen eingesetzt.

Nach dem Sieg der Islamischen Revolution entstand eine bedeutende Bewegung im Gesundheitswesen. Die Koeffizienten für Gesundheit von Kindern und Müttern wurden verbessert und die Lebenserwartung stieg. Die Impfversorgung für Kinder unter 5 Jahren stieg von 20 Prozent im Jahre 1984 auf 96 Prozent im Jahre 2001. Viele Infektionskrankheiten konnten durch Impfaktionen erfolgreich bekämpft oder ausgemerzt werden. Iran erfüllt nun wichtige internationale Standardnormen.
Der Iran hat nach der Islamischen Revolution auch bei der Arzneimittelherstellung gute Erfolge erzielt. Heute wird 95 Prozent des Arzneimittelbedarfs im Inland hergestellt. Jährlich bringt Iran 50 neue Arzneimittel auf den Markt.

In der Herz- und Lungenchirurgie und -Transplantation sind ebenso Erfolge zu verzeichnen. Laut Gesundheitsminister werden jährlich 15 Tausend Herzoperationen im Iran durchgeführt. Das Land gehört zu den 10 ersten Ländern auf diesem Gebiet. Überhaupt ist Iran in der Organtransplantation unter den ersten zehn Ländern auf der Welt. Es gibt über 80 Zentren für Verpflanzungen von Organen wie Herz Nieren, Leber, Knochenmark, Lunge und ähnliche. In den letzten 25 Jahren fanden circa 25 Tausend Nierenverpflanzungen im Iran statt.

Die Öl- und Gasindustrie erlebte durch die Revolution einen wichtigen Wandel. Vor der Revolution waren die förderungsfähigen Ölressourcen 41 Milliarden Barrel.

Nach Entdeckung neuer Erdölfelder konnten 138 Milliarden Barrels registriert werden. Die Islamische Republik Iran hat nach Russland die zweitgrößten Gasressourcen. Im Süd-Pars-Projekt liegen 8 Prozent der internationalen Gasvorräte und 50 Prozent der iranischen Gasressourcen.

Günstig war auch das Wachstum in der Fahrzeugindustrie. Im Jahre 1994 betrug die Fahrzeugproduktion im Iran weniger als 100 Tausend Fahrzeuge im Jahr. 2007 erreichte sie eine Million. Heute verkaufen große Kfz-Hersteller wie Iran-Khodro, Pars-Khodro und Saipa ihre verschiedenen Fahrzeugmodelle im In- und Ausland. Iran ist nun der größte Kfz-Hersteller in der Region.

Auch die gesteigerte Stahlproduktion ist zu nennen. Die Rohstahlproduktion belief sich 1978 auf 370 Tausend Tonnen. 2008 betrug sie als 10 Millionen Tonnen.
Wichtige Schritte wurden auch beim Hochbau erzielt. Mittlerweile besitzt Iran einen der größten Türme auf der Welt - den Milad-Turm in Teheran. Er ist der viertgrößte Fernseh- und Funkturm auf der Welt und wurde von Iranern entworfen und gebaut. Der Milad-Turm erreicht eine Höhe von 435 m.

Iranische Ingenieurunternehmen arbeiten in verschiedenen Ländern an Stromkraftwerken dem Bau von Staudämmen, Autobahnen, Brücken, Tunneln und an petrochemischen Industriewerken. Sie sind besonders in Mittelasien, in einigen Nachbarländern und einigen afrikanischen Ländern tätig. Auch arbeiten sie, in asiatischen und lateinamerikanischen Ländern speziell an Projekten der Stromindustrie.

Fortschritte wurden auch in der Elektronik und der Kommunikationstechnik erzielt, ebenso in der Optik, bei Lasersystemen und auf anderen Gebieten.

Die Erfolge Irans, die trotz der auferlegten Sanktionen erreicht wurden, zeigen, dass immer wenn ein Volk ernsthaft den Fortschritt anstrebt und auf seine eigenen Fähigkeiten und Kräfte vertraut, hohe Gipfel der Wissenschaft und Technik erreichen kann.

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