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Sonntag, 08 Februar 2009 04:54

Drei Jahrzehnte Islamische Revolution- Teil 19

Aus Angst vor ihrem Einfluss wurde die islamische Revolution seit ihrem Sieg 1979 von den Hegemoniemächten auf allen Ebenen bekämpft auch auf Ebene der Medien.

Der Westen führt u.a. einen Medienkrieg gegen die Revolution des iranischen Volkes. In diesem geht es ihm darum, die Tatsachen zu verdrehen, die Öffentlichkeit zu täuschen und im Interesse der westlichen Regierungen vorzugehen. Dabei sollen die Ziele und das Wesen der Revolution und der aus ihr entstandenen islamischen Republik ins falsche Licht gerückt werden

Die islamische Republik basiert auf dem Prinzip der Gerechtigkeit. Sie lehnt Unrecht ab, verteidigt die Unterdrückten und fordert Unabhängigkeit. Diese Republik baut auf der religiösen Volksbestimmung und der Verbreitung nicht materieller Werte auf. Ein Erfolg dieser Gesellschaftsordnung bedeutet ein Erfolg für den Islam und hat zur Folge, dass die anderen muslimischen Nationen ebenso ein solches System anstreben. Deshalb versuchen die westlichen Medien, die I.R.I. als Misserfolg darzustellen, sie schlecht zu machen und ihr im In- und Ausland Probleme zu bereiten.

Um die I.R.I. zu schwächen strebt die westliche Medienpropaganda die Spaltung zwischen der iranischen Bevölkerung und den Verantwortungsträgern des Landes an.

Daher versuchen sie das Vertrauen zwischen Regierung und Volk zu zerrütten. Um eine Zersplitterung der iranischen Gesellschaft zu erreichen, heben sie Unterschiede in Konfession und ethnischer Abstammung hervor. Doch dank des politischen Bewusstseins der iranischen Bevölkerung haben die Versuche der Zwietrachtstiftung nichts bewirken können.

Die westliche Propagandamaschine hat ebenfalls versucht, einerseits die Errungenschaften der islamischen Revolution im In- und Ausland geringfügig darzustellen und andererseits eventuelle Probleme aufzubauschen. Dabei gibt es solche Probleme wie zum Beispiel die Inflation fast in jedem Land und viele gehen auf internationale Entwicklungen zurück.

Die größte Zielgruppe der Propaganda der westlichen Massenmedien ist die junge Generation. Durch Verbreitung von Lügen und Verdrehung der Tatsachen der Revolution, versuchen diese Medien die iranische Revolution so darzustellen, als wäre sie sinnlos und abgelaufen. Sie sind darum bemüht, die religiösen Überzeugungen unter der jungen Generation zu schwächen und gegen die Werte der westlichen Kultur auszutauschen. Diese Propaganda erfolgt sehr raffiniert aufgemacht in Form von Filmen, Nachrichten, Internetseiten usw.

Ayatollah Khamenei, heutiges Oberhaupt der islamischen Revolution weist auf eine weitere Methode des Westens zur Irreführung der Völker hin und nennt sie postmodernen Imperialismus. Er sagt darüber: Das imperialistische System ergreift Maßnahmen, um einzelne Elemente einer Nation, über die sie herrschen wollen, zu seinen Unterstützern zu machen ohne dass diese es merken.

Ayatollah Khamenei sagt, dass die Hegemoniemächte mit ihrer Propagandamaschine einige Intellektuelle und Eliten in einer Gesellschaft zu ihren Sprechern machen und mit neuen Methoden die gleichen imperialistischen Ziele wie früher verfolgen.

Die westliche Propagandapolitik will. dem Ausland die I.R.I als unfähiges Regierungssystem vorstellen. Außerdem wird der Iran laufend mit haltlosen Behauptungen attackiert. Zum Beispiel werden dem Iran Verstöße gegen die Menschenrechte vorgeworfen. Die westlichen Medien berichten ausführlich über die Festnahme von Spionen oder Verbrechern, die Hinrichtung von Mördern und Kidnappern und großen Drogenhändlern oder das Verbot einiger Presse-Erscheinungen und verkünden es handle sich um Menschenrechtsverletzungen.

Unterdessen verheimlichen sie so gut wie möglich die Folterungen in US-Gefängnissen und Massaker an der irakischen und afghanischen Bevölkerung und weitere Verbrechen der USA. Viele westliche Medien haben das Massaker, das das zionistische Regime an der palästinensischen Bevölkerung verübt hat, als legale Selbstverteidigung dieses Regimes hingestellt.

Auch auf die schweren Menschenrechtsverletzungen von Regimen, die den USA nahe stehen, wie Saudi-Arabien und Ägypten, reagieren diese Medien kaum. Da aber die I.R.I. nicht mit der Expansionspolitik des Westens einverstanden ist, werden sogar die gesetzlichen Maßnahmen dieser Gesellschaftsordnung von der westlichen Propagandamaschine als Menschenrechtsverletzung dargestellt.

Die islamische Republik Iran ist eine Volksregierung und die hohen Positionsträger werden alle direkt oder indirekt vom Volk gewählt. Seit dem Sieg der islamischen Revolution hat es durchschnittlich jedes Jahr einmal freie Wahlen im Iran gegeben. Aber der westliche Propagandaapparat nennt die islamische Republik undemokratisch. Dies liegt daran, dass die I.R.I. die Grundlagen der Volksregierung dem Islam und nicht dem westlichen Muster entnimmt. Die westlichen Regierungen haben begriffen, dass ein solches Demokratiemodell eine Bedrohung für die weniger leistungsfähig liberalistische Staatsordnung des Westens ist.
Eine weitere Propagandarichtlinie des Westens besteht darin, den Iran als Gefahr hinzustellen. Deshalb wird behauptet, dass die Militärmacht Irans eine Bedrohung für die Region sei. Aber das jährliche Pro-Kopf Verteidigungsbudget Irans ist viel niedriger als in den anderen Regionalstaaten. Außerdem hat Iran immer wieder gesagt, dass sein Militärpotential der Verteidigung dient und auch der Verteidigung der Sicherheit der anderen Regionalstaaten nutzen kann.

Die westlichen Regierungen und Medien wollen speziell weismachen, das Atomprogramm Irans sei eine Bedrohung. Aber dieses Programm ist friedfertig und der Vorsitzende der internationalen Atomenergieagentur hat in seinen Berichten bestätigt, dass es keine Abweichungen gibt.

Da die Mehrheit der iranischen Bevölkerung Schiiten sind, sind die westlichen Medien darum bemüht, die islamische Revolution als schiitische Revolution vorzustellen, die sich angeblich gegen die Sunniten richtet, aber die islamische Revolution hat immer die Einheit unter Schiiten und Sunniten gefordert und gehört allen Muslimen der Welt. Dies zeigt die Unterstützung Irans für die Kämpfe der Bevölkerung in Palästina, Afghanistan und Bosnien.

Die westlichen Medien- Politik der Iranphobie verfolgt noch weitere Ziele. Sie will die I.R.I. isolieren, während sie das zionistische Regime aus der Isolation holen möchte. Deshalb versuchen sie den Iran als Feind der Araber vorzustellen um von der Unrechtmäßigkeit Israels abzulenken.

Es wird erwartet, dass die Wahrscheinlichkeit einer Militäroffensive gegen Iran unter Obama, dem neuen US-Präsidenten abnimmt und sich die US-Diplomatie stattdessen verstärkt der Propagandaoffensive gegen Iran zuwendet. Allerdings ist diese Propagandaoffensive bislang fehlgeschlagen. Die islamische Revolution Irans hat unter den Völkern an Beliebtheit gewonnen und ist für viele Bewegungen und freie Staaten zu einem Vorbild für den Kampf gegen die Hegemonieordnung geworden. Der anhaltende Zusammenhalt zwischen den iranischen Verantwortungsträger und der Bevölkerung bürgt ebenso für das Fehlschlagen der Propaganda des Westens zur Schwächung der islamischen Volksregierung.

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