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Montag, 14 September 2015 04:39

Was hat Hollywood eigentlich vor und nach dem 11. September gemacht?

Was hat Hollywood eigentlich vor  und nach dem 11. September gemacht?
  In diesem Beitrag soll die eigenartige  Rolle von Hollywoodfilmen  im Vorfeld zum Ereignis vom 11.September und im Folgegeschehen  beleuchtet werden.

 

Es sind inzwischen 14 Jahre seit dem 11. September 2001 vergangen.  Am diesem Tag rasten  zwei Passagiermaschinen im Abstand von 20 Minuten in die Zwillingstürme des Welthandelszentrums in New York. Sofort unterbrachen die Fernsehnetze in der USA ihre Programme und konzentrierten sich ganz auf dieses Ereignis.  Sie brachten um 11 Uhr morgens die weltbekannten Bilder von den rauchumhüllten Gebäudenresten und machten jeden auch noch so verschlafenen Zuschauer mit dieser Live-Übertragung hellwach. –Bald erschienen neben dem Zeichen für „live-Übertragung“ auf den Bildschirmen zusätzlich die Worte: Angriff auf die USA („US-Attack“). Dieser Vermerk verblieb  tagelang  auf den Fernsehbildschirmen stehen.  

Das 3. Jahrtausend nach Christus hatte mit einem erschütternden und zugleich mysteriösen Ereignis begonnen und vorherige  Phantasiegebilde Hollywoods hatten  sich in Wirklichkeit verwandelt.

                   

Der Vorfall vom 11. September lieferte den Ausgangspunkt für Maßnahmen, die in den vergangenen 14 Jahren überall  und besonders im Nahen Osten und für die Muslime bittere Erinnerungen hinterlassen haben.  George Bush, damaliger US-Präsident schlug nach dem 11. September einen drohenden Ton an und beschuldigte quasi alle Muslime.   Nach kurzer Zeit  erlaubten sich  die US-Kräfte, Afghanistan und den Irak zu besetzen und viele Bürger in diesen beiden muslimischen Ländern fielen ihren Angriffen zum Opfer. Die Islam-Anfeindung im Westen eskalierte und alle wurden unbewusst in dieses hässliche  Spiel der US-Regierung  mit hineingezogen. 

Der freie englische Journalist Robert Fisk durchblickte sehr schnell die Ziele der Medienagitationen im Zusammenhang mit dem 11. September  und ihre Wirkung auf die zukünftigen internationalen Gleichungen.  In einem Artikel , den er schon zwei Tage nach dem 11. September in der Zeitschrift „Nation“ veröffentlichte, schrieb er, es ginge nicht nur um den Kampf der Demokratie gegen  Terror, sondern man wolle die Bürger davon überzeugen, dass man gegen den Terrorismus in den Krieg ziehen müsse. Er schrieb, die Medien müssten ab jetzt die Augen der Bürger für alle bisherigen Wahrheiten schließen und sie dazu bringen,  der anhaltenden Vernichtung der arabischen Länder und Völker durch die USA gleichgültig zuzusehen.

Robert Fisk unterstreicht euch heute, 14 Jahre nach dem 11. September,  wieder, dass der Westen die ganze Zeit über nur eine große Lüge wiederholt hat.

Aber welche Rolle hat  die Filmindustrie in Hollywood, welches als  starker langer Arm der US-Regierung fungiert,  im Zusammenhang mit dem 11. September übernommen?

 

 Wenn wir uns einmal die Filme aus Hollywood anschauen, werden wir erstaunt feststellen, dass vor dem Jahre 2001, in dem der Anschlag  auf das Welthandelszentrum geschah, mindestens  30 Filme und Animations  bereits Bilder und Fingerzeige auf  die Zerstörung der Zwillingstürme in New York enthalten   oder in ihnen New York als eine wichtige Stadt in der Endzeit dargestellt wird. Zu nennen wären zum Beispiel  die Filme „The Medusa Touch“ (Der Schrecken der Medusa) (1978),  „Hackers“ (1995): „Armageddon“ (1998),    „ Matrix“ (1999))     und der  Film „the 10th Kingdom“  (2000).   

In dem Film „Hackers“ (1995) werden die Zwillingstürme  bei Nacht gezeigt. Nicht in allen Zimmern der Türme ist Licht. Die Fenster, hinter denen ein beleuchteter Raum liegt, bilden beim genaueren Hinsehen eigenartigerweise 12 Buchstaben, die sich zu folgenden drei Worten zusammen fügen: Crash and Burn -nämlich „Aufprall und Abbrennen“.

In einer Szene in „Terminator 2, Tag der Abrechnung“,   ist in einem Lkw ein metallener  Mann zu sehen, der wenige Augenblicke später explodiert.  Und bevor das passiert sind kurz auf dem Torbogen vor einer Tunneleinfahrt folgende Worte zu lesen: Caution 9-11  - also Gefahr 9-11 –. Auch wieder ein Hinweis auf den 11. September, der im Drehjahr 1991 erfolgt. In anderen Filmen, die auch vor 2001 entstanden, kommen direkte  Szenen von der Zerstörung der Zwillingstürme vor.

In dem Film Super Mario Bros (1993) werden hintereinander in  zwei Szenen  die New Yorker Zwillingstürme von Leuchtkörpern attackiert.  

Auch ist  auf  dem Werbeplakat für den ersten Film der Serie „Sterbe langsam“ (1988)  eine Explosion der Zwillingstürme des Welthandelszentrums in New York zu sehen. Später fehlte diese Szene interessanterweise auf den Filmpostern.

 

Doch was kam nach dem 11. September aus Hollywood?!  Hollywood reagierte auf verschiedene Art. Zunächst hüllte es sich erst einmal in absolutes Schweigen, vielleicht als Zeichen für Patriotismus.  Nach dieser Pause gab es einige Filme heraus,  die aber eigentlich kaum etwas  mit den tatsächlichen Ereignissen vom 11. September zu tun hatten. Es waren Filme von  Helden und Opfern.  Je mehr der 11. September in die Vergangenheit rückte, desto mehr näherten sich die Filme aus Hollywood  inhaltlich den eigentlichen Ereignissen an diesem Tag. Aber diese Filme,  in denen wahre  Szenen von dem Aufprall  der Flugzeuge auf die  Zwillingstürme eingebaut und in den  Mittelpunkt der Handlung gerückt wurden, sollten  das Publikum vor  allen Dingen  zum Weinen bringen.   

Nach 2006 traten diese Filme mit Echt-Szenen  in den Hintergrund und wurden allmählich durch Spielfilme ersetzt. 2007 wurde gleich zweimal  das Abenteuer von Flug Nr. 93 verfilmt.   In diesen beiden Filmen geht es um ein viertes Flugzeug, welches  entführt worden sein soll, und dessen Passagiere verhindert haben sollen, dass es auf ein anderes wichtiges Gebäude in den USA zusteuert.  Es schlug schließlich  anderswo in Pennsylvania auf den Boden auf und  explodierte.

Die Filmgeschichte hatten die  Regiebuchautoren angeblich auf den  Aussagen einiger Hinterbliebenen der Opfer dieses Fluges aufgebaut und daraufhin tüchtig mit eigener Phantasie vermischt. Dieselben Hinterbliebenen, die diese Aussagen gemacht hatten, haben jedoch  gegen die beiden Filme protestiert, weil sie nach ihrer Ansicht die Wahrheit verfälschen.

Offensichtlich ging es den  Produzenten dieser beiden Filme ja auch gar nicht um Aufdeckung der Wahrheit.

Gemäß diesen beiden Produktionen des US-Kinos, nämlich „United 93“ und „Flight 93“ sollen die Flugzeugentführer Muslime gewesen sein und die Pilotenkabine gestürmt haben. Dann hätten die Kriegsflugzeuge der US-Luftwaffe gedroht, das Flugzeug anzugreifen, falls es nicht landet.

Auch diese Filme enthüllten  keine noch bestehenden Unklarheiten über die Hintergründe  und versuchten nur – wie  viele andere US-Medien, die Muslime schlecht zu machen.  

Bei diesen und  ähnlichen Filmen geht es ja in der Hauptsache darum,  den Zuschauer glauben zu machen, was er auf der Leinwand sieht. Er soll vergessen, dass ihm im Kinosaal nur  ein Produkt aus der  Phantasiefabrik Hollywoods vorgesetzt wird.

                                

Der  Film „World Trade Center“ – Welthandelszentrum -, den Oliver Stone 2006 drehte,  beginnt mit den ersten Stunden des 11. Septembers 2001. Die Hauptfiguren dieses Films sind zwei Polizisten, die in die zerstörten Zwillingstürme eindringen um den Überlebenden zu helfen. Auch Oliver Stone, der schon mehrere Filme über wahre Ereignisse gedreht hat, will  mit seinem Film die Zuschauer betroffen machen. Aber Kritiker haben den Film als unrealistisch bezeichnet und auch die Hinterbliebenen der Opfer waren nicht damit zu frieden.

 

Eine  Alternative zu all diesen Filmen stellt der Film 11'09''01 – September 11  dar, der den Zuschauern wenigstens einige Wahrheiten im Zusammenhang mit dem 11.  September nahebringt.  Dieser Episodenfilm aus dem Jahre 2002  besteht aus mehreren Abschnitten, die von 11 weltbekannten Filmemachern,  darunter   Youssef Gabriel Chahine,  Claude Chabrol, Sean Penn, Kenneth Loach, Alejandro González Iñárritu angefertigt wurden. Einer der Regisseure  ist der Engländer  Kenneth Loach. Er hat  in seiner Episode  an den  Militärputsch in Chile  erinnert, der 1973 stattfand und zwar auch am 11.September. Dieser Putsch erfolgte seitens der USA und seiner Handlanger wie General Pinochet gegen die volksnahe Regierung von Salvador Allende. Es wurden dabei  Zehntausende in Chile  mit amerikanischen Maschinengewehren getötet.  Kenneth Loach sagt mit Hinweis darauf, dass bei dem Zusammenstoß der Flugzeuge mit dem Welthandelszentrum in New York 3 Tausend Menschen ums Leben gekommen sind: „Auch das ist eine große Zahl von Menschen,  aber bei dem Militärputsch in Chile sind alleine schon im Stadion von  Santiago über 30 Tausend Menschen ermordet worden. Dennoch  wurden keine Trauerzeremonien für sie veranstaltet. Es wurden keine Tränen für sie  vergossen und es gab keine Beileidsbezeugungen  aus aller Welt!“

 

 

 

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