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Mittwoch, 28 Januar 2015 04:03

Zunehmender Handel mit Frauen

Zunehmender Handel mit Frauen
Viele mögen denken, dass wegen der internationalen Bestimmungen und  Konventionen zum Schutz der Frauen, insgesamt die Lage von Frauen und Mädchen sich verbessert hätte. Das ist jedoch nicht der Fall.  

 In den westlichen Gesellschaften liefern das Geschäft mit Prostitution ebenso wie der Frauenschmuggel traurige Beispiele. Das hässliche Phänomen des Frauenschmuggels hat internationale Dimensionen angenommen.

Frauenschmuggel ist ein organisiertes Verbrechen und steht nach dem Schmuggel mit Waffen und Drogen an dritter Stelle des illegalen Welthandels.  Dieses unmenschliche Geschäft bringt profitgierigen Verbrechern jährlich circa 12 Milliarden ein.  Die Frauen werden wie eine Ware gehandelt und oft als Sexsklavinnen verdingt.   Dieses schmutzige Geschäft gab es auch in der Vergangenheit, es ist aber besonders  in den 90iger Jahren, nach dem Zerfall des Ostblocks noch in viel größerem Umfang betrieben worden.

Der Frauenschmuggel  geht auf Probleme zurück wie zunehmende Armut, Krieg, Arbeitslosigkeit, aber auch Ahnungslosigkeit der Frauen. Auch ist der Zerfall der Familien  und abnehmende Moral und Religiosität  ein Grund.  Der Frauenschmuggel wird vor allen Dingen von Mafiabanden betrieben. Sie nutzen soziale Missstände aus, um durch den Schmuggel mit Frauen das große Geschäft zu machen.  Nach der Besatzung des Iraks im Jahre 2003  wurden die Frauen in diesem Land Opfer der aggressorischen Kräfte und Mafiabanden.  10 bis 12-jährige Mädchen aus dem Irak  wurden illegal  nach Jordanien und Saudiarabien und in die Vereinten Arabischen Emirate (VAE) gebracht und dort an reiche Männer verkauft  und zurzeit rauben  IS-Terroristen, die den Schutz des Westens genießen, irakischen und syrischen Frauen und Mädchen ihre Freiheit und verkaufen sie. Der Menschenhandel ist zu einer der wichtigen Einkommensquellen dieser Terrorgruppe geworden.

Einige Frauen die in andere Länder geschmuggelt wurden, werden dort für Prostitution oder Sex-Tourismus  missbraucht oder zur Heirat gezwungen.  Einige der Opfer waren  auf der Suche nach einer Stelle als Hausmädchen, in der Landwirtschaft, als Friseurin oder als Kellnerin aus ihrer Heimat ausgewandert und  dann den Schmugglerbanden wegen finanzieller Not und in Hoffnung auf ein besseres Leben auf den Leim gegangen und schließlich in die Falle der Mafiabanden geraten und sexuell ausgebeutet worden.  

 

Der Frauenschmuggel spielt sich im Untergrund ab, und deshalb ist es schwierig genaue Angaben zu machen. Laut Bericht , den die ILO (die Weltarbeitsorganisation) über die letzten Jahre herausgag , werden circa 1,2 Millionen Frauen und Mädchen jährlich in ihrem Land oder außerhalb davon Opfer der Schmugglerbanden. Gemäß dem Bericht der ILO  sind es jährlich 500 Tausend Frauen und Mädchen, die in Westeuropa im Sexhandel  missbraucht werden. 60 Prozent kommen aus Südasien und Osteuropa. 

Die meisten Opfer des Frauenschmuggels werden in die USA und westlichen Länder wie Italien, Deutschland, Frankreich und England gebracht.

Die größten Menschenschmuggler leben in den USA und in Israel. Die US-Regierung hat zugegeben, dass jährlich 100 Tausend Frauen und Mädchen aus der Ex-Sowjetunion, 75 Tausend aus Osteuropa und 50 Tausend aus Afrika in ihr Land eingeschleust werden.  Die Zahl der weiblichen Opfer aus den  lateinamerikanischen Ländern und der Karibik beläuft sich auf 100 Tausend im Jahr.  Die Opfer kommen aus circa 50 Ländern. Sie landen zum Beispiel in Kleidungsgeschäften am Rande von Los Angeles, oder in Bordellen in San Franzsico oder in Kneipen in New Jersey oder müssen in landwirtschaftlichen Betrieben Floridas wie Leibeigene schuften.  Die Zahl der Frauen die in   Südostasien und Lateinamerika  Opfer des
Frauenhandels werden ,wird auf 150 bis 255tausend jährlich eingeschätzt.

In England liegen die Zahlen noch viel höher. Es wird vermutet, dass jährlich circa eine Millione  Frauen und Mädchen in dieses Land eingeschleust werden.  Ziel der Frauenschmuggler ist unter anderem:  Ausnutzung in Bordellen und sexueller Missbrauch oder auch Organhandel. 

Die Versklavung ist in England verboten, aber in Wirklichkeit haben wir es bei dem  Frauenhandel in diesem Land mit Sklaventum zu tun.   Für die  weiblichen Opfer die für Sex-geschäfte nach England gebracht werden , werden Preise von 200 bis zu 6000 englische Pfunde festgelegt.

Der Frauenschmuggel ist auch in Italien ein Menschenrechtsproblem.  Meistens kommen die Opfer aus Nigeria.  Wie die CEDAW , Übereinkommen zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau, erklärte, dass die italienische Regierung noch keine effektive Exekutiv- oder Legislativ-Maßnahme zur Beseitigung dieses unmenschlichen Phänomens ergriffen hat. In Wirklichkeit profitiert die itailenische Regierung wirtschaftlich von diesem üblen Geschäft.  Besonders beklagenswert ist das geringe Alter der Mädchen, die für Sex eingeschleust werden.  Sie sind zwischen 14 bis 20 Jahre alt.

Um ihre Opfer gefügig zu machen setzen die Schmuggler verschiedene Methoden ein. Gemäß der franzöischen Organisation Nid, die sich in Frankreich für die Menschenrechte der Frauen engagiert, halten die Schmuggler für Mädchen und Frauen, die sich gegen ihren Missbrauch wehren, üble Maßnahmen bereit. Sie sperren sie 24 Stunden lang in ein Zimmer ein und lassen sie in dieser Zeit mehrmals vergewaltigen.  Auf diese schreckliche Weise entwürdigen sie ihre Opfer völlig und machen sie gefügig. Eine andere Methode besteht darin, dass sie die Pässe ihrer Opfer zurückhalten, damit sie nicht versuchen zu fliehen.

                          

Der Frauenschmuggel hat sowohl für die Betroffenen als auch für die Gesellschaft schlimme Folgen.  Die Menschenwürde der Frauen, die Opfer der Menschenschmuggler werden wird schwer geschädigt und vernichtet. Sie werden wie Ware von ihren Herren feilgeboten und weitergereicht und können selber über nichts mehr entscheiden. Über die Sozialnetze im Internet verbreiten die Menschenschmugglern verlockende Stellungsangebote und versuchen Opfer einzufangen. Die Zahl ihrer Opfer nahm 2013 im Vergleich zum Vorjahr um 22 Prozent zu.

Die Frauen die Opfer des niederträchtigen Menschenschmuggels  werden, spielen eine große Rolle bei der Übertragung von Aids. Mit großer Wahrscheinlichkeit werden die Frauen in Bordellen bereits in den ersten 6 Monaten infisziert.  Sollten sie zu ihren Familien zurückkehren, zum Beispiel weil sie ihre Besitzern nichts mehr nützen und von ihnen verstoßen wurden, stecken sie auch andere in ihrem Heimatland an.  Eine weitere negative Folge des Frauenschmuggels sind die  negativen Auswirkung auf die kommende Generation. Frauen sind wie die Männer ein menschliches Kapital . Sie sind Hauptstütze der Familie und Erzieherin der neuen Generation. Wenn eine Frau auf Abwege gebracht wird, so wirkt sich dass auf die kommenden Generationen aus, denn entgleistes Handeln beeinflusst  unmittelbar Denken, Charakter und die Werte eines Menschen.                                     Musik

Der Islam hat die sexuelle Ausnutzung  von Frauen als eine große Sünde bezeichnet. Der Prophet des Islams (s) hat gesagt:

„Wer einen freien Menschen verkauft, der kann es nicht wieder gut machen und seine Reue wird nicht anerkannt, es sei denn, dass er den Menschen den er verkauft hat, zurückholt und dieser seine Reue anerkennt. „

 In der Wahrung der Anständigkeit der Frauen, sieht der Islam eine wichtige Möglichkeit zur Bekämpfung des hässlichen Phänomens des Frauenschmuggels  und deshalb empfiehlt er den Frauen, dass sie zu ihrem eigenen Schutz und der Sicherheit in der Gesellschaft  ihre Reize für Fremde bedecken sollen.

 

Im islamischen Strafgesetz gelten harte Maßnahmen bei Verbrechen, welche die Anständigkeit und die seelische Gesundheit der Frauen bedrohen.  

Aus der Sicht des Islams sind die Frauen als Mensch den Männern gleichgestellt und haben hohe spirituelle Werte. Die Gesellschaft muss daher ihre private und soziale Sicherheit gewährleisten.

 

Der Kampf gegen Frauenhandel  erfordert einen weltweiten festen Willen.  Als erstes müssen natürlich die Ursachen für die Zunahme dieses verwerflichen Phänomens wie Analphabetismus, Hunger , Arbeitslosigkeit, und wirtschaftliche und kulturelle Armut  bekämpft werden.

 

 

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