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Mittwoch, 21 Januar 2015 02:35

Immer mehr alleinstehende Mütter im Westen

Immer mehr alleinstehende  Mütter im Westen
Die Familie ist der wichtigste Baustein für jede Gesellschaft. Und die Frau kann als Mutter  eine elementare Rolle für die Festigkeit und Gesundheit der Familie und letztendlich der Gesellschaft übernehmen.

  Die westliche Welt ist aber inzwischen in den Frauen- ,Familien- und Mütterfragen in eine Sackgasse geraten, weil sie den Wert der Frau,  den sie von Natur aus für die Müterrolle besitzt,  missachtet hat. Die Zahl alleinstehender Mütter  nimmt zu. Dies ist ein Phänomen, dass  langfristig die Grundfesten der Familie gefährdet. In diesem Beitrag  wollen wir die Faktoren für die Entstehung dieses Phänomens und seine Folgen besprechen.

 Die Alleinerzieher-Familie ist heute im Westen schon zu einer Normalerscheinung geworden. Das gewohnte Modell einer Familie bestehend aus Eheleuten und Kindern  wandelt sich in das  Modell einer Familie mit nur dem Vater oder der Mutter als Erzieher,  oder Kindern mit ihren ledigen Müttern.  Soziologen wie Seymun Duncan und Linda Edwards  sprechen von langfristigen Wandlungen in den Familienmodellen und den Beziehungen zwischen beiden Geschlechtern. Andere von ihrem Fach  führen  die neuen Familienmodelle auf die moderne westliche Zivilisation und den ungehemmten Lebensstil zurück.  Die wichtigsten Gründe für Alleinerzieher-Familien in der westlichen Gesellschaft, sind die freiwillige Trennung eines Elternteils  (anstelle einer offiziellen Scheidung)  Fremdgehen oder illegale Beziehungen und unerwünschte Schwangerschaften.

         

Nach der Industrierevolution erfuhren die westlichen Gesellschaften einige wesentlichen Veränderungen. Die Familie verlor an Bedeutung und geriet in Gefahr. Die heutige Lebensweise wird  auf den Wandel der wirtschaftlichen , sozialen und kulturellen Zustände zurückgeführt.

Oft ist es Finanznot, welche Väter veranlassen sich ihrer Verantwortung für die Kinderfürsorge zu entziehen. Dadurch nimmt die Zahl  alleinstehender Mütter zu.   Die Berufstätigkeit der Frau  und die damit verbundene finanzielle Unabhängigkeit ist teilweise ein Grund dafür, dass Frauen sich nicht mehr an einen Mann binden wollen.

  Die Familienstatistiken haben in den Vereinigten Staaten von Amerika und anderen westlichen Industrieländern  im Laufe der letzten beiden Generationen erhebliche Wandlungen erfahren, d.h. die offiziellen Eheschließungen haben immer mehr abgenommen und die Scheidungsziffern sind laufend gestiegen,  das gemeinsame Leben ohne Ehervertrag  fand Verbreitung und die Zahl der unehelichen Kinder wuchs.

Die westlichen Medien, insbesondere Hollywood, spielen eine wichtige Rolle bei der  Zerüttung der Familien.  Hollywood  bringt in seinen Produktionen ein unpassendes  Familienbild.  In  diesen Filmen begegnen wir oftmals Alleinerzieher-Famlien , welche ein Ergebnis der westlichen Zivilisation und eines ungezügelten Lebensstils sind.  Einige Filme wie „Kramer gegen Kramer“ (1979), wie „Erin Brokovich“ (2000), „Das Streben nach Glück“ (2006) und Boyhood (Kindheit) (2014) sind eindeutig Filme, die die Substanz der  Familie angreifen. Alle diese Filme wollen Schwangerschaften außerhalb der Ehe , das Leben alleinstehender Mütter, den Verzicht von Kindern auf ihren Vater, das Verlassen der Familie durch den Vater und mehrere Intimbeziehungen  normalisieren.

  Soziologen warnen vor den negativen Folgen solcher Filme für die Familie.  

 

Auf der anderen Seite hat auch die Feministen-Bewegung mit ihren Parolen von der Gleichstellung der Geschlechter und durch Abwertung von Ehe und Müttersein und Propaganda der Befreiung der Frau aus der Familie, für die Zunahme von alleinstehenden Müttern gesorgt. Einer der naiven Ansichten der radikalen Feministen lautet, dass Kinder keinen Vater als Fürsorger bräuchten. Diese haltlosen Ansichten haben aber nur die Probleme der Frauen vermehrt. Die US-Autorin Betty Friedan schreibt: „Wie kann man Frauen als glücklich bezeichnen, die derartige Probleme haben und in einer solch leidvollen und gefährlichen Krise stecken?! Es ist die Gleichstellung  der beiden Geschlechter die alle diese Übel hervorgerufen haben. Die Frauen sind deprimiert und traurig. Sie sind traurig, weil sie frei sind. Sie sind Sklavinnen ihrer Freiheit geworden ....“

 

Die falsche Politik westlicher Regierungen wie die der USA,  spornt die Mütter dazu ein, alleine zu leben. Die Ergebnisse der letzten Präsidentschaftswahlen in den USA im Jahre 2012 zeigen, dass viele alleinstehenden Mütter für Barack Obama gestimmt haben. Nach seinem Verbleib im Präsidenschaftsamt hat die Zahl der alleinstehenden Mütter aufgrund der Politik Obamas erheblich zugenommen. Laut Bericht des US-Zentrums für strategische Studien besteht jede vierte Familie aus einem oder mehreren Kindern mit einer unverheirateten Mutter. Gemäß Studien dieses Zentrums  bildeten 1960 die unverheirateten Frauen mit Kindern  4 Prozent aller alleinstehenden Mütter, aber 2011 betrug diese Ziffer 44 Prozent. 2012 wurden laut dem  US-Bevölkerungsamt  12 Millionen Alleinerzieher-Familien in den USA registriert. 10 Millionen davon waren Familien, in denen die Mutter Alleinerzieherin war, d.h. circa 84 Prozent. Daraus ergab sich dass jedes dritte Kind in den USA ohne Vater aufwächst.

In den  Alleinerzieher-Familien treten verschiedene seelische Komplikationen und Verhaltensstörungen sowie finanzielle und soziale Schwierigkeiten auf. Die finanziellen Problemen  sind eine große Last.  Forscher sagen, dass der Schaden, der durch das Fehlen des Vaters in Alleinerzieher-Familien aber nicht nur  aus dem Verlust des Einkommens des Vaters besteht.

Männer, die sich von ihrer Frau scheiden lassen,  zahlen keinen Unterhalt für ihre Kinder und die Mütter sind gezwungen, diese finanzielle Last selber auf sich zu nehmen.  Dadurch haben sie weniger Gelegenheit sich um ihre Kinder zu kümmern.  Die meisten Kinder werden von den finanziellen Problemen, die durch Fehlen des Vaters entstehen, schwer belastet. Die alleinstehenden Mütter geraten meistens  mit ihren Kindern in einen hoffnungslosen Teufelskreis. Oft sind sie noch sehr jung und haben keine Erfahrung und nicht die Möglichkeit ihre Ausbildung abzuschließen. Diese Mütter  müssen oft, weil sie nicht die nötigen Berufsqualifikationen mit sich bringen, niedrige und schlecht bezahlte Arbeiten übernehmen.  Dazu kommen größere Probleme bei der Fürsorge für die Kinder. In den USA leiden viele  allein erziehende Mütter unter Armut. Ungefähr 60 Prozent der amerikanischen Kinder  leben in ihrer Familie nur mit ihrer Mutter zusammen.

Eines der Probleme der Alleinerzieher-Familien ist die Kindererziehung. Aleinstehende Mütter  haben weniger Geelgenheit sich über Kindererziehung zu informieren, da sie berufstätig sind. Die Studien der letzten Jahre zeigen, dass  sich die Gefahr seelischer Erkrankung für Kinder die nur mit einem Elternteil aufwachsen, verdoppelt. Sie sind auch eher selbstmord- oder suchtgefährdet, denn sie werden weniger beaufsichtigt als andere Kinder.

Die Kinder vieler Alleinerzieher-Familien haben Verhaltensschwierigkeiten. Forscher sagen, die Abwesenheit des Vaters würde sich bei Mädchen und Jungen unterschiedlich auf das Verhalten auswirken. Die Söhne von Familien, in denen die Mutter der Fürsorger ist, zeigen einen größeren Hang zum Bruch mit Gesellschaftsregeln.  Einige Studien zeigen, dass Kinder aus Familien ohne Vater sich weniger gut ausdrücken können und sogar einen niedrigeren Inteligenzquotient aufweisen.  Die Abwesenheit des Vaters wirkt sich bei Mädchen mehr als bei Jungen auf das Sprechverhalten  aus. Studien über die psychologischen Gefahren für Kinder  zeigen, dass ein heranwachsendes Kind, dessen Mutter niemals geheiratet hat oder alleine steht, öfters an Depressionen leidet  als andere Kinder. Jungen aus  vaterlosen Familien weisen  weniger Männlichkeit auf und wirken weiblicher.  Der amerikanische Kolumnist und Schriftsteller Burt Prelutsk (1940),  schreibt: Alleinstehende Mütter können nicht alleine ihren Sohn erziehen und sind nicht fähig aus ihren Söhnen einen Mann zu machen.  Ihre Kinder brauchen im Leben ein praktisches Vorbild, damit sie bestimmte männliche Verhaltensweisen erlernen.“

Die Familien, in denen die Mutter der Fürsorger ist, haben auch hinsichtlich der Bildung Probleme. Westliche Soziologen haben festgestellt, dass die Kinder, die nur mit ihrer Mutter leben, eher Gefahr laufen, in der Schule nachzulassen oder zu versagen  oder als Jugendliche Kriminaltaten zu begehen . Kinder  die in diesen Familien auswachsen haben auch viel weniger Aussicht auf einen akademischen Abschluss .

 

Die natürliche Form der Familie, nämlich einer Familie bestehend aus beiden Elternteile, ist einfach der beste Rahmen für eine gute Kindheit.  Aber die Zerstörung der Grundlagen einer solchen Familie, welche sich unter anderem in der Zunahme lediger Mütter äußert, hält an, und wirkt sich vernichtend auf die Gesellschaft aus.

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