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Dienstag, 15 Juli 2014 08:14

Iran: Aufruf zur Alphabetisierung durch Fernsehen und Radio

Iran: Aufruf zur Alphabetisierung durch Fernsehen und Radio
Die iranische Organisation zur Förderung der Alphabetisierung (LMO) hat den staatlichen Sender der Islamischen Republik Iran (IRIB) zur Zusammenarbeit aufgerufen.

 

Ali Bagherzadeh, der Vorsitzende der LMO berief sich dabei auf Imam Khomeini, der sagte: "Alphabetisierung ist Teil einer kulturellen Bewegung und gehört zu den obersten Prioritäten unseres Landes."

Im Iran gibt es kostenlose Alphabetisierungskurse für Menschen jeden Alters. Die Kosten für die Alphabetisierung eines Erwachsenen bezifferte Bagherzadeh auf etwa 150 US-Dollar. Eine Kooperation mit Fernsehen und Radio könnte diese Kosten erheblich reduzieren.

Die Alphabetisierung der iranischen Bevölkerung hat in den vergangenen Jahrzehnten enorme Fortschritte gemacht. Trotzdem gibt es landesweit noch etwa 9,7 Millionen Analphabeten, davon sind sechs Millionen über 50 Jahre alt. Das ergab die jüngste Volkszählung im Jahr 2012.

"Aufgrund ihrer geringen Bildung sind Analphabeten in einer schlechteren sozialen Position, haben ein geringeres Einkommen und oft auch einen schlechteren Gesundheitszustand", kommentierte Bagherzadeh diese Situation. Durch eine Kooperation mit IRIB könnte einiges zur Verbesserung bewirkt werden.

Parallel zum Aufruf der LMO plant das iranische "Haus des Buches" unter dem Motto des "Jahres der Wirtschaft und der Kultur" in Kooperation mit der Teheraner Stadtverwaltung die landesweite Einrichtung von "Büchergärten". Sie sollen zur Leseförderung beitragen und besonders für Jugendliche attraktiv gestaltet werden.

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