Sonntag, 12 August 2012 08:38

12. August 2012

12. August 2012
R: Ich, Ahmad Radschabi und meine Kollegin, Scharzad Tschupankare, freuen uns, Sie wieder von unserem Studio in Teheran zu unserer Sendung "Wir und unsere Hörer" begrüßen zu dürfen.

 

Auch für heute haben wir ein buntes Programm zusammengestellt in der Hoffnung, dass es Ihnen gefällt.

T: Liebe Hörerfreunde, wie Sie wissen, sind wir, Muslime, im Fastenmonat „Ramadan“. Während dieses Monats fasten Muslime in aller Welt vom Sonnenaufgang bis zum Sonnenuntergang. Vielleicht wäre auch für Sie interessant zu wissen, warum die Muslime fasten, also, was ist die Philosophie des Fastens. Hören wir, was unser Islam-Experte, Herr Dr. Yavuz Özoguz dazu schreibt:

R: Zunächst ist das Fasten eine spirituelle Angelegenheit zur Annäherung an den Schöpfer allen Seins und zudem ist es eine körperliche Angelegenheit, bei dem der Fastende lernt, seinen Körper besser zu beherrschen. Ein wirklich und richtig fastender Erwachsener nimmt auch dabei ab. Nicht der Körper soll den Menschen beherrschen, sondern der Mensch seinen Körper und dadurch auch geübter darin werden, seine Seele dem in seinem Herzen wohnenden Geist Gottes zu unterwerfen. Zweifelsohne beinhaltet das Fasten gerade in diesem Bereich so viele verschiedene Aspekte, dass sehr viele Bücher darüber geschrieben wurden. Und ebenfalls zweifelsohne beinhaltet das Fasten auch die Dimension der Solidarität mit den wirklich Hungernden. Zumindest für wenige Stunden spürt der Fastende, wie es jemanden ergeht, der wirklich Hunger hat, allerdings mit der Einschränkung, dass der Fastende weiß, dass er in wenigen Stunden hinreichend zu essen bekommen wird, wohingegen der wirklich Hungernde dieses Hungergefühl als Dauerzustand hat.

Neben allen den stets diskutierten und erläuterten spirituellen und materiellen Effekten gibt es auch eine politische Dimension des Fastens, die eher weniger Aufmerksam erzeugt: Es ist die Selbstbeherrschung in der Verantwortung für andere. Und diese Art der Selbstbeherrschung bedarf eines gewissen Trainings, bedarf einer “Fitness“, bedarf einer Auffrischung in einer jährlichem Art Trainingslager, bedarf der Rückbesinnung und der regelmäßigen Schulung. Doch warum?
Einige sehr einfache und grundlegende Prinzipien werden in der “modernen“ Gesellschaft völlig außer Kraft gesetzt, nicht weil die logische Grundlage dafür verloren gegangen ist, sondern weil wir von vielen Menschen beherrscht werden, die keine Selbstbeherrschung kennen. So ist die Selbstbeherrschung in Politik verloren gegangen, nicht weil diese Tugend nicht mehr nötig wäre, sondern weil die Machthaber nicht selbstbeherrscht leben wollen. Soviel zum Fasten.

R: Nach dieser kurzen Episode zur Philosophie des Fastens wollen wir gucken, was uns unsere lieben Hörerfreunde geschrieben haben:
Unser Stammhörer Werner Schubert aus Oberbayern schreibt unter anderem: „Auf der Kurzwelle wird immer einsamer und immer mehr schließen Radiosender ihre Pforten.“
Lieber Herr Schubert, Ihre Feststellung trifft leider zu, aber trotz dieser bitteren Tatsache wollen wir für Sie weiterhin da sein. Denn, solange wir Hörer wie Sie haben, werden wir nicht Beispiel an jenen Sendern nehmen, die Sie meinen, zumal, dass unsere Sendung nicht auf Gewinn aus ist.
Außerdem hören wir gern, dass Sie in Ihrer Stadt aktiv sind. Man braucht Aktivitäten, wenn man vital bleiben will, und man erreicht Vitalität, wenn man aktiv ist. Sie schreiben auch über die Nachbarschaftshilfe auf Zeitbasis. Natürlich gibt es sie auch hier im Iran und wie ich meine in stärkerem Maße. Lieber Herr Schubert, es ist gut, dass Sie uns weiterhin Empfangsberichte schicken und es ist gut und richtig, dass Sie sie nach Berlin schicken.
Das Redaktionsteam des deutschen Programms wünscht Ihnen alles Gute und Gottes Segen.

Bis bald

T: Lieber Herr Neumann

Zunächst möchten wir uns bei Ihnen dafür entschuldigen, dass wir erst jetzt auf Ihre E-Mail antworten. Wir versuchen immer wieder, so schnell wie möglich auf Briefe, E-Mails zu reagieren, aber es gelingt uns leider nicht immer. Es liegt, wie Sie in Ihrer E-Mail geschrieben haben, zum Teil an Personalmangel. Wir sind dabei, dies ein für alle Male zu lösen.
Ansonsten geht es uns den Umständen entsprechend gut. Hoffentlich geht es Ihnen gut!
Bleiben Sie munter, viele herzliche Grüsse aus Teheran.

R: Herr Winkler aus dem schönen Schmitten im Taunus, wonach ich mich wirklich sehr sehne, schreibt:“ Der kritische Blick auf den Iran und der ebenso kritische Blick der Welt auf den Iran wird in den Nachrichten und Beiträgen sehr gut vermittelt. Leider erfährt der Hörer aber von der iranischen Innenpolitik recht wenig. Welche kulturellen Ereignisse gibt es im Iran, welche Ausstellungen und welche Konzerte? Ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass es etwas im Iran mit seiner kulturellen Tradition nicht gibt.“

Sie haben, lieber Herr Winkler, vollkommen recht. Uns ist es bewusst, dass diese Ereignisse in unseren Sendungen zu kurz kommen. Es liegt zum Teil an Personalmangel. Wir versprechen Ihnen, das noch nachzuholen.
Mit Ihrer spirituellen Unterstützung werden wir weiter auf der Kurzwelle bleiben. Auch vielen Dank für das schöne Bild von ersten Frühlingsboten, das Sie uns geschickt haben.

Zum Schluss wünscht Ihnen das gesamte Redaktionsteam alles Gute.

T: Unserem sehr Lieben Stammhörer Michael Linder gratulieren wir und mit uns auch Bern Seiser zum Geburtstag. Wir wünschen ihm alles Gute und Gesundheit und Gottes Segen. Hapy Birthday zu you"
Wir freuen uns, Ihnen mitzuteilen, dass wir ihren Brief, ihre Empfangsberichte, geschrieben auf neun wunderbaren Postkarten, erhalten haben. Vielen herzlichen Dank dafür, ebenso für die MDR-Broschüre und das Magazin „Thüringer Regio.“
Michael schreibt: „Tagtäglich freue ich mich auf Eure Sendungen, die mir immer einen Hauch Sympathie und gastfreundschaftliche Wärme ins Hobby-Zimmer bringen. Ich bin immer wieder aufs Neue fasziniert, wie doch Radiowellen über tausende Kilometer verbinden und ein richtiges familiäres Gefühl entstehen lassen, obwohl man sich persönlich nicht kennt. Das sind echte und wertvolle Glücksmomente, die ich in vollen Zügen genieße. Ich kann mir gut vorstellen, dass auch Euch ähnliche Gedanken durch den Kopf gehen, z.B. wenn Ihr die volle Hörerpost studiert. Ja, per Kurzwelle ist das alles kein Problem. Hoffentlich können wir uns alle noch sehr lange an diesen schönen Dingen des Lebens erfreuen.“

Soviel aus dem Brief von Michael. Lieber Michael, natürlich freuen wir uns ebenso über solche gefühlsvolle uns herzliche Briefe und E-Mails. Wir werden uns sehr darum bemühen, dass diese Kontakte aufrechterhalten bleiben. Es wäre schade, wenn diese abbrechen würden.

Michael schreibt auch noch folgende:

Ich habe einen Bericht per Mail nach IRIB-Tabriz geschickt, in englischer Sprache. Ob mein Bericht dort Interesse findet, das kann ich leider nicht beurteilen. Aber die Freunde in Tabriz sollen wissen, dass es hier in Deutschland Hörer gibt, die sich über den Empfang iranischer Radiosignale sehr freuen, da sie sich mit der

Islamischen Republik Iran stark verbunden fühlen. Ich würde mich deshalb sehr freuen, wenn Ihr für mich ein gutes Wort einlegt, um Post oder sogar eine "QSL" aus Tabriz zu erhalten. Vielen, vielen Dank.
Lieber Michael, wir versichern Ihnen von hier aus, dass wir unser Bestes tun werden, damit direkter Kontakt zwischen Ihnen und IRIB Tabriz entsteht. Dafür geben Wir Ihnen unser Ehrenwort. Hoffentlich klappt es bald.

R: Eine Postkarte mit sehr süßen Sprichwörtern haben wir von Helmut Lesser aus Gebesee erhalten. Wir finden es schade, wenn wir es Ihnen vorenthalten.
Es hieß:
. Nur wer gegen den Strom schwimmt, gelangt zur
Quelle (Chinesisch)
. Willst du lange leben und gesund bleiben, so iss wie
eine Katze und trink wie ein Hund
. Zuerst braucht man Gesundheit, um an Geld zu kommen, dann
sein Geld, um die Gesundheit zurückzuholen(deutsch)
. Die Wahrheit hat 1000 Gesichter. Und eines ist verlogener als das Andere(Gerhard G. Heyse aus Erfurt)
. Demokratie bedeutet Herrschaft der Politik, Politik bedeutet ein Minimum an Sachlichkeit(Thomas Mann)
Vielen Dank Herr Lesser dafür. Machen Sie so weiter.

T: Unser Stammhörer "Helmut Dieterle" möchte wissen, ob Frau Zangeneh krank ist oder aus unserem Mitarbeiterkreis ausgeschieden ist! Die Frage haben auch viele andere aus unserem Hörerkreis gestellt. Die Antwort ist weder noch. Frau Zangeneh ist sehr müde, deshalb wollte sie eine längere Pause einlegen. Hoffentlich wird sie die Sendung "Wir und unsere Hörer" bald wieder moderieren. Des Weiteren haben Ihre Information über schlechte "Ton-Qualität" bekommen und sie an die zuständige Stelle weiter geleitet. Hoffentlich haben wir in diesem Zusammenhang bald eine gute Nachricht für Sie. Außerdem haben wir Frau "Katja aus Allgäu" über Ihren Wunsch benachrichtigt.

R: Zum Schluss möchten wir uns bedanken bei Herren:
Oliver Fülla aus Fachbach, Joachim Thiel aus Wuppertal, Dieter Buchholz aus "Klein Oschersleben", Mainz-Jürgen Wolf aus München, Kurt J. Przystupa aus Duisburg, Werner Schubert aus Grafing, Günter Kastner aus Salzburg in Österreich mit 10 Empfangsberichten, K. Hoffman, der auch uns fünf Bücher, sowie sieben Stück Magazine und Broschüre geschickt hat.
Wir haben weiterhin vier ausführliche Empfangsberichte und einen schönen Kugelschreiber von Herrn Werner Klemm aus Glinde erhalten.
Ein besonderer Dankt gilt Gottfried Völlger, der sich so viel Mühe gegeben hat, und uns Empfangsbericht per Post nach Iran geschickt hat.

Wir sind wieder am Ende unserer Sendung angelangt. Wir verabschieden uns von Ihnen und wünschen Ihnen recht gute Zeit. Bis nächste Woche zur gewohnten Zeit.

Tschüss

Kommentar schreiben


Sicherheitscode
Aktualisieren