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Sonntag, 08 November 2015 04:49

UNICEF sieht die Gefahr einer Ausbreitung von Cholera-Epidemie in einigen Ländern des Nahen Ostens

UNICEF sieht die Gefahr einer Ausbreitung von Cholera-Epidemie in einigen Ländern des Nahen Ostens
Genf (heilpraxisnet/IRIB) - Die Gefahr einer Cholera-Epidemie in vier Ländern des Nahen Ostens ist nach Einschätzung des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen UNICEF größer geworden.
Angaben von UNICEF zufolge hat sich tödliche Krankheit nach dem Ausbruch im Irak auf benachbarte Staaten wie Syrien, Kuwait und Bahrain ausgebreitet. . Die Krankheit trat im September westlich von Bagdad auf und führte seitdem zum Tod von sechs Menschen. Allein im Irak seien UNICEF zufolge 2200 Menschen mit dem tödlichen Virus infiziert, zitierte Nachrichtenagentur „Reuters“ am Samstag die Warnung des Landesdirektors Peter Hawkins von UNICEF im Irak. Das UN-Kinderhilfswerk erklärte weiter, es bestehe die Möglichkeit, dass sich die Krankheit in Syrien, Kuwait und Bahrain zu einer flächendeckenden Epidemie entwickelt. Durch die Zerstörung der Infrastruktur in Syrien und Irak habe sich das Cholera-Virus unter Vertriebenen und Flüchtlingen ausgebreitet, die keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser haben. Bei Cholera handelt es sich um eine Erkrankung, die zu Dehydration und Nierenversagen führt. Diese Symptome, können wenn sie nicht behandelt werden, innerhalb von wenigen Stunden zum Tod der Erkrankten führen.

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